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merkzettel

Autokonzern Neue BMW-Strategie: Vernetzt und autonom

VideoKrüger: Sind gut aufgestellt
Harald Krüger

Der Autohersteller BMW steht vor großen Herausforderungen. BMW-Vorstandschef Harald Krüger sagt im ZDF-Interview, dass der Konzern dafür gut gerüstet sei.

(16.01.2016)

VideoBMW sponsert Betriebsrat
BMW-Fahne

Beim Autobauer BMW wurde offenbar über Jahre gegen das Betriebsverfassungsgesetz verstoßen. BMW-Betriebsräte verfügen über sogenannte Sozialkassen mit zum Teil sechsstelligen Euro-Beträgen.

(14.07.2015)

VideoDie Abgaslüge
Titel

Die Frontal21-Dokumentation geht der Frage nach, ob auch andere Autobauer in den Abgasskandal verstrickt sind und warum die Behörden nicht rechtzeitig eingeschritten sind.

(16.02.2016)

VideoVW-Chef in den USA
VW bei der Automesse in Detroit

VW-Chef Matthias Müller will sich in Washington mit der Chefin der US-Umweltbehörde treffen. Hintergrund ist der Skandal um manipulierte Abgastests bei Dieselfahrzeugen.

(13.01.2016)

von Alexander Poel

Eine Woche nach ihrem 100. Geburtstag stellt sich die BMW Group neu auf. Mit der Strategie "Number One – Next" will der Konzern einer veränderten Mobilitätswelt Rechnung tragen. Eine zentrale Rolle spielen dabei das autonome Fahren und die digitale Vernetzung. 

Alexander Poel

Der Satz ist schon bemerkenswert für den Chef eines deutschen Autoherstellers: "Die reine Anzahl an verkauften Modellen ist noch kein Maßstab für Zukunftsfähigkeit". Das sagte der Vorstandsvorsitzende von BMW, Harald Krüger, auf der Bilanzpressekonferenz des Konzerns am Mittwoch in München. Masse, das war gestern.

Das sechste Mal in Folge Rekord

Das vergangene Jahr hat der Münchner Autobauer das sechste Mal in Folge mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. 2015 stieg der Umsatz um 15 Prozent, der Gewinn legte um sechs Prozent zu auf mehr als neun Milliarden Euro. Besonders die PS-starken SUVs der X-Reihe waren weltweit gefragt. Spitzenreiter: Der X6. Allein von diesem Modell verkaufte BMW über 50 Prozent mehr.

Doch die Herausforderungen für den bislang so erfolgreichen Autohersteller sind enorm. "Wir haben es mit branchenfremden Wettbewerbern zu tun, die mit nahezu uneingeschränkten finanziellen Ressourcen auf den Markt drängen, sagt BMW-Chef Harald Krüger - "und das mit hoher Aggressivität". Wen er damit meint, scheint klar: Google und Tesla – zwei Unternehmen, die Mobilität völlig neu definieren.

Wandel zum Technologiekonzern?

Darauf muss BMW eine Antwort finden. Eine radikale, wie Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand der BMW Group, zugibt. "BMW muss sich von einem ingenieursgetriebenen Unternehmen zu einem Technologiekonzern wandeln", sagt er.
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Das Fundament dazu soll die Strategie "Number One Next" bilden – ein Unternehmenskonzept, das die Bereiche E-Mobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung zusammenbindet.

Der BMW "iNext" soll diese Entwicklung verkörpern. Dabei geht es nicht nur um das elektrische Fahren – es geht eben nicht nur um ein Konkurrenzmodell zum Tesla S.

"Im digitalen Zeitalter und beim Thema Autonomes Fahren ist vor allem der intelligente Umgang mit Daten für Unternehmen entscheidend", sagt BMW-Chef Harald Krüger, der Kooperationen beispielsweise mit Google nicht ausdrücklich ausschließt.

Auf dem Weg zum autonomen Fahren

Dies aber bedeute nicht, dass BMW keine Eigeninitiative ergreife. Erst im vergangenen Jahr erwarben die Münchner zusammen mit anderen Autoherstellern den Nokia-Kartendienst "Here" – eine Anwendung, die für das autonome Fahren unverzichtbar sein wird. Die Erwartungen an ein voll autonomes Modell von BMW wurden heute allerdings ausdrücklich gedämpft. "In diesem Jahrzehnt wird es das nicht geben", sagte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich auf Nachfrage.

16.03.2016
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