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Earth Hour Licht aus am Brandenburger Tor und anderswo

BildEarth Hour am BrandenburgerTor
Eine Helferin des WWF zündet vor dem Brandenburger Tor in Berlin Kerzen an.

(Quelle: dpa)

VideoHistorischer Tag für das Weltklima
Frankreichs Präsident Francois Hollande und Konferenzpräsident Laurent Fabius jubeln über den beschlossenen Vertrag

Beim Weltklimagipfel in Paris haben 195 Staaten ein neues Abkommen gegen die Erderwärmung beschlossen. Der Vertrag verpflichtet erstmals alle Länder zum Klimaschutz und tritt 2020 in Kraft.

(12.12.2015)

Ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen - das will die Earth Hour. Zum zehnten Mal hieß es am Samstag um 20:30 Uhr: Licht aus, und das eine Stunde lang. Wie eine Welle durch alle Zeitzonen verdunkeln viele  tausend Städte rund um den Globus ihre bekanntesten Wahrzeichen. 

Wahrzeichen im Dunkeln: Zur Klimaschutzaktion "Earth Hour" ist am Samstagabend die Beleuchtung des Brandenburger Tors in Berlin für eine Stunde ausgeschaltet worden. Stattdessen formten Kerzen den Schriftzug "#Earthhour" auf dem Pariser Platz. Die
Umweltstiftung WWF hatte zum zehnten Mal dazu aufgerufen, als Zeichen für den Klimaschutz 60 Minuten lang elektrische Lichter auszuknipsen.

Großer Symbolwert - kleiner Spareffekt

Weitere Links zum Thema
Ihren Ursprung hat die "Earth Hour" in Sydney, wo 2007 erstmals Hunderttausende Australier mitmachten. Es handelt sich um eine symbolische Aktion. Der Stromspareffekt ist laut Experten gering.

In Deutschland gingen auch an Bauwerken wie dem Rathaus in Hannover, dem Kölner Dom, dem Frankfurter Römer und der Münchner Frauenkirche die Lichter aus. Im vergangenen Jahr beteiligten sich laut WWF neben vielen Millionen Privatpersonen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit auch mehr als 7000 Städte und Gemeinden in 162 Ländern, darunter 227 in Deutschland.

Licht aus rund um den Globus

In diesem Jahr sollten wieder berühmte Gebäude auf der ganzen Welt in Dunkelheit gehüllt werden - etwa das New Yorker Empire State Building und das Taj Mahal in Indien. Fotos zeigten auch bekannte Gebäude in Städten wie Moskau, Taipeh, Kuala Lumpur, Singapur oder Sydney im Dunkeln.

Die Erde bei Nacht: Ziemlich hell

Nacht in Europa und Afrika

Erde bei Nacht

Dieses Satellitenbild zeigt die Erde bei Nacht. Europa ist hell erleuchtet, während in Afrika nur in den Metropolregionen an den Küsten künstliches Licht scheint.

Nordamerika bei Nacht

Erde bei Nacht

Ähnlich frappierend sind die Unterschiede auf dem amerikanischen Kontinent. In den dicht besiedelten Gebieten der USA und Kanadas strahlt menschengemachtes Licht. In der Arktis und in Südamerika überwiegt die Dunkelheit.

Asien in der Nacht

Erde bei Nacht

Auf dem asiatischen Kontinent sticht besonders die künstliche Beleuchtung Japans hervor. Dazu kommen die Metopolen im Küstenbereich. Hier ist der Kontinent am dichtesten besiedelt. Zentralasien liegt dagegen weitestgehend im Dunkeln.

19.03.2016, Quelle: dpa
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