28.06.2016
  • 00:25Erdbeben erschüttert Südmexiko

  • 00:19Volks- und Raiffeisenbanken drohen höhere Kosten wegen des Zinstiefs

  • 00:15Mann vergisst Rucksack mit 30.000 Euro in S-Bahn

  • 00:03"Eingabefehler": Teilzeitlehrerin bekam jahrelang volle Bezüge

  • 23:50Filmfest München: Ellen Burstyn kommen beim Ehrenpreis die Tränen

  • 23:35Berlin, Paris und Rom wollen "neuen Impuls" für EU

  • 23:14England: Hodgson verkündet Abschied

  • 23:11Rentner nach Morddrohungen gegen Zornedinger Pfarrer überführt

  • 22:52Schauspieler Bud Spencer ist tot

  • 22:49Island wirft England sensationell raus

  • 22:44Schweizer Junge in Düsseldorf gefunden - Missbrauchsverdacht

  • 22:14Jogis Team nicht zu schlagen: Zuschauerrekord beim Spiel

  • 21:47Chinas Premier warnt vor "neuen Unsicherheiten" durch Brexit

  • 21:20US-Verfassungsgericht stärkt Recht auf Abtreibung

  • 20:52Brexit-Schock sorgt für erneute DAX-Talfahrt

  • 20:24Brexit: Easyjet kappt Gewinnprognose

  • 20:02Vier Verletzte bei Explosion in Frankfurter Cafe - Unfall vermutet

  • 19:512:0 - Italien schockt Spanien

  • 19:20Brexit-Votum: EU-Kommission vertagt Glyphosat-Entscheidung

  • 18:54Snowden scheitert mit Klage in Norwegen

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:25Erdbeben erschüttert Südmexiko

  • 00:19Volks- und Raiffeisenbanken drohen höhere Kosten wegen des Zinstiefs

  • 00:15Mann vergisst Rucksack mit 30.000 Euro in S-Bahn

  • 00:03"Eingabefehler": Teilzeitlehrerin bekam jahrelang volle Bezüge

  • 23:50Filmfest München: Ellen Burstyn kommen beim Ehrenpreis die Tränen

  • 23:35Berlin, Paris und Rom wollen "neuen Impuls" für EU

  • 23:14England: Hodgson verkündet Abschied

  • 23:11Rentner nach Morddrohungen gegen Zornedinger Pfarrer überführt

  • 22:52Schauspieler Bud Spencer ist tot

  • 22:49Island wirft England sensationell raus

  • 22:44Schweizer Junge in Düsseldorf gefunden - Missbrauchsverdacht

  • 22:14Jogis Team nicht zu schlagen: Zuschauerrekord beim Spiel

  • 21:47Chinas Premier warnt vor "neuen Unsicherheiten" durch Brexit

  • 21:20US-Verfassungsgericht stärkt Recht auf Abtreibung

  • 20:52Brexit-Schock sorgt für erneute DAX-Talfahrt

  • 20:24Brexit: Easyjet kappt Gewinnprognose

  • 20:02Vier Verletzte bei Explosion in Frankfurter Cafe - Unfall vermutet

  • 19:512:0 - Italien schockt Spanien

  • 19:20Brexit-Votum: EU-Kommission vertagt Glyphosat-Entscheidung

  • 18:54Snowden scheitert mit Klage in Norwegen

  • 00:03"Eingabefehler": Teilzeitlehrerin bekam jahrelang volle Bezüge

  • 23:35Berlin, Paris und Rom wollen "neuen Impuls" für EU

  • 21:20US-Verfassungsgericht stärkt Recht auf Abtreibung

  • 19:20Brexit-Votum: EU-Kommission vertagt Glyphosat-Entscheidung

  • 18:54Snowden scheitert mit Klage in Norwegen

  • 17:58Cameron: Noch keine formalen Gespräche über den Brexit

  • 17:31Rechtsanwälte stellen Anzeige gegen türkischen Präsidenten

  • 16:40Erdogan entschuldigt sich für Abschuss von russischem Kampfjet

  • 16:17Spanische Sozialisten lehnen Große Koalition mit Konservativen ab

  • 16:00Britische Tories wollen bis September Camerons Nachfolge regeln

  • 15:32Kerry ruft EU zur Besonnenheit nach Brexit-Referendum auf

  • 14:38Brexit: Berlin fordert Klarheit

  • 13:57Rajoy will zuerst mit Sozialisten über Regierungsbildung sprechen

  • 13:36Türkei:Israel will Entschädigung zahlen

  • 12:27Türkei stimmt von der Leyens Besuch zu

  • 10:53London: Finanzminister sieht britische Wirtschaft gewappnet für Brexit

  • 10:48Mindestens fünf Tote bei Selbstmordanschlägen im Libanon

  • 10:30Netanjahu bestätigt Versöhnungsabkommen mit der Türkei

  • 09:43Zwei Tote bei Anschlag an Nationalfeiertag in Madagaskar

  • 09:26Außenminister Steinmeier würdigt verstorbenen Götz George

  • 00:19Volks- und Raiffeisenbanken drohen höhere Kosten wegen des Zinstiefs

  • 21:47Chinas Premier warnt vor "neuen Unsicherheiten" durch Brexit

  • 20:52Brexit-Schock sorgt für erneute DAX-Talfahrt

  • 20:24Brexit: Easyjet kappt Gewinnprognose

  • 18:29Ver.di-Chef fordert Mindestlohn in Richtung zehn Euro

  • 17:06EU-Kommission berät über die Zukunft von Glyphosat

  • 15:03Passwörter von Telekom-Kunden im Netz entdeckt

  • 14:46Bund sucht Betreiber für Lkw-Maut-System

  • 12:50Britisches Pfund fällt unter Tiefstand vom Freitag

  • 10:07Spanische Börse nach Parlamentswahl im Aufwind

  • 22:07Fresenius bekommt neuen Chef

  • 17:51Zentralbank der Notenbanken warnt vor Gefahren für Weltwirtschaft

  • 21:08DIHK: Schwierige Zeiten für britische Wirtschaft

  • 18:25Bayerischer Roboterbauer Kuka erhält Garantien bis Ende 2023

  • 21:52Börsenhochzeit durch Brexit nicht in Gefahr

  • 20:12Streit um Werbeblocker: Teilerfolg für Springer-Verlag

  • 18:13Nach Brexit-Votum: Wall Street startet im Minus

  • 16:49Abgasskandal: Südkorea erlässt Haftbefehl gegen VW-Manager

  • 12:22Deutsche Wirtschaft kurz vor Brexit noch hochzufrieden

  • 10:23US-Banken bestehen Stresstest

  • 00:25Erdbeben erschüttert Südmexiko

  • 00:15Mann vergisst Rucksack mit 30.000 Euro in S-Bahn

  • 23:50Filmfest München: Ellen Burstyn kommen beim Ehrenpreis die Tränen

  • 23:11Rentner nach Morddrohungen gegen Zornedinger Pfarrer überführt

  • 22:52Schauspieler Bud Spencer ist tot

  • 22:44Schweizer Junge in Düsseldorf gefunden - Missbrauchsverdacht

  • 22:14Jogis Team nicht zu schlagen: Zuschauerrekord beim Spiel

  • 20:02Vier Verletzte bei Explosion in Frankfurter Cafe - Unfall vermutet

  • 15:20Papst: Kirche soll sich bei benachteiligten Gruppen entschuldigen

  • 14:15Künstler Manfred Deix gestorben - Karikaturist für "Stern" und "Spiegel"

  • 13:22Gina-Lisa-Prozess: Verschärfung des Sexualstrafrechts gefordert

  • 12:13Trauer um Götz George

  • 11:43Studie: Familienfreundlichkeit in Unternehmen bleibt hinter Anspruch zurück

  • 11:13Umfrage: Mehrheit hält Zigaretten- Schockbilder für wirkungslos

  • 09:10IKEA ruft Schokolade zurück

  • 07:43Singapur-Airlines: Notlandung nach Triebwerksbrand

  • 06:54Missbrauch: Katholische Kirche legt erste Forschungsergebnisse vor

  • 06:35Wasser auf der Erde könnte zum Teil von Asteroiden stammen

  • 23:24Starker Reiseverkehr zum Ferienbeginn in fünf Bundesländern

  • 22:24Schauspieler Götz George gestorben

  • 23:46Mark Todd für Neuseeland nach Rio

  • 23:39So sahen die Trainer die Spiele

  • 23:38Sampaoli wird Trainer in Sevilla

  • 23:14England: Hodgson verkündet Abschied

  • 22:49Island wirft England sensationell raus

  • 22:13De Rossi verletzt, Motta gesperrt

  • 21:40Damen-Quintett in Runde zwei

  • 21:22Kohlschreiber und Struff schon raus

  • 21:17Löw: "Italien spielt imponierend"

  • 19:512:0 - Italien schockt Spanien

  • 19:18Löw gewährt Spielern freien Tag

  • 18:48Valencia: Deutschland schlägt Indien

  • 18:17Pantani: Ermittlungen eigestellt

  • 17:42Perfekt: Alves wechselt zu Juventus

  • 17:19Darmstadt holt Höhn aus Freiburg

  • 16:58Rumänen suchen neuen Trainer

  • 16:47Freiburg: Schuster verlängert Vertrag

  • 14:26Oldenburg: Smeulders beendet Karriere

  • 14:06Dresdner SC holt dritte Tschechin

  • 13:38Boateng muss wieder behandelt werden

merkzettel

Vermeintlicher Angriff in Wismar Linken-Politiker soll Messerattacke erfunden haben

BildPolizei-Schriftzeichen
Aufschrift Polizei auf dem Dach eines Polizeiwagens

Schriftzeichen "Polizei"

(Quelle: colourbox)

VideoLinke suchen Geschlossenheit
Ein Vortrag beim Jahresauftakt der Europäischen Linken.

Beim Jahresauftakt der Europäischen Linken in Berlin war die deutsche Linkspartei um Geschlossenheit bemüht. Zuvor hatte man der 1919 ermordeten Kommunistenführer Liebknecht und Luxemburg gedacht.

(10.01.2016)

von Dominik Rzepka

Diese Tat ließ aufhorchen: 17 Mal sollen Rechtsextreme auf den Linken-Politiker Julian Kinzel eingestochen haben - so berichtete es Kinzel selber. Doch an seiner Darstellung gibt es erhebliche Zweifel. Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt gegen ihn - wegen Vortäuschung einer Straftat. 

Die Empörung war groß. Von einem Mordanschlag war die Rede. Von einer feigen Tat. Und von mehreren Neonazis, die den 18-jährigen Linken-Politiker Julian Kinzel vor einer Woche in Wismar mit mehreren Messerstichen verletzt haben sollen. "Er wurde von drei Neonazis unvermittelt niedergeschlagen und als 'schwule Kommunistensau' bezeichnet", schrieben Kinzels Parteifreunde der linken Jugendorganisation "solid" vor wenigen Tagen auf ihrer Internetseite.

Zum Glück habe Kinzel die Angriffe abwehren können, heißt es in der Erklärung weiter. Und, dass die Attacke in eine Zeit falle, in der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und alternative Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zunähmen. Kinzel selbst erklärte, die Antwort auf Hass müsse Liebe sein, auf Dummheit Vernunft und auf Gewalt Solidarität. "Lasst uns dieses Ereignis zum Anlass nehmen, solchen Ideologien durch mehr Menschlichkeit vorzubeugen", schrieb er.

Ermittler: Verletzungen stimmen nicht mit Tathergang überein

Inzwischen ist klar: An der Schilderung Kinzels gibt es erhebliche Zweifel. Seine Verletzungen stimmten nicht mit dem von ihm geschilderten Tathergang überein, heißt es bei der Staatsanwaltschaft Schwerin. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich Kinzel seine Verletzungen selbst zugefügt hat. "Die Staatsanwaltschaft hat daher gegen den Anzeigenerstatter ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vortäuschung einer Straftat eingeleitet", sagt Stefan Urbanek, Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin.

Stutzig gemacht habe die Ermittler auch, dass Kinzel die Tat mit einer Verzögerung von einem Tag gemeldet hatte - per Online-Anzeige. "Das ist bei so einer Tat eher unüblich", sagt Isabel Wenzel, Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock heute.de. Durch die späte Anzeige hätten keine Zeugen befragt werden können. Auch Verdächtige konnten nicht ermittelt werden. 

Polizei kritisiert Linken-Chefin Katja Kipping

Wenzel kritisierte auch die Berichterstattung der linken Zeitung "Neues Deutschland" (ND). Dort sei von einem Mordanschlag auf Kinzel geschrieben worden, ohne dass es eine Rückfrage bei der Polizei gegeben habe. "Das fand ich erschreckend", sagt sie. Auch die Führung der Linkspartei habe die Meldung unkritisch wiederholt. Parteichefin Katja Kipping und Fraktionschef Dietmar Bartsch seien auf einen Zug aufgesprungen, ohne dass es Beweise gegeben habe.

Von einem Fehler spricht ND-Chefredakteur Tom Strohschneider. Die Überschrift sei zu stark zugespitzt gewesen, "was zweifellos zu weit ging", sagte er heute.de. Eine Sprecherin der Linken teilte mit, die Vorsitzenden der Partei würden sich nicht an Spekulationen beteiligen oder den Vorgang kommentieren, so lange die Ermittlungen nicht abgeschlossen seien. Die Jugendorganisation "solid" sowie Kinzel selbst waren bisher nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin weist derweil ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung hin. Sie teilt aber auch mit, dass Kinzel eine Geldstrafe wegen Vortäuschung einer Straftat droht. Auch eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren sei denkbar.

Dem Autor bei Twitter folgen: @dominikrzepka

11.01.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen