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Bürger-Patrouille in Düsseldorf Nur schauen, nicht hauen

BildEiner für alle, alle für einen
Screenshot: facebook-Gruppe "Einer für alle, alle für einen... Düsseldorf passt auf."

Über diese Facebook-Gruppe organisieren sich die Düsseldorfer Mitglieder.

(Quelle: ZDF)

VideoBürgerwehren als neue Gesetzeshüter?
Facebook-Seite

Das sicherlich nicht: Nach den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht wollen Christian, Tofigh, Ismael und Elkebir nicht mehr tatenlos rumsitzen und patrouillieren seitdem durch Düsseldorfs Straßen.

(12.02.2016)

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Buch Strafprozessordnung

Nach mehreren sexuellen Übergriffen werden immer mehr Bürgerwehren gegründet. Doch was dürfen sie eigentlich und wo ist die Grenze? heuteplus fragt eine Rechtsexpertin.

(12.02.2016)

VideoWas tun für mehr Sicherheit?
Polizei und Bürgerwehr

Nach den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln hat sich im Internet eine selbsternannte Bürgerwehr gegründet. Über das Netz will sie sich für Veranstaltungen organisieren und Frauen beschützen.

(21.01.2016)

von Anja Klingen, Düsseldorf

Angst geht um in Deutschland - vor sexuellen Übergriffen, Diebstahl, Pöbeleien. Schon haben sich erste Bürgerwehren gegründet, die das Gesetz in die eigene Hand nehmen wollen. Auch in Düsseldorf - da aber betont zivil und zurückhaltend: nur schauen, nicht hauen. 

Tofigh Hamid und Christian Bonke kannten sich vor ein paar Wochen noch nicht. Zusammengebracht haben sie die Übergriffe in der Silvesternacht.

Gleichgesinnte finden in einer Kultur der Angst

Tofigh Hamid ist Iraner und lebt in Deutschland, seit er ein kleiner Junge ist. Anfang Januar hat er eine Facebook-Gruppe gegründet. "Einer für alle, alle für einen. Düsseldorf passt auf". Ziel der Gruppe: in einer Kultur der Angst Gleichgesinnte finden. Und etwas gegen die Angst tun. "Wir wollen den Menschen zeigen, dass niemand alleine ist", sagt Hamid, "dass da auch andere Menschen sind, die aufpassen". Sie möchten, dass sich Menschen in Düsseldorf wieder sicherer fühlen, möchten in ihrer Freizeit durch die Straßen und Parks ihrer Stadt laufen, an denen die Polizei nicht ständig präsent sein kann.

Sie treffen einen Nerv. Innerhalb von vier Wochen haben sie bereits über 14.000 Mitglieder in Ihrer Gruppe. Deutsche, Iraner, Marokkaner, Türken … viele Nationalitäten sind vertreten. Die meisten sind passive Mitglieder, einige von Ihnen wollen aktiv tätig werden. Hier lernt Tofigh Christian Bonke kennen, der sich schnell ebenso stark einbringt. Der 44-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Auch er hat Angst, wenn seine Frau nachts alleine durch die Straßen läuft.

Sie wollen keine Bürgerwehr sein

In nahezu jeder deutschen Stadt gibt es Bürgerwehren. Viele sind gewalttätig und hasserfüllt, rechte Gruppierungen nutzen die Bürgerwehren als Plattform, um ihr braunes Gedankengut und Ihren Ausländerhass zu etablieren. Ein Gräuel für die Polizei.

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Doch laut Tofigh Hamid und Christian Bonke ist das genau das, was sie nicht möchten - der Polizei eine Last sein. Auch der Name "Bürgerwehr" kommt für sie nicht in Frage - zu gewalttätig, zu militärisch. "Bürgerwehr drückt ja schon Gewalt aus", sagt Bonke, "Bürgerwehr heißt ja wehren und wir wollen uns nicht gewalttätig wehren. Wir wollen gewaltfreien Opferschutz präsentieren".

Zivilcourage mit Ausweis

Um rechte Mitläufer abzuwehren, gründen die beiden einen gemeinnützigen Verein. Dessen Satzung verbietet seinen Mitgliedern Waffen, Gewalt, Mitgliedschaft in einer Partei, rechtes oder linkes Gedankengut. Hamid und Bonke möchten Zivilcourage zeigen. Jedes aktive Mitglied bekommt einen Ausweis. Nur wer den Ausweis bei sich trägt, darf unter dem Namen von „Einer für alle, alle für einen“ mitlaufen. Niemand soll sich unter ihrem Namen schlagen oder Krawall machen können.

Gehen sie an den Wochenenden los, ist der erste Gang zur Polizei - Bescheid geben, in welchen Vierteln sie unterwegs sind und mit wie vielen Gruppen. Jede Gruppe besteht aus drei bis vier Personen. Von 22 Uhr bis morgens um sechs schauen sie überall nach, ob jemand in Not ist - immer über Funk miteinander verbunden. Dann, so Tofigh Hamid, rufen sie die Polizei. Sonst nichts - nicht verurteilen, nicht festnehmen und schon gar nicht bestrafen. "Das Gewaltmonopol", sagen sie, "liegt bei der Polizei".

13.02.2016
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