29.06.2016
  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

  • 15:29Merkel wünscht sich schnelles Austrittsverfahren

  • 15:15EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 15:1311-Meter-Schießen auf der Rechnung

  • 15:00Urteil: Mindestlohn auch bei Bereitschaftsdiensten

  • 14:40Annäherung zwischen Russland und Türkei

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 12:33Niedersachsen: Zwei Schwerverletzte durch Schlägerei auf Campingplatz

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

  • 15:29Merkel wünscht sich schnelles Austrittsverfahren

  • 15:15EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 15:1311-Meter-Schießen auf der Rechnung

  • 15:00Urteil: Mindestlohn auch bei Bereitschaftsdiensten

  • 14:40Annäherung zwischen Russland und Türkei

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 12:33Niedersachsen: Zwei Schwerverletzte durch Schlägerei auf Campingplatz

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 15:29Merkel wünscht sich schnelles Austrittsverfahren

  • 14:40Annäherung zwischen Russland und Türkei

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 10:35Syrische Rebellen rücken auf die Grenze zum Irak vor

  • 09:47Nach Brexit: Zweiter Tag beim EU-Gipfel

  • 09:27Tausende demonstrieren in London für Verbleib in der EU

  • 08:47Urteile zu "LuxLeaks"-Skandal erwartet

  • 08:00EU-Staaten wollen Flüchtlings-Abkommen

  • 07:25Flugverkehr in Istanbul wieder angelaufen

  • 07:14Italien und Niederlande teilen sich Sitz im UN-Sicherheitsrat

  • 06:56Mehr Erzieher in Kindergärten und Kitas

  • 06:07Terrorangriff auf Istanbuler Flughafen

  • 00:51Erdogan fordert zu entschlossenem Handeln gegen Terror auf

  • 00:44Cameron verteidigt EU-Referendum

  • 00:27Steinmeier "entsetzt" über die Nachrichten aus Istanbul

  • 23:47Merkel hält Brexit-Votum für unumkehrbar

  • 23:43Flugverkehr am Atatürk-Flughafen Istanbul eingestellt

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 15:15EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 15:00Urteil: Mindestlohn auch bei Bereitschaftsdiensten

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

  • 08:11Toyota ruft erneut Fahrzeuge zurück

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 18:52Fusion: Hapag-Lloyd und arabische Reederei UASC sind sich einig

  • 18:05DAX erholt sich etwas von Brexit-Verlusten

  • 17:25US-Justizministerium: VW-Dieselskandal hat historische Ausmaße

  • 16:50Ifo-Institut: Flüchtlinge positiv für Konjunktur in Ostdeutschland

  • 12:52Besucherzahlen in der Türkei brechen weiter ein

  • 11:37Adidas fasst durch Kooperation in China stärker Fuß

  • 10:53Mehr kleine Milchviehhalter geben auf

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 12:33Niedersachsen: Zwei Schwerverletzte durch Schlägerei auf Campingplatz

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

  • 18:34Syrischer Flüchtling gibt gefundenes Vermögen ab

  • 17:41Häftling stirbt nach Schlägerei in Gefängniszelle

  • 14:54Marsrover entdeckt Hinweise auf sauerstoffreiche Atmosphäre

  • 13:46Angestellter aus Franken knackt Lotto-Jackpot

  • 13:10Rotfeuerfische breiten sich im Mittelmeer aus

  • 12:00Südafrikas Präsident Zuma soll Steuergeld zurückzahlen

  • 09:58Schriftsteller Marcel Beyer erhält Georg-Büchner-Preis

  • 07:58Anruf vom Staatspräsidenten: Messi soll weitermachen

  • 07:02Daten von Egyptair-Flugschreiber gesichert

  • 06:50Richter erklärt "Happy Birthday" zu Allgemeingut

  • 00:25Erdbeben erschüttert Südmexiko

  • 18:04Runder Tisch gegen schlechtes Benehmen

  • 17:29Costa in brasilianischem Olympia-Kader

  • 17:20Luiz Gustavo hat deutschen Pass

  • 17:06Matmour wechselt zu den "Löwen"

  • 16:48Lukas Rupp wechselt nach Hoffenheim

  • 16:33Regen stoppt deutsches Quintett

  • 16:27De Rossi und Candreva wohl nicht fit

  • 15:54IAAF entscheidet bald über Startrecht

  • 15:40Presse: Köln bietet für Subotic

  • 15:23Keine Sonderbewachung für Bale

  • 15:1311-Meter-Schießen auf der Rechnung

  • 14:51Mainz 05 holt Rodriguez Martinez

  • 14:43Loncar kehrt nach Würzburg zurück

  • 14:42Andrea Petkovic in Runde zwei

  • 12:34Italiener trainieren ohne Drei

  • 12:11Waldschmidt wohl zum HSV

  • 11:42Montella wird Trainer bei Milan

  • 11:25Jonas Hector fehlt beim Training

  • 11:15Eröffnungsspiel Bayern - Werder

  • 10:02DFL verkündet Bundesliga-Spielplan

merkzettel

Analyse des Abgasskandals bei VW "Manipulation ist Teil der Strategie"

VideoViele wussten früh Bescheid
Von den Abgasmanipulationen bei VW haben offenbar mehr Führungskräfte gewusst, als bislang bekannt war. Volkswagen bezeichnete die Vorwürfe eines Insiders als

Von den Abgasmanipulationen bei VW haben offenbar mehr Führungskräfte gewusst, als bislang bekannt war. Volkswagen bezeichnete die Vorwürfe eines Insiders als "reine Spekulationen".

(23.01.2016)

VideoAuffälligkeiten nicht nur bei VW
Mercedes C 200 CDI auf dem Rollenprüfstand

Stichprobe im Auftrag von Frontal21: Ein Mercedes C 200 CDI und ein BMW 320d zeigen auffällige NOx-Werte im Abgas. Experten halten das für "erklärungsbedürftig".

(15.12.2015)

VideoKampf gegen schmutzige Luft
Abgase strömen aus dem Auspuff eines Fahrzeuges mit Dieselmotor.

Mit einer Stickoxid-Belastung kämpfen viele deutsche Städte. Ausgelöst durch Dieselfahrzeuge. Alles über dem Grenzwert macht krank. Das Umweltbundesamt fordert eine verkehrspolitische Kehrtwende.

(17.12.2015)

Der Abgasskandal von VW untergräbt den Ruf deutscher Wertarbeit. In den USA reagiert man mit Häme, in China mit Verwunderung. Im Interview warnt Unternehmensethiker Matthias Fifka vor dauerhaftem Schaden. 


heute.de: BDI-Präsident Grillo geht davon aus, dass der Abgasskandal der Marke "made in Germany" nicht schade. Sprechen die Absatzzahlen der deutschen Autobauer in den USA nicht eine andere Sprache?

Matthias Fifka: Das tun sie. Die Verkaufszahlen von VW, BMW und Daimler sind im November und Dezember 2015, also den Monaten nach dem Bekanntwerden der Tragweite des Skandals, stark eingebrochen. Die drei amerikanischen Hersteller – General Motors, Ford und Fiat Chrysler – konnten ihre Verkäufe hingegen steigern. Die profitieren zwar auch stärker von den günstigen Spritpreisen, weil sie viele große SUVs und Pick-Ups im Angebot haben, aber zu sagen, dass der Skandal der Marke "made in Germany" nicht schade, halte ich für gewagt.

Matthias Fifka

Matthias Fifka ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind Unternehmensethik, Korruptionsforschung und Corporate Social Responsibility. Matthias Fifka ist u.a. Visiting Professor an der University of Dallas und der Shanghai Jiao Tong University.
Foto: Thomas Langer

heute.de: Der stärkste Gegenwind kommt VW aus den USA entgegen. Manche vermuten, das läge an den TTIP-Verhandlungen, bei denen die Amerikaner ihre Position stärken wollen. Ist an dieser Vermutung etwas dran?

Fifka: Nein. Da werden Dinge vermengt, die nichts miteinander zu tun haben. Ich wüsste nicht, wie die Amerikaner damit substantiell ihre Position stärken sollten. Denn die EU wird dadurch bei den Verhandlungen ja nicht erpressbar. Der Vorfall zeigt aber, dass der im Kontext von TTIP häufig gemachte Vorwurf, die amerikanischen Behörden würden nur lax kontrollieren und Verbraucherschutz wäre in den USA nicht existent, nicht stimmt.

heute.de: In der weltweiten Autobranche sind Skandale und Rückrufaktionen an der Tagesordnung, weil Qualität oder sogar Sicherheit zum Teil nicht stimmen. Warum erzeugt ausgerechnet die VW-Affäre so viel Wirbel?

"Made in Germany"

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin makro berichtet jede Woche aus dem Wirtschaftsdschungel. Mit Blick für den Menschen und fürs Detail, aber vor allem auch für die globalen Zusammenhänge. Jeden Freitag ab 21 Uhr live in 3sat. Das Thema diesmal: Made in Germany.

Fifka: Entscheidend ist die Frage, warum es zu technischen Mängeln kommt. Diese können durch Fahrlässigkeit entstehen, weil Menschen mit mangelnder Sorgfalt arbeiten. Sie können aber auch vorsätzlicher Natur sein; und hier ist es bei VW so, dass Mängel nicht nur bewusst in Kauf genommen wurden, sondern dass zielgerichtet manipuliert wurde. Die Manipulation von Abgaswerten war Teil der Strategie. Das ist das Erschreckende – auch im Hinblick auf das Ausmaß. Bei ca. 11 Millionen manipulierten Fahrzeugen weltweit kann niemand mehr von einigen "faulen Äpfeln" im Unternehmen sprechen, die allein verantwortlich sind. Das wäre zwar praktisch bei der Aufarbeitung, entspricht aber nicht der Realität, da viel mehr Menschen involviert waren.

Weitere Links zum Thema
heute.de: Der einzige öffentliche Auftritt in den USA von VW-Chef Müller endete in einem PR-Desaster, weil er versuchte, den Skandal als "technisches Problem" herunterzuspielen. Ist der Konzern mit dem Krisenmanagement überfordert?

Fifka: Das würde ich generell so nicht sagen. Bisher hat VW das taktisch nicht schlecht gemacht. Wenn wir uns die USA anschauen, so ist VW dort immer wieder zu Kreuze gekrochen. Ich weiß nicht, wie oft der VW US-Chef Michael Horn gesagt hat, dass VW nicht ehrlich war, nicht ehrlich zu Kunden und nicht ehrlich zur Umweltschutzbehörde EPA. Auch wenn man das nur als Lippenbekenntnis abtun mag, so ist es unter Kommunikationsgesichtspunkten das, was die amerikanische Öffentlichkeit hören möchte. Und dann kommt Herr Müller und sagt explizit, als er nach der Arbeit mit der EPA gefragt wird, "wir haben nicht gelogen". Da ging den Kommunikationsexperten bei VW vermutlich das Messer in der Hose auf. Die Antwort ist aber nicht nur ein PR-Desaster, sie zeigt auch, wie wenig Platz das technokratische Denken an der Konzernspitze für moralische Sensibilität lässt, selbst wenn diese nur artikuliert ist.

heute.de: Sie haben Gastprofessuren in Dallas und Shanghai. Welche Reaktionen auf die Abgas-Affäre erleben Sie dort?

Fifka: In Shanghai haben mich viele Menschen gefragt, was los ist mit deutscher Ingenieurskunst. Diese wurde immer als solide und qualitativ hochwertig wahrgenommen. Das Vertrauen in deutsche Produkte war deshalb sehr groß, aber dieses Vertrauen ist angeknackst. In den USA gab es eher Spott und Häme, weil wir Deutsche uns im Ausland gerne als strenge Kontrolleure und Umweltschützer gebärden. Da muss man sich unweigerlich die rhetorische Frage gefallen lassen, warum dann die Amerikaner die Vorfälle aufgeklärt haben und nicht die Deutschen selbst.

Das Interview führte 3sat-makro-Moderatorin Eva Schmidt.

29.01.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen