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Schneechaos in den USA Washington gräbt sich langsam frei

VideoSturmbilanz in USA
Auswirkungen des Schneesturms im Oster der USA.

29 Menschen sind im Osten der USA ums Leben gekommen. Rund um New York und Washington heißt es jetzt Aufräumen. Nach 36 Stunden Dauerschneefall nimmt das einige Zeit in Anspruch.

(25.01.2016)

VideoUSA kämpfen weiter mit "Jonas"
Verschneiter  Times Square in New York am 23.01.2016

Die Menschen an der US-Ostküste kämpfen weiter mit dem Schneesturm "Jonas". Mindestens 15 Menschen sind ums Leben gekommen. In New York und Baltimore gilt ein Fahrverbot.

(24.01.2016)

VideoTote nach Blizzard
Schneechaos an der US-Ostküste

Mehrere Menschen kamen in den USA durch Blizzard Jonas ums Leben. Der Schneesturm hat in mehreren Bundesstaaten an der Ostküste ein Verkehrschaos verursacht.

(23.01.2016)

VideoSchneesturm in den USA
Im Nordosten der USA bereiten sich die Menschen auf einen heftigen Schneesturm vor. Es werden massiver Wind und bis zu 60 Zentimetern Neuschnee erwartet.

Im Nordosten der USA bereiten sich die Menschen auf einen heftigen Schneesturm vor. Es werden massiver Wind und bis zu 60 Zentimetern Neuschnee erwartet.

(22.01.2016)

Das Leben in der US-Hauptstadt Washington kommt nach dem schweren Schneesturm vom Wochenende langsam wieder in Fahrt. Behörden und Bürger sind bemüht, die Stadt nach 36 Stunden Dauerschneefall auszugraben. 


In Washington bleiben Schulen und die Bundesverwaltung am Montag geschlossen. Es könne noch Tage dauern, bis einige Nebenstraßen wieder frei seien, warnten die Behörden laut "Washington Post". Die Menschen sollten soweit möglich weiterhin zuhause bleiben. Der von Medien "Snowzilla" getaufte Sturm bescherte der US-Ostküste seit Freitag große Mengen Schnee und wegen heftiger Winde auch Schneeverwehungen. Die Hauptstadt war stark betroffen. Der Sturm forderte Todesopfer.

Herzinfarkte beim Schneeschaufeln

In den Bundesstaaten New York, North Carolina, South, Carolina, Ohio, Virginia, Kentucky, Arkansas, Maryland und Delaware waren Tote zu beklagen. Die meisten kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, aber auch Herzinfarkte beim Schneeschaufeln waren für viele Todesfälle verantwortlich. Die New Yorker Stadtverwaltung rief die Einwohner zunächst auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Später erließen die Behörden ein Fahrverbot. Lediglich Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr durften noch mit Kraftfahrzeugen auf den Straßen unterwegs sein.

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Während in New York die U-Bahn zunächst weiter fuhr, wurde auch der Bus- und Zugverkehr eingestellt. Washington traf die ungewöhnliche Entscheidung, den Nahverkehr bis Montagmorgen ganz einzustellen. Normalerweise transportiert die Metrorail etwa 700.000 Menschen am Tag. Das US-Repräsentantenhaus setzte alle Sitzungen für die gesamte Woche ab.

Historische Schneehöhen

Mancherorts fiel am Wochenende knapp ein Meter Schnee, teils wurden historische Schneehöhen erreicht. Laut "New York Times" gab es im Zusammenhang mit dem Sturm 29 Tote. Seit Freitag wurden nach Angaben der Zeitung "USA Today" mehr als 12.000 Flüge abgesagt.

In Washington soll die seit Tagen gesperrte U-Bahn, die teils überirdisch fährt, im Laufe des Tages auf einzelnen Strecken wieder fahren, auch der Flugverkehr soll in begrenztem Maße wieder aufgenommen werden. Mit weiteren Verspätungen und Ausfällen im US-Flugverkehr wird bis Mitte der Woche gerechnet.

Was ist ein Blizzard?

Schneestürme mit Temperaturstürzen

Schneesturm an der US-Ostküste

In Nordamerika werden heftige Schneestürme mit starken Temperaturstürzen Blizzards genannt. Nach der Definition der US-Wetterbehörde NOAA sorgt bei einem Blizzard Wind mit mehr als 56,3 Kilometern (35 Meilen) in der Stunde mindestens drei Stunden lang bei starkem Schneefall für Sichtbehinderungen. Kaltluft aus den arktischen Regionen Kanadas strömt dabei am Rand von Tiefdruckgebieten nach Süden. Bei oftmals minus 35 Grad Celsius lässt der Blizzard unter einem Schnee- und Eispanzer auch weite Teile der USA erstarren und bringt dort das öffentliche Leben zum Erliegen.

In Deutschland sprechen Meteorologen von einem Schneesturm, wenn heftiger Wind mit mehr als 75 Kilometern in der Stunde von starkem Schneefall begleitet wird. Die Schneemassen türmen sich bisweilen zu meterhohen Verwehungen auf. Bei einem schweren Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von etwa 90 bis 117 Kilometern pro Stunde bleiben mitunter nur noch wenige Meter Sicht.

(Quelle: dpa)

25.01.2016, Quelle: afp, dpa
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