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Earth Hour Die Welt knipst das Licht aus

BildEarth Hour in Sydney
Die Skyline in Sydney während der "Earth Hour" am 19.03.2016

Normalerweise ist die Harbour Bridge von Sydney hell erleuchtet. Zur Earth Hour 2016 bleibt sie weitgehend dunkel.

(Quelle: dpa)

VideoHistorischer Tag für das Weltklima
Frankreichs Präsident Francois Hollande und Konferenzpräsident Laurent Fabius jubeln über den beschlossenen Vertrag

Beim Weltklimagipfel in Paris haben 195 Staaten ein neues Abkommen gegen die Erderwärmung beschlossen. Der Vertrag verpflichtet erstmals alle Länder zum Klimaschutz und tritt 2020 in Kraft.

(12.12.2015)

von Christine Elsner

Ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen - das will die Earth Hour. Zum zehnten Mal heißt es heute um 20:30 Uhr: Licht aus, und das eine Stunde lang. Wie eine Welle durch alle Zeitzonen verdunkeln viele  tausend Städte rund um den Globus ihre bekanntesten Wahrzeichen. 

Begonnen hat es in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte griffen am 31. März 2007 zu einer festgelegten Zeit zum Lichtschalter und verharrten eine Stunde lang in Dunkelheit. Die Earth Hour war geboren, initiiert von der internationalen Umweltschutzorganisation WWF.

Schon ein Jahr später machten bereits 35 Länder mit bei der Licht-aus-Aktion. Deutschland ist seit 2009 mit dabei. Und heute, am 19. März 2016, beteiligen sich allein 240 deutsche Städte an der Earth Hour.

Starkes Signal

Zwar ist die Earth Hour nur ein symbolisches Zeichen. Doch einige Millionen Menschen engagieren sich für dieses weltgrößte Umweltschutz-Event mit vielfältigen Aktionen.

Weltweit setzen heute 7.000 Städte in 162 Ländern mit einer Stunde Dunkelheit ein Zeichen. Das Opernhaus in Sydney, der Kreml in Moskau, der Burj Khalifa in Dubai, das Brandenburger Tor in Berlin, das Empire State Building in New York und die Golden Gate Bridge in San Francisco - all diese Baudenkmäler tauchen ins Schwarze ab.

Schwacher Klimaschutz    

Sicherlich: Durch die dadurch eingesparte Energie lässt sich der Klimawandel nicht mildern. Aber die Earth Hour regt dazu an, über die bislang noch viel zu schwachen Klimaschutzbemühungen nachzudenken. Auf der jüngst stattgefunden Weltklimakonferenz in Paris im Dezember 2015 hatten sich zwar die 195 Vertragsstaaten der UN-Klimakonvention zu einem Abkommen durchgerungen, welches ab 2020 in Kraft treten soll.

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Doch den nationalen Absichtserklärungen müssen nun ernstgemeinte Klimaschutzpläne folgen. Die USA etwa, zweitgrößter CO2-Emittent, warten erst einmal die Präsidentenwahl im November ab. Klimaschutz könnte unter einem republikanischen Präsidenten völlig von der politischen Agenda gestrichen werden. Und auch Deutschland hat seine Hausaufgaben in puncto Klimaschutz noch lange nicht erledigt.

Nachholbedarf gibt es bei uns vor allem im Verkehrssektor und bei der Energieerzeugung, Stichwort Braunkohle. Anlässlich der diesjährigen Earth Hour meint die Klimaschutz-Expertin des WWF, Regine Günther: "Die große Resonanz auf die Earth Hour in Deutschland ist ein starkes Signal an die Bundesregierung, den angestrebten Klimaschutzplan 2050 mit konkreten Zielen und Maßnahmen auszugestalten."          

Starker Energiehunger

Schaut man sich Satellitenbilder an, bekommt man den Eindruck, dass der Hunger nach Energie unstillbar ist. Allein in Europa nimmt die Zahl der Lichtquellen jährlich um bis zu sechs Prozent zu.

Die Erde bei Nacht: Ziemlich hell

Nacht in Europa und Afrika

Erde bei Nacht

Dieses Satellitenbild zeigt die Erde bei Nacht. Europa ist hell erleuchtet, während in Afrika nur in den Metropolregionen an den Küsten künstliches Licht scheint.

Nordamerika bei Nacht

Erde bei Nacht

Ähnlich frappierend sind die Unterschiede auf dem amerikanischen Kontinent. In den dicht besiedelten Gebieten der USA und Kanadas strahlt menschengemachtes Licht. In der Arktis und in Südamerika überwiegt die Dunkelheit.

Asien in der Nacht

Erde bei Nacht

Auf dem asiatischen Kontinent sticht besonders die künstliche Beleuchtung Japans hervor. Dazu kommen die Metopolen im Küstenbereich. Hier ist der Kontinent am dichtesten besiedelt. Zentralasien liegt dagegen weitestgehend im Dunkeln.

Ein am 11. März vorgelegter Report des Berliner Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) belegt, dass die CO2-Emissionen in Deutschland 2015 um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind. Das geht auf den gestiegenen Einsatz von Braunkohle im Kraftwerkssektor und von Diesel sowie Heizöl zurück. Und China, der weltgrößte CO2-Emittent, hat just in dieser Woche seinen neuen Fünf-Jahres-Plan verabschiedet. Das jährliche Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent wird größtenteils auf der Nutzung fossiler Energiequellen basieren.

Schwache Energiewende 

Und so ist die Earth Hour im Kern ein Plädoyer für eine ambitioniertere Energiewende. Sie ist dringend notwendig, damit der Klimawandel und seine Folgen noch beherrschbar sind. Doch laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird Deutschland seine selbst gesteckten Ziele bei der Energiewende verfehlen, wenn nicht deutlich mehr Anstrengungen unternommen werden.

Die zehnte Earth Hour - sie darf gefeiert werden. Doch sie dauert nur eine Stunde. Notwendig aber sind Klimaschutzmaßnahmen während der übrigen 8.783 Stunden im Jahr.

19.03.2016
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