23.07.2016
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BilderserieWer jetzt kein Argument hat ...
Wahlplakate typical
VideoPolibarometer: Letzte Zahlen
Vor den anstehenden Wahlen liegt die SPD in Rheinland-Pfalz in Führung. In Baden-Württemberg führt die CDU. Auch in Sachsen-Anhalt führen die Christdemokraten und die AfD kommt hier auf 18 Prozent.

Vor den anstehenden Wahlen liegt die SPD in Rheinland-Pfalz in Führung. In Baden-Württemberg führt die CDU. Auch in Sachsen-Anhalt führen die Christdemokraten und die AfD kommt hier auf 18 Prozent.

(11.03.2016)

VideoBeeinflussen Umfragen Ergebnis?
Beeinflussen Umfragen das Wahlergebnis?

Umfragen haben eine wichtige Bedeutung: Taktiker unter den Wählern entscheiden oft kurzfristig, wo sie ihr Kreuz setzen. Gewählt wird aber immer noch am Wahltag.

(08.03.2016)

VideoKrisenkurs der Großen Koalition
Angela Merkel und und Sigmar Gabriel

Die Landtagswahlen sind ein Stimmungstest für die Große Koalition unter Angela Merkel in Berlin. Etablierte Parteien verlieren deutschlandweit an Zustimmung und die AfD erlebt einen Aufstieg.

(10.03.2016)

von Kristina Hofmann

Wahlkampfzeiten sind verwirrend. Jeder hat etwas zu sagen. Jeder weiß es ganz genau. Nicht viel davon wird bleiben. Doch jetzt ist's genug, Strich drunter. Es ist wirklich alles gesagt. Fragen Sie den Wähler oder Rilke - und schweigen bis Sonntag, 18 Uhr. 

So, es ist Zeit. Der Wahlkampf war sehr lang. Leg die Sonne auf die Winterzeit und in den Wahlkabinen lass die Kreuzchen los.
War was?
Kristina Hofmann

Am 13. März wählen drei Bundesländer ein neues Parlament: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Mit der AfD könnte in allen drei eine neue Partei einziehen. Das macht nervös. Auch Berlin, wo eine Große Koalition gerade um Lösungen in der schwierigen Flüchtlingsfrage kämpft. Wahlkampf - Wahlkrampf? Am Ende des Tages zieht Kristina Hofmann, Redakteurin im ZDF-Hauptstadtstudio, einen Strich drunter.

Wer jetzt kein Argument hat, findet keins mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.

Erkannt? Rainer Maria Rilke, Gedicht Herbsttag, leicht abgewandelt. Zugegeben: Ganz so fantastisch war der Wahlkampf in den drei Bundesländern Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in den vergangenen Wochen tatsächlich nicht. Aber schon aufregend. 12,7 Millionen Einwohner sind am kommenden Super-Sonntag aufgerufen, ein neues Landesparlament zu wählen. Ob alle zu den Urnen gehen werden? Unwahrscheinlich.

Überall Premieren

Eigentlich geht es in solchen Wahlkämpfen um Straßen, Schulen und so. Doch diesmal könnte die Bundespolitik die Hauptrolle spielen: die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
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Und plötzlich steht die Welt Kopf. Malu Dreyer (SPD, Rheinland-Pfalz) und Winfried Kretschmann (Grüne, Baden-Württemberg) stellen sich an die Seite Merkels. Die CDU-Spitzenkandidaten Julia Klöckner (Rheinland-Pfalz) und Guido Wolf (Baden-Württemberg) rückten erst von der Kanzlerin ab, um sich dann wieder ranzurobben. Und alle haben Angst vor der AfD, die laut den Umfragen in alle drei Parlamente einziehen und in Sachsen-Anhalt sogar an der 20-Prozent-Marke kratzen könnte.

Lauter Premieren: Erstmals treten zwei Frauen gegen einander an (Rheinland-Pfalz). Erstmals könnten die Grünen die CDU überholen (Baden-Württemberg). Erstmals könnte mit der AfD eine neue Partei ins Parlament einziehen und gleich drittstärkste Kraft werden. Erstmals könnte es ganz neue Konstellationen geben: Schwarz-Rot-Gelb oder Schwarz-Rot-Grün. Auswirkungen auf Berlin haben die Wahlen auf jeden Fall. Nur welche genau? Genug der Spekulation. Strich drunter. Ob die Alten auch die Neuen sind, raus oder rein, wer mit wem - am Sonntag, 18 Uhr, sind alle schlauer. Vielleicht. Oder wie Rilke sagt: Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht.

Rilke und die Landtagswahlen sehen Sie übrigens auch noch einmal in einer Bilderserie. Einfach oben auf dem ersten Bild auf die kleinen Pfeile klicken. Und wenn Sie etwas zu sagen haben, dann folgen Sie doch  Kristina Hofmann bei Twitter

11.03.2016
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