30.06.2016
  • 19:20Störungen im Vodafone-Kabelnetz

  • 18:52Nach Festival-Abbruch: "Rock am Ring"- Besucher bekommen Geld zurück

  • 18:39EU und Türkei ringen weiter um Anti-Terror-Gesetze

  • 18:18Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Identität der Attentäter geklärt

  • 17:41Ibrahimovic wechselt zu ManUnited

  • 17:19UN-Tribunal bestätigt Urteil von Karadzic-Vertraute

  • 16:54Mexiko startet Luftbrücke in von Lehrern blockierten Süden

  • 16:35Italienische Großbank Unicredit bekommt französischen Chef

  • 16:10US-Militärstützpunkt wegen Missverständnis in Alarmzustand

  • 15:49Gericht kippt Kopftuchverbot für Rechtsreferendarin

  • 15:21Boateng: Italien macht aus wenig viel

  • 15:19Bombenentschärfung in Oranienburg

  • 14:56Lufthansa und Flugbegleiter legen Tarifstreit bei

  • 14:37Italien bangt um De Rossi und Candreva

  • 14:24Juncker zurückhaltend zu Schottland

  • 14:04Erste Festnahmen in der Türkei

  • 13:33Kampf um Cameron-Nachfolge: Johnson steigt aus

  • 13:16Kroos: Werden Italien schlagen

  • 12:50Studie: Gewicht deutscher Konzerne in der Welt gesunken

  • 12:46Bierhoff: "Das wird ein harter Kampf"

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:20Störungen im Vodafone-Kabelnetz

  • 18:52Nach Festival-Abbruch: "Rock am Ring"- Besucher bekommen Geld zurück

  • 18:39EU und Türkei ringen weiter um Anti-Terror-Gesetze

  • 18:18Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Identität der Attentäter geklärt

  • 17:41Ibrahimovic wechselt zu ManUnited

  • 17:19UN-Tribunal bestätigt Urteil von Karadzic-Vertraute

  • 16:54Mexiko startet Luftbrücke in von Lehrern blockierten Süden

  • 16:35Italienische Großbank Unicredit bekommt französischen Chef

  • 16:10US-Militärstützpunkt wegen Missverständnis in Alarmzustand

  • 15:49Gericht kippt Kopftuchverbot für Rechtsreferendarin

  • 15:21Boateng: Italien macht aus wenig viel

  • 15:19Bombenentschärfung in Oranienburg

  • 14:56Lufthansa und Flugbegleiter legen Tarifstreit bei

  • 14:37Italien bangt um De Rossi und Candreva

  • 14:24Juncker zurückhaltend zu Schottland

  • 14:04Erste Festnahmen in der Türkei

  • 13:33Kampf um Cameron-Nachfolge: Johnson steigt aus

  • 13:16Kroos: Werden Italien schlagen

  • 12:50Studie: Gewicht deutscher Konzerne in der Welt gesunken

  • 12:46Bierhoff: "Das wird ein harter Kampf"

  • 19:20Störungen im Vodafone-Kabelnetz

  • 18:39EU und Türkei ringen weiter um Anti-Terror-Gesetze

  • 18:18Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Identität der Attentäter geklärt

  • 17:19UN-Tribunal bestätigt Urteil von Karadzic-Vertraute

  • 16:54Mexiko startet Luftbrücke in von Lehrern blockierten Süden

  • 16:10US-Militärstützpunkt wegen Missverständnis in Alarmzustand

  • 15:49Gericht kippt Kopftuchverbot für Rechtsreferendarin

  • 14:56Lufthansa und Flugbegleiter legen Tarifstreit bei

  • 14:24Juncker zurückhaltend zu Schottland

  • 14:04Erste Festnahmen in der Türkei

  • 13:33Kampf um Cameron-Nachfolge: Johnson steigt aus

  • 11:58Viele Tote bei Taliban-Anschlag auf Polizeibus in Kabul

  • 11:39Gabriel besucht Griechenland

  • 10:04So viele Neugeborene wie seit 15 Jahren nicht - Auch mehr Todesfälle

  • 08:46Maas für offensive Auseinandersetzung mit Europa-Feinden

  • 08:25Steinmeier fordert Armenien und Türkei zu Gesprächen auf

  • 07:59UN schicken weitere 2.500 Soldaten und Polizisten nach Mali

  • 07:39Berlin antwortet EU-Kommission: Pkw-Maut rechtmäßig

  • 06:35Rodrigo Duterte als neuer Präsident der Philippinen vereidigt

  • 06:13Kampf um Vorsitz der beiden großen Parteien in Großbritannien

  • 16:35Italienische Großbank Unicredit bekommt französischen Chef

  • 12:50Studie: Gewicht deutscher Konzerne in der Welt gesunken

  • 11:17Deutsche Arbeitslosenzahl auf tiefstem Stand seit 1991

  • 09:07Monsanto wird teuer für Bayer

  • 23:53Deutsche Bank fällt bei US-Stresstest wieder durch

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 15:15EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 15:00Urteil: Mindestlohn auch bei Bereitschaftsdiensten

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

  • 08:11Toyota ruft erneut Fahrzeuge zurück

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 18:52Fusion: Hapag-Lloyd und arabische Reederei UASC sind sich einig

  • 18:05DAX erholt sich etwas von Brexit-Verlusten

  • 18:52Nach Festival-Abbruch: "Rock am Ring"- Besucher bekommen Geld zurück

  • 15:19Bombenentschärfung in Oranienburg

  • 12:24Messer-Attentat auf Mädchen in Israel

  • 10:56Mindestens 18 Tote bei Bombenanschlag in Somalia

  • 10:34Familie stirbt bei Brand in Mumbai

  • 09:29Australierin wegen Drogenschmuggels in Vietnam zum Tode verurteilt

  • 07:17Vermisste Schüler in Nationalpark in Wales nach Stunden gefunden

  • 06:56Schwangere Alanis Morissette zeigt sich nackt mit Babybauch

  • 22:24Rekord-Rohdiamant findet bei Auktion keinen Käufer

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

  • 18:32Muguruza überraschend ausgeschieden

  • 18:30Hockey-Herren remis gegen Argentinien

  • 18:18"Minute des Beifalls" vor Viertelfinale

  • 17:56EM für Vertonghen beendet

  • 17:41Ibrahimovic wechselt zu ManUnited

  • 17:41Blum vom Club zu Eintracht Frankfurt

  • 17:35FC Barcelona holt Samuel Umtiti

  • 17:08Witthöft muss nun gegen Kerber ran

  • 16:48Kerber führt deutsches Tennis-Team an

  • 16:18Southampton mit neuem Teammanager

  • 16:11Wagner-Wechsel zu 1899 perfekt

  • 15:39China: Magaths Klub im Trudeln

  • 15:21Boateng: Italien macht aus wenig viel

  • 14:44Lisicki locker in Runde drei

  • 14:37Italien bangt um De Rossi und Candreva

  • 14:27Hazard wieder im Training

  • 14:24Aus für Barthel in Runde zwei

  • 14:21Friedsam schon in Runde drei

  • 14:17Tschechiens Trainer tritt zurück

  • 14:11Hagen holt Williams und Anzuluni

merkzettel

Arztreport der Barmer GEK Studie: Drei Millionen leiden ständig an Schmerz

BildVolksleiden: Rückenschmerzen
Frau mit Rückenschmerzen am Ischiasnerv

(Quelle: imago)

VideoKranke Seele, kranker Körper
Screenshot

Sieben von 100 Erwachsenen in Deutschland leiden nach aktuellen Studien an chronischen Schmerzen. Schmerz ist eine elementare Form menschlichen Empfindens und jeder Mensch kennt sie.

(03.09.2015)

Mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland haben ständig Schmerzen - Tendenz steigend. Die Zahl der Diagnosen hat sich innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt, rechnet der neue Arztreport der Barmer GEK vor. 

In Deutschland diagnostizieren Ärzte immer häufiger chronische Schmerzen. Im Jahr 2014 lag die Zahl der entsprechenden Diagnosen bei rund 3,25 Millionen - das entspricht vier Prozent der Bevölkerung. 2005 lag die Rate noch bei knapp 1,6 Prozent. Das geht aus dem jüngsten Arztreport der Barmer GEK hervor.

Weitere Links zum Thema
Bei Frauen treten chronische Schmerzen demnach deutlich häufiger auf als bei Männern, wobei die Zahl der Betroffenen bei beiden Geschlechtern im Alter steigt. Dem Report zufolge litten 2014 in der Altersgruppe der über 80-Jährigen rund 13 Prozent der Patienten an chronischen Schmerzen  - das entspricht rund 140.000 männlichen und 440.000 weiblichen Patienten.

"Nationales Gesundheitsziel"

Die Krankenkasse forderte mehr Anstrengungen für die Behandlung der Betroffenen: Nur jeder fünfte Schmerzpatient werde auch angemessen versorgt, kritisiert der Report. Insgesamt waren es 2014 rund 655.000 Menschen. Damit hätten gezielte Behandlungen zwar kontinuierlich zugenommen, reichten aber nicht aus.

"Angesichts von Millionen Betroffenen muss die Bekämpfung des chronischen Schmerzes zu einem nationalen Gesundheitsziel werden", forderte Barmer-Chef Christoph Straub. Dafür sei eine "durchgängige Versorgungskette" bei der Behandlung der Patienten notwendig, die vom Krankenhaus bis in die ambulante Versorgung reichen müsse. Hausärzte sollten dabei die Funktion von Lotsen übernehmen.

Vier bis fünf Medikamente am Tag

Patienten mit chronischen Schmerzen nehmen im Durchschnitt jeden Tag 4,5 verschiedene Medikamente und damit deutlich mehr als Kranke, die keine chronischen Schmerzen haben. Die häufigste Begleiterkrankung sind zusätzliche Rückenschmerzen.

Links
Barmer GEK Arztreport (pdf)
Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich
Aus den Bundesländern kommen der Studie zufolge unterschiedliche Zahlen: Während in Brandenburg mit rund 5,8 Prozent der Anteil der Patienten mit chronischen Schmerzen am höchsten ist, sind die Menschen in Bremen am seltensten (2,9 Prozent) von diesen Leiden betroffen. Das könnte damit zusammenhängen, dass Schmerzpatienten in den Städten schneller geholfen wird als auf dem Land. In den großen Städten werden dem Report zufolge 24 Prozent mehr Dauerschmerz-Patienten versorgt als bundesweit und 41 Prozent mehr als auf dem Land. Auch im Umland der Städte finden sich eher Ärzte und Behandlungszentren für Schmerzpatienten als in der Provinz.

Der Arztreport 2016 basiert auf Daten von rund 8,6 Millionen Versicherten der Krankenkasse.

Diagnose Schmerz: Daten und Fakten

Mehr Schmerzdiagnosen

Schmerzen ohne direkten Bezug zu einer anderen organischen Krankheit wurden nach den Daten aus dem neuen Arztreport der Barmer GEK 2014 bei 3,25 Millionen Menschen diagnostiziert. Die Zahl der Fälle ist stark gestiegen. Mehr als vier Prozent der Bundesbürger sind betroffen - 2005 waren es 1,6 Prozent. Die Dunkelziffer von Betroffenen ohne einschlägige Diagnose gilt als hoch. Die Zahl der ambulant behandelten chronischen Schmerzpatienten ist laut Report deutlich gestiegen - auf 655.000 im Jahr 2014.

Die Diagnose "Schmerz", bei der die Ärzte eine körperliche Ursache annehmen, macht mit rund vier Fünftel den größten Anteil aus. Hier gab es seit 2005 einen Anstieg um 72 Prozent. Bei der Diagnose "Anhaltende Schmerzstörung", die eher auf die Psyche zurückgeführten Schmerz umfasst, war der Anstieg bei kleineren Fallzahlen noch höher.

Insgesamt sind chronische Schmerzen laut Statistik bei Frauen häufiger. Bei den 60- bis 64-Jährigen erhielten 4,5 Prozent der Männer und 6,6 Prozent der Frauen die Diagnose «Schmerz». Bei den über 90-Jährigen sind es fast 10 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen. In jüngeren Altersgruppen ist die Diagnose weit seltener.

Dauer und Begleiterkrankungen

Im Durchschnitt dauert die Leidensgeschichte eines Schmerzpatienten sieben Jahre. Nach Angaben der Bundesärztekammer kämpft jeder Fünfte sogar 20 Jahre und länger gegen die Beschwerden.

Chronische Leiden am Muskel-Skelett-System - vor allem der Wirbelsäule - kommen besonders oft bei Schmerzpatienten vor, ebenso wie bestimmte Krebserkrankungen. Über die Zusammenhänge gibt die Studie keinen Aufschluss. Mögliche Gründe reichen von einer Zunahme von Einflüssen wie schmerzauslösenden Körperhaltungen oder von Stress bis hin zu mehr Diagnosen wegen steigender Aufmerksamkeit der Ärzte.

Was Ärzte und Kassen fordern

Laut Deutscher Schmerzliga und weiterer Fachorganisationen oft über Umwege - es fehle an einer Vernetzung innerhalb der medizinischen Fachgebieten. Erste Anlaufstelle sei oft die Apotheke. Patienten wüsten oft nicht einmal, dass es Ärzte mit einer speziellen schmerzmedizinischen Ausbildung gebe. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin meint, für eine flächendeckende Versorgung seien mindestens 10.000 Schmerzmediziner nötig. Derzeit gebe es nur 400 Ärzte, die in Vollzeit Schmerzpatienten versorgen.

Die Mediziner setzten sich auf einem Ärztetag bereits vor zwei Jahren für mehr und bessere Schmertherapie ein - unter anderem durch Teams verschiedener Fachrichtungen. Die Akutschmerztherapie in den Kliniken müsse gestärkt werden. Barmer-GEK-Chef Christoph Straub mahnt durchgreifende Verbesserungen an: "Angesichts von Millionen Betroffenen muss die Bekämpfung des chronischen Schmerzes zu einem nationalen Gesundheitsziel werden."

23.02.2016, Quelle: epd, afp, dpa
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen