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Tunesien: Fünf Jahre danach Was vom Arabischen Frühling übrig blieb

VideoArabische Vorzeigedemokratie?
Tunesischer Mann spricht zu Passanten

Fünf Jahre nach dem Sturz Ben Alis gedenkt das Land der Opfer seiner Diktatur. Tunesien wird häufig als Modell einer arabischen Demokratie bezeichnet. Aber das Modell hat Kratzer.

(14.01.2016)

VideoZukunft für Tunesien ?
Leere Strände in Tunesien.

Fünf Jahre nach Beginn der Revolution macht sich Ernüchterung breit. In Tunesien fehlen seit den Anschlägen die Urlauber. Das Land kämpft gegen den Terror und für den Erhalt der Wirtschaft.

(14.01.2016)

VideoTraurige Saison in Tunesien
Leerer Strand in Sousse

Die Strände leer, die Polizei allgegenwärtig - Urlaubsstimmung kommt in Tunesien nicht auf. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen sagte dem Land bei einem Besuch 1,2 Millionen Militärhilfe zu.

(29.07.2015)

VideoErneuter Terroranschlag in Tunesien
Feuerwehr am Anschlagort

Nachdem bei den blutigen Attacken in diesem Jahr bislang Urlauber und Touristen das Ziel waren, tötete gestern ein Bombenanschlag auf einen Bus der Präsidentengarde in Tunis zwölf Sicherheitskräfte.

(25.11.2015)

von Natalie Steger, Tunis

23 Jahre herrschten in Tunesien Diktator Ben Ali und sein Clan unerbittlich mit Willkür, Folter, Zensur. Im Januar 2011 setzte er sich ab, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion und mit kiloweise Staatsgold nach Saudi-Arabien. Nach fünf Jahren zieht ein Land Bilanz – und die Jugend ist voller Ungeduld. 

Lina Ben Mhenni ist das tunesische Mädchen. "A Tunesian Girl"- der Name ihres Blogs, der sie zur bekanntesten Stimme während der Revolution gemacht hat. Mittlerweile ist sie das Gewissen der Revolution:
Tunesien: Nadine (r.) Steger spricht mit einer Tunesierin

ZDF-Korrespondentin Natalie Steger (links) im Gespräch.
Quelle: Bernhard Sehne

"Die Bilanz ist eher negativ", sagt sie. "Unsere Forderungen sind nicht erfüllt, man sieht keine Pläne der Politik. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, es gibt keine Strategien gegen Korruption." Trotzdem ist Lina stolz, dass die Tunesier den verhassten Diktator friedlich vertreiben konnten, mit relativ wenig Blutvergießen.

"Damals", sagt Lina, "bin ich nie an einem Ort geblieben. In einigen Straßen und Cafés hatte man gutes Internet - 3G. Ich hab mich manchmal mitten auf die Straße gesetzt und geschrieben.

Sidi Bouzid - die Stadt in der die Revolution begann

Und sie reiste nach Sidi Bouzid, ins Landesinnere, ins Armenhaus Tunesiens, wo die Revolution begann. In Sidi Bouzid verbrennt sich im Dezember 2010 der Gemüsehändler Bouaziazi aus Proteste gegen die Diktatur. Ben Alis Schergen hatten ihn drangsaliert, weil er kein Schmiergeld zahlen wollte. Über die sozialen Netzwerke verbreiten sich die fürchterlichen Bilder – und die Proteste, der Aufstand der folgt. Auch Hayat, Jamel und Walid waren vor fünf Jahren bei den Protesten dabei.

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"Es hat sich nichts verändert", sagt Jamel. "Das einzige ist, dass man heute offen seine Meinung sagen kann." Diesen Satz hören wir immer wieder. Die Drei, die uns von damals erzählen, sind eine Diplom-Geografin, ein Französischlehrer und ein Buchhalter – alle drei arbeitslos, so wie 35 Prozent der jungen Akademiker. Das junge Tunesien hatte auch wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage unter der Diktatur protestiert. Nach der ersten Euphorie der Revolution ist heute Ernüchterung im ganzen Land  zu spüren. Diese hat deutlich zugenommen gegenüber den ersten Monaten nach der Revolution.

Schlechte Lage gibt Raum für Radikalisierung

Vor allem im Landesinneren fühlen die Menschen sich verraten und vergessen. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit ist der Raum für Radikalisierung. Aus Tunesien stammen die meisten Dschihadisten in Syrien und Irak, die Schätzungen liegen bei etwa 6.000.

Der Imam von Ben Aoun, einem trostlosen Ort bei Kairouan, dem religiösen und spirituellen Zentrum Tunesiens, hat persönlich junge Menschen kennen gelernt, die in den Heiligen Krieg ziehen, erzählt er uns: "Wir sagen denen, die nach Syrien oder in den Irak ziehen – lernt und versteht Eure Religion, bevor ihr diese Taten des Hasses vollzieht."
Der Terrorismus, entstanden auch aus der schlechten wirtschaftlichen Lage, der Hoffnungslosigkeit für die jungen Menschen, ist zur großen Herausforderung für Tunesien geworden. Mittlerweile, anders als in den Monaten nach der Revolution, werden wir als Kamerateam von der Polizei begleitet - zur Sicherheit. Und doch führt es einem vor Augen, dass die Gefahr gestiegen ist.

Tourismus als Hauptschlagader der Wirtschaft

tunesische Polizisten überwachen Strand von Sousse

Tunesien, Strand in Sousse
Quelle: reuters

Im Juni 2015 hatte ein junger extremistischer Tunesier den Tourismus nahezu zum Erliegen gebracht - bewusst den Tourismus, die Haupteinnahmequelle Tunesiens. Wenn hier noch mehr Arbeitsplätze wegfallen, destabilisiert dies das Land zusätzlich. 37 Touristen ermordete der Terrorist gezielt, kaltblütig am Strand von Sousse. Zohra Driss, die Besitzerin des Hotel Imperial Marhaba, an dessen Strand der Anschlag ihre Gäste das Leben kostete, musste ihr Hotel schließen. "Mehr als zwei Millionen Touristen haben seit dem Anschlag ihre Reise nach Tunesien storniert – stellen Sie sich vor – mindestens 2 Millionen." sagt sie.

Ihr Hoteldirektor führt uns durch das verlassene Imperial Marhaba. Er führt uns an den Strand, an dem seine Gäste dem Terror zum Opfer fielen. Er zeigt uns die neuen Sicherheitskameras. Überhaupt die neuen Sicherheitsvorkehrungen. Der Direktor ist freundlich. Und den Tränen nah. Ob er zurückkehren wird, wenn das Hotel wieder eröffnet, fragen wir? Vielleicht für ein paar Tage. Zur Einarbeitung seines Nachfolgers, sagt er. Er kann hier nicht mehr arbeiten. Ein Mitarbeiter ist seit dem Anschlag im Juni nicht mehr hier erschienen, nicht einmal, um seinen Lohn abzuholen. Wegen des Erlebten.

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Tunesien, diese junge Demokratie hat bislang alle Rückschläge ausgehalten. Das Land kämpft zudem mit Korruption und Vetternwirtschaft. Jetzt sind es die Parteien und ihre Mitglieder, die alles diktieren. Wer nicht dabei ist, fällt durchs Raster. Sie wollen trotzdem den Weg weiter gehen, sie müssen ihn weiter gehen, sagt Lina – die Bloggerin, das Tunesian Girl. Das Mädchen dieses Landes, das nach außen hin die einzige, die Vorzeige-Demokratie ist nach dem arabischen Frühling. Doch Terror, Arbeitslosigkeit und Frust bleiben die große politische Herausforderung.

Die Länder des Arabischen Frühlings

Ägypten

Karte von Tunesien, Libyen, Ägypten, Jemen und Syrien

Massenproteste im Januar brachten im Februar 2011 den Sturz des Langzeitherrschers Husni Mubarak. Danach gewannen die Muslimbrüder die Wahlen. Doch gegen den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi formierte sich Widerstand. 2013 setzte ihn das Militär 2013 ab. Seit Ex-General Abdel Fattah al-Sisi Präsident ist, fährt das Land einen harten Kurs gegen Islamisten und Kritiker.

Tunesien

Aus Verzweiflung über Behördenwillkür verbrannte sich im Dezember 2010 ein Gemüsehändler. Danach forderten Tausende Reformen - die "Jasmin-Revolution" brach aus. Im Januar 2011 floh Präsident Zine el Abidine Ben Ali. Trotz wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Anschlägen gelang Tunesien der Übergang zur Demokratie. 2014 wurde eine Verfassung verabschiedet, danach wählten die Tunesier ein Parlament und einen Präsidenten.

Libyen

Seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi im Sommer 2011 ging das ölreiche Land zunächst Schritte in Richtung Demokratie. Doch heute herrscht Chaos, der Staat ist praktisch zerfallen. Es gibt zwei Parlamente und Regierungen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kontrolliert Gebiete in dem Land. Eine nach UN-Vermittlung aufgestellte Einheitsregierung ist bisher nicht zusammengetreten.

Syrien

Machthaber Baschar al-Assad ging 2011 mit Gewalt gegen Proteste vor. Daraus entwickelte sich ein Bürgerkrieg, bei dem bisher mehr als 250.000 Menschen getötet wurden. Rund zwölf Millionen Syrer sind auf der Flucht. Assad verlor die Herrschaft über große Teile des Landes an Rebellen und Dschihadisten wie den Islamischen Staat (IS). Friedensgespräche scheiterten, ein Kriegsende ist nicht abzusehen.

(Quelle: dpa)

15.01.2016
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