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Antisemitismus in den USA Die Geister, die Trump nicht rief

BildUSA: Jüdischer Friedhof geschändet
Gräber auf jüdischem Friedhof in USA geschändet

Nicht nur in Washington und in Jerusalem, sondern auf der ganzen Welt sind Juden über den massiven Anstieg antisemitischer Taten in den USA entsetzt.

(28.02.2017 Quelle: ap)

VideoTrump und die Rechten
Internetseite mit

Die US-Internetplattform "Breitbart"

(25.11.2016)

VideoDie Wurzel des Antisemitismus
Prof. Markschies

Die Autoren der Bibel waren sehr römerfreundlich gesinnt. Deswegen erscheinen vordergründig - zu Unrecht - Juden als Schuldige der Kreuzigung. Warum? Antwort von Prof. Markschies.

(21.04.2014)

VideoBannon stärkt Trump
Stephen Bannon

US-Präsident Donald Trump wird nach Überzeugung seines Chefstrategen sämtliche im Wahlkampf gemachten Versprechen umsetzen. Dies äußerte er auf einem Treffen konservativer Aktivisten in Washington. Zudem wiederholte er Kritik an den Medien.

(23.02.2017)

von Raphael Rauch

Juden in aller Welt sind entsetzt: Ausgerechnet in Amerika steigt der Antisemitismus massiv an. Unbekannte haben in Philadelphia über 100 Grabsteine geschändet, wegen Bombendrohungen wurden jüdische Schulen geschlossen. Viele fordern ein klareres Bekenntnis von US-Präsident Trump. 

Lange Zeit lebten in den USA mehr Juden als in Israel. Mittlerweile liegen, je nach Statistik, Amerika und Israel gleichauf - oder Israel vorne. Die Solidarität zwischen beiden Ländern ist groß, die USA sind Israels engster Verbündeter.

31 Bombendrohungen - an nur einem Tag

Doch nicht nur in Washington und in Jerusalem, sondern auf der ganzen Welt sind Juden über den massiven Anstieg antisemitischer Taten in den USA entsetzt. Unbekannte haben auf dem Mount Carmel Friedhof in Philadelphia mehr als hundert Grabsteine geschändet.

An 31 jüdischen Gemeindezentren und Tagesschulen in den USA und Kanada, berichtet die "Jewish Claim Conference" (JCC) Nordamerika, habe es am Montag Bombendrohungen gegeben. Sie mussten vorsorglich evakuiert werden. Erst vor knapp einer Woche war ein jüdischer Friedhof in St. Louis im Bundesstaat Missouri geschändet worden. Dort hatten Unbekannte über 150 Grabsteine beschädigt.

Institutionen wie der jüdische Weltkongress und die Anti-Defamation League, Rabbiner und Politiker aller Couleur haben die Vorfälle scharf verurteilt. Auch US-Präsident Donald Trump ließ über seinen Sprecher ausrichten, dass er die Drohungen und Vandalismus gegen jüdische Einrichtungen in den USA scharf verurteile.

Widersprüchliches Verhältnis zum neuen Präsidenten

Allerdings haben sich viele Juden in den USA ein stärkeres Bekenntnis aus dem Weißen Haus erhofft. "Die Justizbehörde, der Heimatschutz, das FBI und das Weiße Haus müssen ihre Stimme gegen diese Gewalt und gegen diese Geißel des Antisemitismus erheben, die sich auf das ganze Land auswirkt", fordert Samantha Kupferman von der JCC.

Überhaupt hat das amerikanische Judentum dieser Tage ein widersprüchliches Verhältnis zu US-Präsident Trump. Auf der einen Seite freuen sich viele Juden darüber, dass zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte ein Präsident im Weißen Haus wohnt, der mit Ivanka eine zum Judentum konvertierte Tochter und mit Jared Kushner einen gläubigen Juden zum Schwiegersohn hat, der den engsten Beraterkreis des Präsidenten verstärkt.

Auf der anderen Seite ist seit dem Wahlkampf kein Geheimnis, dass Trumps Führungsriege um Chefberater Stephen Bannon und das rechte Medium "Breitbart" nicht vor Antisemitismus gefeit sind.

Trump grenzt sich nicht deutlich genug ab

"Die antisemitischen Vorkommnisse in den USA sind vor allem deswegen besorgniserregend, weil sie einen deutlichen Anstieg zum Vorjahr markieren. Insgesamt ist die Situation jedoch nicht mit Europa zu vergleichen, wo in den meisten Ländern eine wesentlich antisemitischere Grundstimmung und auch mehr Gewaltpotential bestehen", sagt Michael Brenner, Professor für Jüdische Geschichte und Israel Studies an der American University in Washington und der LMU München, zu heute.de.

"In den USA glaubte man wohl fälschlicherweise, von solchen Entwicklungen sicher zu sein. Dabei vergisst man häufig, dass auch in den USA in den 1930er- und 1940er-Jahren Antisemitismus durchaus gesellschaftsfähig war", so Brenner.

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Viele fragen sich nun, was der Auslöser für den rasanten Antisemitismus-Anstieg war - und ob es einen Zusammenhang mit der neuen US-Regierung gebe. "Trump selbst ist nicht der Vorwurf zu machen, dass er selbst antisemitische Gefühle hege, aber er grenzt sich nicht deutlich von dem antisemitischen Umfeld seines Beraters Bannon ab. Dies ruft eben auch Geister hervor, die er nicht gerufen hatte", kritisiert Brenner.

Vize-Präsident Pence hilft bei Aufräumarbeiten auf jüdischem Friedhof

Der Historiker begrüßt jedoch das starke Signal, das Vizepräsident Mike Pence gesendet habe: Nach den Grab-Schändungen in St. Louis packte der zweite Mann im Staate selbst mit an, um bei den Aufräumarbeiten des jüdischen Friedhofs mitzuhelfen.

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang vergangener Woche erstmals Stellung zu den Angriffen auf Juden und jüdische Organisationen in den USA bezogen und die Taten verurteilt. Zuvor hatte bereits seine zum Judentum konvertierte Tochter Ivanka klar Position bezogen. Auf Twitter, Trumps medialer Lieblingswaffe, hat sich der Präsident jedoch noch nicht zu den jüngsten Vorfällen geäußert - was ihm von verschiedener Seite den Vorwurf einbrachte, den Antisemitismus nicht entschlossen genug zu verurteilen.

Dem Autor auf Twitter folgen: @raphael_rauch

28.02.2017
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