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Tag der Sehbehinderten Digitale Lotsen für Blinde

VideoTag der Sehbehinderten
Apps für Sehbehinderte

In Deutschland leben laut statistischem Bundesamt mehr als 350.000 Menschen mit einer Sehbehinderung. Auch für sie ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken – Apps können das Leben stark erleichtern.

(06.06.2017)

Videovideo
Blinder Skateboarder

Marcelo Lusardis Leidenschaft ist das Skateboard. Fahren und springen kann der Spanier nur nach Gefühl. Aufgrund eines Gendefekts ist er seit fast zwei Jahren blind. Doch Marcelo skatet trotzdem - er ist „The Blind Rider“.

(04.04.2017)

von Susanne Seidl

Smartphone-Apps machen Sehbehinderten heute viele Tätigkeiten wieder möglich, die sie ohne die digitale Technik nie ausführen könnten. Bettina Schmidt zum Beispiel führt als Blinde ein Unternehmen. Nach Einschätzung von Verbänden ist bei den Apps aber noch viel zu tun. 

Bettina Schmidt steht zwischen ihren Mitarbeiterinnen in einem Crivitzer Seniorenheim. Im Stationsbad prüft die blinde Unternehmerin, ob alle Kalk- und Fettreste an Waschbecken und Wannenrand entfernt sind. Hierfür verlässt sich die studierte Betriebswirtin ganz auf ihren Tastsinn. Doch für den Rest ihres Alltags als Geschäftsführerin braucht Bettina Schmidt ihr Smartphone. "Es hat mich wieder sehen lassen“, lacht die 56-Jährige, die vor 14 Jahren erblindete.

Apps öffnen Blinden die Welt

Ihr Handy rappelt in der Handtasche: Eine neue Mail ist eingegangen. Schmidt wischt über das schwarze Display. "Hell brauche ich es nicht, ich sehe ja eh nichts“, schmunzelt sie, "und so spare ich Akkuleistung.“ Eine Stimme liest die Mail eines Kunden vor. Ihr Angebot für die Fassadenreinigung eines Hauses ist angenommen, der Auftrag geht an ihre Firma. Schmidt prüft in ihrem Kalender, wann sie ihre Leute dort hinschicken kann. Die App zur Texterkennung liest ihr jeden Termin vor.

Bettina Schmidt war 41 Jahre alt und Inhaberin einer Reinigungsfirma mit 180 Mitarbeitern, als sie erblindete. Ein schwerer Schlag für sie und ihre Familie. Die Firma wurde verkauft. Irgendwann fasste sie wieder Mut und gründete eine neue, kleinere Firma. "Das wäre noch vor 20 Jahren als Blinde gar nicht möglich gewesen“, erzählt sie. "Ohne die technischen Hilfsmittel, die es heutzutage gibt, könnte ich meine Firma niemals so eigenständig führen.“

Wer gilt als sehbehindert?

Ausgehend von einer Norm für die Sehschärfe von 1,0 (100 Prozent), gilt in Deutschland als sehbehindert, wer trotz Brillen- oder Kontaktlinsen-Korrektion auf dem besseren Auge höchstens 0,30, aber mehr als 0,05 erreicht.

Liegt die Sehschärfe auf dem besseren Auge zwischen 0,05 und 0,02, spricht man von einer hochgradigen Sehbehinderung.

Mit einer Sehschärfe unter 0,02, die praktisch nur noch Hell-/Dunkel-Wahrnehmungen ermöglicht, oder wenn das Gesichtsfeld weniger als 5 Grad beträgt, gilt man im Sinne des Gesetzes als blind.

Quelle: Verband der Augenärzte (BVA)

Briefe lesen und beantworten, Geld überweisen und Zahlungseingänge überprüfen - das alles ist ihr mit den Apps für Blinde und Sehbehinderte möglich. "Viele Betriebssysteme verfügen über eine Voice-Over-Funktion, die einem einiges vorlesen kann, aber so konsequent wie Apple es tut, bietet es leider kein anderer Anbieter an. So bleibt für uns Blinde nur Apple und das iPhone.“

Verbände fordern mehr barrierefreie Apps

"Da gibt es tatsächlich noch viel zu tun", betont auch Renate Reymann, Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. "Die barrierefreien Apps, also solche, die auch für Blinde und Sehbehinderte zugänglich sind, bedeuten für viele Blinde eine große Hilfe“, sagt Reymann, die selber blind ist. Doch leider seien viele Apps für Sehbehinderte noch nicht nutzbar. So wäre es zum Beispiel hilfreich, wenn blinde Diabetiker künftig ihre Blutzuckerwerte selber messen und ablesen könnten, ohne auf die Hilfe eines Sehenden angewiesen zu sein.

Auch die meisten Internetseiten sind nicht barrierefrei. Es kostet Zeit und Knowhow Webseiten konsequent so zu gestalten, dass sie auch Blinde und Sehbehinderte nutzen können. Unter www.einfach-fuer-alle.de der Aktion Mensch finden sich Checklisten und Gestaltungshinweise für barrierefreie Internetseiten, professionelle Tipps gibt es ebenso auf den Seiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes www.dbsv.org.

Apps erleichtern das Privatleben

Bettina Schmidt nutzt ihr Smartphone auch zu Hause. Hier verraten ihr spezielle Apps, ob die Gewürzdose in ihrer Hand schwarzen Pfeffer oder Thymian enthält, oder welches Gemüse noch im Vorratsschrank steht. Kurz das Etikett abgescannt, schon liest eine Stimme vor, was sie wissen muss.

Auch beim Wäschesortieren oder beim Ankleiden weiß sie dank einer App, ob sie gerade ein rotes oder ein grünes T-Shirt in den Händen hält. Und im Kino erzählt ihr eine Stimme, was gerade auf der Leinwand zu sehen ist.

Weitere Links zum Thema

Apps nicht für jeden Blinden eine Lösung

Bei aller Freude über die technischen Innovationen erinnert der Blinden- und Sehbehindertenverband daran, dass viele Menschen erst im gehobenen Alter ihr Augenlicht verlieren und den Umgang mit Smartphone und App nicht mehr lernen. Auch gebe es die Gefahr, Blinde künftig zu überfordern und ihnen die erforderlichen klassischen Hilfen zu entziehen, da sie ja nun dank Smartphone alles doch irgendwie alleine meistern könnten. Das sei ein gefährlicher Irrtum, warnt der Interessenverband.
Obwohl Bettina Schmidt heilfroh über die digitale Unterstützung ist: Auf andere Hilfsmittel und die Unterstützung ihres Mannes will und kann auch sie nicht verzichten. "Technik kann viel“, sagt sie, "aber eben nicht alles. Ohne meinen Blindenstock geht gar nichts.“ So erzählt ihr zwar eine Navigationsapp, wo es zum nächsten Supermarkt geht. Aber ob auf dem Weg ein Gullideckel fehlt, erfährt sie so nicht.

06.06.2017
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