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merkzettel

Deutsch-französische Kooperation Grenzdorf Leidingen: Gemeinsam geht's besser

BildBürgermeister Schmitt und Lemal
Archiv: Die Bürgermeister Wolfgang Schmitt und Barthélémy Lemal

Der Bürgermeister der deutschen Seite, Wolfgang Schmitt, und der französischen Seite, Barthélémy Lemal, mitten in ihrem Dorf.

(Quelle: Marcel Burkhardt)

VideoErstes TV-Duell in Frankreich
TV-Debatte um französisches Präsidentenamt.

Die Wahl in Frankreich entscheidet nicht nur über das Präsidentenamt, sondern auch über die europäische Zukunft. Rechtspopulistin Le Pen und Pro-Europäer Macron traten sich gestern mit drei weiteren Kandidaten in einer ersten Fernsehdebatte gegenüber.

(21.03.2017)

VideoHeiße Wahlkampfphase
Wahlkampfplakate

In gut zwei Wochen ist es soweit: Rund 40 Millionen Franzosen wählen aus den elf Kandidaten einen neuen Präsidenten aus. Der Wahlkampf geht somit in die sogenannte "heiße Phase".

(11.04.2017)

Video#_MME_3_Deutsch-Französische Grenze
zdf.de

Im französischen Fernsehen fand gestern Abend eine weitere Debatte zur Präsidentschaftswahl statt, mit allen elf Präsidentschaftskandidaten. Neben der Innenpolitik sorgt vor allem ein Thema für Streit: die Europäische Union.

(05.04.2017)

von Marcel Burkhardt

Die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland verläuft quer durch das Dorf Leidingen. Einst zerriss sie die Gemeinde. Heute sind sich Lothringer und Saarländer wieder einig. Zwei Bürgermeister arbeiten daran, dass das so bleibt. Sie sagen: "Nationalisten brauchen wir hier nicht." 

Bürgermeister Barthélémy Lemal hat die französische Flagge eingeholt. Statt Blau-Weiß-Rot wehen nun die Symbole der Europäischen Union - zwölf goldene Sterne auf blauem Grund - über den Köpfen der Bewohner von Leiding, das nur ein paar Schritte weiter auf deutschem Gebiet Leidingen heißt. Lemal wollte an der lothringisch-saarländischen Grenze bewusst ein Zeichen setzten: "Für die Einheit von Franzosen, Deutschen, Europäern - gegen eine Abschottungspolitik, wie Le Pen sie betreibt."

Das "Schreckgespenst" Le Pen

Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich am 23. April warnt Lemal - ein freundlicher, tatkräftiger Mann von 61 Jahren - vor einem Schreckgespenst. "Eine Präsidentin vom rechtsextremen Front National könnte die Stimmung im ganzen Land vergiften und die gute Beziehung zu den Nachbarn wieder kaputtmachen", sagt der Franzose. "Wir wollen das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen."

Lemal wird von seinem deutschen Kollegen Wolfgang Schmitt (62) auf einem Spaziergang durchs Dorf begleitet. Die beiden reden im regionalen Dialekt miteinander. Moselfränkisch verbindet Franzosen und Deutsche in Leidingen, das halb Französisch, halb Deutsch ist. Lange stritten beide Nationen um das Grenzgebiet. Vor fast 200 Jahren wurde die Grenze quer durch den Ort gezogen. Auf der einen Seite der Neutralen Straße leben heute rund 170 Deutsche, auf der anderen Seite circa 30 Franzosen.

Grenzerfahrung: Besser gemeinsam

"Die müssen damals besoffen gewesen sein, als sie die Grenzlinie so gezogen haben - einfach das Dorf so zu teilen", sagt Schmitt, während er über die Neutrale Straße geht, die im Französischen Rue de la Frontière heißt. "Wenn hier heute ein Gauner was anstellen würde und dann über die Neutrale Straße spaziert, können theoretisch weder deutsche Polizisten noch französische Gendarmen was machen", sagt er und lacht.

Es gäbe dann wohl doch Möglichkeiten, den Burschen zu greifen. Wie sein Kollege Lemal sorgt sich Schmitt vielmehr um die starken nationalistischen Kräfte, die ein "Wir gegen die anderen" fordern. Dagegen zeigen sie in Leidingen, wie es gemeinsam besser vorangeht. "Wir wollen, dass das ein Dorf ist", sagt Lemal. Die beiden Kirchen und die beiden Postboten sollen das einzig sichtbar Unterschiedliche zwischen Franzosen und Deutschen sein.

Die Helden heißen Conny und Charly

Zwei Nationen in einem Dorf - und das Miteinander funktioniert. Einmal symbolisch: So hat Ortsvorsteher Schmitt, von Beruf Kommunikationsdesigner, ein Bild geschaffen, auf dem ein junger Deutscher und eine junge Französin zusammensitzen und sich an den Händen halten.

Außerdem gibt es zwei "Grenzblickfenster". Eins auf der deutschen Seite des Dorfes, eins auf der französischen. Auf den Fenstergläsern blicken sich Konrad Adenauer und Charles de Gaulle an. "Ihr guter Geist schwebt über der Landschaft", sagt Schmitt. "Conny und Charly sind unsere Helden. Sie haben mit dem Élysée-Vertrag erreicht, dass die Verletzungen auf beiden Seiten der Grenze verheilen konnten." Lemal stimmt zu: "Die Menschen dieser Gegend haben viel mitgemacht. Wir können froh sein, dass wir heute im friedlichen Miteinander leben."

Grenzüberschreitende "Sicherheitskooperation"

In Leidingen haben sie aber nicht nur ein Gespür für Symbolik, sondern auch fürs Praktische: Etwa, als es darum ging, das Dorf mit einer Tempo-30-Zone sicherer für Kinder zu machen, haben sie auf beiden Seiten Hand in Hand gearbeitet. Und wenn es im Winter schneit, räumt der französische Gemeindediener den Schnee auch auf der deutschen Dorfseite weg.

Oder Hilfe andersherum: Die französischen Dorfbewohner hatten lange Zeit Sorgen um ihr Wasser. Es kam kaum was an. "Wenn die Mutter geduscht hat, konnte sich der Vater keine Hände mehr waschen, so gering war der Wasserdruck", erzählt Bürgermeister Lemal. Inzwischen hängen die Häuser mit am deutschen Netz und Wasser fließt reichlich.

Beiderseitige Skepsis im Dorf überwunden

Aber auch beim Feiern kommen sich Deutsche und Franzosen in Leidingen näher. Wenn die Deutschen bald ihren Maibaum schmücken und aufstellen, sind auch Franzosen dabei - und laden die Deutschen wiederum zu ihrem eigenen, neuen Maifest ein, wo sie einen Kastanienbaum pflanzen. So was kann schon helfen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

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Früher war das noch anders, erinnert sich Wolfgang Schmitt. Da habe ihm eine alte Leidingerin immer gesagt: "Wolfgang, pass uff die Franzosen uff!" Auf der anderen Seite gab's die Skepsis gegenüber "den Deitschen". Heute gebe es bei den jungen Leuten im Dorf gar kein Grenz-Bewusstsein mehr.

"Wir müssen dranbleiben, dürfen nicht zurückfallen"

Manchmal erzählt Schmitt ihnen deshalb, was die Trennung für die Menschen hier bedeutet hat. Durch das alte Gegeneinander zwischen französischem und deutschem Staat ging zum Beispiel ein Riss quer durch Schmitts Familie. Sein Vater, ein Franzose, zog nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland. Viele seiner Familienmitglieder hatten ihm das übelgenommen.

"Heute sind die alten Wunden hier in der Grenzregion geheilt", sagt Schmitt. "Aber wir müssen dranbleiben, dürfen nicht zurückfallen." Mit seinem französischen Amtskollegen sieht er sich an einem Strang ziehen: "Mit dem Lemy kannst du wirklich was machen." Beide lächeln sich an. Vor ihrer Zusammenarbeit kannten sie sich nicht persönlich. Heute sieht der eine im anderen nicht nur einen Kollegen, sondern einen Freund.

Leidingen (französisch: Leiding)

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15.04.2017
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