30.05.2016
  • 06:43Chefunterhändler der syrischen Opposition tritt zurück

  • 06:30Warnung vor Hochwasser

  • 06:15Tote nach heftigen Unwetter

  • 00:22Mexiko: Fußball-Profi Pulido entführt

  • 00:11Iraner können nicht nach Mekka pilgern

  • 23:55Ägyptisches Militärgericht verhängt acht Todesurteile

  • 23:41Jemen: Mindestens 40 Tote bei Kämpfen

  • 23:15Nigeria: Militante Aktivisten sprengen Ölpipelines

  • 22:5517 Tote bei Brand in ukrainischem Seniorenheim

  • 22:22ADAC: Staus durch Rückreisewellen

  • 22:07Boateng: "Es ist traurig"

  • 21:43Polizei erschießt Mann in Filderstadt

  • 20:40Unwetter in Deutschland

  • 20:02Libertäre nominieren Johnson zum Kandidaten für US-Präsidentenwahl

  • 19:56DFB-Elf unterliegt der Slowakei

  • 19:48Pakistan: DNA-Test bestätigt Tod von Taliban-Führer

  • 19:05Unwetter sorgt für lange Halbzeitpause

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto- Übernahmeplan

  • 18:11Fußball-Fans solidarisieren sich mit Boateng

  • 17:57Kolumbien: 200 Frauen aus Sex- Gefangenschaft befreit

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 06:43Chefunterhändler der syrischen Opposition tritt zurück

  • 06:30Warnung vor Hochwasser

  • 06:15Tote nach heftigen Unwetter

  • 00:22Mexiko: Fußball-Profi Pulido entführt

  • 00:11Iraner können nicht nach Mekka pilgern

  • 23:55Ägyptisches Militärgericht verhängt acht Todesurteile

  • 23:41Jemen: Mindestens 40 Tote bei Kämpfen

  • 23:15Nigeria: Militante Aktivisten sprengen Ölpipelines

  • 22:5517 Tote bei Brand in ukrainischem Seniorenheim

  • 22:22ADAC: Staus durch Rückreisewellen

  • 22:07Boateng: "Es ist traurig"

  • 21:43Polizei erschießt Mann in Filderstadt

  • 20:40Unwetter in Deutschland

  • 20:02Libertäre nominieren Johnson zum Kandidaten für US-Präsidentenwahl

  • 19:56DFB-Elf unterliegt der Slowakei

  • 19:48Pakistan: DNA-Test bestätigt Tod von Taliban-Führer

  • 19:05Unwetter sorgt für lange Halbzeitpause

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto- Übernahmeplan

  • 18:11Fußball-Fans solidarisieren sich mit Boateng

  • 17:57Kolumbien: 200 Frauen aus Sex- Gefangenschaft befreit

  • 06:43Chefunterhändler der syrischen Opposition tritt zurück

  • 06:30Warnung vor Hochwasser

  • 06:15Tote nach heftigen Unwetter

  • 23:55Ägyptisches Militärgericht verhängt acht Todesurteile

  • 23:41Jemen: Mindestens 40 Tote bei Kämpfen

  • 22:07Boateng: "Es ist traurig"

  • 20:02Libertäre nominieren Johnson zum Kandidaten für US-Präsidentenwahl

  • 19:48Pakistan: DNA-Test bestätigt Tod von Taliban-Führer

  • 18:11Fußball-Fans solidarisieren sich mit Boateng

  • 16:40Irakische Truppen bereit für Sturm auf Falludscha

  • 15:34Wagenknecht schwört Partei auf Eigenständigkeit ein

  • 14:53100 Jahre Schlacht von Verdun: Merkel und Hollande gedenken der Opfer

  • 13:57Ostukraine: Fünf Soldaten bei Kämpfen getötet

  • 13:16Wirbel um Äußerung von AfD-Vize Gauland

  • 13:05Petry entschuldigt sich bei Boateng

  • 12:40Frankreich und Deutschland erinnern an die Grauen von Verdun

  • 11:17UN-Flüchtlingshilfswerk befürchtet Tod von mehr als 700 Migranten

  • 11:09Türkischer Ministerpräsident Binali Yildirim im Amt bestätigt

  • 10:48Linke fordert Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik

  • 10:19Schlöndorff: Verdun-Zeremonie den Politikern und Militärs wegnehmen

  • 23:15Nigeria: Militante Aktivisten sprengen Ölpipelines

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto- Übernahmeplan

  • 17:33Lufthansa streicht Flüge nach Venezuela wegen Währungsproblemen

  • 09:30Frankreich will Steuern bei internationalen Konzernen eintreiben

  • 08:25Reeder wechseln nach Reformen zurück zur deutschen Flagge

  • 08:14Frankreichs Finanzminister will bei Arbeitsmarktreform hart bleiben

  • 19:11Gabriel kritisiert Merkels TTIP-Kurs

  • 18:25Französische Regierung sieht Besserung bei Benzinversorgung

  • 22:50US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

  • 16:28Ostdeutsche Großstädte wie Leipzig holen wirtschaftlich deutlich auf

  • 16:02Brüssel genehmigt deutsche Beihilfen für Kraftwerks-Stilllegungen

  • 14:42Deutsche Flughäfen verbuchen deutlich mehr Passagiere

  • 14:14Facebook und Microsoft verlegen neues Highspeed-Transatlantikkabel

  • 12:54Google gewinnt gegen Oracle im Milliarden-Streit um Urheberrechte

  • 22:58Nahles: Reiche sollen Steuern zahlen statt spenden

  • 17:11Snapchat sammelt 1,8 Milliarden Dollar bei Investoren ein

  • 15:44BER-Eröffnung: Nächste Verschiebung deutet sich an

  • 13:08Studie: "Brexit" wäre Gefahr für deutschen Export

  • 11:02Mindestlohn-Kontrolleure verhängen kaum Bußgelder

  • 10:04Ölpreis erstmals in diesem Jahr über 50 Dollar

  • 00:22Mexiko: Fußball-Profi Pulido entführt

  • 00:11Iraner können nicht nach Mekka pilgern

  • 22:5517 Tote bei Brand in ukrainischem Seniorenheim

  • 22:22ADAC: Staus durch Rückreisewellen

  • 21:43Polizei erschießt Mann in Filderstadt

  • 20:40Unwetter in Deutschland

  • 17:57Kolumbien: 200 Frauen aus Sex- Gefangenschaft befreit

  • 12:47Blitzeinschlag auf Fußballfeld - Verletzte auf dem Weg der Besserung

  • 10:33Katholikentag: Tausende feiern Abschlussgottesdienst

  • 08:55Waschmittelhersteller entschuldigt sich für umstrittenen TV-Spot

  • 07:58Wohnmodul für Raumstation ISS erfolgreich aufgepumpt

  • 06:48DLRG befürchtet mehr Badeunfälle von Flüchtlingen

  • 00:27Bericht: Acht Festnahmen wegen "obszöner" Musikvideos im Iran

  • 23:43Münchner Biennale eröffnet mit Opern-Uraufführung

  • 22:55Starkregen und Hagel in vielen Teilen Deutschlands

  • 20:23Rheinland-Pfalz: 35 Menschen nach Blitzeinschlag in Klinik

  • 17:52Berlin: Raubüberfall auf dem Kudamm

  • 17:12Erdbeben der Stärke 2,9 in Bottrop

  • 15:03Kretschmann warnt vor Nationalismus und Populismus

  • 14:35WHO hält Olympia-Verschiebung wegen Zika-Virus für unnötig

  • 22:06Indy 500: Rossi gewinnt 100.Auflage

  • 21:55Gomez leicht angeschlagen

  • 21:32Löw: Kader-Entscheidung schwierig

  • 21:23Bamberg zieht ins Finale ein

  • 21:03Damen-Matches auf Montag verschoben

  • 20:34Bekanntgabe des Kaders am Dienstag

  • 20:26Kielce gewinnt Champions League

  • 19:56DFB-Elf unterliegt der Slowakei

  • 19:33Wawrinka und Murray weiter

  • 19:10Meister-Entscheidung vertagt

  • 19:05Unwetter sorgt für lange Halbzeitpause

  • 18:24Kazmirek Dritter in Götzis

  • 17:53Siebenkämpferin Schäfer fährt nach Rio

  • 17:12Lotte, Zwickau und Jahn drittklassig

  • 16:52Nibali macht Giro-Sieg perfekt

  • 16:49Kimmich und Sane in der Startelf

  • 16:03Hamilton gewinnt in Monte Carlo

  • 15:58Mercedes gewinnt auf dem Ring

  • 15:26Bitter bleibt Stuttgart treu

  • 15:23Achter landet hinter Niederlanden

merkzettel

Katholische Kirche Franziskus - ein Papst gegen Widerstände

VideoDas Jahr von Papst Franziskus
Papst Franziskus

Papst Franziskus will der katholischen Kirche ein neues Gesicht geben. 2015 war er auf mehreren Auslandsreisen. Sein Ziel: eine Kirche, die nicht herrscht, sondern denen dient, die in Not sind.

(25.12.2015)

VideoPapst eröffnet das Heilige Jahr
Papst Franziskus

Papst Franziskus eröffnete heute in Rom das Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Die Feierlichkeiten fanden wegen Terrorwarnungen unter erheblich verstärkten Sicherheitsvorkehrungen statt.

(08.12.2015)

VideoPapst verurteilt religiösen Hass
Papst Franziskus trifft Menschen in der Zentralfrikanischen Republik.

Papst Franziskus hat in Zentralafrika ein Krankenhaus und ein Flüchtlingslager besucht. Auch forderte er eine Abkehr von Hass und Gewalt. Christen und Muslime seien "Brüder", so Franziskus.

(30.11.2015)

VideoPapst Franziskus in Uganda
Afrikanische Kinder, ganz in weiß gekleidet, bilden eine Kette und jubeln dem Papst mit großen Auge zu

Papst Franziskus hat in Uganda für Märtyrer gebetet. Von den Gläubigen forderte er einen neuen missionarischen Eifer. Um die Worte Gottes zu verbreiten, müsse man nicht in die Ferne reisen.

(28.11.2015)

von Jürgen Erbacher

Ökologie. Armut. Frieden. Barmherzigkeit. Das waren die zentralen Themen des Papstes im Jahr 2015. Auf fünf Auslandsreisen besuchte Franziskus elf Länder. Doch in Zukunft will er sich mehr Zeit für innere Reformen nehmen. Denn immer wieder zeigt sich: Franziskus kämpft mit Widerstand. 

Das Bild ist beinahe symptomatisch für sein bisheriges Pontifikat. Als Papst Franziskus am 8. Dezember die Heilige Pforte des Petersdoms aufdrücken möchte, gelingt das nicht sofort. Mit beiden Händen gegen das Bronzeportal gestemmt, muss er Widerstand überwinden. Genau wie bei den Reformen, die Franziskus strukturell und inhaltlich der katholischen Kirche verordnen will, und für die er im März 2013 von einer starken Mehrheit unter den Kardinälen gewählt wurde.

Kirche fremdelt mit Veränderungen

Das Jahr 2015 hat gezeigt, dass der Gegenwind stark ist. Zuletzt haben es die Enthüllungen im neuen Vatileaks-Skandal bewiesen. Zwei italienische Journalisten haben durch die Veröffentlichung geheimer Dokumente aufgezeigt, wo und in welchem Ausmaß im Staat des Papstes in der Vergangenheit schwarze Kassen, Korruption und Vetternwirtschaft herrschten und wie groß der Widerstand gegen diejenigen ist, die im Namen des Papstes aufräumen sollen.

"Urbi et Orbi" im Livestream

Traditionell richtet der Papst am 1. Weihnachtsfeiertag eine Friedensbotschaft an die Welt und spendet den Segen "Urbi et Orbi". Die lateinischen Worte bedeuten übersetzt "Der Stadt und dem Erdkreis". Sehen Sie die Zeremonie von 12 bis 12.30 Uhr im ZDF oder hier im Livestream.

Gegenwind verspürte Franziskus aber auch deutlich bei der Bischofssynode zu Ehe und Familie im Oktober. Der Papst möchte eine "barmherzige Kirche", die nicht verurteilt, sondern ermutigt; nicht ausschließt, sondern integriert, auch wenn die Menschen nicht zu 100 Prozent dem katholischen Ideal entsprechen. Konservative befürchten, Franziskus weiche traditionelle katholische Positionen auf und opfere diese um der eigenen Popularität willen dem Zeitgeist.

Barmherzigkeit im Zentrum des Christentums

Für den Papst hat das starre Festhalten an kirchenrechtlichen Regelungen und Dogmen nichts mit der christlichen Botschaft zu tun. Als deren Kern sieht er die Haltung der Barmherzigkeit. Gott habe den Sabbat für den Menschen geschaffen und nicht umgekehrt, lautet seine Devise.

Autor Jürgen Erbacher

Jürgen Erbacher ist Vatikan-Experte des ZDF.
Quelle: ZDF

Hinter den Kulissen ist ein Machtkampf entbrannt. Es geht um den künftigen Kurs der katholischen Kirche. Um seinem Anliegen mehr Nachdruck zu verleihen, rief Franziskus überraschend ein außerordentliches Heiliges Jahr der Barmherzigkeit aus. Das will er nicht nur in Rom begehen, sondern es soll dezentral in den Gemeinden und Bistümern weltweit gefeiert werden.

Für das nächste Jahr hat er sich das Thema Dezentralisierung aufs Programm geschrieben. Hier bremst ihn die Römische Kurie, denn die Kardinäle und Prälaten in der Zentrale fürchten um ihren Einfluss, wenn es künftig zu einer stärkeren Regionalisierung in der katholischen Kirche käme.

Welt hat viele Probleme - und überall sind sie anders

Bei den Reisen 2015 dürfte Franziskus deutlich geworden sein, dass die Probleme und Herausforderungen in Bangui, Quito, Manila, Washington und Sarajevo aber zu unterschiedlich sind, als dass man immer nur eine Antwort geben kann. Der Kurs des Kirchenoberhaupts, das eine offene Diskussion wünscht, hat erstmals offiziell bestätigt, was längst Praxis ist: Die katholische Kirche ist kein monolithischer Block, der sich einheitlich von Rom aus regieren lässt.
Links
Vatikan-Blog "Papstgeflüster"
In dem Machtkampf geht es daher auch um die Frage: Wie viel regionale Verschiedenheit verträgt die Einheit, um am Ende noch von der einen katholischen Kirche sprechen zu können?

Bei seinen Reisen wählte Franziskus getreu seinem Motto Ziele an den Rändern. Mit Ecuador, Bolivien und Paraguay besuchte er die Armenhäuser Lateinamerikas. Zuletzt ließ er sich trotz massiver Bedenken der Sicherheitskräfte nicht davon abhalten, eines der ärmsten Länder weltweit zu besuchen, das zudem von heftigen inneren Konflikten zerrissen ist: die Zentralafrikanische Republik.

Ökologie als Jahresthema

Mit seinem Besuch in Tacloban im Januar hatte Franziskus sein großes politisches Jahresthema für 2015 gesetzt: die Ökologie. Die Region um die philippinische Stadt war eineinhalb Jahre zuvor vom schwersten Wirbelsturm seit Beginn der Wetteraufzeichnungen heimgesucht worden. Im Juni veröffentlichte Franziskus dann die erste Ökologie-Enzyklika der katholischen Kirche. Darin kritisiert er die Umweltzerstörung sowie die Gleichgültigkeit gegenüber dem Klimawandel und greift Politiker und Wirtschaft scharf an.

Weitere Links zum Thema

Ähnlich scharfe Worte fand er bei der Rede vor der UN-Vollversammlung Ende September in New York. "Die Welt steht am Rande des Selbstmords", erklärte er wenige Tage vor dem Klimagipfel Ende November. Immer wieder erhebt Franziskus seine Stimme, wenn es um den Schutz der Umwelt geht oder Kritik an einem aus seiner Sicht ungerechten Weltwirtschaftssystem, das die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer werden lasse.

Franziskus muss Kritiker überzeugen

Unter den Menschen ist die Popularität von Papst Franziskus Ende 2015 ungebrochen, weit über die katholische Kirche hinaus. Intern formiert sich allerdings immer deutlicher Widerstand gegen seinen Kurs. 2016 wird es darum gehen, die Reformen nachhaltig zu implementieren sowie bei den Strukturveränderungen, die bisher nur langsam vorankommen, Fakten zu schaffen.

Der Vatikan kündigte bereits an, Franziskus werde im kommenden Jahr auf inneritalienische Reisen verzichten. Offiziell begründet wird das mit dem Heiligen Jahr. Die stärkere Präsenz in Rom bietet dem obersten Hirten allerdings auch die Chance, Überzeugungsarbeit bei seinen Kritikern zu leisten, denn die Mehrheit der Katholiken erwartet Reformen.

25.12.2015
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen