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Ebola-Epidemie doch nicht beendet Neuer Ebola-Todesfall in Sierra Leone

BildEbola in Sierra Leone: Haus unter Quarantäne
Haus unter Quarantäne in Sierra Leone

(Quelle: ap)

BildEbola in Sierra Leone
Haus unter Quarantäne in Sierra Leone

Nur kurz währte die Freude über das Ende der Ebola-Epidemie. Wenige Stunden nachdem die WHO Entwarnung gegeben hatte, meldete Sierra Leone einen neuen Fall.

(Quelle: ap)

VideoWHO: Sierra Leone ebolafrei
Menschen in Sierra Leone feiern das Ende der Ebola-Epidemie in ihrem Land

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ebola-Epidemie in Sierra Leone offiziell für beendet erklärt. Seit 6 Wochen ist dort keine Neuerkrankung mehr bekannt geworden.

(08.11.2015)

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Immer tiefer dringt der Mensch in unberührte Lebensräume vor, zerstört die Natur. Gleichzeitig nehmen Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden, zu. Gibt es einen Zusammenhang?

(08.11.2015)

Eine gute Nachricht von viel zu kurzer Dauer: Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist doch noch nicht ganz besiegt. Einen Tag, nachdem die WHO die Epidemie für beendet erklärt hat, wurde ein neuer Ebola-Fall bekannt. 

Nur einen Tag nach dem offiziell verkündeten Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika ist in Sierra Leone ein Mensch dem Virus zum Opfer gefallen. Eine Frau starb in der Stadt Magburaka im Zentrum des Landes an Ebola. Sierra Leone war von der Weltgesundheits-Organisation (WHO) bereits im November für Ebola-frei erklärt worden. Seitdem hatte es keine gemeldete Erkrankung mehr gegeben.

Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben eines örtlichen Amtsarztes um eine 22-jährige Studentin. Sie sei vergangene Woche in dem Dorf Baomoi Luma erkrankt und von ihren Verwandten nach Magburaka, der Hauptstadt des Bezirks Tonkolili, gebracht worden, wo sie am Dienstag verstarb. Erst nach ihrem Tod wurde sie auf Ebola hin getestet. Zwei Tests hätten das Virus in ihrem Körper bestätigt. Örtliche Medienberichte hatten zunächst von einem Jungen als Opfer gesprochen. Die betroffenen Länder haben inzwischen adäquate Behandlungskapazitäten und Vorsichtsmaßnahmen, so dass einzelne Fälle zu keiner neuen Epidemie führen sollten.

Familie des Opfers unter Quarantäne

Ebola-Experte Luis Encinas der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bestätigte den neuen Todesfall in Sierra Leone ebenfalls. Wie sich die nun verstorbene Frau angesteckt hatte, blieb zunächst unklar.

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Laut dem Sprecher der nationalen Sicherheitsbehörde wurde der Ebola-Krisenstab sofort reaktiviert. Die Familie der Toten stehe unter Quarantäne, zudem werde nach allen Betroffenen gesucht, die mit der Studentin in Kontakt gestanden haben könnten. Der Sprecher rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Vorsichtshalber solle sie sich aber weiter an die Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung halten. Nach den Worten von WHO-Sprecher Tarik Jasarevic zeigt der neue Fall, dass die Ebola-Gefahr in Westafrika nicht völlig gebannt sei. Er erklärte am Freitag, dass für Sierra Leone nun der offizielle Status als Ebola-frei nicht mehr gelte. "Wir müssen nun wieder 42 Tage lang zählen", sagte Tarik Jasarevic. So lange dürfen keine neuen Fälle auftreten.

Donnerstag wurde Ebola-Epidemie für beendet erklärt

Am Donnerstag hatte die WHO in Genf mitgeteilt, dass die Ebola-Epidemie in Westafrika beendet sei. Zwei Jahre nach Ausbruch der Krankheit sei nun auch Liberia als letztes westafrikanisches Land frei von Neuinfektionen. Damit waren erstmals seit Ausbruch der Seuche vor gut zwei Jahren alle drei betroffenen westafrikanischen Länder offiziell Ebola-frei. Das bedeutete das Ende der Epidemie in Guinea, Liberia und Sierra Leone. Die WHO und andere Experten hatten allerdings gewarnt, dass es im Laufe des Jahres noch einzelne Krankheitsfälle geben könnte. "Es besteht weiterhin ein Risiko", betonte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic in Genf.

Ebola stellt Wissenschaftler vor Rätsel

Der aktuellen Ebola-Epidemie fielen in den drei Ländern Westafrikas mehr als 11.300 Menschen zum Opfer. Ein Land wird für frei von Ebola erklärt, wenn es 42 Tage - die doppelte Zeitspanne des maximalen Inkubationszeitraums - keine neuen Fälle gegeben hat.

Das tödliche Ebola-Virus stellt Forscher weiterhin vor Rätsel. Experten gehen davon aus, dass sich das Virus zum Beispiel beim Verzehr von infizierten Wildtieren auf Menschen überträgt. Hoffnungen richten sich auf die Entwicklung von Impfstoffen, bei der in letzter Zeit Fortschritte erreicht wurden.

Russland will WHO Ebola-Medikament präsentieren

Am Freitag kündigte die russische Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa in Moskau an, der WHO Ende Januar in Genf ein neues Ebola-Medikament vorstellen zu wollen. Westliche Wissenschaftler sehen den von Präsident Wladimir Putin verkündeten Durchbruch im Kampf gegen das tödliche Tropenfieber skeptisch, weil Russland bislang keinerlei Details offengelegt hat. Den Äußerungen war auch nicht klar zu entnehmen, ob es um eine vorbeugende Impfung oder ein Heilmittel zur Behandlung Kranker geht.

"Wir haben noch niemandem Informationen gegeben", sagte Skworzowa nach Angaben der Agentur Tass. In Genf solle das Mittel "vorgestellt und diskutiert" werden. Sein Einsatz in Ebola-Gebieten Westafrikas solle unter Kontrolle der Vereinten Nationen und der WHO erfolgen. Russland sei vorbereitet auf eine industrielle Produktion des Stoffes, von dem eine Dosis 12.000 Rubel (150 Euro) kosten werde. Die WHO-Direktoren tagen vom 25. bis 30. Januar in Genf.

Die Ebola-Epidemie

Erste Fälle

Ein Monitor mit einer Darstellung des Ebolaviruses

Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern weltweit. Je nach Ausbruch sterben daran nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 25 bis 90 Prozent der Patienten. Es gibt noch kein Heilmittel. Die ersten Symptome einer Ebola-Erkrankung ähneln einer Grippe. So leiden Patienten zum Beispiel unter Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen, Erbrechen oder Durchfall. Wer eine Infektion überstanden hat, kann mit Langzeitfolgen zu kämpfen haben. Seinen Ursprung hat das Ebola-Virus im Tierreich. Menschen können sich über den Kontakt etwa zu erkrankten Affen oder Flughunden infizieren. Von Mensch zu Mensch überträgt sich die Krankheit durch Blut und andere Körperflüssigkeiten.

Im Jahr 1976 wurden in Nazra im Südsudan und in Yambuku in der Demokratischen Republik Kongo erstmals Erkrankungen durch das später als Ebola bekannte Virus registriert. Der Name stammt von dem in der Nähe der Ausbruchsorte gelegenen Fluss Ebola. Am 28. Dezember 2013 starb ein zweijähriger Junge in Guinea. Rückblickend gehen Forscher davon aus, dass er das erste Opfer der großen Ebola-Epidemie in Westafrika gewesen ist.

Ausbreitung der Epidemie

Afrika, Ebola, Karte

Im März 2014 verzeichnete das afrikanische WHO-Regionalbüro einen Ausbruch in Guinea. Alle Fälle traten in der Regenwaldregion (Gueckedou, Macenta und Kissidougou) des Landes auf. Noch im selben Monat meldete auch Liberia seinen ersten Ebola-Fall. Im Mai bestätigte das Gesundheitsministerium von Sierra Leone einen ersten Ebola-Fall.

Infizierte außerhalb Afrikas

Spanien - Plakat mit der Aufschrift Ebola

Anfang August 2014 wurde erstmals ein Infizierter nach Europa gebracht: Spanien flog den Geistlichen Miguel Pajares zur Behandlung ein. Er starb wenige Tage später. Ende des Monats wurde der erste deutsche Ebola-Patient zur Behandlung in die Uniklinik nach Hamburg-Eppendorf gebracht. Er gilt heute als geheilt. Ende September desselben Jahres wurde der erste bestätigte Ebola-Fall in den USA bekannt. Kurze Zeit später wurde die erste Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch außerhalb Afrikas gemeldet. Eine Pflegerin hatte sich in Spanien bei der Arbeit infiziert.

Kampf gegen Ebola

Bundeswehr startet ersten Ebola-Hilfsflug

Am 20. September 2014 nahm eine UN-Sonderkommission (UNMEER) zum Kampf gegen Ebola mit Hauptquartier in Ghana ihre Arbeit auf. Anfang Oktober startete die Bundeswehr eine Luftbrücke mit Hilfsgütern ins westafrikanische Ebola-Gebiet. Im Dezember 2014 waren 15 freiwillige Helfer des Deutschen Roten Kreuzes gegen Ebola im Einsatz, zwölf in Liberia und drei in Sierra Leone. In Liberia waren zusätzlich 16 Bundeswehrangehörige im Einsatz.

Erfolge und Rückschläge

Ebola in Liberia (Monrovia)

Ende Januar 2015 sank die Zahl der Neuinfektionen in allen drei Ländern auf unter 100. Der Ebola-Beauftragte der Bundesregierung, Walter Lindner, sah "Licht am Ende des Tunnels". Doch bereits im März stieg die Zahl der Neuinfektionen in allen drei Ländern wieder auf über 150. Im Mai erklärte die WHO Liberia für Ebola-frei, nachdem in 42 Tagen (der doppelten Ansteckungszeit) kein Fall aufgetreten war. Doch in den folgenden Monaten gab es neue Infektionen. Im November wurde Sierra Leone für Ebola-frei erklärt, in Guinea gibt es seit Oktober keine neuen Fällen mehr. In Liberia wurden am 3. Dezember die letzten beiden bekannten Ebola-Patienten geheilt aus dem Behandlungszentrum entlassen.

(Quellen: dpa, kna)

15.01.2016, Quelle: dpa, AFP, epd
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