30.05.2017
  • 13:01Bericht: BVB trennt sich von Tuchel

  • 12:59Australien will Kinderschändern Pass entziehen

  • 12:37Kofler fordert Verbesserungen für Menschenrechte in Indien

  • 12:34French Open: Aus für Mona Barthel

  • 12:16Explosion bei Munitionssammler in Hennef löst Großeinsatz aus

  • 11:56Russische Pflegemafia: Verdacht auf bundesweiten Abrechnungsbetrug

  • 11:32Bagdad: Mindestens 20 Tote bei zwei Autobomben-Anschlägen

  • 11:09Merkel trifft indischen Premierminister Modi

  • 10:50Schwerin: Ministerpräsident Sellering tritt von allen Ämtern zurück

  • 10:27Billigflieger Ryanair: Gewinn trotz sinkender Ticketpreise

  • 10:06EU-Kommissionschef Juncker vor Panama-Untersuchungsausschuss

  • 09:41Aachen: Frau von Blitz getroffen

  • 09:17Tarifverdienste zu Jahresbeginn gestiegen

  • 08:48Großbritannien: Interne Untersuchung beim Inlandsgeheimdienst MI5?

  • 08:19SPD will Abzugs-Entscheidung aus Incirlik

  • 07:44Panamas Ex-Diktator Noriega ist tot

  • 07:13Nordkorea vermeldet weiteren Fortschritt bei Raketenentwicklung

  • 06:46Venezuela: Oppositionführer bei Protesten verletzt

  • 06:17Bagdad: Mehrere Tote nach Bombenanschlag

  • 05:43May: Keine Einigung "um jeden Preis" beim EU-Austritt

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 13:01Bericht: BVB trennt sich von Tuchel

  • 12:59Australien will Kinderschändern Pass entziehen

  • 12:37Kofler fordert Verbesserungen für Menschenrechte in Indien

  • 12:34French Open: Aus für Mona Barthel

  • 12:16Explosion bei Munitionssammler in Hennef löst Großeinsatz aus

  • 11:56Russische Pflegemafia: Verdacht auf bundesweiten Abrechnungsbetrug

  • 11:32Bagdad: Mindestens 20 Tote bei zwei Autobomben-Anschlägen

  • 11:09Merkel trifft indischen Premierminister Modi

  • 10:50Schwerin: Ministerpräsident Sellering tritt von allen Ämtern zurück

  • 10:27Billigflieger Ryanair: Gewinn trotz sinkender Ticketpreise

  • 10:06EU-Kommissionschef Juncker vor Panama-Untersuchungsausschuss

  • 09:41Aachen: Frau von Blitz getroffen

  • 09:17Tarifverdienste zu Jahresbeginn gestiegen

  • 08:48Großbritannien: Interne Untersuchung beim Inlandsgeheimdienst MI5?

  • 08:19SPD will Abzugs-Entscheidung aus Incirlik

  • 07:44Panamas Ex-Diktator Noriega ist tot

  • 07:13Nordkorea vermeldet weiteren Fortschritt bei Raketenentwicklung

  • 06:46Venezuela: Oppositionführer bei Protesten verletzt

  • 06:17Bagdad: Mehrere Tote nach Bombenanschlag

  • 05:43May: Keine Einigung "um jeden Preis" beim EU-Austritt

  • 12:37Kofler fordert Verbesserungen für Menschenrechte in Indien

  • 11:09Merkel trifft indischen Premierminister Modi

  • 10:50Schwerin: Ministerpräsident Sellering tritt von allen Ämtern zurück

  • 10:06EU-Kommissionschef Juncker vor Panama-Untersuchungsausschuss

  • 08:48Großbritannien: Interne Untersuchung beim Inlandsgeheimdienst MI5?

  • 08:19SPD will Abzugs-Entscheidung aus Incirlik

  • 07:13Nordkorea vermeldet weiteren Fortschritt bei Raketenentwicklung

  • 05:43May: Keine Einigung "um jeden Preis" beim EU-Austritt

  • 00:20Argentinien: Außenministerin Malcorra tritt zurück

  • 23:45EU verhängt Sanktionen gegen Politiker aus dem Kongo

  • 22:53Putin verteidigt Le Pen-Einladung

  • 21:40Gabriel: Trump entfernt sich vom Westen

  • 19:45Weitere Festnahme nach Anschlag in Manchester

  • 18:40Facebook: Gesetz gegen Hass im Netz verfassungswidrig

  • 17:55Macron droht mit Vergeltung bei neuem Giftgasangriff in Syrien

  • 17:40Gabriel spricht USA Führungsrolle ab

  • 16:48Friedensgespräche in Myanmar ergebnislos beendet

  • 15:20De Maiziere: Sicherheitskooperation mit USA überragend wichtig

  • 14:47Maaßen fordert besseres Werkzeug gegen Terrorismus

  • 13:48Merkel hält an engen Beziehungen zu den USA fest

  • 10:27Billigflieger Ryanair: Gewinn trotz sinkender Ticketpreise

  • 09:17Tarifverdienste zu Jahresbeginn gestiegen

  • 20:15Deutsche Wirtschaft fordert weitere Reformen von Indien

  • 19:17Nach IT-Panne: British Airways fliegt wieder nach Plan

  • 17:15Betriebsrente gegen Altersarmut für Geringverdiener

  • 16:16Christa Schlecker: Prozess eingestellt

  • 15:50US-Investor Warren Buffett steigt bei Chemiekonzern Lanxess ein

  • 14:21Studie: Deutsche Wirtschaft profitiert von möglichem EU-Abkommen mit Indien

  • 13:23Produktionsstopp: BMW-Werke warten weiter auf Teile von Bosch

  • 12:33EU-Staaten einigen sich auf strengere Abgastests bei Pkw

  • 10:37Weiter Behinderungen wegen IT-Panne bei British-Airways

  • 21:10British Airways verspricht Entschädigungen

  • 14:00Flixbus: Peilt 40 Millionen Kunden an

  • 11:45Fehlendes Bauteil lässt BMW-Produktion in Leipzig stillstehen

  • 09:46British Airways will Flugbetrieb nach Panne normalisieren

  • 08:45Mangelhafte Transparenz bei Vergleichsportalen für Finanzprodukte

  • 08:15Solarbranche sieht trotz Solarworld-Pleite neuen Aufschwung

  • 06:44Bahn-Konkurrenten wollen mehr Mitsprache bei Baustellen

  • 21:22Italien schafft 1- und 2-Cent-Münzen ab

  • 18:25Technische Störung: British Airways streicht alle London-Flüge

  • 12:59Australien will Kinderschändern Pass entziehen

  • 12:16Explosion bei Munitionssammler in Hennef löst Großeinsatz aus

  • 11:56Russische Pflegemafia: Verdacht auf bundesweiten Abrechnungsbetrug

  • 11:32Bagdad: Mindestens 20 Tote bei zwei Autobomben-Anschlägen

  • 09:41Aachen: Frau von Blitz getroffen

  • 07:44Panamas Ex-Diktator Noriega ist tot

  • 06:46Venezuela: Oppositionführer bei Protesten verletzt

  • 06:17Bagdad: Mehrere Tote nach Bombenanschlag

  • 23:15Bundeswehr testet Uniform für Schwangere

  • 22:15Deutscher Schulpreis für Berufsschule in Hameln

  • 21:20Koblenz knackt Hitzerekord

  • 20:45Mehrere Tote bei Unwetter in Moskau

  • 19:05Prozess nach Raserunfall beginnt

  • 18:15Mindestens vier Tote bei Massenpanik vor Stadion in Honduras

  • 12:09Deutscher Astronaut Gerst plant "Horizons" als seine nächste Mission

  • 11:55Totes Baby auf Bauernhof in Baden-Württemberg gefunden

  • 11:27Blikk-Studie: Zu viel Medienkonsum macht Kinder hyperaktiv und aggressiv

  • 09:51Weißer Hai springt australischem Fischer ins Boot

  • 09:02Es bleibt heiß - Temperaturrekord wackelt schon

  • 08:17Explosion in Mehrfamilienhaus verletzt sechs Menschen in Flensburg

  • 13:01Bericht: BVB trennt sich von Tuchel

  • 12:41Jonker bleibt Trainer in Wolfsburg

  • 12:34French Open: Aus für Mona Barthel

  • 12:20DFB: Relegation hat ein Nachspiel

  • 12:08EM-Quali: DHB-Frauen gegen Litauen

  • 11:57Gemischt-nationale Doppel erlaubt

  • 11:48Tour 2019: Ehre für Eddy Merckx

  • 11:35Khedira: Gegen Real "auf Augenhöhe"

  • 10:48Paderborns Einspruch abgewiesen

  • 10:32Torhüter Siebenhandl verlässt Würzburg

  • 10:24Verletzter Ordner "soweit okay"

  • 10:20Schupp wird Sportdirektor in St.Pölten

  • 10:15Medien: Wenger bleibt bei Arsenal

  • 09:57Coach Kerr fehlt den Warriors

  • 09:51Trainer Spalletti verlässt AS Rom

  • 09:42Gomez und der VfL: "Gutes Gefühl"

  • 09:14Khedira: Juve hat Chance gegen Real

  • 08:43Woods bittet um Entschuldigung

  • 08:32Titelverteidiger Pittsburgh legt vor

  • 22:50Fans stürmen nach Spielende den Rasen

merkzettel

"City-Majors"-Stiftung Bart Somers ist der beste Bürgermeister der Welt

VideoMechelen
Straßencafé in Mechelen

Mechelen ist eine lebens- und liebenswerte Stadt geworden.

(Quelle: picture alliance / Arco Images)

VideoÖzoğuz: Integrationsplan nötig
Aydan Özoğuz im Gespräch

Integration ist "keine Sache von einer Legislatur", sagt die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoğuz. Es brauche einen Plan, wie man langfristig Flüchtlingspolitik umsetzen will.

(13.09.2016)

Seit 2001 ist der 52-jährige Bart Somers Bürgermeister der belgischen Stadt Mechelen. Die Londoner "City Mayors"-Stiftung hat ihn nun zum besten Bürgermeister der Welt gekürt. Im heute.de-Interview verrät er, was er anders macht. 

heute.de: Ist der Titel eine Ehre für Sie?

Bart Somers: Man muss das relativieren. Es gibt 1.000 Bürgermeister, die besser sind als ich, aber der Titel ist sehr schön für die Stadt und ein Schulterklopfen für alle Mecheler. Unsere Stadt ist einen weiten Weg gegangen. Vor 15 Jahren waren wir eine dreckige, eine unsichere Stadt. Heute ist die Straßenkriminalität um 84 Prozent gesunken, Handtaschendiebstähle sogar um 96 Prozent. Und besonders ist, dass keiner unserer Jugendlichen nach Syrien gegangen ist, um für den IS zu kämpfen. Als erstes galt es dem Grundwunsch aller nach mehr Sicherheit zu entsprechen, denn wenn Menschen sich nicht sicher fühlen, dann verkriechen sie sich und können nicht mit offenem Blick durch die Stadt laufen und Menschen anderer Herkunft die Hand reichen. Als zweites musste der Diversität Rechnung getragen werden. Hier leben 138 verschiedene Nationalitäten, jeder Fünfte ist ein Moslem. Wir mussten dafür sorgen, dass sich jeder als Bürger dieser Stadt sieht, ein neues Gemeinschaftsgefühl aufbaut und Diversität positiv erlebt.

heute.de: Die rechten Populisten schüren die Angst vor dem Islam, und Sie sagen, wir müssen integrieren? 

Bart Somers am 15.02.2017 in Brüssel

Bart Somers, Bügermeister von Mechelen
Quelle: dpa

Somers: Wenn wir immer nur vom anderen erwarten, dass er sich bewegt, dann kommt man nicht weiter. Das ist wie in einer persönlichen Beziehung: Wenn ich mich mit meiner Partnerin streite und auf meinem Stadtpunkt beharre, dann kann dieser Streit Wochen, gar Monate dauern. Wenn ich sage, ich muss selbst einen Schritt machen, dann eröffnet man auch dem anderen die Möglichkeit, einen Schritt zu machen. Wir dürfen nicht alle Moslems über einen Kamm scheren, dann machen wir doch genau das, was der IS will: Die Menschen in Moslems und Nicht-Moslems einzuteilen. Während wir doch wissen, dass jeder Mensch verschiedene Identitäten hat. Man kann Moslem sein und gleichzeitig Flame, Belgier, Europäer, Vater, Fußballfan, Kinogänger, und all diese Identitäten sind gleich wichtig. Wir sprechen immer über multikulturelle Städte, aber eigentlich leben wir alle in Enklaven, und die Stadt ist ein Archipel multikultureller Enklaven. Also haben wir versucht, der Ghetto-Bildung entgegenzuwirken, in den Schulen zum Beispiel. Wir haben die Mittelklasse versucht davon zu überzeugen, ihre Kinder doch einfach in die Schule an der Ecke zu schicken, und "weiße Eliteschulen" ermutigt, Kinder anderer Herkunft aufzunehmen. Wir sorgen dafür, dass in unseren Sportclubs alle Nationalitäten vertreten sind.

heute.de: Welche Zaubermittel haben Sie, um die Leute davon zu überzeugen mitzumachen?

Somers: Ich habe kein Zaubermittel, aber bin stark davon überzeugt, dass die neue Realität des 21. Jahrhunderts Diversität in den Städten ist. Das kann nur funktionieren, wenn wir einige Regeln akzeptieren: Respekt voreinander, vor dem öffentlichen Raum, aber auch vor Grundwerten wie Gleichheit von Mann und Frau, Scheidung von Staat und Religion und ganz wichtig: Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung. Die Stärke unserer Gesellschaft ist, dass wir jedem versprechen können, eine bessere Zukunft zu haben, wenn er seine Talente einsetzt und die Hände aus den Taschen nimmt. Das Gruppendenken von links und rechts sieht diese wachsende Mittelklasse nicht. Links will sie nicht sehen, weil dann ihre Geschichten der Verarmung nicht mehr stimmen, und rechts will sie nicht sehen, weil ihre Geschichten der Kriminalisierung nicht mehr stimmen.

Weitere Links zum Thema
heute.de:
Wie schafft man es, gehört zu werden?

Somers: Ich arbeite jeden Tag daran. Mir hilft, dass ich meinen Kopf nicht in den Sand stecke, weder vor gesellschaftlichen Problemen noch vor denen der Sicherheit. Wir haben viel in die Polizei investiert, aber auch in Prävention. Denn nur mit dem Stock machst du eine Gesellschaft nicht besser. Die Menschen, die Angst vor Diversität haben, wissen, da im Rathaus sitzt einer, der ihre Ängste ernst nimmt. Gleichzeitig muss man seine Türen öffnen für Menschen mit Migrationshintergrund, damit sie sich als wertvolles Mitglied der Gesellschaft fühlen können. Alle bekommen die gleiche Antwort: Wenn wir gemeinsam die gleichen Spielregeln respektieren, ist jeder Bürger in dieser Stadt gleich.

heute.de: Kann man das Konzept auf andere Städte übertragen?

Somers: Oft werden drei Fehler gemacht. Erstens: Man hat den Kopf in den Sand gesteckt und bestimmte Gebiete einfach vernachlässigt. Ich frage mich, wenn ein Kind in einem Bezirk aufwächst, in dem es nur dreckige Straßen sieht, wo Drogendealer als Vorbilder gelten, die Polizei als Feind angesehen wird, wo du in allen Läden illegale Waren kaufen kannst, wo man keinen Respekt vor dem Rechtsstaat hat, weil das Gesetz des Dschungels herrscht – wie soll dieses Kind sich mit unserer Gesellschaft identifizieren, sich als Bürger unserer Gesellschaft fühlen können? Das ist unmöglich. Man ist oft zu lax gewesen, wo man hätte darauf bestehen müssen, dass Regeln respektiert werden.

Der zweite Fehler ist das Gruppendenken. Wenn es Probleme mit Jugendlichen gibt, dann spricht der Bürgermeister mit den Anführern der Gemeinschaften, denn er sieht die Stadt als Sammlung verschiedener Gemeinschaften. Anstatt mit den Jugendlichen selbst zu sprechen oder mit ihren Eltern. Gruppendenken aber ist die Basis der Apartheid in den Städten. Das darf man nicht machen, man muss immer hin zum Individuum. Der dritte Fehler ist, dass man zu wenig in ein neues Narrativ der Stadt investiert. Wir hatten hier vier historische Riesen (als Symbol der Stadt) – jetzt haben wir sechs, auch einen südafrikanischen und einen nordafrikanischen. Am Freitag nach den Terroranschlägen in Brüssel bin ich als Bürgermeister in eine Moschee hier in Mechelen gegangen. Da waren 1.500 Menschen und ich hab zu ihnen gesagt, dass sie doppelt Opfer geworden sind, einmal als Bürger dieser Region und einmal als Moslem, weil ihre Identität von den Terroristen gekapert wurde. Es ist nötig, dass mehr Menschen ihren Kopf erheben, dass Diversität akzeptiert wird als normal im 21. Jahrhundert und wir zusammen eine Gemeinschaft aufbauen können.

Das Interview führte Piet Eekman.

23.02.2017
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen