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Tiefrote Jahresbilanz Deutsche Bank macht 2015 Milliardenverlust

BildDeutsche Bank in Frankfurt
Deutsche Bank in Frankfurt am Main

(Quelle: dpa)

VideoDeutsche Bank streicht 9.000 Stellen
Pressekonferenz der Deutschen Bank mit Jürgen Fitschen und John Cryan.

Die Deutsche Bank kündigte die Streichung von insgesamt 9.000 Arbeitsplätzen an. Das Kreditinstitut hatte für das dritte Quartal 2015 einen Rekordverlust von 6 Milliarden Euro zu verbuchen.

(29.10.2015)

VideoNeuer Chef greift durch
Pressekonferenz der Deutschen Bank mit Jürgen Fitschen und John Cryan.

Die Deutsche Bank kündigte die Streichung von insgesamt 9.000 Arbeitsplätzen an. Das Kreditinstitut hatte für das dritte Quartal 2015 einen Rekordverlust von 6 Milliarden Euro zu verbuchen.

(29.10.2015)

VideoDeutsche Bank erwartet Verlust
Die Deutsche Bank erwartet im dritten Quartal einen Rekordverlust von 6,2 Milliarden Euro. Grund dafür sind unter anderem Abschreibungen auf das Investmentbanking und das Privatkundengeschäft.

Die Deutsche Bank erwartet im dritten Quartal einen Rekordverlust von 6,2 Milliarden Euro. Grund dafür sind unter anderem Abschreibungen auf das Investmentbanking und das Privatkundengeschäft.

(08.10.2015)

Die Deutsche Bank ist noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht als befürchtet. 2015 habe sich wegen hoher Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten und Stellenstreichungen ein Verlust von rund 6,7 Milliarden Euro angehäuft, teilte das größte deutsche Geldhaus mit. 

Experten hatten zwar wegen der bereits bekannten Ankündigung von Abschreibungen im Investmentbanking und im Privatkundengeschäft, Rückstellungen für juristische Auseinandersetzungen und Abfindungen mit einem dicken Minus gerechnet. Sie hatten dabei aber ein Minus von etwas mehr als fünf Milliarden Euro auf dem Zettel.

Größter Jahresverlust für Deutsche Bank

Doch zu den bereits bekannten Kosten und Aufwendungen kommen im vierten Quartal weitere 1,2 Milliarden Euro für Rückstellungen, um die Folgen früherer Geschäfte juristisch zu beenden. Zudem drücken die Probleme im Privatkundengeschäft, in dem sich das Institut im laufenden Jahr unter anderem von der Postbank trennen will, auf das Ergebnis.

Insgesamt belasteten die Kosten für die Neuausrichtung und Abfindungen das Ergebnis im vierten Quartal mit rund 800 Millionen Euro - zudem müssten weitere 100 Millionen Euro abgeschrieben werden, so dass sich die Sonderbelastungen im vierten Quartal auf etwas mehr als zwei Milliarden Euro belaufen.

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Es ist der größte Jahresverlust für den deutschen Branchenprimus und der zweite seit 2008. In der Finanzkrise hatte die Deutsche Bank erstmals in einem Gesamtjahr rote Zahlen geschrieben und rund 3,9 Milliarden Euro Verlust gemacht.

US-Konkurrenz 2015 deutlich stärker

Für 2014 hatte die Deutsche Bank noch rund 1,7 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen - mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Aktuell läuft aber die US-Konkurrenz der Deutschen Bank davon: JPMorgan, Citigroup, Morgan Stanley, Bank of America und Wells Fargo vermeldeten sämtlich Milliardengewinne für 2015.

20.01.2016, Quelle: dpa, reuters
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