23.07.2016
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Berliner Flüchtlingspolitik Berliner LaGeSo unter Korruptionsverdacht

BildDas LAGeSo-Gebäude in Berlin
LAGeSo: Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin

(Quelle: dpa)

VideoLaGeSo: Kein Geld für Flüchtlinge

Angewiesen auf Hilfe von Freunden und Freiwilligen: Ahmed Abdullah lebt in einer Gemeinschaftsunterkunft, versorgen muss er sich selbst. Monatlich stehen ihm 352 Euro zu. Doch das Geld kommt nicht.

(26.01.2016)

VideoToter vor LaGeSo war erfunden
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin.

Der Fall eines angeblich in Berlin verstorbenen Flüchtlings ist frei erfunden. Laut Polizei gab ein Helfer der Organisation "Moabit hilft" zu, sich die Geschichte ausgedacht zu haben.

(28.01.2016)

Video"Mitarbeiter sind überlastet"
Astrid Weigert (links) und Lisa Jandi

"Personal wird zwar eingestellt, es reicht aber noch lange nicht aus. Es gibt ein Vielfaches des schaffbaren Arbeitspensums zu bewältigen", so die Personalratsvorsitzende des LaGeSo Astrid Weigert.

(04.01.2016)

Bis zu 10.000 Euro für den LaGeSo-Mitarbeiter, ein guter Job für die Sicherheitsfirma. Dieser Deal soll gleich mehrfach zustande gekommen sein. Das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales steht wegen Korruptionsvorwürfen im Fokus. Es gab Festnahmen. Das teilte die Berliner Staatsanwaltschaft mit. 

Am Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) gibt es einen Korruptionsverdachtsfall. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin informierte über ein entsprechendes Ermittlungsverfahren. Der 48-jährige LaGeSo-Referatsleiter, der Geschäftsführer der Sicherheitsfirma und zwei weitere Mitarbeiter des Unternehmens stehen unter dem Verdacht der gewerbsmäßigen Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Immer wieder gleiche Sicherheitsfirma - gegen Geld

Konkret soll der Referatsleiter im vergangenen Jahr von dem Chef der Sicherheitsfirma mehrfach Schmiergeld in Höhe von jeweils zwischen 5.000 und 10.000 Euro in Bar kassiert haben. Im Gegenzug soll er Aufträge zur Betreibung von Flüchtlingsunterkünften nur unter der Bedingung vergeben haben, dass die Betreiber das beschuldigte Sicherheitsunternehmen für die Überwachung anheuern.

Bei den Durchsuchungen seien Unterlagen und elektronische Datenträger gesichert worden, die nun ausgewertet werden müssten, teilte die Staatsanwaltschaft mit. In einem Tresor in der Wohnung des Lageso-Mitarbeiters wurden demnach mehr als 51.000 Euro sichergestellt.

25.02.2016, Quelle: afp, dpa
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