29.06.2016
  • 07:14Italien und Niederlande teilen sich Sitz im UN-Sicherheitsrat

  • 06:56Mehr Erzieher in Kindergärten und Kitas

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 06:25EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 06:07Terrorangriff auf Istanbuler Flughafen

  • 00:51Erdogan fordert zu entschlossenem Handeln gegen Terror auf

  • 00:44Cameron verteidigt EU-Referendum

  • 00:27Steinmeier "entsetzt" über die Nachrichten aus Istanbul

  • 23:47Merkel hält Brexit-Votum für unumkehrbar

  • 23:43Flugverkehr am Atatürk-Flughafen Istanbul eingestellt

  • 23:2028 Tote bei Anschlag in Istanbul

  • 22:26Behörden: Zwei Attentäter haben sich in die Luft gesprengt

  • 22:02Tote bei Anschlag am Istanbuler Flughafen Atatürk

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 21:30Mehrere Verletzte bei Explosionen am Istanbuler Flughafen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:45EZB befürchtet Konjunkturrückgang

  • 20:25Brüssel will Ceta ohne nationale Parlamente entscheiden können

  • 20:16Schottische Regierungschefin reist zu EU-Gipfel nach Brüssel

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 07:14Italien und Niederlande teilen sich Sitz im UN-Sicherheitsrat

  • 06:56Mehr Erzieher in Kindergärten und Kitas

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 06:25EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 06:07Terrorangriff auf Istanbuler Flughafen

  • 00:51Erdogan fordert zu entschlossenem Handeln gegen Terror auf

  • 00:44Cameron verteidigt EU-Referendum

  • 00:27Steinmeier "entsetzt" über die Nachrichten aus Istanbul

  • 23:47Merkel hält Brexit-Votum für unumkehrbar

  • 23:43Flugverkehr am Atatürk-Flughafen Istanbul eingestellt

  • 23:2028 Tote bei Anschlag in Istanbul

  • 22:26Behörden: Zwei Attentäter haben sich in die Luft gesprengt

  • 22:02Tote bei Anschlag am Istanbuler Flughafen Atatürk

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 21:30Mehrere Verletzte bei Explosionen am Istanbuler Flughafen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:45EZB befürchtet Konjunkturrückgang

  • 20:25Brüssel will Ceta ohne nationale Parlamente entscheiden können

  • 20:16Schottische Regierungschefin reist zu EU-Gipfel nach Brüssel

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

  • 07:14Italien und Niederlande teilen sich Sitz im UN-Sicherheitsrat

  • 06:56Mehr Erzieher in Kindergärten und Kitas

  • 06:07Terrorangriff auf Istanbuler Flughafen

  • 00:51Erdogan fordert zu entschlossenem Handeln gegen Terror auf

  • 00:44Cameron verteidigt EU-Referendum

  • 00:27Steinmeier "entsetzt" über die Nachrichten aus Istanbul

  • 23:47Merkel hält Brexit-Votum für unumkehrbar

  • 23:43Flugverkehr am Atatürk-Flughafen Istanbul eingestellt

  • 23:2028 Tote bei Anschlag in Istanbul

  • 22:26Behörden: Zwei Attentäter haben sich in die Luft gesprengt

  • 22:02Tote bei Anschlag am Istanbuler Flughafen Atatürk

  • 21:30Mehrere Verletzte bei Explosionen am Istanbuler Flughafen

  • 20:45EZB befürchtet Konjunkturrückgang

  • 20:25Brüssel will Ceta ohne nationale Parlamente entscheiden können

  • 20:16Schottische Regierungschefin reist zu EU-Gipfel nach Brüssel

  • 19:39Britischer Labour-Chef Corbyn kämpft um sein Amt

  • 19:16Schweden, Bolivien und Äthiopien erhalten Sitze im UN-Sicherheitsrat

  • 17:55Labour-Fraktion spricht Parteichef Corbyn das Misstrauen aus

  • 16:20Schulz: Rückzieher der Briten nicht ausschließen

  • 16:04Tusk: Weiterer Gipfel ohne Briten

  • 06:25EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 18:52Fusion: Hapag-Lloyd und arabische Reederei UASC sind sich einig

  • 18:05DAX erholt sich etwas von Brexit-Verlusten

  • 17:25US-Justizministerium: VW-Dieselskandal hat historische Ausmaße

  • 16:50ifo-Institut: Flüchtlinge positiv für Konjunktur in Ostdeutschland

  • 12:52Besucherzahlen in der Türkei brechen weiter ein

  • 11:37Adidas fasst durch Kooperation in China stärker Fuß

  • 10:53Mehr kleine Milchviehhalter geben auf

  • 10:26Nach Brexit: Finanzminister plant Steuererhöhungen

  • 09:34Soros wettet gegen die Deutsche Bank

  • 09:13EU will Marktmacht von Google weiter einschränken

  • 08:33Euro und Pfund erholen sich

  • 07:37Abgasskandal wird für VW vermutlich deutlich teurer

  • 00:19Volks- und Raiffeisenbanken drohen höhere Kosten wegen des Zinstiefs

  • 21:47Chinas Premier warnt vor "neuen Unsicherheiten" durch Brexit

  • 20:52Brexit-Schock sorgt für erneute DAX-Talfahrt

  • 20:24Brexit: Easyjet kappt Gewinnprognose

  • 18:29Ver.di-Chef fordert Mindestlohn in Richtung zehn Euro

  • 17:06EU-Kommission berät über die Zukunft von Glyphosat

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

  • 18:34Syrischer Flüchtling gibt gefundenes Vermögen ab

  • 17:41Häftling stirbt nach Schlägerei in Gefängniszelle

  • 14:54Marsrover entdeckt Hinweise auf sauerstoffreiche Atmosphäre

  • 13:46Angestellter aus Franken knackt Lotto-Jackpot

  • 13:10Rotfeuerfische breiten sich im Mittelmeer aus

  • 12:00Südafrikas Präsident Zuma soll Steuergeld zurückzahlen

  • 09:58Schriftsteller Marcel Beyer erhält Georg-Büchner-Preis

  • 07:58Anruf vom Staatspräsidenten: Messi soll weitermachen

  • 07:02Daten von Egyptair-Flugschreiber gesichert

  • 06:50Richter erklärt "Happy Birthday" zu Allgemeingut

  • 00:25Erdbeben erschüttert Südmexiko

  • 00:15Mann vergisst Rucksack mit 30.000 Euro in S-Bahn

  • 23:50Filmfest München: Ellen Burstyn kommen beim Ehrenpreis die Tränen

  • 23:11Rentner nach Morddrohungen gegen Zornedinger Pfarrer überführt

  • 22:52Schauspieler Bud Spencer ist tot

  • 22:44Schweizer Junge in Düsseldorf gefunden - Missbrauchsverdacht

  • 22:14Jogis Team nicht zu schlagen: Zuschauerrekord beim Spiel

  • 23:05Mutiges Angebot eines Olympiasiegers

  • 20:47Klarer Erfolg für DHB-Team

  • 19:47Regen wirbelt Spielplan durcheinander

  • 19:24Frankfurt verlängert mit Scrubb

  • 19:19Keine Probleme für Murray

  • 19:11Sechs Laboratorien von WADA gesperrt

  • 19:01Rinderknecht wechselt nach Ingolstadt

  • 18:14Hodgson:"Weiß nicht, was ich hier soll"

  • 18:08Emery neuer Trainer bei PSG

  • 18:01Nani vor Wechsel nach Valencia

  • 17:04Mountainbikerin Spitz in Rio dabei

  • 16:58Bericht: Bremerhaven rückt nach

  • 16:02UEFA: Bisher keine "akute Terrorgefahr"

  • 15:42Serena Williams startet souverän

  • 15:38Zika-Angst: Day verzichtet auf Rio

  • 15:2745.000 Euro Strafe für FC Bayern

  • 15:11Oldenburg: De Zeeuw ersetzt Aleksandrov

  • 14:59Southgate Favorit auf Hodgson-Nachfolge

  • 14:54Brown und Becker in der zweiten Runde

  • 14:48Hulk wechselt nach zu Shanghai SIPG

merkzettel

Gauck in Bautzen Stinkefinger für den Bundespräsidenten

VideoBautzen: Gauck wirbt für Dialog
Gauck plädiert für Toleranz.

Bundespräsident Joachim Gauck sieht trotz zunehmender Polarisierung in der aktuellen Flüchtlingsdebatte keine Alternative zum Dialog.

(11.03.2016)

VideoEuropa: Gauck mahnt zu Dialog
Bundespräsident Joachim Gauck bei der Eröffnung des Bellevue Forums.

Bundespräsident Gauck hat ein entschiedeneres Vorgehen gegen Fremdenfeindlichkeit gefordert. Gauck warnte vor einer Demontage Europas und appellierte an die Regierungen, im Dialog zu bleiben.

(26.02.2016)

VideoNPD-Funktionär festgenommen
NPD Nauen sagt bei Facebook: Nein zum Heim in Nauen

In Nauen häufen sich rechtsextreme Straftaten. Die Polizei hat nun mehrere Tatverdächtige festgenommen. Zu ihnen zählt NPD-Funktionär Maik Schneider, der an einem Brandanschlag beteiligt sein soll.

(04.03.2016)

VideoProzess in Hannover
Ein Absperrband der Polizei verwehrt den Zugang zu einer Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf.

Im Prozess um den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf haben die Angeklagten die Tat gestanden. Das Trio muss sich wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes verantworten.

(10.02.2016)

Dialog und ernsthafte Debatten - das fordert Bundespräsident Gauck angesichts wachsender Unzufriedenheit mit der Flüchtlingspolitik. Hasstiraden zu posten, sei keine demokratische Debatte, sagte er in Bautzen. Dort hatten Bürger ein brennendes Flüchtlingsheim bejubelt. Jetzt gab es wieder unschöne Szenen. 

Fünf Stunden hatte Bundespräsident Joachim Gauck für seinen Besuch in Bautzen eingeplant. Die deutsch-sorbische Stadt in der Lausitz war durch einen am 20. Februar verübten Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft bundesweit in die Schlagzeilen geraten. Mehrere hatten unverhohlen ihre Freude über den Brand geäußert, einzelne behinderten die Feuerwehr beim Löschen.

Demokratie erfordere Kompromissbereitschaft und Geduld, sagte er bei einer Diskussionsrunde mit Bürgern. Hass und Hetze gehörten nicht dazu. "Und wir wollen auch nicht akzeptieren, dass Brandsätze fliegen."

"Viele noch fremd gegenüber den eigenen Möglichkeiten"

Wiederholt betonte der Bundespräsident, dass die politische Auseinandersetzung entscheidend sei für die Demokratie. Diese Möglichkeiten müssten aber auch genutzt werden, anstatt verständliche Ängste zu kultivieren. Gauck rief die Bürger auf, "Komfortzonen zu verlassen" und einander zu begegnen. Das sei allerdings anstrengender, als im Internet Drohungen und Beleidigungen zu veröffentlichen.

Christian Haase, Sprecher einer Bautzener Bürgerinitiative, die sich kritisch mit der Einrichtung eines anderen Flüchtlingsheims in der Stadt auseinandersetzt, hielt Gauck die Schwierigkeiten vor. Es geht ihm um Probleme, die der Zuzug der Flüchtlinge bereite. Haase kritisiert zudem die Medien für ihre aus seiner Sicht beschönigende Berichterstattung.

Gauck: Störung der Kommunikation

"Probleme müssen angesprochen werden", bestätigte Gauck. Würden sie nicht offen benannt, überlasse man sie den Populisten, die als "Frustrationsverstärker" wirkten. "Deshalb brauchen wir diese Enteignung des rechten Randes von dem Besitz der Sorgen von Everybody."

Eine Bürgerin beklagte, dass man immer gleich in die rechte Ecke gestellt werde, wenn man sich "kritisch" zur Flüchtlingspolitik äußere. "Wenn ich nicht auf dem Willkommenstrip bin, dann ist das so. Und dann will ich auch, dass das akzeptiert wird", stimmt ihr eine andere Frau trotzig zu.
Der Bundespräsident räumte eine "Störung in der Kommunikation zwischen Wählern und Gewählten" ein. Dieses vor allem im Osten Deutschlands verbreitete Verhalten führte er sowohl auf DDR-Prägungen der "Angst und Ohnmacht gegenüber denen da oben", als auch auf Verletzungen und Existenzprobleme nach 1990 zurück. Viele seien immer noch "fremd gegenüber den eigenen Möglichkeiten". Diese Generation schwinde aber.

Bundespräsident steht hinter Kanzlerin

Gauck sprach sich in diesem Zusammenhang für die repräsentative Demokratie und gegen mehr Volksbeteiligung aus. Sie sei die beste Form, weil sie ausgewogenere und kompetentere Entscheidungen ermögliche. Auch politische Parteien verdienten mehr Respekt. "Ohne Parteien würden wir gehässiger miteinander umgehen", sagte Gauck. Auf sein Verhältnis zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angesprochen, stellte sich der Bundespräsident hinter ihre umstrittenen Ermutigungen, das Flüchtlingsproblem zu meistern.

In der teilweise kontroversen Diskussion überwog die Skepsis, ob es sich überhaupt um ein krisenhaftes Problem handele. Mehrfach tauchten Begriff wie "Phantomschmerz" und "gefühlte Unzufriedenheit" auf. Weitgehende Einigkeit bestand darüber, dass direkte Kontakte zu Flüchtlingen Vorurteile und Ängste abbauen können.

Weitere Links zum Thema

"Gauck verschwinde"

Die etwa 100 teilnehmenden Bürger waren vom Bundespräsidialamt bestimmt und von der Stadt Bautzen eingeladen worden, um eine möglichst repräsentative Mischung zu erzielen. Eine erhebliche Zahl nahm allerdings die Einladung nicht an.

Als Gauck nach knapp zwei Stunden vor die Tür tritt und sich auf den kurzen Weg durch die Altstadt zurück zum Rathaus macht, schlägt ihm der Hass und die Ablehnung derer entgegen, die offenbar den "demokratischen Dialog" nicht wollen. "Gauck soll raus", "Gauck verschwinde" und "Volksverräter" rufen einige. Einer von etwa einem Dutzend offenkundig rechtsgerichteter und zumeist junger Männer streckt ihm den Mittelfinger entgegen.

Gauck geht weiter. Die Polizei drängt die Störer ab. Aber die vom Bundespräsidenten zuvor so schön ausgebreitete Decke der Harmonie ist zerrissen.

11.03.2016, Quelle: dpa, epd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen