26.09.2017
  • 21:48Saudi-Arabien erlaubt Frauen das Autofahren

  • 21:22Postbank-Tarifverhandlungen abgebrochen

  • 20:49Kreise: Druck auf Schäuble als Bundestagspräsident wächst

  • 20:20EU-Ratspräsident Tusk: Fortschritt bei Brexit-Gesprächen zu gering

  • 19:50Staat nimmt Milliarden durch Alkohol und Zigaretten ein

  • 19:16Hurrikan "Maria": Kurs auf US-Ostküste

  • 18:51AfD wählt Gauland und Weidel zu Fraktionsvorsitzenden

  • 18:19Thomas Cook steigt wieder bei Club-Kette Aldiana ein

  • 17:48Kauder Unions-Fraktionschef - Dämpfer bei Wiederwahl

  • 17:22Japan macht wieder Jagd auf Wale

  • 16:52Frodeno: "Heißer denn je"

  • 16:30Paris: Macron für Reform der EU

  • 16:07Wetterdienst: Nasser Sommer verhagelt Bauern die Ernte

  • 15:40Neuer Präsident: Machtwechsel in Angola

  • 15:18Nach Attacke auf Großkreutz: Angeklagte gestehen Schläge und Tritte

  • 14:57Bode neuer Vize-Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz

  • 14:50Drohender Vulkanausbruch auf Bali: 75.000 Menschen in Sicherheit gebracht

  • 14:30Griechenland: Journalisten streiken

  • 14:16PSG: "Werden alles geben müssen"

  • 14:02Kritik nach Kurden-Referendum im Irak

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 21:48Saudi-Arabien erlaubt Frauen das Autofahren

  • 21:22Postbank-Tarifverhandlungen abgebrochen

  • 20:49Kreise: Druck auf Schäuble als Bundestagspräsident wächst

  • 20:20EU-Ratspräsident Tusk: Fortschritt bei Brexit-Gesprächen zu gering

  • 19:50Staat nimmt Milliarden durch Alkohol und Zigaretten ein

  • 19:16Hurrikan "Maria": Kurs auf US-Ostküste

  • 18:51AfD wählt Gauland und Weidel zu Fraktionsvorsitzenden

  • 18:19Thomas Cook steigt wieder bei Club-Kette Aldiana ein

  • 17:48Kauder Unions-Fraktionschef - Dämpfer bei Wiederwahl

  • 17:22Japan macht wieder Jagd auf Wale

  • 16:52Frodeno: "Heißer denn je"

  • 16:30Paris: Macron für Reform der EU

  • 16:07Wetterdienst: Nasser Sommer verhagelt Bauern die Ernte

  • 15:40Neuer Präsident: Machtwechsel in Angola

  • 15:18Nach Attacke auf Großkreutz: Angeklagte gestehen Schläge und Tritte

  • 14:57Bode neuer Vize-Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz

  • 14:50Drohender Vulkanausbruch auf Bali: 75.000 Menschen in Sicherheit gebracht

  • 14:30Griechenland: Journalisten streiken

  • 14:16PSG: "Werden alles geben müssen"

  • 14:02Kritik nach Kurden-Referendum im Irak

  • 20:49Kreise: Druck auf Schäuble als Bundestagspräsident wächst

  • 20:20EU-Ratspräsident Tusk: Fortschritt bei Brexit-Gesprächen zu gering

  • 18:51AfD wählt Gauland und Weidel zu Fraktionsvorsitzenden

  • 17:48Kauder Unions-Fraktionschef - Dämpfer bei Wiederwahl

  • 15:40Neuer Präsident: Machtwechsel in Angola

  • 14:57Bode neuer Vize-Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz

  • 14:02Kritik nach Kurden-Referendum im Irak

  • 13:33Dobrindt ist Chef der CSU-Landesgruppe

  • 12:53Petry kündigt Austritt aus AfD an

  • 10:20Jamaika weckt Umwelschutz-Hoffnungen

  • 09:35Koalitionsfrage: CSU macht Obergrenze für Flüchtlinge zur Bedingung

  • 08:51Söder: Rumoren an CSU-Basis nach Wahldebakel "selbstverständlich"

  • 08:32Westjordanland: Palästinensischer Angreifer erschießt drei Israelis

  • 07:23Kurden-Referendum: Große Mehrheit für Unabhängigkeit von Irak erwartet

  • 07:00Fraktionen tagen nach Bundestagswahl

  • 06:38Washington: Keine Kriegserklärung an Nordkorea

  • 06:15Trumps Anti-"Obamacare"-Pläne stehen vor dem Aus

  • 05:50Mutmaßlicher IS-Drahtzieher Abu Walaa in Celle vor Gericht

  • 00:10UN-Chef besorgt über mögliche negative Folgen des Kurden-Referendums

  • 22:54Weißes Haus bestreitet Kriegserklärung an Nordkorea

  • 21:22Postbank-Tarifverhandlungen abgebrochen

  • 19:50Staat nimmt Milliarden durch Alkohol und Zigaretten ein

  • 18:19Thomas Cook steigt wieder bei Club-Kette Aldiana ein

  • 16:30Paris: Macron für Reform der EU

  • 14:30Griechenland: Journalisten streiken

  • 11:52Arbeitsagentur: Mehr Beschäftigte im kommenden Jahr

  • 09:13Jamaika: Positive Signale aus der Wirtschaft

  • 07:45Macron stellt Pläne zur Reform von EU und Eurozone vor

  • 23:48Thyssenkrupp erhöht Grundkapital um zehn Prozent

  • 23:23Bei Bombardier keine betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2019

  • 21:55Siemens und Alstom vor Allianz der Zugsparten

  • 21:27Douglas holt Opel-Marketingchefin

  • 19:56Neue Air-France-Airline Joon startet im Dezember

  • 18:58DIW-Präsident Fratzscher fordert Investitionsoffensive für Deutschland

  • 18:27EU beendet Defizitverfahren gegen Griechenland

  • 15:15Gute Jobchancen für 80 Prozent der Air-Berlin-Beschäftigten

  • 14:43SAP kauft Spezialisten für Kundendatenverwaltung

  • 13:33Autobahn dicht: Lastwagenfahrer gegen Frankreichs Arbeitsmarktreform

  • 11:22Dritte Runde der Tarifverhandlungen für Beschäftigte der Postbank

  • 08:56Bankvolkswirte: "Jamaika"-Koalition Chance und Risiko zugleich

  • 21:48Saudi-Arabien erlaubt Frauen das Autofahren

  • 19:16Hurrikan "Maria": Kurs auf US-Ostküste

  • 17:22Japan macht wieder Jagd auf Wale

  • 16:07Wetterdienst: Nasser Sommer verhagelt Bauern die Ernte

  • 15:18Nach Attacke auf Großkreutz: Angeklagte gestehen Schläge und Tritte

  • 14:50Drohender Vulkanausbruch auf Bali: 75.000 Menschen in Sicherheit gebracht

  • 13:50Kalifornien: Wieder schwerer Waldbrand

  • 12:30Vanuatu: Tausende fliehen vor Vulkanaubruch

  • 09:59Alternative Nobelpreise vergeben

  • 08:07Nach Hurrikan: Puerto Rico fordert Hilfe aus Washington

  • 00:25Zehntausende harren trotz Gefahr an Vulkan auf Bali aus

  • 20:58Menschenrechtler: 36 Tote Zivilisten bei russischem Angriff in Syrien

  • 17:28Autor Pirincci wegen Volksverhetzung zu Geldstrafe verurteilt

  • 16:50Zoll findet mehr als 70 Kilogramm Kokain in Avocado-Lieferung

  • 16:34Betrunkener will wählen und landet im Gefängnis

  • 15:01Sylt: Großer Silberschatz aus der Wikingerzeit entdeckt

  • 12:07Nach Erdbeben in Mexiko: Erste Schulen öffnen wieder

  • 11:40Massengrab in Myanmar entdeckt - Regierung weist Muslimen Schuld zu

  • 10:35Volksentscheid: Berliner für Weiterbetrieb des Flughafens Tegel

  • 20:09Österreich: Tourist verhindert Absturz von Reisebus in den Alpen

  • 21:55München ist Tabellenführer

  • 21:26Costa kehrt zu Atletico zurück

  • 19:58Leipzig mit Keita in der Startelf

  • 19:55BVB setzt auf drei Spitzen

  • 19:53Achter rudert locker ins Finale

  • 18:40Kontroll-Labor bei Paris suspendiert

  • 18:38Ancelotti hat die Qual der Wahl

  • 18:16Göppingen entlässt den Trainer

  • 16:56Minden holt Linksaußen Zvizej

  • 16:52Frodeno: "Heißer denn je"

  • 16:41DFB sperrt Braunschweiger Khelifi

  • 16:20Zwei Spiele Sperre für Ibisevic

  • 15:57Köln: Helmes gibt U21-Traineramt auf

  • 14:55Kölner Polizei in Habachtstellung

  • 14:48U19 mit fünf Bundesliga-Spielern

  • 14:32Schalkes Coke vom Pech verfolgt

  • 14:26VfB: Genter zum zweiten Mal operiert

  • 14:23Eklat im Hamburger Amateurfußball

  • 14:19Hoffenheim: Bicakcic bald zurück

  • 14:16PSG: "Werden alles geben müssen"

merkzettel

Autos mit Erdgasantrieb Alternative Kraftstoffe: Ökologisch und verschmäht

BildZapfpistole für Erdgas
Hand an Zapfpistole für Erdgas

(Quelle: ap)

VideoDiesel-Gipfel: Weiter dicke Luft
greenpeace demonstriert fuer bessere luft in innenstaedten

Das Problem mit der schlechten Luft durch Diesel Autos in deutschen Städten wollte der sogenannte Diesel-Gipfel in den Griff bekommen. Die beschlossenen Sofortmaßnamen reichen nicht, so die vernichtende Bewertung des Umweltbundesamts.

(23.08.2017)

von Christian Thomann-Busse

Weniger Schadstoffe im Abgas: Als Alternative zu Diesel- und Benzinmotoren scheint das Warten auf eine effektive und ausgereifte Elektromobilität unausweichlich. Ein deutlich schadstoffärmerer Betrieb konventioneller Ottomotoren ist aber längst möglich und am Markt: mit Erdgas. 

Erdgas zum Heizen und Kochen ist prima. Aber im Auto? Da scheint die überwältigende Mehrheit so ihre Zweifel zu haben. Exakt 93.766 CNG-Fahrzeuge (Pkw und Nutzfahrzeuge) waren laut Kraftfahrtbundesamt am 1. Januar 2017 in Deutschland zugelassen. Nicht einmal ein halbes Prozent der insgesamt 46 Millionen Pkw. Nicht mehr als eine klitzekleine Randgruppe also. Alles Spinner und Exoten? Aus ökologischer Sicht sicherlich nicht - und auch nicht aus technischer.

Hoher Druck, aber kein hohes Risiko

CNG, das steht für Compressed Natural Gas. Anders als Benzin oder Diesel lässt man es an der Tankstelle nicht einfach so in flüssiger Form in einen Tank laufen: Es wird mit rund 200 bar Druck in Gasflaschen gepumpt. Dass alleine könnte ein wichtiger Grund sein, warum CNG im Auto bislang nicht viele Anhänger gefunden hat: die Furcht davor, man könne mitsamt dem Auto in die Luft fliegen. Tests, unter anderem vom ADAC, haben hingegen nachgewiesen, dass CNG-Fahrzeuge auch bei schweren Unfällen nicht explosionsgefährdeter sind als herkömmliche Fahrzeuge.

Was bei Autos mit CNG-Antrieb hinten rauskommt, kann sich sehen lassen, nämlich deutlich weniger Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und Stickoxid als bei Benzinern und Diesel. Und Rußpartikel? Fast null. Dabei handelt es sich um einen konventionellen Ottomotor, der statt eines Benzin-Luft-Gemisches eben ein Erdgas-Luft-Gemisch verbrennt. Wobei die Bezeichnung Erdgas eigentlich zu kurz greift, denn CNG kann viel mehr sein.

Mehr als Erdgas: CNG aus Biogas

"CNG bietet uns die Chance, tatsächlich auch den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren", sagt Birgit Maria Wöber vom noch jungen CNG-Club. Denn statt fossilem Erdgas lässt sich CNG ebenso aus Biogas herstellen, das beispielsweise aus Stroh oder Fäkalien gewonnen wird. Branchenkenner gehen davon aus, dass alleine mit CNG aus Stroh rund fünf Millionen Fahrzeuge in Deutschland betrieben werden könnten - entsprechende Produktionsstätten vorausgesetzt. Ebenfalls möglich ist die Herstellung von CNG durch die Power-to-Gas-Produktion, bei der erneuerbarer Strom in Methan umgewandelt wird.

"Alleine diese Möglichkeiten sind den meisten Autofahrern gar nicht bekannt. Wenn wir nur von Erdgasfahrzeugen reden, wird das große ökologische Potenzial von CNG-Antrieben nicht ansatzweise vermittelt", sagt Birgit Maria Wöber. Abgesehen von einer einheitlichen und verständlichen Namensfindung für CNG-Fahrzeuge hat diese Technik in den vergangenen 15 Jahren aber noch unter ganz anderen Vermittlungsproblemen gelitten.

Ausgereifte Fahrzeuge sind da, werden aber kaum beworben

"Erinnern Sie sich an eine große Werbekampagne eines Automobilherstellers für ein CNG-Fahrzeug?", fragt Wöber. Stimmt. Beispielsweise haben die Marken des Volkswagenkonzerns, Fiat, Opel oder auch Mercedes-Benz entsprechende Modelle im Portfolio. Große Kampagnen zur Vermarktung allerdings sind nicht präsent. "Und ähnlich sieht es bei den Händlern aus. Man musste in der Vergangenheit schon intensiv nach einem suchen, der einem ein CNG-Fahrzeug aktiv anbietet", so Wöber.

Vielleicht möchte mancher Verkäufer ja auch der unangenehmen Frage aus dem Weg gehen, wo man denn überhaupt CNG tanken kann. Die Möglichkeiten dazu sind in Deutschland nämlich tatsächlich begrenzt - wenngleich per App heute einfach zu finden. Gerade einmal 866 Tankstellen gab es zuletzt im Juli 2017. Das soll sich ändern. So hat VW gemeinsam mit Partnern aus der Energieversorger-Branche jetzt angekündigt, die Zahl der Tankstellen bis zum Jahr 2025 auf insgesamt 2.000 zu erhöhen. "Es wäre schön, wenn es auch dazu käme", sagt Wöber.

Steuerbegünstigung von CNG bis 2026

Weitere Links zum Thema
Der genannte Zeitrahmen scheint plausibel, wenn man auf einen weiteren Faktor schaut, der in der Vergangenheit für viel Verunsicherung in Sachen CNG gesorgt hat: die Steuerbegünstigung des Treibstoffs. Ursprünglich bis 2020 angesetzt, dann auf 2018 gekürzt, nun bis 2026 erweitert: "Diese politische Entscheidung hat zu lange gedauert und dem Markt geschadet", sagt Michael Oppermann vom Verein "Zukunft Erdgas", einer Initiative der deutschen Erdgaswirtschaft. Zumindest bis 2026 haben CNG-Fahrer nun gut Lachen und fahren mit ihrem Auto nicht nur umweltbewusster, sondern auch deutlich günstiger als mit einem herkömmlichen Benziner.

Dass es mehr Menschen in Deutschland werden, die auf CNG umsteigen, hänge aber auch entscheidend vom Interesse der Autohersteller ab, die eigenen Produkte am Markt stärker zu pushen. "Aufklärung der Verbraucher alleine reicht hier nicht, Anreizsysteme für die Industrie hingegen halte ich für sinnvoll", so Michael Oppermann. Ein Ansatzpunkt könnte die Neubewertung der so genannten Flottenverbräuche sein. Diese legen fest, was ein durchschnittliches Fahrzeug an CO2 ausstoßen darf. "In diese Statistik fließen alle Fahrzeuge ein." Eine positivere Bewertung von CNG-Fahrzeugen könnte die Statistik verbessern und die Hersteller zu stärkerer Vermarktung bewegen. Bislang allerdings werden Erdgasmotoren ähnlich wie ein Benzinfahrzeug behandelt, selbst wenn sie rein mit erneuerbarem Gas betrieben werden. "Da wird es absurd", so Oppermann.

28.08.2017
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen