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Chinas neue Geostrategie Durch Pakistan nach China - die neue Seidenstraße

BildXi Jinping zu Besuch in Pakistan
Xi Jinping und Nawaz Sharif am 20.04.2015

Der chinesische Präsident Xi Jinping beim Handschlag mit Pakistans Ministerpräsident Nawaz Sharif in Islamabad.

(Quelle: dpa)

von Peter Kunz

Mit einem Milliardenprogramm gibt Peking den Startschuss für den "chinesisch-pakistanischen Korridor". So will die Volksrepublik ihre wirtschaftlichen und militärischen Interessen in Südasien ausbauen. Europa kann davon profitieren. 

Chinas Präsident Xi Jinping arbeitet an einem anspruchsvollen Kunstwerk der Geo-Kalligraphie. Die Weltkarte wird im Sinne Pekings neu gemalt, mit großem politischen Pinselstrich hier und kleinen Klecksen da.

Einer der winzigen, aber für das Gesamtbild wichtigen Punkte ist die militärisch nutzbare Landebahn, die China auf den zwischen mehreren Ländern umstrittenen Spratley-Inseln mitten in den Ozean baut. In diesen Tagen wird sie fertig werden. Auch auf anderen Eilanden und Felsenklippen im Südchinesischen Meer zementiert der große Drache im Wortsinn seine Einflusszone. Der Blick ist dabei immer über die regionale Staffelei hinausgerichtet, Richtung USA. Im Welttheater nutzt Peking die strukturelle Schwäche Amerikas, um das neue, chinesisch geprägte Bühnenbild, aufzuhängen.

Strategischer Angelpunkt Pakistan

Pakistan gerät dabei plötzlich wieder in den Mittelpunkt des Interesses, wird für Peking sogar zum Angelpunkt seiner neuen regionalen Strategie. Wo immer die Amerikaner gescheitert sind, sich an Konflikten die Zähne ausgebissen oder Milliarden Hilfsgelder versenkt haben, greift China zu. Pakistan ist das Musterbeispiel. Lange Zeit war das Land ein enger, wenn auch nie einfacher Verbündeter Amerikas. Jetzt übernimmt China die Rolle des muskulösen, väterlichen Freundes. In Gestalt von Chinas Präsident Xi landete er an diesem Montag zum zweitägigen Staatsbesuch.

Mit einem Investitionsprogramm über 26 Milliarden Euro gab Xi in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad den Startschuss für den "chinesisch-pakistanischen Korridor", der sich in ein paar Jahren von dem südasiatischen Land über China bis nach Zentralasien erstrecken soll. Eine moderne Seidenstraße, ein Förderband wirtschaftlicher und militärischer Interessen. Mit den Milliarden aus Xi's Reisegepäck sollen Infrastruktur- und Energieprojekte angeschoben, Straßen, Eisenbahn und Kraftwerke bezahlt werden.

Pakistan sieht sich als Brücke

Pakistan Karte

Pakistan Karte
Quelle: ZDF

51 Abkommen wurden am Montag in der pakistanischen Hauptstadt unterzeichnet, weitere Projekte mit einem Gesamtvolumen von noch einmal 18 Milliarden Euro sollen folgen. China hat bereits den Hafen von Gwadar im Westen Pakistans gebaut und wird ihn auch betreiben, wenn er in diesem Jahr seine Arbeit aufnimmt. Gwadar, in der rohstoffreichen Provinz Balutschistan unweit der iranischen Grenze gelegen, ist ein Zentralnerv des "Korridors".

Mit dem Zugang zum Indischen Ozean über diesen strategisch bedeutsamen Tiefseehafen verkürzt China die Transportwege - auch nach Europa. Das Reich der Mitte wird weniger abhängig von der Schifffahrtsstraße von Malakka sein, durch die das Gros des internationalen Warenverkehrs läuft. Denn die "Strait of Malakka" gehört zur amerikanischen Einflusszone und könnte bei einem Konflikt zwischen China und den USA schnell für chinesische Schiffe gesperrt werden.

Der geplante Korridor würde Chinas Nordwesten geografisch enger an den Rest der Welt anbinden. Pakistan sieht sich als Gewinner der geopolitischen Vorstellungen Pekings: "Wenn wir die Brücke zwischen den drei Wachstumszonen China, Zentralasien und Südasien werden, dann sind wir Teil eines Wirtschaftsblocks von drei Milliarden Menschen, fast die Hälfte der Bevölkerung des Planeten", sagt der pakistanische Planungsminister Ahsan Iqbal.

China will Berechenbarkeit und Sicherheit

Bis dieses Bild allerdings fertig gemalt ist, müssen China und Pakistan noch geduldig daran arbeiten. Pakistan bricht derzeit wirtschaftlich vor allem unter Stromausfällen und einer damit verbundenen katastrophalen Energiewirtschaft zusammen. Eins der ersten mit chinesischem Geld gebauten Projekte wird ein neuer Staudamm in der Nähe Islamabads sein. Er soll dafür sorgen, dass in der Hauptstadt die Lichter an bleiben. Insgesamt sollen bis 2018 neue Stromkapazitäten von 10.400 Megawatt geschaffen werden, Präsident Xi und der pakistanische Premierminister Sharif zelebrierten gestern den Baubeginn. 2018 wird in Pakistan gewählt - und Sharif muss sich daran messen lassen, ob er bis dahin den versprochenen Weg heraus aus dem Energiechaos gefunden hat oder nicht. Ohne China keine Chance.

China sucht Berechenbarkeit und Verlässlichkeit an seiner Westgrenze. Der Schulterschluss mit dem muslimischen Nachbarn Pakistan, dem so umfassend unter die Arme gegriffen wird, dient zuallererst auch dem eigenen Sicherheitsinteresse. An Pakistan grenzt Chinas Unruheprovinz Xinjiang mit islamistischem Terror und Abspaltungstendenzen bei der muslimisch geprägten Bevölkerung. China möchte diese Grenze möglichst von beiden Seiten kontrollieren können. Nachdem sich in Pakistan nach Taliban und Al-Quaida nun auch ein eigener Zweig des sogenannten islamischen Staates (IS) formiert hat, ist Einfluss in Pakistan erst recht zur chinesischen Chefsache geworden.

Chinesische Schutztruppe in Pakistan

Pakistan hat Präsident Xi bei seinem Besuch das Aufstellen einer Schutztruppe von mehreren tausend Mann in Aussicht gestellt, die die aus China anreisenden Bautrupps vor Angriffen und Terror von Extremisten schützen soll - damit das einzige Blutrot in Xi's diplomatischer Kalligraphie die ausgelegten roten Teppiche bleiben.

China kümmert sich auch um einen stabilen Rahmen für das Gesamtbild.
Im an Pakistan angrenzenden Afghanistan, wo die Amerikaner sich mit ihrem militärischen Engagement in eine lange Reihe historischer Niederlagen einfügen müssen, versuchen sich jetzt die Chinesen als Mittler zwischen Taliban und der neuen Regierung in Kabul.

Deutschland ebenfalls involviert

Wenn es funktioniert und der pakistanisch-chinesische Korridor mit neuer Infrastruktur und Anschubfinanzierung zur Befriedung und wirtschaftlichen Festigung in Südasien führt, könnte die "neue Seidenstraße" nach Ansicht von Experten in 30 Jahren wichtiger geworden sein als die bisherigen geografischen Zugänge Chinas zum Westen. Das gilt für Handel, Pipelines und Militärstützpunkte.

Deutschland baut indirekt an dieser Zukunft mit. Denn in Peking wird die jüngste Gründung der von China dominierten asiatischen Infrastrukturbank als ein Teil der "Korridor"-Strategie begriffen - und Berlin ist Mitgesellschafter dieser Entwicklungsbank (AIIB) mit einem vorgesehenen Kapitalstamm von 90 Milliarden Euro. Die AIIB ist ein weiterer Pinselstrich, mit dem Amerikas schwindende Dominanz in der Welt übermalt wird. Und Chinas künstlerisches Potenzial scheint noch nicht ausgeschöpft zu sein.

21.04.2015
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