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Dürre in Äthopien "Wir haben hier nichts mehr"

BildDürre in Äthiopien
Dürre in Äthiopien

Hilfsorganisationen machen das Wetterphänomen El Niño für die Dürre verantwortlich, die die Lebensmittelversorgung für mehr als zehn Millionen Menschen in Frage stellt.

(Quelle: reuters)

VideoMillionen droht Hungersnot
Äthiopien ist nach UN-Angaben von der schlimmsten Dürre seit 30 Jahren betroffen. Mehr als 10 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, sagte UN-Generalsekretär Ban.

Äthiopien ist nach UN-Angaben von der schlimmsten Dürre seit 30 Jahren betroffen. Mehr als 10 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, sagte UN-Generalsekretär Ban.

(01.02.2016)

VideoÄthiopien: Weniger Kinder
Screenshot

In Äthiopien will man mit Familienplanung der Armut entgegen wirken. Jede Familie soll nur noch so viele Kinder bekommen, wie sie ernähren und ihnen eine Schulausbildung finanzieren kann.

(25.09.2015)

VideoWege aus der Armutsfalle
Screenshot

Halbierung der extremen Armut und des Hungers lautete das wohl wichtigste Milleniumsziel, das die Vereinten Nationen im Jahr 2000 verabschiedeten. Doch viele Länder Afrikas haben es verfehlt.

(25.09.2015)

Kurzmeldung

  • Äthiopien: Millionen droht Hungersnot 09:45 Uhr 01.02.2016
    Äthiopien hat sich mit einem eindringlichen Appell an die Weltgemeinschaft gewandt, das Land bei der Überwindung der schwersten Dürrekatastrophe seit Jahrzehnten zu unterstützen. Rund zehn Millionen Menschen sind nach Einschätzung von Hilfsorganisationen ernsthaft vom Hunger bedroht und dringend auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Die Regierung selbst schichte Gelder im Haushalt um. Außerdem setze sie Ressourcen frei, um die Bedürftigen zu unterstützen, sagte Vizeministerpräsident Mekonen, anlässlich eines Besuchs von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in dem Land am Horn von Afrika.

Teile Äthiopiens leiden unter einer katastrophalen Trockenheit. Hilfsorganisationen sprechen von der schlimmsten Dürre seit 30 Jahren, bei der etwa zehn Millionen Menschen vom Hunger bedroht seien. Längst zugesagte Hilfe aus aller Welt lässt auf sich warten. 

Die Menschen in den Dürreregionen Äthiopiens haben kaum noch Hoffnung. Ernten sind ausgefallen, Vieh ist verhungert und verdurstet. Und auch die Menschen hungern, das Land bat deshalb bereits um internationale Hilfe. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon reiste gerade persönlich ins Dürregebiet von Ziway-Dugda, wo er in der Stadt Ogolcho am Sonntag mit Bauern und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen zusammentraf.

"Wenn Allah entscheidet ..."

Von der Dürre besonders betroffen ist auch der Raum Dubti in der Region Afar. Das Gebiet ist ohnehin heiß und wasserarm, nun trocknet auch der Fluss dort langsam aus. Manche Beobachter befürchten, dass bald auch Kinder sterben. "Mein Kind ist so schwer unterernährt, dass es nicht einmal mehr an meiner Brust trinken konnte", sagt Fatuma Hussein. Die 30-Jährige verbrachte zwei Monate in einer Klinik, um ihr Kind behandeln zu lassen.

Mitarbeiter der Klinik sagen, der Zustand des Kindes sei ernst, weil die Mutter zu Hause kein Essen mehr habe und die für ihren geschwächten Sohn bestimmte angereicherte Nahrung mit den älteren Kindern geteilt habe. "Sie haben mich gebeten, in der Klinik zu bleiben, bis sich der Zustand meines Sohnes gebessert hat. Aber das kann ich nicht. Wenn ich hier bleibe, stirbt der Rest meiner Kinder. Wenn Allah entscheidet, sein Leben zu nehmen, dann sei es so."

Die Hilfe geht nach Syrien, nicht mehr nach Äthiopien

Die äthiopische Regierung und Hilfsorganisationen machen das Wetterphänomen El Niño für die Dürre verantwortlich, die die Lebensmittelversorgung für mehr als zehn Millionen Menschen in Frage stellt. Schätzungen zufolge dürfte es in dem Land bald mindestens 400.000 Fälle von schwerer Unterernährung bei Kindern unter fünf Jahren geben. Weniger als die Hälfte der 1,4 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro), die laut UN für dringende Nahrungsmittelhilfen nötig sind, gingen bislang ein. Hilfsorganisationen sagen, die Nachfrage nach Unterstützung andernorts - wie etwa wegen des Konflikts in Syrien - bedeute, dass Äthiopien weniger Aufmerksamkeit erhalte.

"Ich bin seit 19 Jahren hier im Land und habe viele Dürren erlebt. Aber ich habe nie eine erlebt, die so schlimm ist wie diese", sagt John Graham, Einsatzleiter der Hilfsorganisation Save the Children in Äthiopien. Einige Beobachter seien der Ansicht, dass die Lage noch schlimmer sei als während der Hungersnot 1984 - Anlass für das Live-Aid-Konzert 1985 -, denn es seien mehr Menschen betroffen. Doch es gebe einen Unterschied, erklärt Graham. "Die damalige Regierung war ein großer Teil des Problems, während die jetzige das Problem frühzeitig eingeräumt und viele eigene Ressourcen aufgewendet hat. Deshalb sehen wir jetzt keine Menschen sterben."

El Niño vernichtet mehr als die Hälfte der Ernte

Äthiopien hat in den vergangenen Jahren versucht, afrikanische Stereotype wie Armut und Mangel abzuschütteln und investierte Millionen in Infrastruktur und Energieprojekte. Doch obwohl das Land nun besser in der Lage ist, seine Bevölkerung zu ernähren, droht noch immer Hunger. Die UN erklärten vergangene Woche, dass die Ernteerträge in Äthiopien wegen El Niño um 50 bis 90 Prozent zurückgegangen seien. In der Region Afar droht nach Einschätzung von Ärzten eine Katastrophe, wenn nicht bald Hilfe eintrifft.

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Laut Kedir Abate, einem medizinischen Direktor der Megenta-Klinik in Afar, werden jede Woche 20 bis 30 schwer unterernährte Kinder in die Einrichtung gebracht. Die Zahl der mäßig unterernährten Kinder steige so schnell, dass er befürchtet, sie könnten bald in die Kategorie der schwer unterernährten Kinder abrutschen. Sowohl Kinder als auch Schwangere seien besonders gefährdet. "Die vergangenen zwei Monate waren die schwierigsten", sagt er.

Viel Geld, aber an der falschen Stelle

2015 erhielt Äthiopien Nahrungsmittel und Medikamente in Höhe von 435 Millionen Dollar. Die USA kündigten am Sonntag an, ihre Nahrungsmittelhilfe für das Land um 97 Millionen Dollar aufzustocken. Doch manche sagen, sie hätten keine Hilfe erhalten, oder nicht genug. "Wir bekommen keine oder sehr wenig Hilfe in dieser Gegend. Ich befürchte, dass Menschen sterben könnten, wenn nicht bald Hilfe kommt", sagt Scheich Hamed Dawud, Vizeverwalter von Megenta. Das Vieh verende, und die Ernte sei ausgefallen. "Wir haben hier nichts mehr."

01.02.2016, Quelle: von Elias Meseret, AP
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