21.07.2017

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"City-Majors"-Stiftung Bart Somers ist der beste Bürgermeister der Welt

VideoMechelen
Straßencafé in Mechelen

Mechelen ist eine lebens- und liebenswerte Stadt geworden.

(Quelle: picture alliance / Arco Images)

VideoÖzoğuz: Integrationsplan nötig
Aydan Özoğuz im Gespräch

Integration ist "keine Sache von einer Legislatur", sagt die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoğuz. Es brauche einen Plan, wie man langfristig Flüchtlingspolitik umsetzen will.

(13.09.2016)

Seit 2001 ist der 52-jährige Bart Somers Bürgermeister der belgischen Stadt Mechelen. Die Londoner "City Mayors"-Stiftung hat ihn nun zum besten Bürgermeister der Welt gekürt. Im heute.de-Interview verrät er, was er anders macht. 

heute.de: Ist der Titel eine Ehre für Sie?

Bart Somers: Man muss das relativieren. Es gibt 1.000 Bürgermeister, die besser sind als ich, aber der Titel ist sehr schön für die Stadt und ein Schulterklopfen für alle Mecheler. Unsere Stadt ist einen weiten Weg gegangen. Vor 15 Jahren waren wir eine dreckige, eine unsichere Stadt. Heute ist die Straßenkriminalität um 84 Prozent gesunken, Handtaschendiebstähle sogar um 96 Prozent. Und besonders ist, dass keiner unserer Jugendlichen nach Syrien gegangen ist, um für den IS zu kämpfen. Als erstes galt es dem Grundwunsch aller nach mehr Sicherheit zu entsprechen, denn wenn Menschen sich nicht sicher fühlen, dann verkriechen sie sich und können nicht mit offenem Blick durch die Stadt laufen und Menschen anderer Herkunft die Hand reichen. Als zweites musste der Diversität Rechnung getragen werden. Hier leben 138 verschiedene Nationalitäten, jeder Fünfte ist ein Moslem. Wir mussten dafür sorgen, dass sich jeder als Bürger dieser Stadt sieht, ein neues Gemeinschaftsgefühl aufbaut und Diversität positiv erlebt.

heute.de: Die rechten Populisten schüren die Angst vor dem Islam, und Sie sagen, wir müssen integrieren? 

Bart Somers am 15.02.2017 in Brüssel

Bart Somers, Bügermeister von Mechelen
Quelle: dpa

Somers: Wenn wir immer nur vom anderen erwarten, dass er sich bewegt, dann kommt man nicht weiter. Das ist wie in einer persönlichen Beziehung: Wenn ich mich mit meiner Partnerin streite und auf meinem Stadtpunkt beharre, dann kann dieser Streit Wochen, gar Monate dauern. Wenn ich sage, ich muss selbst einen Schritt machen, dann eröffnet man auch dem anderen die Möglichkeit, einen Schritt zu machen. Wir dürfen nicht alle Moslems über einen Kamm scheren, dann machen wir doch genau das, was der IS will: Die Menschen in Moslems und Nicht-Moslems einzuteilen. Während wir doch wissen, dass jeder Mensch verschiedene Identitäten hat. Man kann Moslem sein und gleichzeitig Flame, Belgier, Europäer, Vater, Fußballfan, Kinogänger, und all diese Identitäten sind gleich wichtig. Wir sprechen immer über multikulturelle Städte, aber eigentlich leben wir alle in Enklaven, und die Stadt ist ein Archipel multikultureller Enklaven. Also haben wir versucht, der Ghetto-Bildung entgegenzuwirken, in den Schulen zum Beispiel. Wir haben die Mittelklasse versucht davon zu überzeugen, ihre Kinder doch einfach in die Schule an der Ecke zu schicken, und "weiße Eliteschulen" ermutigt, Kinder anderer Herkunft aufzunehmen. Wir sorgen dafür, dass in unseren Sportclubs alle Nationalitäten vertreten sind.

heute.de: Welche Zaubermittel haben Sie, um die Leute davon zu überzeugen mitzumachen?

Somers: Ich habe kein Zaubermittel, aber bin stark davon überzeugt, dass die neue Realität des 21. Jahrhunderts Diversität in den Städten ist. Das kann nur funktionieren, wenn wir einige Regeln akzeptieren: Respekt voreinander, vor dem öffentlichen Raum, aber auch vor Grundwerten wie Gleichheit von Mann und Frau, Scheidung von Staat und Religion und ganz wichtig: Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung. Die Stärke unserer Gesellschaft ist, dass wir jedem versprechen können, eine bessere Zukunft zu haben, wenn er seine Talente einsetzt und die Hände aus den Taschen nimmt. Das Gruppendenken von links und rechts sieht diese wachsende Mittelklasse nicht. Links will sie nicht sehen, weil dann ihre Geschichten der Verarmung nicht mehr stimmen, und rechts will sie nicht sehen, weil ihre Geschichten der Kriminalisierung nicht mehr stimmen.

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heute.de:
Wie schafft man es, gehört zu werden?

Somers: Ich arbeite jeden Tag daran. Mir hilft, dass ich meinen Kopf nicht in den Sand stecke, weder vor gesellschaftlichen Problemen noch vor denen der Sicherheit. Wir haben viel in die Polizei investiert, aber auch in Prävention. Denn nur mit dem Stock machst du eine Gesellschaft nicht besser. Die Menschen, die Angst vor Diversität haben, wissen, da im Rathaus sitzt einer, der ihre Ängste ernst nimmt. Gleichzeitig muss man seine Türen öffnen für Menschen mit Migrationshintergrund, damit sie sich als wertvolles Mitglied der Gesellschaft fühlen können. Alle bekommen die gleiche Antwort: Wenn wir gemeinsam die gleichen Spielregeln respektieren, ist jeder Bürger in dieser Stadt gleich.

heute.de: Kann man das Konzept auf andere Städte übertragen?

Somers: Oft werden drei Fehler gemacht. Erstens: Man hat den Kopf in den Sand gesteckt und bestimmte Gebiete einfach vernachlässigt. Ich frage mich, wenn ein Kind in einem Bezirk aufwächst, in dem es nur dreckige Straßen sieht, wo Drogendealer als Vorbilder gelten, die Polizei als Feind angesehen wird, wo du in allen Läden illegale Waren kaufen kannst, wo man keinen Respekt vor dem Rechtsstaat hat, weil das Gesetz des Dschungels herrscht – wie soll dieses Kind sich mit unserer Gesellschaft identifizieren, sich als Bürger unserer Gesellschaft fühlen können? Das ist unmöglich. Man ist oft zu lax gewesen, wo man hätte darauf bestehen müssen, dass Regeln respektiert werden.

Der zweite Fehler ist das Gruppendenken. Wenn es Probleme mit Jugendlichen gibt, dann spricht der Bürgermeister mit den Anführern der Gemeinschaften, denn er sieht die Stadt als Sammlung verschiedener Gemeinschaften. Anstatt mit den Jugendlichen selbst zu sprechen oder mit ihren Eltern. Gruppendenken aber ist die Basis der Apartheid in den Städten. Das darf man nicht machen, man muss immer hin zum Individuum. Der dritte Fehler ist, dass man zu wenig in ein neues Narrativ der Stadt investiert. Wir hatten hier vier historische Riesen (als Symbol der Stadt) – jetzt haben wir sechs, auch einen südafrikanischen und einen nordafrikanischen. Am Freitag nach den Terroranschlägen in Brüssel bin ich als Bürgermeister in eine Moschee hier in Mechelen gegangen. Da waren 1.500 Menschen und ich hab zu ihnen gesagt, dass sie doppelt Opfer geworden sind, einmal als Bürger dieser Region und einmal als Moslem, weil ihre Identität von den Terroristen gekapert wurde. Es ist nötig, dass mehr Menschen ihren Kopf erheben, dass Diversität akzeptiert wird als normal im 21. Jahrhundert und wir zusammen eine Gemeinschaft aufbauen können.

Das Interview führte Piet Eekman.

23.02.2017
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