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Angstexperte im Interview "Die Menschen leiden extrem unter Angst"

BildAngst
Fenster mit Schatten symbolisiert Angst

"Ja, ich habe den Eindruck, dass immer mehr Menschen extrem unter Angst leiden", sagt Angstforscher Borwin Bandelow.

(Quelle: imago)

VideoVorsicht vor der Angst
Der Verkauf von Pfefferspray ist enorm gestiegen

Die massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Kölner Silvesternacht haben bei vielen Menschen Ängste hervorgerufen, oder sie verunsichert. Dennoch warnt die Polizei vor unüberlegtem Waffengebrauch.

(22.01.2016)

VideoVerunsicherte Staaten von Amerika
Die verunsicherten Staaten von Amerika

Auch in den USA ist die gesellschaftliche Debatte zunehmend geprägt von Überfremdungsangst und einer grundlegenden Skepsis gegenüber Medien und dem politischen Establishment. Das Land ist gespalten.

(20.01.2016)

Video"Zuversicht ist ein Teil der Politik"
Karl Rudolf Korte

Mehrheitlich glauben die Deutschen: "Wir schaffen das nicht mehr" - Parteienforscher Karl Rudolf Korte über Umfragewerte, Angst und Populismus in der Gesellschaft sowie mögliche politische Maßnahmen.

(15.01.2015)

Angst vor Karneval oder Menschenansammlungen, Angst vor Terror oder Überfremdung: Die öffentliche Sorge vor den Auswirkungen des Flüchtlingszuzugs wächst stetig. Ein Volk mit Angststörung? "Diese Sorgen muss man ernst nehmen, auch wenn sie oft stark überzogen sind", sagt Angstexperte Borwin Bandelow. 

heute.de: Sicherheit, Krise, Krisenbewältigung: Das sind aktuell die Themen in Deutschland. Hat unser Land eine Angststörung?

Borwin Bandelow: Eigentlich nicht, denn ich unterscheide zwischen Angststörung und realer Angst. Bei einer Angststörung hat man übertriebene Angst vor eigentlich harmlosen Dingen, zum Beispiel vor Mäusen oder Fahrstühlen. Hier aber sehen wir wir ja ganz reale Ängste – vor Terror und vor Überfällen, Angst vor einer Überfremdung und davor, dass die Flüchtlingskrise unsere Kultur verändert.

heute.de: So nach und nach scheinen diese Ängste immer mehr Menschen im Griff zu haben. Ein Massenphänomen?

Professor Borwin Bandelow ...
Borwin Bandelow

... ist Psychiater und Psychologe. Der Angstexperte lehrt an der Uni Göttingen und ist stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen.

Bandelow:
Es ist wirklich so, dass die Menschen viel Angst haben. Das sehe ich auch an den E-Mails, die ich nach Interviews bekomme. Und weil ich auch versuche zu beruhigen und sage, dass sich das auch wieder legen wird, wird mir eben oft entgegnet, dass ich das alles nicht ernst nehme. Ja, ich habe den Eindruck, dass immer mehr Menschen extrem unter Angst leiden. Sie empfinden es als zunehmend bedrohlich, dass immer mehr Ausländer ins Land strömen. Das muss man ernst nehmen, auch wenn das oft stark überzogen ist. Darüber, dass auch die Flüchtlinge mittlerweile Angst haben müssen, redet übrigens kaum jemand.

heute.de: Warum gerade jetzt die massenhafte Angst?

Bandelow: Ich denke, dass hinter dem langen Bemühen, politisch korrekt zu sein, schon immer eine latente Angst vorhanden war. Und dann kamen eben die Auslöser: die Flüchtlingswelle, die Anschläge in Paris, die Silvesternacht in Köln. Das alles so kurz hintereinander, das hat den Bann gebrochen. Jetzt drücken viele offen das aus, was man lange zuvor nur gedacht hat. Wir sehen ja geradezu einen Wettbewerb, wer politisch möglichst unkorrekt ist. Da schießen gerade viele übers Ziel hinaus.

heute.de: Ein typisch deutsches Problem?

Angst-Themen
Bandelow:
Eher typisch menschlich. Dieselben Phänomene beobachtet man ja nicht nur in ganz Europa, auch in den USA gibt es schon lange ähnliche Ängste wegen der Mexikaner.

heute.de: Sind dabei am lautesten diejenigen, denen es am schlechtesten geht und deren Zukunft am unsichersten ist?

Bandelow: Ich bin kein Soziologe. Ich kann nicht sagen, ob sich vor allem Hartz IV-Empfänger beschweren, die jetzt Sorge um ihr finanzielles Auskommen oder um Wohnraum haben. Aber nach meinem Eindruck geht die Welle des Unverständnisses durch alle Schichten. Unverständnis darüber, dass die Regierung einfach nichts unternimmt.

heute.de: Sind es vielleicht auch die neuen Medien, die die Menschen in Angst versetzen?

Bandelow: Das glaube ich nicht. Der einzige Unterschied ist doch, dass die Menschen durch das Internet stärker in Kontakt treten und die eigene Meinung offener mitteilen können. Das gab es so früher nicht – da konnte man seine Meinung vielleicht mal in einem Leserbrief an die Zeitung äußern. Jetzt kann jeder öffentlich kundtun, was er denkt. Viele leben da auch in der Illusion, dass das nun auch jeder liest. Aber das ist ja nicht der Fall. Richtig ist natürlich, dass dabei vor allem extreme Meinungen ans Licht kommen – weg vom kleinen Stammtisch ins große Internet. Aber die gemäßigte Masse macht sich ja gar nicht die Mühe, ihre Meinung online zu stellen.

heute.de: Wie kommen wir Deutschen nun mit unseren Ängsten klar?

Bandelow: Es gibt keinen Geheimtipp. Fest steht, dass immer dann, wenn eine neue Gefahr auftaucht, diese zunächst als gefährlicher eingeschätzt wird, als sie tatsächlich ist. Wenn die Leute jetzt Angst haben, dass demnächst viele Menschen in Deutschland von Ausländern umgebracht werden, dann ist das wesentlich unrealistischer im Vergleich zu jährlich 9.000 tödlichen Haushaltsunfällen oder 20.000 Toten durch Hitzewellen pro Jahr in Deutschland. Aber weil wir uns an diese alltäglichen Gefährdungen bereits gewöhnt haben, machen sie uns nicht so viel Angst wie die neue Gefahr, die da durch Flüchtlinge drohen könnte.

heute.de: Also ein Phänomen, das sich von selbst erledigt?

Der kleine Waffenschein

Der kleine Waffenschein ist ein Waffenschein, der in Deutschland zum Führen von von Signal-, Reizstoff- und Schreckschusswaffen berechtigt. Diese müssen mit dem Prüfzeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) versehen sein.

Zum bloßen Erwerb einer Waffe, mit dem PTB-Zeichen F ausgezeichnet ist, reicht es in Deutschland, volljährig zu sein.

Bandelow:
Bislang war ich eigentlich optimistisch. Aber wenn ich jetzt lese, dass massenhaft Elektroschocker und Pfeffersprays gekauft werden, dass viele Menschen einen kleinen Waffenschein beantragen, dann sehe ich sehr großes Misstrauen und die Tendenz, dass da noch mehr aufgebaut werden könnte.

heute.de: Mehr Angst und Abwehr?

Bandelow: Wozu Angst und Misstrauen führen können, sehen wir an südamerikanischen Gesellschaften, wo sich die Menschen in bewachten Wohnvierteln einigeln. Aber ich habe weiter die Hoffnung, dass unsere Gesellschaft das auch wieder abschüttelt, wenn man auf dem Weihnachtsmarkt war, beim Karneval gefeiert hat oder im Fußballstadion war – und nichts passiert ist. Ich baue darauf, dass sich die Ängste mit der Zeit wieder legen.

Das Interview führte Christian Thomann-Busse

07.02.2016
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