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Nach Merkel-Beleidigung CDU-Generalsekretär nennt Facebook-Pöbler "Arschloch"

BildPeter Tauber
Archiv: Peter Tauber am 13.01.2014

(Quelle: dpa)

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Rechtsextremer Hass hat sich im Internet verdreifacht – vor allem auf Facebook. Social-Media-Anbieter versprechen jetzt: Künftig sollen Hassparolen binnen 24 Stunden gelöscht werden. Realistisch?

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CDU-Generalsekretär Peter Tauber ist im Streit mit einem Dauer-Pöbler auf Facebook der Kragen geplatzt. "Sie sind ein Arschloch", schrieb er und setzte noch einen Smiley hinzu, nachdem der Mann Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Geisteskrankheit unterstellt hatte. 

Bereits vorher hatte dieser auf Taubers und seiner eigenen Facebook-Seite wiederholt gegen muslimische Zuwanderer gehetzt. Nach Taubers Kommentar empörte sich der nach eigenen Angaben 62-Jährige in dem sozialen Netzwerk lauthals über das Werturteil.
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Viele Kommentatoren unterstützten ihn, teils mit ähnlichen Attacken gegen Tauber; andere äußerten volles Verständnis für den emotionalen Aufschrei des Christdemokraten.

Schon Joschka Fischer rief: "Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!"

Hätte sich Tauber ein Vorbild an Joschka Fischer genommen, hätte er seinem Facebook-Posting möglicherweise noch eine kleine Höflichkeitsfloskel vorangestellt. Der Grünen-Politiker hatte 1984 im Bundestag dem Parlamentsvizepräsidenten Richard Stücklen (CSU) zugerufen: "Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!"
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Facebook-Seite Peter Tauber
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03.01.2016, Quelle: dpa, epd
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