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merkzettel

Analyse des Abgasskandals bei VW "Manipulation ist Teil der Strategie"

VideoViele wussten früh Bescheid
Von den Abgasmanipulationen bei VW haben offenbar mehr Führungskräfte gewusst, als bislang bekannt war. Volkswagen bezeichnete die Vorwürfe eines Insiders als

Von den Abgasmanipulationen bei VW haben offenbar mehr Führungskräfte gewusst, als bislang bekannt war. Volkswagen bezeichnete die Vorwürfe eines Insiders als "reine Spekulationen".

(23.01.2016)

VideoAuffälligkeiten nicht nur bei VW
Mercedes C 200 CDI auf dem Rollenprüfstand

Stichprobe im Auftrag von Frontal21: Ein Mercedes C 200 CDI und ein BMW 320d zeigen auffällige NOx-Werte im Abgas. Experten halten das für "erklärungsbedürftig".

(15.12.2015)

VideoKampf gegen schmutzige Luft
Abgase strömen aus dem Auspuff eines Fahrzeuges mit Dieselmotor.

Mit einer Stickoxid-Belastung kämpfen viele deutsche Städte. Ausgelöst durch Dieselfahrzeuge. Alles über dem Grenzwert macht krank. Das Umweltbundesamt fordert eine verkehrspolitische Kehrtwende.

(17.12.2015)

Der Abgasskandal von VW untergräbt den Ruf deutscher Wertarbeit. In den USA reagiert man mit Häme, in China mit Verwunderung. Im Interview warnt Unternehmensethiker Matthias Fifka vor dauerhaftem Schaden. 


heute.de: BDI-Präsident Grillo geht davon aus, dass der Abgasskandal der Marke "made in Germany" nicht schade. Sprechen die Absatzzahlen der deutschen Autobauer in den USA nicht eine andere Sprache?

Matthias Fifka: Das tun sie. Die Verkaufszahlen von VW, BMW und Daimler sind im November und Dezember 2015, also den Monaten nach dem Bekanntwerden der Tragweite des Skandals, stark eingebrochen. Die drei amerikanischen Hersteller – General Motors, Ford und Fiat Chrysler – konnten ihre Verkäufe hingegen steigern. Die profitieren zwar auch stärker von den günstigen Spritpreisen, weil sie viele große SUVs und Pick-Ups im Angebot haben, aber zu sagen, dass der Skandal der Marke "made in Germany" nicht schade, halte ich für gewagt.

Matthias Fifka

Matthias Fifka ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind Unternehmensethik, Korruptionsforschung und Corporate Social Responsibility. Matthias Fifka ist u.a. Visiting Professor an der University of Dallas und der Shanghai Jiao Tong University.
Foto: Thomas Langer

heute.de: Der stärkste Gegenwind kommt VW aus den USA entgegen. Manche vermuten, das läge an den TTIP-Verhandlungen, bei denen die Amerikaner ihre Position stärken wollen. Ist an dieser Vermutung etwas dran?

Fifka: Nein. Da werden Dinge vermengt, die nichts miteinander zu tun haben. Ich wüsste nicht, wie die Amerikaner damit substantiell ihre Position stärken sollten. Denn die EU wird dadurch bei den Verhandlungen ja nicht erpressbar. Der Vorfall zeigt aber, dass der im Kontext von TTIP häufig gemachte Vorwurf, die amerikanischen Behörden würden nur lax kontrollieren und Verbraucherschutz wäre in den USA nicht existent, nicht stimmt.

heute.de: In der weltweiten Autobranche sind Skandale und Rückrufaktionen an der Tagesordnung, weil Qualität oder sogar Sicherheit zum Teil nicht stimmen. Warum erzeugt ausgerechnet die VW-Affäre so viel Wirbel?

"Made in Germany"

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin makro berichtet jede Woche aus dem Wirtschaftsdschungel. Mit Blick für den Menschen und fürs Detail, aber vor allem auch für die globalen Zusammenhänge. Jeden Freitag ab 21 Uhr live in 3sat. Das Thema diesmal: Made in Germany.

Fifka: Entscheidend ist die Frage, warum es zu technischen Mängeln kommt. Diese können durch Fahrlässigkeit entstehen, weil Menschen mit mangelnder Sorgfalt arbeiten. Sie können aber auch vorsätzlicher Natur sein; und hier ist es bei VW so, dass Mängel nicht nur bewusst in Kauf genommen wurden, sondern dass zielgerichtet manipuliert wurde. Die Manipulation von Abgaswerten war Teil der Strategie. Das ist das Erschreckende – auch im Hinblick auf das Ausmaß. Bei ca. 11 Millionen manipulierten Fahrzeugen weltweit kann niemand mehr von einigen "faulen Äpfeln" im Unternehmen sprechen, die allein verantwortlich sind. Das wäre zwar praktisch bei der Aufarbeitung, entspricht aber nicht der Realität, da viel mehr Menschen involviert waren.

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heute.de: Der einzige öffentliche Auftritt in den USA von VW-Chef Müller endete in einem PR-Desaster, weil er versuchte, den Skandal als "technisches Problem" herunterzuspielen. Ist der Konzern mit dem Krisenmanagement überfordert?

Fifka: Das würde ich generell so nicht sagen. Bisher hat VW das taktisch nicht schlecht gemacht. Wenn wir uns die USA anschauen, so ist VW dort immer wieder zu Kreuze gekrochen. Ich weiß nicht, wie oft der VW US-Chef Michael Horn gesagt hat, dass VW nicht ehrlich war, nicht ehrlich zu Kunden und nicht ehrlich zur Umweltschutzbehörde EPA. Auch wenn man das nur als Lippenbekenntnis abtun mag, so ist es unter Kommunikationsgesichtspunkten das, was die amerikanische Öffentlichkeit hören möchte. Und dann kommt Herr Müller und sagt explizit, als er nach der Arbeit mit der EPA gefragt wird, "wir haben nicht gelogen". Da ging den Kommunikationsexperten bei VW vermutlich das Messer in der Hose auf. Die Antwort ist aber nicht nur ein PR-Desaster, sie zeigt auch, wie wenig Platz das technokratische Denken an der Konzernspitze für moralische Sensibilität lässt, selbst wenn diese nur artikuliert ist.

heute.de: Sie haben Gastprofessuren in Dallas und Shanghai. Welche Reaktionen auf die Abgas-Affäre erleben Sie dort?

Fifka: In Shanghai haben mich viele Menschen gefragt, was los ist mit deutscher Ingenieurskunst. Diese wurde immer als solide und qualitativ hochwertig wahrgenommen. Das Vertrauen in deutsche Produkte war deshalb sehr groß, aber dieses Vertrauen ist angeknackst. In den USA gab es eher Spott und Häme, weil wir Deutsche uns im Ausland gerne als strenge Kontrolleure und Umweltschützer gebärden. Da muss man sich unweigerlich die rhetorische Frage gefallen lassen, warum dann die Amerikaner die Vorfälle aufgeklärt haben und nicht die Deutschen selbst.

Das Interview führte 3sat-makro-Moderatorin Eva Schmidt.

29.01.2016
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