27.05.2016
  • 00:19Großbritannien: Einwanderung weiter nahe Rekordhoch

  • 23:44Historischer Besuch: Obama besucht Hiroshima

  • 23:23Ärztetag gegen "Landarztquote"

  • 22:58Nahles: Reiche sollen Steuern zahlen statt spenden

  • 22:19Kairo: Trauerfeier für EgyptAir-Opfer

  • 21:50Bootsunglück vor Libyen: Bis zu 100 Tote befürchtet

  • 21:23Costa Concordia: Wrack fast ganz zerlegt

  • 20:55Zwei US-Kampfjets kollidieren über dem Atlantik

  • 20:24Offizielle Rüge wegen E-Mails belastet Clinton-Wahlkampf

  • 19:54Vier Deutsche sterben bei Badeunfällen im Ausland

  • 19:28Idomeni: Räumung von Lager beendet

  • 19:05Thailand: Python beißt Mann in Penis

  • 18:41Gauck beklagt Hetze und Schüren von Ängsten

  • 18:22UN warnen vor humanitärer Katastrophe im irakischen Falludscha

  • 17:56Trump hat genügend Deligierten-Stimmen

  • 17:40Katholikentag: Dialog zwischen Christen und Nicht-Gläubigen

  • 17:11Snapchat sammelt 1,8 Milliarden Dollar bei Investoren ein

  • 16:25Proteste in Frankreich treffen AKWs

  • 16:07Neue Flüchtlingstragödie vor Libyen - mehr als 20 Tote befürchtet

  • 15:5715 Prozent der Mitarbeiter des Bundes haben Migrationshintergrund

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:19Großbritannien: Einwanderung weiter nahe Rekordhoch

  • 23:44Historischer Besuch: Obama besucht Hiroshima

  • 23:23Ärztetag gegen "Landarztquote"

  • 22:58Nahles: Reiche sollen Steuern zahlen statt spenden

  • 22:19Kairo: Trauerfeier für EgyptAir-Opfer

  • 21:50Bootsunglück vor Libyen: Bis zu 100 Tote befürchtet

  • 21:23Costa Concordia: Wrack fast ganz zerlegt

  • 20:55Zwei US-Kampfjets kollidieren über dem Atlantik

  • 20:24Offizielle Rüge wegen E-Mails belastet Clinton-Wahlkampf

  • 19:54Vier Deutsche sterben bei Badeunfällen im Ausland

  • 19:28Idomeni: Räumung von Lager beendet

  • 19:05Thailand: Python beißt Mann in Penis

  • 18:41Gauck beklagt Hetze und Schüren von Ängsten

  • 18:22UN warnen vor humanitärer Katastrophe im irakischen Falludscha

  • 17:56Trump hat genügend Deligierten-Stimmen

  • 17:40Katholikentag: Dialog zwischen Christen und Nicht-Gläubigen

  • 17:11Snapchat sammelt 1,8 Milliarden Dollar bei Investoren ein

  • 16:25Proteste in Frankreich treffen AKWs

  • 16:07Neue Flüchtlingstragödie vor Libyen - mehr als 20 Tote befürchtet

  • 15:5715 Prozent der Mitarbeiter des Bundes haben Migrationshintergrund

  • 00:19Großbritannien: Einwanderung weiter nahe Rekordhoch

  • 23:44Historischer Besuch: Obama besucht Hiroshima

  • 23:23Ärztetag gegen "Landarztquote"

  • 21:50Bootsunglück vor Libyen: Bis zu 100 Tote befürchtet

  • 20:24Offizielle Rüge wegen E-Mails belastet Clinton-Wahlkampf

  • 19:28Idomeni: Räumung von Lager beendet

  • 18:41Gauck beklagt Hetze und Schüren von Ängsten

  • 18:22UN warnen vor humanitärer Katastrophe im irakischen Falludscha

  • 17:56Trump hat genügend Deligierten-Stimmen

  • 17:40Katholikentag: Dialog zwischen Christen und Nicht-Gläubigen

  • 16:46Flüchtlingslager Idomeni geräumt

  • 16:25Proteste in Frankreich treffen AKWs

  • 16:07Neue Flüchtlingstragödie vor Libyen - mehr als 20 Tote befürchtet

  • 15:5715 Prozent der Mitarbeiter des Bundes haben Migrationshintergrund

  • 15:22G7 einig über Programm zur Ankurbelung der Konjunktur

  • 14:58AfD kritisiert Kirchen scharf

  • 14:42Auswärtiges Amt warnt vor Engpässen bei Treibstoffen in Frankreich

  • 14:15Bauernverband fordert schnelle Krisenhilfen vor "Milchgipfel"

  • 13:54G7-Staaten wollen an Sanktionen gegen Russland festhalten

  • 12:44Minister: Flüchtlingslager Idomeni weitgehend geräumt

  • 22:58Nahles: Reiche sollen Steuern zahlen statt spenden

  • 17:11Snapchat sammelt 1,8 Milliarden Dollar bei Investoren ein

  • 15:44BER-Eröffnung: Nächste Verschiebung deutet sich an

  • 13:08Studie: "Brexit" wäre Gefahr für deutschen Export

  • 11:02Mindestlohn-Kontrolleure verhängen kaum Bußgelder

  • 10:04Ölpreis erstmals in diesem Jahr über 50 Dollar

  • 09:16Proteste in Frankreich: Streiks auch in AKWs

  • 21:13Deutsche Schiffbauindustrie stark in schwachem Weltmarkt

  • 20:15Fischereiindustrie verzichtet auf Kabeljau aus norwegischer Arktis

  • 18:47Sprit-Blockaden treffen jede dritte Tankstelle in Frankreich

  • 18:16Deutsche Wirtschaft in Frühlingslaune

  • 17:52Bayer bleibt bei Monsanto am Ball

  • 17:23US-Paketdienst FedEx übernimmt Konkurrent TNT Express

  • 14:15Fertiggerichte-Hersteller Homann ruft Salate zurück

  • 13:00Blockaden von Treibstoffdepots: Frankreich zapft Reserven an

  • 10:25Volle Auftragsbücher im Baugewerbe

  • 09:07Toyota steigt beim Fahrdienst Uber ein, VW bei Gett

  • 06:06Bundesarbeitsgericht fällt erstes Urteil zum Mindestlohn

  • 00:29Euro-Finanzminister verhandeln um Griechenland-Hilfe

  • 00:09Ärzte stärken ihren Präsidenten - Gröhe fordert Ende des Streits

  • 22:19Kairo: Trauerfeier für EgyptAir-Opfer

  • 21:23Costa Concordia: Wrack fast ganz zerlegt

  • 20:55Zwei US-Kampfjets kollidieren über dem Atlantik

  • 19:54Vier Deutsche sterben bei Badeunfällen im Ausland

  • 19:05Thailand: Python beißt Mann in Penis

  • 13:36Aufrüstung verpasst: US-Militär nutzt noch Floppy-Disks und IBM 1

  • 12:10Katholikentag: Erzbischof Koch wirbt für solidarische Gesellschaft

  • 08:32Cola-Getränke im Test: Nur vier von 30 mit "gut" bewertet

  • 08:26Weg frei für europäisches Riesen-Teleskop in Chile

  • 07:16"Solar Impulse" beendet 13. Etappe auf geplanter Weltumrundung

  • 07:01Katholikentag startet inhaltliche Arbeit - Gauck erwartet

  • 06:20Autounfall in NRW: Vier Tote und vier Verletzte

  • 22:49Katholikentag in Leipzig eröffnet

  • 16:03Papst-Botschaft zum Katholikentag

  • 15:12Haftstrafe im KaDeWe-Prozess

  • 14:30Tote bei Flüchtlingsunglück vor Libyen

  • 11:39Straße im Zentrum von Florenz abgesackt - 200 Meter langes Loch

  • 08:20Missbrauchsvorwürfe: US-Komiker Cosby wird der Prozess gemacht

  • 07:50Zehntausende zum 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig erwartet

  • 21:22Egyptair-Maschine nach Ansicht von Ermittler in der Luft explodiert

  • 22:43Poldi köpft Galatasaray zum Pokalsieg

  • 21:42Petkovic, Maria und Görges gescheitert

  • 21:26Guter Start für Kaymer

  • 21:03Götze trifft bei Testspiel-Sieg

  • 20:42Lyon schlägt Wolfsburgs Frauen

  • 20:29Deutsche Turner erreichen Team-Finale

  • 20:04Kenia hat neues Anti-Doping-Gesetz

  • 19:16Deutsche Männer enttäuschen im Einzel

  • 18:12Schreck nach Kanaldeckel-Flug

  • 18:09Dresden holt Konrad vom FSV Frankfurt

  • 17:07Kruijswijk bleibt auf Kurs

  • 17:04A.Zverev in Runde drei

  • 16:14Nadal hat "La Decima" im Blick

  • 16:09Djokovic in Runde drei

  • 15:47Gesperrte Scharapowa im Kader

  • 15:35Löwen verpflichten Manaskov

  • 13:41Poss übernimmt Salzburg

  • 13:33Ludwig/Walkenhorst weiter

  • 13:28Sobiech bleibt am Millerntor

  • 13:17Düsseldorf bindet Gartner

merkzettel

Bundesverfassungsgericht NPD-Anwälte: Zwei Richter als befangen abgelehnt

VideoVerhandlung zum NPD-Verbot
NPD Verbotsverfahren.

Ist die NPD zulässig oder nicht: Das entscheidet das Bundesverfassungsgericht. Nach Angaben der Bundesländer ist der Antrag gut vorbereitet. Vor 13 Jahren war ein erster Verbotsanlauf gescheitert.

(01.03.2016)

Video"Chancen besser als 2003"
Sarah Tacke (links) und Dunja Hayali

"Für ein Parteiverbot reicht nicht aus, dass eine Partei am rechten Rand steht. Sie muss demokratiegefährdend sein", so ZDF-Reporterin Sarah Tacke. Was das konkret bedeutet, sei nicht geregelt.

(01.03.2016)

VideoVerbot der NPD auf dem Prüfstand
NPD-Anhängerin

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab Dienstag erneut über ein Verbot der rechtsextremen NPD. Es ist bereits der zweite Anlauf, nachdem ein Versuch des Verbots im Jahr 2003 gescheitert ist.

(01.03.2016)

Video"Unbezahlbare Wahlwerbung"
Rechter vor NPD-Flagge

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab Dienstag über ein NPD-Verbot. Der Anwalt der Rechtsextremen spricht von "unbezahlbarer Wahlwerbung". Das Verbot werde genauso scheitern wie zuletzt 2003.

(29.02.2016)

Auftakt des Verbotsverfahrens gegen die NPD. Die Verteidigung hat zwei Richter des Zweiten Senats als befangen abgelehnt: Ex-Saar-Ministerpräsident Peter Müller und Thüringens Ex-Innenminister Peter Huber (beide CDU). Es bestünden "Zweifel an ihrer Unparteilichkeit". 

Huber habe sich in seiner Zeit als thüringischer Innenminister von November 2009 bis November 2010 mehrfach für ein Verbot der NPD ausgesprochen und einen Ausschluss aus der Parteienfinanzierung gefordert, trug NPD-Anwalt Peter Richter zu Beginn der Verhandlung vor. Als Beleg zitierte er aus einer Broschüre, deren Vorwort der CDU-Mann Huber damals verfasst habe.  Müller wiederum habe sich in seiner Zeit als saarländischer CDU-Ministerpräsident von 1999 bis 2011 mehrfach negativ und abwertend über die NPD geäußert. Er habe zwar nicht so offen für ein Verbot plädiert wie Huber, trotzdem gebe es keine Zweifel, dass er die Partei für verfassungsfeindlich halte und sie ablehne.

Verfahren trotzdem fortgesetzt

NPD-Anwalt Richter führte außerdem an, dass Müller wie auch Huber in ihren Ämtern direkte Vorgesetzte der Verfassungsschutzbehörden ihrer Länder gewesen seien. In der für das Verfahren entscheidenden Frage der V-Leute könnten sie daher eine Offenlegung der Akten verhindern, um ein Versagen ihrer Behörden zu verheimlichen.

Weitere Links zum Thema
Der Zweite Senat unter Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle setzte das Verfahren unter Protest der NPD trotzdem nach Plan fort. Es reiche aus, wenn über die Anträge in der Mittagspause entschieden werde, sagte Voßkuhle. Huber und Müller wiesen die Vorwürfe zurück. Huber bestätigte, die zitierten Äußerungen seien zutreffend. Aber: "Das hat mit meiner Tätigkeit als Richter des Bundesverfassungsgerichts nichts zu tun."

Die Karlsruher Richter prüfen auf Antrag des Bundesrats drei Tage lang ein Verbot der NPD. (Az. 2 BvB 1/13) Kommen die Richter zu dem Schluss, dass die rund 5.200 Mitglieder starke Partei verfassungswidrig ist, muss sie sich auflösen. Der Senat war daher darauf vorbereitet, dass mit harten Bandagen gekämpft wird.

Voßkuhle sagte, das Verfahren stelle für das Gericht "in vielfacher Hinsicht eine besondere Herausforderung dar". So könnten die Richter etwa nicht auf eigene aktuelle Entscheidungen zurückgreifen. Zuletzt wurde in Deutschland 1956 die kommunistische KPD verboten.

Kernfrage: Wurden Spitzel rechtzeitig abgeschaltet?

Mit Spannung wird vor allem beobachtet, ob die Politik diesmal rechtzeitig alle Hindernisse aus dem Weg geräumt hat. Ein erster Verbotsanlauf war 2003 gescheitert, weil der Verfassungsschutz bis in die NPD-Spitze hinein Informanten hatte.

Auch deshalb wollten sich die Richter gleich am ersten Tag genau anschauen, ob diesmal tatsächlich alle sogenannten V-Leute rechtzeitig "abgeschaltet" wurden. Die Bundesländer hatten dafür im vergangenen Mai zusätzlich zum 250-seitigen Verbotsantrag noch einmal vier Aktenordner mit Belegen eingereicht. Bundesregierung und Bundestag haben sich dem neuen Antrag nicht angeschlossen.

Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (CDU) betonte vor Gericht, in der NPD gebe es seit 2012 keine V-Leute mehr. Ein Verbot sei geboten, weil die Partei sich durch ideologischen und radikalen Rassismus auszeichne. "Die NPD ist politisch bedeutend und sie ist gefährlich", sagte der sächsische Ministerpräsident.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat vor überzogenen Erwartungen an das NPD-Parteiverbotsverfahren gewarnt. Das Verfahren habe "wegweisende Bedeutung", erklärte Maas in Berlin. "Über eines sollten wir uns allerdings sehr klar sein: Das Bundesverfassungsgericht wird uns die Aufgabe des Kampfes gegen Rechts nicht abnehmen - egal wie das Verfahren ausgeht."

Partei-Verbotsverfahren

Voraussetzungen für ein Parteiverbot

Grundgesetz - Buch

Nach Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes sind Parteien verfassungswidrig, wenn sie das Ziel verfolgen, die freiheitlich demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen. Auf eine konkrete Gefährdung für das demokratische System kommt es dabei nicht an.

Im KPD-Urteil von 1956 hat das Bundesverfassungsgericht aber betont, eine Partei sei nicht schon dann verfassungswidrig, wenn sie die obersten Prinzipien einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung ablehne und ihnen anderen entgegensetze. Es muss vielmehr eine "aktiv kämpferische, aggressive Haltung" gegenüber der bestehenden Ordnung hinzukommen. Die Partei muss planvoll das Funktionieren der demokratischen Ordnung beeinträchtigen und im weiteren Verlauf diese Ordnung selbst beseitigen wollen.

Rückblick: Das gescheiterte NPD-Verbotsverfahren

2003 scheiterte das Verbotsverfahren an der Problematik der V-Leute (geheime Informanten des Staates), die in Führungsgremien der NPD saßen. Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat stützen ihren Verbotsantrag damals maßgeblich auf die Aussagen dieser V-Leute. Dieser Umstand kam damals erst im Laufe des Verfahrens ans Licht. Das Bundesverfassungsgericht sah sich hiernach außer Stande zwischen Aktivitäten der Partei selbst und denen, die vom Verfassungsschutz initiiert worden waren, zu unterscheiden. Es stellte daher das Verbotsverfahren ein.

Lösung der V-Mann Problematik?

Das Bundesverfassungsgericht hat im Einstellungsbeschluss von 2003 die Voraussetzung aufgestellt, dass rechtzeitig vor Eingang eines Verbotsantrags sämtliche staatliche Quellen in den Vorständen einer politischen Partei "abgeschaltet" sein müssen. Die Innenminister der Länder haben im aktuellen Verbotsverfahren schriftlich versichert, keine V-Leute mehr in Vorständen oder sonst auf höchster Ebene der NPD zu führen. Die NPD bezweifelt das. Ihr Anwalt Peter Richter hat gegenüber dem ZDF angedeutet, dass er im Verfahren V-Männer nennen könnte.

(Quelle: Felix W. Zimmermann)

01.03.2016, Quelle: dpa, afp
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen