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merkzettel

Strich drunter: Was für ein Tag Schweinefleisch-Pflicht: Das Wurst-Case-Szenario

BildDurch den Wolf gedreht
Schweinefleisch aus dem Fleischwolf

(Quelle: dpa)

VideoCDU: Recht auf Schweinefleisch
Bouletten

Die CDU Schleswig-Holstein will ein Recht auf Schweinefleisch in öffentlichen Kantinen. Die neue Hackordnung begründet sie mit dem Ziel der gesunden Ernährung. Der Vorschlag sorgt vor allem für Spott.

(02.03.2016)

von Kristina Hofmann

Wahlkampfzeiten sind immer verwirrend. Jeder hat etwas zu sagen. Jeder weiß es ganz genau. Nicht viel davon wird bleiben. Heute: Die CDU in Schleswig-Holstein fordert eine Schweinefleisch-Pflicht in Kita- und Schulkantinen. Hackt’s? Nein, das ist ernst. Für die Grünen das Wurst-Case-Szenario. 

Das Private ist politisch - ein schweinealter Sponti-Spruch. Dass die CDU einmal so weit nach links rückt und ihn so verinnerlicht, hätte man sich damals nicht ausdenken können. Jetzt ist es soweit. Die CDU, Landesverband Schleswig-Holstein, will die rot-grüne Landesregierung dazu bewegen, ein Schweinefleischangebot in Kita- und Schulkantinen durchzusetzen. "Der Minderheitenschutz - auch aus religiösen Gründen - darf nicht dazu führen, dass eine Mehrheit aus falsch verstandener Rücksichtnahme in ihrer freien Entscheidung überstimmt wird", heißt es etwas verschwurbelt in dem Antrag. In jedem Wahlkreis, sagt CDU-Fraktionschef Daniel Günther, werde aus Rücksicht auf muslimische Kinder in einer Kita oder Schule auf Schweinefleisch verzichtet. In einer! In einer Berufsschule in Itzehoe gebe es schon keine Mettbrötchen mehr. Keine Mettbrötchen!

Ohne Schweinefleisch ein Anti-Deutscher?

War was?
Kristina Hofmann

Am 13. März wählen drei Bundesländer ein neues Parlament: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Mit der AfD könnte in allen drei eine neue Partei einziehen. Das macht nervös. Auch Berlin, wo eine Große Koalition gerade um Lösungen in der schwierigen Flüchtlingsfrage kämpft. Wahlkampf -Wahlkrampf? Am Ende des Tages zieht Kristina Hofmann, Redakteurin im ZDF-Hauptstadtstudio, einen Strich drunter.

Gut - dass Kinder muslimischen Glaubens gezwungen werden sollen, Schweinefleisch oder Mettbrötchen zu essen, davon hat niemand gesprochen. Auch die CDU Schleswig-Holstein nicht. Für alle wahlkämpfenden Parteien im Land ist die Schweinefleisch-Forderung aus dem Norden jedoch ein gefundenes Fressen. Da kommen Sachen hoch, die glaubte man längst verdaut. Da kann der grüne schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Robert Habeck noch so spitz bemerken, dass er keinen staatlichen Handlungsbedarf sehe. "Schon gar nicht teile ich die Verkürzung unserer grundgesetzlichen Werte auf die Pflicht, Kotelett oder Hack zu essen." Hat nichts genützt. Denn alle anderen rufen hämisch: Veggieday!

Zur Erinnerung: Bei der Bundestagswahl 2013 hatten die Grünen sich die Einführung eines fleischlosen Tages für öffentliche Kantinen ins Programm geschrieben. Das hatte ihnen viel Häme eingebracht. Staatliche Vorschriften für das, was auf dem Teller liegt, machten einige für das nicht ganz so tolle Abschneiden der Grünen verantwortlich. Und jetzt das, zwei Wochen vor den drei Landtagswahlen, wo die Partei in Baden-Württemberg um den Sieg, in Sachsen-Anhalt um den Fall unter die Fünf-Prozent-Hürde und in Rheinland-Pfalz gegen den Rauswurf aus der Regierung kämpft.

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Dementsprechend mühsam versuchten per Twitter die Grünen heute die Wurst wieder in die Pelle zu bekommen. Parteichefin Simone Peter sogar ernsthaft. "Also wir bringen lieber eine artgerechte #Tierhaltung voran statt mit #Schweinefleischpflicht auf Masse zu setzen", verkündete sie. Die Bundespartei sprach vom "Wurst Case Scenario" und meinte: "Jetzt wissen wir endlich, was die CDU mit #Leitkultur meint." Volker Beck, innenpolitischer Sprecher und Viel-Twitterer, quälte sich: "Wenn ich jetzt etwas essen gehe und es ist kein Schweinefleisch dabei, bin ich dann ein Anti-Deutscher? Wird alles immer schwieriger." Und er will das Gerücht gehört haben, dass auch über eine Biertrinkerpflicht nachgedacht werde.

Spiegelei mit irgendwas Gemüsigem

Irgendwie 1. April statt 1. März. Die FDP, die in alle drei Landtage so gern wieder einziehen würde, nutzte den Twitter-Hype und setzte den Hashtag #freiheit dazu. "Verrückte Idee: Wie wäre es, wenn einfach jeder selbst entscheidet, was er isst?", fragte Parteichef Christian Lindner. Und weil alle gerade so lustig drauf sind, twittern Liberale Bilder von ihrem Mittagessen. Bei FDP-Bundesgeschäftsführer Marco Buschmann gab es Pasta mit irgendwas Rotem drauf. Pressesprecher Nils Droste hatte einen leeren Suppenteller zu Mittag (Twittertrend zu spät mitbekommen?) und Christian Lindner ein Spiegelei mit irgendwas Gemüsigem drunter.

Wen wundert es da noch, dass SPD-Vizeparteichef Ralf Stegner, im Nebenberuf Schleswig-Holsteiner, will: "2x Rotkohl pro Woche! Mindestens …". Und er forderte: "Wir sollten uns wirklich nicht über diese wichtige Schweinefleischoffensive der Nord CDU lustig machen ;-)" Den Smiley hatte die SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag vielleicht nicht gesehen. Denn sie stichelte: "Liebe @CDUFraktionRLP, seid ihr wie eure CDU-Kollegen im Norden für eine #Schweinefleischpflicht in Kantinen?" Dort denkt man noch über eine Antwort nach. Oder ignorierte sie. Zu viel Gehirnschmalz darauf zu verwenden, wäre vielleicht tatsächlich Perlen vor die Säue.

P.S. Ja, es gibt auch Befürworter der Schweinefleisch-Offensive. Auch Rechte hatten am Dienstag dazu viel zu sagen. Muss man nicht wiederholen. Interessiert keine ... ach, zurück zur Tagesordnung.

01.03.2016
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