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Anschlag in Sliten Libyen: Islamischer Staat breitet sich aus

BildAnschlag in Libyen
Anschlag auf ein Polizeitrainingscamp in Libyen am 07.01.2016

Dutzende Menschen sterben beim Anschlag auf ein Polizei-Ausbildungszentrum in Libyen. Mehr als 100 Personen werden verletzt. Der Anschlag trägt die Handschrift des IS.

(Quelle: reuters)

VideoKonferenz drängt zur Einheit
Nach vier Jahren Chaos und Gewalt gibt es Hoffnung für Libyen: Unterhändler aus 16 Staaten berieten in Rom über einen UN-Plan für einen politischen Übergang in dem nordafrikanischen Land.

Nach vier Jahren Chaos und Gewalt gibt es Hoffnung für Libyen: Unterhändler aus 16 Staaten berieten in Rom über einen UN-Plan für einen politischen Übergang in dem nordafrikanischen Land.

(13.12.2015)

VideoBundeswehr auf dem Mittelmeer
Bundeswehr im Mittelmeer-Einsatz

Noch immer versuchen viele Flüchtlinge von Libyen oder Tunesien aus über das Mittelmeer nach Italien zu kommen. Auch die Bundeswehr ist dort unterwegs, um Menschen vor dem Tod zu bewahren.

(12.10.2015)

VideoTodesfalle Mittelmeer
Flüchtlinge retten: Unterwegs mit der

Die Crew auf der "Sea-Watch" hat nur ein Ziel: Flüchtlingen auf See zu helfen. ZDF-Reporterin Katrin Lindner war mit an Bord.

(26.09.2015)

Dutzende Rekruten der libyschen Küstenwache sterben bei einem Anschlag. Er trägt die Handschrift von Dschihadisten, die sich in dem zerrütteten Land ausbreiten. Bewohner einer Stadt, die die Terrormiliz IS kontrolliert, berichten von der Gewaltherrschaft der Islamisten. 

Der deutsche UN-Sondergesandte für Libyen, Martin Kobler, hatte gewarnt - wie so viele vor ihm auch. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verstärke ihre Präsenz in Libyen von Tag zu Tag, sagte er in der italienischen Zeitung "La Stampa" kurz vor Weihnachten. In dem zerrütteten Land stehen sich zwei rivalisierende Regierungen gegenüber. Daraus ergibt sich vielerorts ein Machtvakuum - ein perfekter Nährboden für Dschihadisten.

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Wenn es noch eines Beweises für den Machtzuwachs von Extremisten in dem nordafrikanischen Land bedurft hätte, dann kam der an diesem Donnerstag. Am Morgen fuhr ein Lastwagen vor dem Gelände eines Ausbildungslagers der Polizei in Sliten im Westen des Landes vor. Er war mit Sprengstoff gefüllt. Als er explodierte, riss er Dutzende Menschen in den Tod: die meisten von ihnen wohl Rekruten der Küstenwache.

IS breitet sich in Libyen aus

Sliten, eine wohlhabende Handelsstadt 160 Kilometer von der Hauptstadt Tripolis entfernt, gilt nicht als Einflussgebiet von Extremisten. Berichte verschiedener TV-Sender, der IS habe sich zu dem Anschlag bekannt, konnten zunächst nicht bestätigt werden. Trotzdem legt die Handschrift des Attentats nahe, dass hier der libysche Ableger der Terrormiliz ein blutiges Zeichen setzte.

Der Anschlag in Sliten und zuletzt auch ein Angriff des IS auf einen großen Ölhafen zeigen, wie sich der Einfluss von Terroristen in Libyen ausweitet. Die von Islamisten dominierte Regierung in Tripolis und die international anerkannte Führung im östlichen Tobruk waren in den vergangenen Monaten zu sehr mit dem Kampf gegeneinander beschäftigt, als dass sie der Gefahr durch Dschihadisten konsequent begegneten.

Libyens Probleme

Gewalt

Gewalt in Libyen - Mann mit Gewehr

Seit dem Sturz Gaddafis eskaliert die Gewalt in Libyen. Immer wieder kommt es zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Milizen. Dabei handelt es sich um frühere Revolutionsbrigaden, die 2011 am Sturz von Langzeitherrscher Gaddafi beteiligt waren. Zuletzt nahmen islamistische Milizen bei blutigen Kämpfen den Flughafen in Tripoli ein.

In der ostlibyschen Stadt Bengasi gehen Kräfte unter dem Kommando des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar eigenmächtig gegen radikale Islamisten vor. Alle vergangenen Regierungen waren bisher gegen die andauernde Gewalt machtlos. Die Regierung von Abdullah al-Thinni bat deshalb die Vereinten Nationen um militärische Hilfe.

Öl-Produktion

Libyen - Eingang zu einer Ölraffinerie

Libyen zählt zu den größten Gas- und Öl-Lieferanten Europas, die Öl-Einnahmen sind die Haupteinnahmequelle des Staates. Doch der Konflikt zwischen der schwachen Zentralregierung und diversen Milizen bremste die Ölexporte des Landes in den vergangenen Monaten. Rebellen hatten einen Anteil an den Einnahmen gefordert, Arbeiter bessere Bezahlung verlangt. Die Ölförderung von früher 1,6 Millionen Barrel pro Tag fiel um 80 Prozent. Inzwischen sollen es wieder 750.000 Barrel pro Tag sein.

Der IS-Ableger in Libyen nutzte dies, um sich ein Herrschaftsgebiet um Sirte, der Heimatstadt des 2011 gestürzten Langzeitmachthabers Muammar al-Gaddafi, aufzubauen. Ende 2015 sprachen Diplomaten noch von einem etwa 200 Kilometer langen Küstenstreifen im Zentrum des Landes, der vom Islamischen Staat kontrolliert werde. Insgesamt sei es nicht sonderlich viel Land, noch sei die Unterstützung in der Bevölkerung für den IS relativ gering. Doch der Widerstand sei zu schwach, um ihn an der Ausbreitung zu hindern. Denn während der Islamische Staat in seinem "Kalifat" in Syrien und im Irak stark unter Druck steht, scheint Libyen für den IS ein gefundenes Fressen. Nur so können Gerüchte gedeutet werden, der IS verlege Mitglieder aus Syrien ans Mittelmeer. Einwohner aus Sirte berichten von einem grausamen Regime, dass der IS-Ableger dort aufgebaut habe.

Bewohner berichten: IS kontrolliert Polizei, Rechte, Behörden und Medien

"Jeden Freitagmittag rufen sie uns zu dem Platz der Stadt, damit wir an der Vollstreckung ihrer Urteile teilnehmen", erzählt ein Bewohner Sirtes. Manchmal bestehe die Strafe nur aus ein paar Schlägen wegen des Trinkens von Alkohol. "Aber an anderen Tagen schneiden sie die Köpfe von Menschen ab, denen zum Beispiel Hexerei vorgeworfen wird." Mit den Bewohnern Sirtes zu sprechen, ist gefährlich. Sie wollen ihre Namen nicht veröffentlicht sehen. Ihre Angaben passen zu anderen Berichten über das Vorgehen des IS, können aber nicht unabhängig überprüft werden.

"Normalerweise informieren sie die Bewohner über neue Gesetze über den lokalen Radiosender", sagt ein anderer Einheimischer. Seit November sei es verboten, Satellitenschüsseln zu benutzen. Der IS, der in Sirte mit 4.000 Kämpfern vertreten sein soll, will sein kleines "Kalifat" von der Außenwelt abschotten.

Die Beschreibungen der Menschen vor Ort und das blutige Attentat in Sliten zeigen vor allem, wie wichtig es ist, die Einigung von Politikern aus Tobruk und Tripolis vom Dezember schnell umzusetzen - künftig soll eine Regierung der nationalen Einheit das Land führen. Um den IS wirksam zu bekämpfen, braucht Libyen geordnete Strukturen. Bis das der Fall ist, könnte es zunächst aber internationale Luftangriffe auf den Ableger der Terrormiliz geben. Der libysche UN-Botschafter Ibrahim Dabbashi sagte kürzlich, er rechne schon bald mit Luftschlägen. "Italien, Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten bereiten sich auf Luftangriffe gegen die Stützpunkte des IS in Sirte vor. Ich glaube, sobald es die politischen Voraussetzungen erlauben, werden sie handeln."

Karte: Libyen

Anschlag in Sliten

Karte von Libyen mit der Stadt Sliten

07.01.2016, Quelle: Ali Salem und Benno Schwinghammer, dpa
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