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merkzettel

Drogenbeauftragte Mortler warnt vor US-Cannabis-Lobby

VideoHilfe für Kinder von Süchtigen
Suchtkranke

Die Bundesdrogenbeauftragte Mortler hat mehr Hilfe für Kinder suchtkranker Eltern gefordert. Es dürfe nicht mehr passieren, dass diese Kinder durch das Raster rutschten, so Mortler. Rund drei Millionen Kinder leben in suchtbelasteten Familien.

(18.08.2017)

VideoCannabis auf Kassenrezept
Cannabis als Medizin auf Kassenrezept

Schwerkranke Menschen können zukünftig Cannabis als Arznei auf Kassenrezept erhalten.

(20.01.2017)

VideoColorado verdient Millionen
Cannabis: Colorado verdient Millionen

In dem US-Bundesstaat Colorado ist Marihuana im freien Verkauf seit Anfang 2014 erhältlich. Dadurch sprudeln die Steuereinnahmen: Umgerechnet 2,5 Millionen Euro pro Monat. Ein Vorbild für Deutschland?

(18.03.2014)

DokuUnter Junkies
Drogenmissbrauch in Griechenland

Wenn über Drogen gesprochen wird, dann hört man heute meist von Party-­ oder Designerdrogen, von Ketamin, Amphetamin oder Crystal Meth. Doch die gefährlichste Droge ist und bleibt Heroin.

(13.04.2017)

Der Anteil gefährlicher Wirkstoffe in Cannabis ist heute etwa vier Mal so hoch wie in den 1970er Jahren, sagt Marlene Mortler (CSU), die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Es müsse Schluss sein mit diesen vom Lifestyle und von der industriellen Cannabis-Lobby getriebenen Verharmlosungsdebatten. 

Mortler warnte eindringlich vor einer Verharmlosung von Cannabis. Bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2017 erklärte sie, dass vor allem US-Investoren schon ein gutes Geschäft mit Cannabis auf dem deutschen Markt witterten. Der Druck nehme zu, Cannabis zu legalisieren.

Globalisierter Drogenmarkt

"Der Drogenmarkt ist heute vollständig globalisiert", erklärte Mortler. Die Verharmlosung von Cannabis sei inzwischen ein allgemeiner Trend und mit ein Grund, weshalb der Konsum der Droge in jüngster Zeit wieder anstieg: 6,1 Prozent der Erwachsenen gaben demnach an, in den vergangenen zwölf Monaten die Droge genommen zu haben, so viele wie zuletzt 2003.

Links
Drogen- und Suchtbericht - Juli 2017
Dabei sei der Anteil gefährlicher Wirkstoffe in Cannabis heute etwa vier Mal so hoch wie in den 1970er Jahren, sagte Mortler weiter. Es müsse Schluss sein mit diesen vom Lifestyle getriebenen Verharmlosungsdebatten. Sie verwies auf die Folgen der Legalisierung von Cannabis im US-Bundesstaat Colorado, wo die Zahl der Konsumenten bei Jugendlichen um 20 Prozent gestiegen sei. Auch die Häufigkeit der Vergiftungen bei kleinen Kindern nehme zu.

"Es geht um ein großes Geschäft"

Nach den Worten Mortlers besteht ein hoher Druck der Cannabis-Lobby. "Es geht um ein großes Geschäft", sagte sie und fügte hinzu, selbst für Hedgefonds - insbesondere aus den USA - sei das reiche Deutschland ein "hoch interessanter Markt". Diese Investoren warten nur darauf, dass Cannabis hier legalisiert werde.

Schon mit der Zulassung von Cannabis als Medizin nahmen die Stimmen zu, die ein gutes Geschäft erhoffen. Mortler sagte nun, inzwischen habe die Cannabis-Lobby einen besseren Zugang zu Teilen der Politik als die Alkohol- oder Tabak-Lobby. Auch Schüler erreiche die Cannabis-Lobby über die sozialen Medien gut.

Mortler: Risiko psychischer Probleme groß

Je früher die Kinder Cannabis konsumierten, umso höher sei später das Risiko psychischer Probleme. 51 Prozent der Eltern und 12 Prozent der Lehrer wissen einer Berliner Umfrage zufolge nicht, dass Cannabis das im Wachsen befindliche Gehirn von Kindern stark schädigen kann. Der Drogenkonsum müsse zurückgedrängt und die Betroffenen aus der Sucht geholt werden, sagte die CSU-Bundestagsabgeordnete.

Mortler forderte eine aktive Anti-Cannabis-Politik im Bund. Dabei dürften Kommunen und Länder nicht allein gelassen werden. Der Bund müsse dafür auch Geld ausgeben. Gegen die Droge sei ein ähnliches flächendeckendes Präventionsprogramm nötig wie bei Alkohol und Tabak.

Die Partei Die Linke warf Mortler eine enttäuschende Bilanz in der zu Ende gehenden Legislaturperiode vor. "Seit ihrem Amtsantritt ist die Zahl der Toten durch illegale Drogen um 30 Prozent gestiegen", sagte Linken-Fraktionsvize Frank Tempel. "Die meisten Drogentoten kommen dabei aus ihrem Heimatland Bayern."

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Zahl der Drogentoten gestiegen

Wie Mortler schon vor einigen Wochen mitgeteilt hatte, war im Jahr 2016 die Zahl der Drogentoten in Deutschland zum vierten Mal in Folge gestiegen. Im vergangenen Jahr starben bundesweit 1.333 Menschen, weil sie illegale Substanzen wie Heroin, Kokain oder Crack konsumierten - neun Prozent mehr als im Vorjahr. Weshalb gerade Bayern die meisten Drogentoten verzeichnete, ist Mortler zufolge unklar. Sie plädierte dafür, die Methodik der Diagnose bundesweit zu vereinheitlichen, um dann exaktere Aussagen über die Todesursache machen zu können.

Der Linken-Politiker Tempel verlangte einen Paradigmenwechsel in der Drogenpolitik: "Wer abhängig ist, benötigt Hilfe und keine Strafe." Die Neuregelung zum medizinischen Cannabis habe sich als "Rohrkrepierer erwiesen. Jeder zweite Patient, dem Cannabis durch den Arzt verschrieben wird, bekommt keine Kostenerstattung." Mortler sagte dazu, das Gesetz funktioniere.

Als positiven Trend hob die Drogenbeauftragte hervor, dass der Tabak- und Alkoholkonsum bei Jugendlichen in den vergangenen 15 Jahren um zwei Drittel beziehungsweise um die Hälfte zurückgegangen sei.

Illegale Drogen in Deutschland

Amphetamine

Amphetamine

Vollsynthetische Drogen werden ausschließlich unter Verwendung von Chemikalien in illegalen Laboren hergestellt. Europäische Hauptherkunftsländer sind die Niederlande, Belgien, Polen und Tschechien. Schwerpunkt ist die Gruppe der Amphetamine. Dazu gehören unter anderem "Chrystal Meth" und "Ecstasy".

Amphetamine wirken zunächst leistungssteigernd und euphorisierend. Müdigkeit, Hunger- und Durstgefühl werden unterdrückt. Es besteht die Gefahr des Kreislaufversagens. Bei regelmäßigem Konsum kommt es zu psychischer Abhängigkeit.

Cannabis

Cannabis

Cannabiskraut (Marihuana) wird durch die Trocknung zerkleinerter Pflanzenteile gewonnen. Cannabisharz (Haschisch) besteht aus dem Harz der Blütenstände. Die zumeist braun-schwarze Substanz wird zu Klumpen oder Platten gepresst. Cannabisprodukte sind die weltweit meist gehandelten verfügbaren Drogen. Der Hauptanteil des in Europa konsumierten Haschischs stammt aus Marokko.

Bei regelmäßigem Konsum kommt es zu einer schwachen psychischen Abhängigkeit, verminderten Konzentrationsfähigkeit bis hin zu Lethargie, Gedächtnis- und Realitätsverlust. Auch Depressionen sind als Folge möglich. Die Wirkung ist abhängig von der Ausgangsstimmung und äußert sich in Form von intensiver Sinneswahrnehmung, "Halluzinationen", Verlust von Zeit- und Raumgefühl sowie oft auch in Form von vermindertem Antrieb.

Heroin

Heroin

Heroin wird in einem relativ einfachen chemischen Verfahren aus Rohopium, dem getrockneten "milchigen" Saft aus der Kapsel der Schlafmohnpflanze, gewonnen. Die im ersten Bearbeitungsschritt gewonnene Morphinbase wird durch Zusatz von Essigsäureanhydrid und Natriumcarbonat zur Heroinbase umgewandelt. Unter Zugabe von organischen Lösungsmitteln und Chlorwasserstoffgas oder Salzsäure entsteht in einem weiteren Schritt Heroinhydrochlorid. Auf dem deutschen Rauschgiftmarkt ist die in Afghanistan hergestellte braune Heroinbase am gebräuchlichsten.

Heroin wirkt zunächst beruhigend und entspannend, gleichzeitig aber bewusstseinsmindernd und stark euphorisierend. Rasch setzt schwerste psychische und physische Abhängigkeit ein, die zum völligen körperlichen und geistigen Verfall führen kann. Rauschgifttodesfälle stehen meist direkt oder indirekt im Zusammenhang mit dem Konsum von Heroin.

Kokain

Kokain

Das kristalline weiße Pulver Kokain wird aus Blättern des südamerikanischen Kokastrauchs (Erythroxylon coca) gewonnen. Die meisten Konsumenten schnupfen es, Kokain kann aber auch aufgelöst in die Venen gespritzt oder in anderer Verarbeitung (Crack) geraucht werden. Kokain gilt als Partydroge für Besserverdienende und ist nach Cannabis das am häufigsten konsumierte illegale Rauschgift in Europa.

Kokain macht schnell abhängig. Kokain steigert kurz Konzentrationsfähigkeit und Leistung, lässt Hunger, Ermüdung und Ängste verschwinden. Psychische Folgen sind auch extreme Ruhelosigkeit, Angstzustände und Wahnvorstellungen. Eine Überdosis kann zum Tod führen.

Legal Highs

Legal Highs

"Neue Psychoaktive Stoffe", sind Wirkstoffe, die nicht in den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes gelistet sind. Sie werden häufig als Inhaltsstoffe in so genannte "Legal Highs" eingebracht und zum Beispiel als Kräutermischungen, Badesalz, Partypillen, oder Pflanzendünger angeboten. Sie werden fälschlicherweise als vermeintlich legale Alternativen zu Betäubungsmitteln wie Cannabis, Kokain, Ecstasy oder LSD beworben.

Das gesundheitsgefährdende Potenzial der "Legal Highs" ist groß. Deutschlandweit kam es bereits zu zahlreichen Vergiftungen, die unter anderem zu Kreislaufversagen, Bewusstlosigkeit, Wahnvorstellungen bis hin zum Ausfall vitaler Funktionen wie Atmung und Puls führten. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 98 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum "Neuer Psychoaktiver Stoffe" polizeilich registriert worden, 2015 waren es noch 39.

(Quelle: Marcel Burkhardt, mit Material von dpa)

18.08.2017, Quelle: dpa
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