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Neue Regeln beschlossen "Transfer so schmerzlos wie möglich"

BildSpielfeld: Warten an der Grenze
Flüchtlinge an Österreichs zu Slowenien

Warten und wieder Warten: Im Grenzort Spielfeld warten lange Schlangen von Flüchtlingen auf die Ein- und Durchreise. Das soll jetzt alles kontrolliert ablaufen - so haben es zumindest die Polizeichefs der fünf Staaten der Balkanroute beschlossen

(Quelle: dpa)

VideoÖsterreich verschärft Kontrollen
Österreich will die Kontrollen an den Grenzen zu Italien, Slowenien und Ungarn verschärfen. Innenministerin Mikl-Leitner kündigte an, dass an zwölf Grenzübergängen Zäune errichtet werden sollen.

Österreich plant, seine südlichen Grenzen schärfer zu kontrollieren. Pro Tag sollen außerdem nur noch bis zu 80 Asylanträge angenommen werden.

(17.02.2016)

VideoÖsterreich plant 50.000 Abschiebungen
Österreich hat Griechenland wegen seines Umgangs mit der Flüchtlingskrise gedroht.  Konkret geht es um einen Ausschluss aus dem Abkommen für die EU-weite Reisefreiheit.

Österreich hat Griechenland wegen seines Umgangs mit der Flüchtlingskrise gedroht. Konkret geht es um einen Ausschluss aus dem Abkommen für die EU-weite Reisefreiheit.

(23.01.2016)

VideoDer Balkan und die Obergrenze
Menschen auf Bahnübergang

Die Flüchtlinge auf der Balkanroute bekommen die ersten Auswirkungen auf der sogenannten Balkanroute zu spüren. Die Transitstaaten dort reagieren zunehmend nervös.

(22.01.2016)

Neue Regeln für Flüchtlinge: Nach einer Erstkontrolle in Mazedonien wollen die Länder der Balkanroute Flüchtlinge künftig gemeinsam nach Deutschland transportieren. Das haben die Polizeidirektoren von Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich in Zagreb beschlossen. 

Die Polizeichefs von fünf südosteuropäischen Staaten haben zudem die Schaffung eines neuen Registrierungszentrums für Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze vereinbart. Die Polizeichefs aus Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich teilten am Donnerstag nach einem Treffen mit, der Plan zur Registrierung von Flüchtlingen werde umgehend umgesetzt. Er sieht auch vor, die Flüchtlinge von der mazedonischen Südgrenze "kontrolliert" nach Österreich zu bringen.

Weitere Links zum Thema

"Transfer so schmerzlos wie möglich"

"Unser Ziel ist es, den Transfer der Flüchtlinge von Griechenland nach Mazedonien und später nach Österreich so schmerzlos wie möglich zu machen", sagte der kroatische Polizeidirektor Vlado Dominic.

Gemäß den Plänen werden die Flüchtlinge künftig nur noch ein Mal registriert, statt in jedem Land einzeln. Die gemeinsame Erfassung der Flüchtlinge in dem Zentrum werde verhindern, dass sie auf der Balkanroute von einem Land wieder zurück ins Nachbarland geschickt würden, sagte Dominic.

Karte

So verläuft die Balkanroute
Quelle: ZDF

An die Südgrenze

Kroatien hatte am Dienstagabend 217 Afghanen, Syrer und Iraker aus unbekannten Gründen nach Serbien zurückgeschickt, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk mitteilte. Laut Dominic dürfen künftig nur noch Flüchtlinge, die in dem geplanten Zentrum registriert wurden, weiterreisen. Zudem werde nur Flüchtlingen aus Kriegsgebieten die Durchreise erlaubt. Zur Umsetzung des Plans wollen die beteiligten Länder rasch Polizisten zur Verstärkung an die mazedonische Südgrenze schicken.

18.02.2016, Quelle: afp
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