24.05.2016
  • 19:19Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab

  • 19:04Zahl der Todesopfer am Mount Everest steigt auf fünf

  • 18:38Erdogan: Ohne Fortschritte im Visastreit kein Rücknahmeabkommen

  • 18:07Steuer-Razzia bei Google in Paris

  • 17:40Nach Unwetter in Sachsen: Bahnstrecke Dresden-Prag eingleisig wieder frei

  • 17:12SPD: Bleibt bei Nein zu Glyphosat

  • 16:42Rakete mit Galileo-Satelliten gestartet

  • 16:15London: Eröffnung der Chelsea Flower Show

  • 15:59Studie: Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge dürfte steigen

  • 15:45Neue Lucke-Partei muss Namen ändern

  • 15:26Koalition einigt sich auf Integrationsgesetz

  • 15:11Neuer Stresstest für Versicherer

  • 14:42Kein Hilfsprogrogramm ohne IWF-Beteiligung

  • 14:15Indien testet erfolgreich kleines Space Shuttle

  • 13:51Idomeni: Räumung des Flüchtlingscamps bislang ohne Zwischenfälle

  • 13:25Französische Polizei geht gegen Streikende vor

  • 13:03Türkei: Yildirim wechselt EU-Minister aus

  • 12:45UN: Naturkatastrophen treffen pro Jahr 220 Millionen Menschen

  • 12:32WMF wird französisch - SEB-Aktien schießen in die Höhe

  • 12:00Scholz fordert Abschaffung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:19Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab

  • 19:04Zahl der Todesopfer am Mount Everest steigt auf fünf

  • 18:38Erdogan: Ohne Fortschritte im Visastreit kein Rücknahmeabkommen

  • 18:07Steuer-Razzia bei Google in Paris

  • 17:40Nach Unwetter in Sachsen: Bahnstrecke Dresden-Prag eingleisig wieder frei

  • 17:12SPD: Bleibt bei Nein zu Glyphosat

  • 16:42Rakete mit Galileo-Satelliten gestartet

  • 16:15London: Eröffnung der Chelsea Flower Show

  • 15:59Studie: Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge dürfte steigen

  • 15:45Neue Lucke-Partei muss Namen ändern

  • 15:26Koalition einigt sich auf Integrationsgesetz

  • 15:11Neuer Stresstest für Versicherer

  • 14:42Kein Hilfsprogrogramm ohne IWF-Beteiligung

  • 14:15Indien testet erfolgreich kleines Space Shuttle

  • 13:51Idomeni: Räumung des Flüchtlingscamps bislang ohne Zwischenfälle

  • 13:25Französische Polizei geht gegen Streikende vor

  • 13:03Türkei: Yildirim wechselt EU-Minister aus

  • 12:45UN: Naturkatastrophen treffen pro Jahr 220 Millionen Menschen

  • 12:32WMF wird französisch - SEB-Aktien schießen in die Höhe

  • 12:00Scholz fordert Abschaffung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge

  • 19:04Zahl der Todesopfer am Mount Everest steigt auf fünf

  • 18:38Erdogan: Ohne Fortschritte im Visastreit kein Rücknahmeabkommen

  • 17:12SPD: Bleibt bei Nein zu Glyphosat

  • 15:45Neue Lucke-Partei muss Namen ändern

  • 15:26Koalition einigt sich auf Integrationsgesetz

  • 14:42Kein Hilfsprogrogramm ohne IWF-Beteiligung

  • 13:51Idomeni: Räumung des Flüchtlingscamps bislang ohne Zwischenfälle

  • 13:25Französische Polizei geht gegen Streikende vor

  • 13:03Türkei: Yildirim wechselt EU-Minister aus

  • 12:45UN: Naturkatastrophen treffen pro Jahr 220 Millionen Menschen

  • 10:59Obama in Vietnam: Bürgern mehr Freiheiten geben

  • 10:12De Maiziere plant offenbar schnelle Eingreifteams gegen Hacker

  • 08:59Rassendiskriminierung: US-Gericht kippt Todesurteil nach 29 Jahren

  • 06:51IWF fordert Schulden-Erleichterungen für Athen - "ohne Bedingungen"

  • 06:35Kabinett geht auf Schloss Meseberg in Klausur

  • 06:02Eurogruppe berät über neue Hilfstranche für Athen

  • 05:48Polizei startet Räumung des Flüchtlingslagers Idomeni

  • 00:29Erneut etwa 2.000 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet

  • 23:58Abhörskandal: Neuer Minister in Brasilien lässt Amt ruhen

  • 22:57Kenia: Polizeigewalt gegen Demonstranten

  • 19:19Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab

  • 18:07Steuer-Razzia bei Google in Paris

  • 15:59Studie: Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge dürfte steigen

  • 15:11Neuer Stresstest für Versicherer

  • 12:32WMF wird französisch - SEB-Aktien schießen in die Höhe

  • 12:00Scholz fordert Abschaffung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge

  • 11:25Ärztekammer: Zu wenige Ärzte in armen Vierteln

  • 10:32Studie: Noch immer wenig Ostdeutsche in Chefsesseln

  • 09:29Zuckermangel: Coca-Cola drosselt Produktion in Venezuela

  • 08:27Wirtschaft fordert mehr Tempo in Digitalpolitik

  • 08:15Deutsche Wirtschaft legt im ersten Quartal kräftig zu

  • 00:07Moody's stuft Deutsche Bank ab

  • 23:32Französische SEB-Gruppe will WMF kaufen

  • 14:58Britischer Finanzminister Osborne warnt vor Rezession bei Brexit

  • 13:27Ryanair: Rekordgewinn - Flüge billiger

  • 10:24Axa steigt aus Geschäften mit Tabakindustrie aus

  • 08:53Chinesen wollen deutschen Chip-Anlagenbauer Aixtron kaufen

  • 07:25Bayer will Monsanto für 62 Milliarden Dollar übernehmen

  • 21:04Marburger Bund: Ausländische Ärzte nicht unter Tarif bezahlen

  • 19:12Abgaswerte bei Fiat: Berlin schaltet italienische Behörden ein

  • 17:40Nach Unwetter in Sachsen: Bahnstrecke Dresden-Prag eingleisig wieder frei

  • 16:42Rakete mit Galileo-Satelliten gestartet

  • 16:15London: Eröffnung der Chelsea Flower Show

  • 14:15Indien testet erfolgreich kleines Space Shuttle

  • 09:55Crashtests: Mehrheit der Autositze für Kinder sicher

  • 08:01Sachsen: Erdrutsch blockiert Zugstrecke Dresden-Prag

  • 07:32Quecksilber-Verseuchung: Peru ruft Notstand aus

  • 07:23US-Schauspieler Bill Cosby wegen Sex-Vorwürfen vor Gericht

  • 00:21Fünf Tote bei Flugzeugabsturz auf Hawaii

  • 21:21Anglerfisch und Facebook-Pflanze: Skurrilste neue Arten gelistet

  • 19:10Schäden nach Unwetter in Ostwestfalen

  • 17:49Indonesien: Illegale Raubtier-Trophäen vernichtet

  • 17:24Fahrschüler fallen im Osten häufiger durch als im Westen

  • 16:31Zwölfjähriger beginnt Studium in den USA

  • 15:43Thailand: 17 Kinder sterben bei Brand

  • 15:27Missbrauch in Kita: Drei Jahre Haft

  • 13:49Taj Mahal kämpft gegen Insektenplage

  • 08:12Schäden nach heftigem Unwetter in Nordrhein-Westfalen

  • 07:51Historisches Treffen zwischen Papst Franziskus und Großimam Tajeb

  • 00:20Zahl der Unwettertoten in Sri Lanka auf mehr als 80 gestiegen

  • 19:00Petkovic, Görges und Maria weiter

  • 18:20Karius wechselt zu Liverpool

  • 18:14Deutschland im Trainingsquartier

  • 18:08Favre übernimmt OGC Nizza

  • 18:04Tschitscherowa unter Doping-Verdacht

  • 17:30Stendera schwer verletzt

  • 17:02Schwerer Rückschlag für Nibali

  • 16:53Eintracht: Djakpa muss gehen

  • 16:42Augsburg verpflichtet DEL2-Goalie

  • 16:30Kein Ruder-Einer in Rio am Start

  • 15:17DEB-Team geht Kanada aus dem Weg

  • 15:04Weinzierl bestätigt seinen Abschied

  • 14:59Favoriten in Paris weiter

  • 14:5526 Jahre Haft für Hooligan

  • 14:50DTB gibt Aufgebot bekannt

  • 14:36Olympiasiegerin unter Doping-Verdacht

  • 14:10340 Stunden Olympia live bei ARD/ZDF

  • 13:41Apetz schreibt Geschichte

  • 13:33Zeitung: Gündogan zu ManCity

  • 12:43Aus für Kerber, Siegemund und Friedsam

merkzettel

Nach Angriff auf "Zaman" Schlag gegen Zeitung: "Einer der schwärzesten Tage"

VideoAktion gegen Pressefreiheit
Vor dem Büro der regierungskritischen Zeitung

Nach der Übernahme der "Zaman" hat die Oppositionszeitung unter staatlicher Kontrolle ihre Arbeit wieder aufgenommen. EU-Politiker verurteilten das Vorgehen der türkischen Regierung.

(05.03.2016)

VideoTürkei: Reporter leben gefährlich
Team des IMC Senders.

Um ihren Zuschauern ein Programm zu bieten, riskieren die Mitarbeiter des regierungskritischen Fernsehsenders IMC teilweise auch ihr Leben. Trotz des Gegenwindes halten sie an der Pressefreiheit fest.

(04.03.2016)

VideoTürkei: Medien unter Druck
Ein Fließband mit fertig gedruckten Zeitungen

Ermittlungen gegen Zuschauer, Moderatoren müssen sich entschuldigen – wenn türkische Journalisten den Kurdenkonflikt thematisieren, müssen sie mit Konsequenzen rechnen.

(19.01.2016)

Die Türkei hat mit ihrem Vorgehen gegen die regierungskritische Zeitung "Zaman" international Entrüstung ausgelöst. Die Polizei ging vor dem Redaktionsgebäude erneut mit Wasserwerfern gegen Demonstranten vor. Die Blattmacher selbst titelten in ihrer letzten unabhängig produzierten Ausgabe: "Die Verfassung ist ausgesetzt." 

EU-Politiker äußerten scharfe Kritik am Vorgehen gegen die Zeitung. "Die Türkei ist dabei, eine historische Chance der Annäherung an die Europäische Union zu verspielen", sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz dem "Tagesspiegel am Sonntag". Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini mahnte, "dass die Türkei als Beitrittskandidat hohe demokratische Maßstäbe respektieren und fördern muss, einschließlich der Pressefreiheit".

Auch die USA kritisierten die Entscheidung der türkischen Behörden, die auflagenstärkste Zeitung des Landes unter staatliche Kontrolle zu stellen. Das Blatt "Zaman" steht dem in den USA lebenden Geistlichen Fethullah Gülen nahe. Dieser wird von Präsident Recep Tayyip Erdogan beschuldigt, den Sturz seiner Regierung zu betreiben.

Einer der "schwärzesten Tage"

Auch am Samstag gingen Polizisten gegen Unterstützer der Zeitung vor. Vor der "Zaman"-Redaktion in Istanbul setzten sie Tränengas und Gummigeschosse gegen Hunderte Menschen ein, die sich aus Solidarität mit dem Blatt vor dem Redaktionsgebäude versammelt hatten. "Die freie Presse kann nicht zum Schweigen gebracht werden", riefen die Demonstranten. Viele hielten die Samstagsausgabe des Blattes hoch. Am Freitag waren Beamte gewaltsam in das Zeitungshaus eingedrungen.

Weitere Links zum Thema
"Die Verfassung ist ausgesetzt", titelten die Blattmacher selbst in ihrer letzten unabhängig produzierten Ausgabe. "Die türkische Presse hat einen der schwärzesten Tage ihrer Geschichte erlebt", schrieb "Zaman" in der Ausgabe. Sie konnte am Freitagabend noch gedruckt werden, obwohl die Justiz bereits angeordnet hatte, die Zeitung unter Zwangsverwaltung zu stellen. Kurz vor Mitternacht hatte die Polizei die Redaktion dann gestürmt. Anschließend übernahmen dann per Gericht ernannte Verwalter die Leitung. "Die auflagenstärkste Zeitung der Türkei ist beschlagnahmt worden trotz der Zusicherung von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, dass 'die freie Presse unsere rote Linie' sei", beklagten die Redakteure.

Röttgen: Kein Zufall

EU-Parlamentspräsident Schulz indes kündigte an, die Erstürmung der Redaktion direkt vor dem EU-Gipfel am Montag bei Davutoglu anzusprechen. Die Türkei sei für die EU ein wichtiger strategischer Partner. Es könne für sie allerdings "keinen Rabatt" geben. Es sei klar, dass "die EU bei der Einhaltung ihrer Grundwerte keine Abstriche machen wird".

Die Türkei spielt in der Flüchtlingskrise eine zentrale Rolle. So will die EU erreichen, dass das Land den Flüchtlingsstrom Richtung Griechenland weitgehend stoppt. "Es ist kein Zufall, dass dieser staatliche Angriff auf die Pressefreiheit zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem die EU mit der Türkei eine Vereinbarung über die Rücknahme von Flüchtlingen trifft", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag Norbert Röttgen (CDU) der Funke-Mediengruppe.

Özdemir: "Menschenrechtliche Sauerei"

Grünen-Chef Cem Özdemir forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, "endlich klare Worte der Kritik finden und aufhören, absichtlich jede menschenrechtliche Sauerei in der Türkei zu übersehen", sagte Özdemir denselben Blättern. "Es wäre fatal, wenn nun das Signal ausgeht, dass die EU über Menschenrechtsverletzungen hinwegsieht, weil ihr die
Zugeständnisse in der Flüchtlingspolitik wichtiger sind, als die Einhaltung ihrer eigenen Grundwerte."

Die Bundesregierung teilte mit, sie äußere sich zu innenpolitischen Vorgängen in der Türkei grundsätzlich nicht öffentlich. Amnesty International erklärte, die Türkei walze die Menschenrechte nieder, indem sie versuche, kritische Stimmen zu unterdrücken.

Drei Zeitungen unter Regierungs-Kontrolle

Neben "Zaman" haben die türkischen Behörden auch die englische Ausgabe "Today's Zaman" sowie die Agentur "Cihan" unter ihre Kontrolle gestellt. Staatlichen Medien zufolge wurde der Schritt von der Staatsanwaltschaft angeordnet, die gegen den regierungskritischen Geistlichen Gülen wegen Terrorismus-Vorwürfen ermittelt. Präsident Erdogan beschuldigt Gülen, ein Unterstützernetz in Justiz, Polizei und Medien aufzubauen und seine Regierung zu Fall bringen zu wollen.

05.03.2016, Quelle: reuters, afp
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen