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Der Fall Litwinenko Londons Zorn auf Moskau

VideoPutin verantwortlich?
Untersuchung zum Litvinenko-Mord.

Es sei wahrscheinlich, dass Putin den Mord an Alexander Litwinenko gebilligt habe, so der Vorsitzenden des britischen Untersuchungsausschusses. Die Briten erwägen nun Sanktionen gegen Russland.

(21.01.2016)

VideoSpur nach Moskau
Alexander Litwinenko im Londoner Exil

2006 starb in London der ehemalige KGB-Offizier Alexander Litwinenko an einer Vergiftung durch radioaktives Polonium. Indizien deuten auf den russischen Geheimdienst als Auftraggeber.

(18.11.2015)

Weltpolitisch ist Russland in einer komfortablen Situation. In Syrien ist eine Lösung ohne den Kreml unvorstellbar. Großbritannien stürzt das nun in ein Dilemma. Der Syrien-Konflikt hat klar Vorrang. Doch die Empörung über den filmreifen Mord an Kreml-Kritiker Litwinenko ist in London groß. 

Es war wohl die heikelste Aufgabe, vor der Richter Robert Owen je stand. Steckte Russland hinter dem Giftmord an Kreml-Intimfeind Alexander Litwinenko? Mehr als neun Jahre nach der Tat birgt die Frage diplomatischen Sprengstoff, denn der Westen kann im Syrien-Krieg ohne Russland kaum etwas ausrichten. Richter Owen hat seine Antwort am Donnerstag gegeben. Und in London und Moskau reagieren die Regierungen, als habe Litwinenko seinen radioaktiv vergifteten Tee erst vor ein paar Tagen getrunken.

May kündigt Konsequenzen an

Wütend steht seine Witwe Marina in London vor den Kameras, energisch kündigt die britische Innenministerin Konsequenzen an. Der Mord sei ein "krasser und inakzeptabler Bruch mit grundlegendsten Prinzipien des internationalen Rechts und zivilisiertem Verhalten", wettert Theresa May, und nennt es einen Fakt, dass die russische Regierung in die Tat verwickelt war - gut neun Jahre nach dem fatalen Treffen in einem Londoner Luxushotel.

Damit geht sie weiter als der Untersuchungsbericht. Denn der bestätigt eigentlich nur, was in London die meisten längst zu wissen glaubten: 
Alexander Litwinenko

Alexander Litwinenko
Quelle: reuters

Die Russen Andrej Lugowoi und Dmitri Kowtun trafen sich im November 2006 mit Litwinenko zur tea time, dabei vergifteten sie ihn mit radioaktivem Polonium 210. Das hält der erfahrene Richter, der den Fall mehr als ein Jahr lang von allen Seiten ausleuchtete, Zeugen befragte und Hunderte Dokumente durchging, für erwiesen.

"Wahrscheinlich" habe Putin die Tat abgesegnet

Der Rest ist Mutmaßung, wenn auch solide begründet. "Sehr wahrscheinlich" stecke der russische Geheimdienst FSB hinter dem Mord. "Wahrscheinlich" habe Präsident Wladimir Putin die Tat abgesegnet. Dafür sprächen die Kommandostruktur des FSB und Putins Gebaren, der den Hauptverdächtigen Lugowoi inzwischen für "Dienste für das Vaterland" ausgezeichnet hat. Dass der Richter den Kreml-Chef überhaupt namentlich nennt, hat manche überrascht.

Chronologie im Fall Litwinenko 
  • November 1998: Der ehemalige Agent Litwinenko behauptet in Moskau, der Inlandsgeheimdienst FSB habe ihn beauftragt, den Oligarchen Boris Beresowski zu ermorden.

  • Ende 2000: Litwinenko flieht nach London und bekommt politisches Asyl, Beresowski unterstützt ihn.

  • 2002: Litwinenko behauptet in einem Buch, 1999 seien Bombenanschläge auf Wohnhäuser in Russland von Geheimdienstlern verübt worden, um einen Vorwand für den zweiten Tschetschenien-Krieg zu haben.

  • 7. Oktober 2006: Die Journalistin Anna Politkowskaja wird vor ihrer Wohnung in Moskau erschossen, Litwinenko recherchiert.

  • 11. November 2006: Litwinenko trifft sich im Hotel Millennium im schicken Londoner Stadtteil Mayfair mit Andrej Lugowoi und Dmitri Kowtun zum Tee. Wenige Stunden später wird er ins Krankenhaus gebracht. Er beschuldigt Präsident Wladimir Putin, die Vergiftung in Auftrag gegeben zu haben.

  • 23. November 2006: Litwinenko stirbt. Seine Familie beschuldigt erneut den Kreml.

  • 22. Mai 2007: Die britische Staatsanwaltschaft leitet ein Strafverfahren wegen Mordes gegen Lugowoi ein, Moskau verweigert die Auslieferung.

  • 11. Februar 2014: Das höchste britische Gericht entscheidet, dass das Innenministerium eine von Litwinenkos Witwe geforderte öffentliche Untersuchung des Falls zu Unrecht ausgeschlossen hat.

  • 31. Juli 2014: Eine gerichtliche Untersuchung des Falls in London wird offiziell eingeleitet

  • 27. Januar 2015: Beginn der Anhörungen.

Das Ergebnis des "Pseudogerichtsverfahrens" sei "widersprüchlich und verbrecherisch", teilte das Außenministerium in Moskau mit. May sagt: "Ich kann Ihnen versichern, dass der Premierminister das bei nächster Gelegenheit mit Präsident Putin besprechen wird." Der russische Botschafter Alexander Jakowenko werde einbestellt, die Vermögen der beiden Hauptverdächtigen eingefroren, dann mal sehen.

Londons Dilemma

Damit hat sich bewahrheitet, was Diplomaten befürchteten. Um das russisch-britische Verhältnis steht es nicht zum Besten, nun wird es noch ein paar Grad kälter. Deutlicher als die deutsche Regierung verurteilt London, dass Putin im syrischen Bürgerkrieg mit Machthaber Baschar al-Assad paktiert.

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Gleichzeitig weiß man an der Themse, dass eine Lösung ohne Russland kaum denkbar ist. Einem "Guardian"-Bericht zufolge haben britische Diplomaten vor der Veröffentlichung in der Downing Street darum gebeten, nur nicht allzu überzogen zu reagieren. Angesichts der Lage im Nahen Osten kann David Cameron kaum daran liegen, erneut eine jahrelange diplomatische Eiszeit heraufzubeschwören.

Cameron unter Druck

2007, als Russland die Auslieferung Lugowois erstmals ablehnte, wies London russische Diplomaten aus und verhängte Visa-Beschränkungen. Erst 2011 suchte der noch einigermaßen frisch gewählte Premierminister David Cameron das Gespräch mit Moskau. Dass der Mord an Litwinenko, dem Großbritannien politisches Asyl gewährt hatte, "wahrscheinlich" auf das Konto der russischen Regierung ging, setzt Cameron aber unter gehörigen Druck. Reihenweise forderten Abgeordnete auch aus seinen konservativen Reihen einen harten Kurs gegen Moskau. Putin-Schelte kommt in Großbritannien gut an.

21.01.2016, Quelle: von Teresa Dapp, dpa
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