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Anerkannte Flüchtlinge Bei der Wohnungssuche endet die Willkommenskultur

BildFlüchtlinge Wohnung
Die Betreuerin Maryna Zaikina zeigt den beiden Fluechtlingsfamilien ihre Wohnung.

(Quelle: imago)

VideoWohnraum für Flüchtlinge gesucht
Wohnraum, Flüchtlinge, Familien, Ausländer, Wohnung, Haus

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VideoWohnen mit Würde
Containerdorf für Flüchtlinge in Bremen

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Ann-Kathrin Otto entwickelt Ideen.

Flüchtlingsunterkünfte sind in der Regel bestenfalls zweckmäßig. Handwerksprofi Mick Wewers und Designexpertin Ann-Kathrin Otto helfen den Flüchtlingen daher auf ihre Weise.

(05.10.2015)

von Christian Thomann-Busse

Die Flucht, die Ungewissheit, das Asylverfahren. Und dann endlich die Anerkennung der Schutzbedürftigkeit. Ab jetzt alles gut? Mitnichten. Flüchtlinge stehen nach ihrer Anerkennung vor einem Riesen-Problem: Wie an eine Wohnung kommen? 

"Am Anfang bin ich da herangegangen, als würde ich für meinen erwachsenen Sohn eine Wohnung suchen. Die Ernüchterung aber kam recht schnell." Brigitte Nölken lebt in einem ländlichen Vorort von Bonn. Seit gut einem Jahr engagiert sich die pensionierte Lehrerin für Flüchtlinge. Ist Patin für Menschen, die es auf ihrer Flucht nach Deutschland geschafft haben. Bis Bad Godesberg. Die Zuflucht und ein übergangsweise neues Heim gefunden haben, in einem Haus der dortigen Kirchengemeinde.

"Der Nachbarschaft nicht zumuten"

"Die Familie, um die ich mich seit November 2014 kümmere, das sind Kontingentflüchtlinge aus Syrien. Die Anerkennung war kein Problem. Also konnten wir uns schnell auf all die Dinge konzentrieren, die für ein Leben in Deutschland wichtig sind", sagt Brigitte Nölken. Das neue Lebensumfeld kennen lernen, Sprachkurse organisieren, Behördengänge erledigen. "Den jüngsten Sohn der fünfköpfigen Familie konnte ich sogar in der achten Klasse eines Gymnasiums unterbringen. Das war ein großer Erfolg - mit tollen Lernergebnissen", erzählt Nölken. Und die ältesten Söhne sind bald so weit, dass ihre Deutschkenntnisse für ein Studium reichen.

Aber nicht alles lief so glatt wie die beginnende Integration. Bereits im Februar hatte sich Brigitte Nölken auf die Suche für eine passende Wohnung für die syrische Familie gemacht. "Es war ziemlich schnell klar, dass die meisten Vermieter, Wohnungsgesellschaften und Makler abgeblockt haben, sobald ich erwähnt hatte, dass ich eine Wohnung für Flüchtlinge suche." Angst vor Fremden, vor ausbleibenden Mietzahlungen oder generelle Ablehnung? "Vermutlich eine Mischung aus allem", sagt Nölken. "Ein häufiges Argument war, dass man dies der Nachbarschaft nicht zumuten wolle."

Auf dem Land sind kleine Wohnungen rar

Keine guten Vorzeichen also für diejenigen, deren Schutzbedürftigkeit geklärt ist und die nun in ein neues Leben in Deutschland starten möchten. Und kein Einzelfall, der auf eine Region beschränkt wäre - eher Normalität in Deutschland. Ähnlich schwierig gestaltet sich die Wohnungssuche für anerkannte Flüchtlinge auch im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen. Rund 30 anerkannte Flüchtlinge gibt es dort derzeit beispielsweise in der Stadt Oelde. "Sechs haben bislang eine eigene Wohnung gefunden", sagt Maik Plewa vom Jobcenter Warendorf.

Bescheidene Aussichten bei dem, was noch kommt: 266 Asylbewerber leben dort derzeit. "Vermutlich könnten es im kommenden Jahr also rund 250 anerkannte Flüchtlinge sein, die eine eigene Wohnung suchen", erklärt Plewa. Mit der Anerkennung sind Zuwanderer ein Fall fürs Jobcenter, weil sie dieses - wie auch bei Deutschen, die Hartz IV beziehen - für das Wohngeld zuständig ist. Theoretisch zumindest - wenn denn Wohnraum gefunden wird.

Gemeinschaftsunterkunft oder weit entfernte Wohnungen

Zwar gehört die Vermittlung von Wohnraum nicht zu den Aufgaben der Jobcenter - aber viele versuchen dennoch zu helfen. "Wir haben auch schon mit Zeitungsanzeigen versucht, Vermieter zu finden. Zwei haben sich sogar gemeldet. Aber vor allem kommen Anfragen von Immobilienbesitzern, die marode Immobilien auf Kosten der Kommune sanieren lassen möchten", sagt Maik Plewa. "Gerade für alleinstehende Flüchtlinge, die anerkannt sind, gibt es hier im ländlichen Raum kaum Wohnungen."

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Ein Problem, das auch deutsche Bezieher von Arbeitslosengeld II haben: "Hinzu kommt ja, dass Vermieter an einer möglichst guten Mieteinnahme interessiert sind, und da bekommen Berufstätige natürlich eher den Zuschlag, weil sie mehr zahlen können als die Miete, die die Jobcenter übernehmen", erklärt Plewa. Für diejenigen, die anerkannt seien, bleibe also nur, weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften zu wohnen. Wenn man sie lässt: In manchen Landkreisen bleibt Flüchtlingen kaum eine andere Wahl als Wohnungen anzunehmen, die Dutzende Kilometer entfernt liegen. Sie werden aus ihren Sprachkursen herausgerissen und aus dem Umfeld, in dem sie erste Wurzeln geschlagen haben.

Es müssten viel mehr Wohnungen gebaut werden

Im Segment des günstigen Wohnraums wird es bedrohlich eng - davor warnt das Pestel-Institut in Hannover schon länger. "Wir müssen in Deutschland das Wohnungsbauvolumen um 140.000 Wohnungen jährlich erhöhen. 80.000 davon Sozialwohnungen, 60.000 sogenannter bezahlbarer Wohnraum, zum Beispiel bei Genossenschaften angesiedelt. Aber da fehlen derzeit noch klare Signale aus Berlin", sagt Institutsvorstand Matthias Günther.

Wie weit Deutschland davon entfernt ist, zeigt ein kurzer Blick auf ein im Juni 2015 gestartetes Förderprogramm der NRW.BANK: Für das Programm "Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge" wurden bis Ende November Zusagen für insgesamt 138 Wohnungen erteilt – 45 davon als Neubau, der Rest für Umbau und Sanierung von bestehendem Wohnraum. Ein Ansturm von Investoren sieht anders aus.

"Menschen nicht irgendwohin bringen"

Brigitte Nölken hat für "ihre" Familie aus Aleppo nach monatelanger Suche endlich eine Wohnung gefunden. Und zwar dort, wo die Fünf seit einem Jahr erste Wurzeln geschlagen haben. "Es macht überhaupt keinen Sinn, die Menschen irgendwohin zu bringen. Sie sollen doch in dem Umfeld leben können, in dem ihr Sprachkurs, die Schule der Kinder und alle gewohnten Geschäfte, Ämter und Ärzte zu erreichen sind. Wozu sollte man diese Menschen jetzt wieder entwurzeln, nur weil es irgendwo eine Wohnung gibt, die wieder einen totalen Neuanfang bedeutet?"

07.12.2015
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