29.05.2016
  • 19:05Unwetter sorgt für lange Halbzeitpause

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto- Übernahmeplan

  • 18:11Fußball-Fans solidarisieren sich mit Boateng

  • 17:57Kolumbien: 200 Frauen aus Sex- Gefangenschaft befreit

  • 17:33Lufthansa streicht Flüge nach Venezuela wegen Währungsproblemen

  • 16:52Nibali macht Giro-Sieg perfekt

  • 16:40Irakische Truppen bereit für Sturm auf Falludscha

  • 16:03Hamilton gewinnt in Monte Carlo

  • 15:34Wagenknecht schwört Partei auf Eigenständigkeit ein

  • 14:53100 Jahre Schlacht von Verdun: Merkel und Hollande gedenken der Opfer

  • 13:57Ostukraine: Fünf Soldaten bei Kämpfen getötet

  • 13:16Wirbel um Äußerung von AfD-Vize Gauland

  • 13:06Muguruza steht im Viertelfinale

  • 12:47Blitzeinschlag auf Fußballfeld - Verletzte auf dem Weg der Besserung

  • 12:40Frankreich und Deutschland erinnern an die Grauen von Verdun

  • 12:35Zieler will nach Leicester wechseln

  • 11:17UN-Flüchtlingshilfswerk befürchtet Tod von mehr als 700 Migranten

  • 11:09Türkischer Ministerpräsident Binali Yildirim im Amt bestätigt

  • 10:48Linke fordert Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik

  • 10:33Katholikentag: Tausende feiern Abschlussgottesdienst

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:05Unwetter sorgt für lange Halbzeitpause

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto- Übernahmeplan

  • 18:11Fußball-Fans solidarisieren sich mit Boateng

  • 17:57Kolumbien: 200 Frauen aus Sex- Gefangenschaft befreit

  • 17:33Lufthansa streicht Flüge nach Venezuela wegen Währungsproblemen

  • 16:52Nibali macht Giro-Sieg perfekt

  • 16:40Irakische Truppen bereit für Sturm auf Falludscha

  • 16:03Hamilton gewinnt in Monte Carlo

  • 15:34Wagenknecht schwört Partei auf Eigenständigkeit ein

  • 14:53100 Jahre Schlacht von Verdun: Merkel und Hollande gedenken der Opfer

  • 13:57Ostukraine: Fünf Soldaten bei Kämpfen getötet

  • 13:16Wirbel um Äußerung von AfD-Vize Gauland

  • 13:06Muguruza steht im Viertelfinale

  • 12:47Blitzeinschlag auf Fußballfeld - Verletzte auf dem Weg der Besserung

  • 12:40Frankreich und Deutschland erinnern an die Grauen von Verdun

  • 12:35Zieler will nach Leicester wechseln

  • 11:17UN-Flüchtlingshilfswerk befürchtet Tod von mehr als 700 Migranten

  • 11:09Türkischer Ministerpräsident Binali Yildirim im Amt bestätigt

  • 10:48Linke fordert Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik

  • 10:33Katholikentag: Tausende feiern Abschlussgottesdienst

  • 18:11Fußball-Fans solidarisieren sich mit Boateng

  • 16:40Irakische Truppen bereit für Sturm auf Falludscha

  • 15:34Wagenknecht schwört Partei auf Eigenständigkeit ein

  • 14:53100 Jahre Schlacht von Verdun: Merkel und Hollande gedenken der Opfer

  • 13:57Ostukraine: Fünf Soldaten bei Kämpfen getötet

  • 13:16Wirbel um Äußerung von AfD-Vize Gauland

  • 12:40Frankreich und Deutschland erinnern an die Grauen von Verdun

  • 11:17UN-Flüchtlingshilfswerk befürchtet Tod von mehr als 700 Migranten

  • 11:09Türkischer Ministerpräsident Binali Yildirim im Amt bestätigt

  • 10:48Linke fordert Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik

  • 10:19Schlöndorff: Verdun-Zeremonie den Politikern und Militärs wegnehmen

  • 10:02Özoguz kritisiert geplante Armenien-Resolution

  • 09:42Fidschi zieht Dutzende Friedenssoldaten vom Sinai ab

  • 09:10Iran: Konservativer Laridschani als Parlamentspräsident wiedergewählt

  • 07:43Schulz: Mein Platz ist in Brüssel

  • 06:33Gedenken an Schlacht von Verdun

  • 06:14Bartsch: Konsequente Auseinandersetzung mit AfD suchen

  • 21:44De Maiziere: Zahl der Angriffe gegen Flüchtlinge nimmt weiter zu

  • 20:59Putin besucht heiligen Berg Athos

  • 19:50Kipping und Riexinger als Linke- Vorsitzende wiedergewählt

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto- Übernahmeplan

  • 17:33Lufthansa streicht Flüge nach Venezuela wegen Währungsproblemen

  • 09:30Frankreich will Steuern bei internationalen Konzernen eintreiben

  • 08:25Reeder wechseln nach Reformen zurück zur deutschen Flagge

  • 08:14Frankreichs Finanzminister will bei Arbeitsmarktreform hart bleiben

  • 19:11Gabriel kritisiert Merkels TTIP-Kurs

  • 18:25Französische Regierung sieht Besserung bei Benzinversorgung

  • 22:50US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

  • 16:28Ostdeutsche Großstädte wie Leipzig holen wirtschaftlich deutlich auf

  • 16:02Brüssel genehmigt deutsche Beihilfen für Kraftwerks-Stilllegungen

  • 14:42Deutsche Flughäfen verbuchen deutlich mehr Passagiere

  • 14:14Facebook und Microsoft verlegen neues Highspeed-Transatlantikkabel

  • 12:54Google gewinnt gegen Oracle im Milliarden-Streit um Urheberrechte

  • 22:58Nahles: Reiche sollen Steuern zahlen statt spenden

  • 17:11Snapchat sammelt 1,8 Milliarden Dollar bei Investoren ein

  • 15:44BER-Eröffnung: Nächste Verschiebung deutet sich an

  • 13:08Studie: "Brexit" wäre Gefahr für deutschen Export

  • 11:02Mindestlohn-Kontrolleure verhängen kaum Bußgelder

  • 10:04Ölpreis erstmals in diesem Jahr über 50 Dollar

  • 09:16Proteste in Frankreich: Streiks auch in AKWs

  • 17:57Kolumbien: 200 Frauen aus Sex- Gefangenschaft befreit

  • 12:47Blitzeinschlag auf Fußballfeld - Verletzte auf dem Weg der Besserung

  • 10:33Katholikentag: Tausende feiern Abschlussgottesdienst

  • 08:55Waschmittelhersteller entschuldigt sich für umstrittenen TV-Spot

  • 07:58Wohnmodul für Raumstation ISS erfolgreich aufgepumpt

  • 06:48DLRG befürchtet mehr Badeunfälle von Flüchtlingen

  • 00:27Bericht: Acht Festnahmen wegen "obszöner" Musikvideos im Iran

  • 23:43Münchner Biennale eröffnet mit Opern-Uraufführung

  • 22:55Starkregen und Hagel in vielen Teilen Deutschlands

  • 20:23Rheinland-Pfalz: 35 Menschen nach Blitzeinschlag in Klinik

  • 17:52Berlin: Raubüberfall auf dem Kudamm

  • 17:12Erdbeben der Stärke 2,9 in Bottrop

  • 15:03Kretschmann warnt vor Nationalismus und Populismus

  • 14:35WHO hält Olympia-Verschiebung wegen Zika-Virus für unnötig

  • 12:32Schwere Stürme und Hagel: Neue Unwetter zum Wochenende

  • 10:59Zika-Virus: Experten drängen auf Verschiebung der Olympischen Spiele

  • 08:52Weltkriegs-Flieger in den Hudson River gestürzt - Pilot stirbt

  • 07:46Katholikentag beendet inhaltliche Arbeit - Europa als Thema

  • 07:2491-Jährige wird von Zug überfahren und überlebt

  • 00:15Brasilien: Jugendliche von 33 Männern vergewaltigt

  • 19:10Meister-Entscheidung vertagt

  • 19:05Unwetter sorgt für lange Halbzeitpause

  • 18:24Kazmirek Dritter in Götzis

  • 17:53Siebenkämpferin Schäfer fährt nach Rio

  • 17:12Lotte, Zwickau und Jahn drittklassig

  • 17:03THW beendet Final Four auf Rang vier

  • 16:52Nibali macht Giro-Sieg perfekt

  • 16:49Kimmich und Sane in der Startelf

  • 16:05Wawrinka weiter, Raonic draußen

  • 16:03Hamilton gewinnt in Monte Carlo

  • 15:58Mercedes gewinnt auf dem Ring

  • 15:26Bitter bleibt Stuttgart treu

  • 15:23Achter landet hinter Niederlanden

  • 15:19Füchse: Drux und Wiede verlängern

  • 15:05Flensburg: Heinl bleibt, Kozina geht

  • 15:02Europacup: Bundesliga mit guter Bilanz

  • 14:57Borussia Dortmund holt U19-Titel

  • 13:26Nguyen holt Bronze am Barren

  • 13:06Muguruza steht im Viertelfinale

  • 12:46Säbel: Hartung in Moskau Siebter

merkzettel

Earth Hour Die Welt knipst das Licht aus

BildEarth Hour in Sydney
Die Skyline in Sydney während der "Earth Hour" am 19.03.2016

Normalerweise ist die Harbour Bridge von Sydney hell erleuchtet. Zur Earth Hour 2016 bleibt sie weitgehend dunkel.

(Quelle: dpa)

VideoHistorischer Tag für das Weltklima
Frankreichs Präsident Francois Hollande und Konferenzpräsident Laurent Fabius jubeln über den beschlossenen Vertrag

Beim Weltklimagipfel in Paris haben 195 Staaten ein neues Abkommen gegen die Erderwärmung beschlossen. Der Vertrag verpflichtet erstmals alle Länder zum Klimaschutz und tritt 2020 in Kraft.

(12.12.2015)

von Christine Elsner

Ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen - das will die Earth Hour. Zum zehnten Mal heißt es heute um 20:30 Uhr: Licht aus, und das eine Stunde lang. Wie eine Welle durch alle Zeitzonen verdunkeln viele  tausend Städte rund um den Globus ihre bekanntesten Wahrzeichen. 

Begonnen hat es in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte griffen am 31. März 2007 zu einer festgelegten Zeit zum Lichtschalter und verharrten eine Stunde lang in Dunkelheit. Die Earth Hour war geboren, initiiert von der internationalen Umweltschutzorganisation WWF.

Schon ein Jahr später machten bereits 35 Länder mit bei der Licht-aus-Aktion. Deutschland ist seit 2009 mit dabei. Und heute, am 19. März 2016, beteiligen sich allein 240 deutsche Städte an der Earth Hour.

Starkes Signal

Zwar ist die Earth Hour nur ein symbolisches Zeichen. Doch einige Millionen Menschen engagieren sich für dieses weltgrößte Umweltschutz-Event mit vielfältigen Aktionen.

Weltweit setzen heute 7.000 Städte in 162 Ländern mit einer Stunde Dunkelheit ein Zeichen. Das Opernhaus in Sydney, der Kreml in Moskau, der Burj Khalifa in Dubai, das Brandenburger Tor in Berlin, das Empire State Building in New York und die Golden Gate Bridge in San Francisco - all diese Baudenkmäler tauchen ins Schwarze ab.

Schwacher Klimaschutz    

Sicherlich: Durch die dadurch eingesparte Energie lässt sich der Klimawandel nicht mildern. Aber die Earth Hour regt dazu an, über die bislang noch viel zu schwachen Klimaschutzbemühungen nachzudenken. Auf der jüngst stattgefunden Weltklimakonferenz in Paris im Dezember 2015 hatten sich zwar die 195 Vertragsstaaten der UN-Klimakonvention zu einem Abkommen durchgerungen, welches ab 2020 in Kraft treten soll.

Weitere Links zum Thema
Doch den nationalen Absichtserklärungen müssen nun ernstgemeinte Klimaschutzpläne folgen. Die USA etwa, zweitgrößter CO2-Emittent, warten erst einmal die Präsidentenwahl im November ab. Klimaschutz könnte unter einem republikanischen Präsidenten völlig von der politischen Agenda gestrichen werden. Und auch Deutschland hat seine Hausaufgaben in puncto Klimaschutz noch lange nicht erledigt.

Nachholbedarf gibt es bei uns vor allem im Verkehrssektor und bei der Energieerzeugung, Stichwort Braunkohle. Anlässlich der diesjährigen Earth Hour meint die Klimaschutz-Expertin des WWF, Regine Günther: "Die große Resonanz auf die Earth Hour in Deutschland ist ein starkes Signal an die Bundesregierung, den angestrebten Klimaschutzplan 2050 mit konkreten Zielen und Maßnahmen auszugestalten."          

Starker Energiehunger

Schaut man sich Satellitenbilder an, bekommt man den Eindruck, dass der Hunger nach Energie unstillbar ist. Allein in Europa nimmt die Zahl der Lichtquellen jährlich um bis zu sechs Prozent zu.

Die Erde bei Nacht: Ziemlich hell

Nacht in Europa und Afrika

Erde bei Nacht

Dieses Satellitenbild zeigt die Erde bei Nacht. Europa ist hell erleuchtet, während in Afrika nur in den Metropolregionen an den Küsten künstliches Licht scheint.

Nordamerika bei Nacht

Erde bei Nacht

Ähnlich frappierend sind die Unterschiede auf dem amerikanischen Kontinent. In den dicht besiedelten Gebieten der USA und Kanadas strahlt menschengemachtes Licht. In der Arktis und in Südamerika überwiegt die Dunkelheit.

Asien in der Nacht

Erde bei Nacht

Auf dem asiatischen Kontinent sticht besonders die künstliche Beleuchtung Japans hervor. Dazu kommen die Metopolen im Küstenbereich. Hier ist der Kontinent am dichtesten besiedelt. Zentralasien liegt dagegen weitestgehend im Dunkeln.

Ein am 11. März vorgelegter Report des Berliner Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) belegt, dass die CO2-Emissionen in Deutschland 2015 um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind. Das geht auf den gestiegenen Einsatz von Braunkohle im Kraftwerkssektor und von Diesel sowie Heizöl zurück. Und China, der weltgrößte CO2-Emittent, hat just in dieser Woche seinen neuen Fünf-Jahres-Plan verabschiedet. Das jährliche Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent wird größtenteils auf der Nutzung fossiler Energiequellen basieren.

Schwache Energiewende 

Und so ist die Earth Hour im Kern ein Plädoyer für eine ambitioniertere Energiewende. Sie ist dringend notwendig, damit der Klimawandel und seine Folgen noch beherrschbar sind. Doch laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird Deutschland seine selbst gesteckten Ziele bei der Energiewende verfehlen, wenn nicht deutlich mehr Anstrengungen unternommen werden.

Die zehnte Earth Hour - sie darf gefeiert werden. Doch sie dauert nur eine Stunde. Notwendig aber sind Klimaschutzmaßnahmen während der übrigen 8.783 Stunden im Jahr.

19.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen