21.10.2017
  • 08:46Mindestens 30 Polizisten bei Gefechten in Ägypten getötet

  • 08:23Woelki: Ausbeutung von Migranten

  • 07:59Seehofer: Keine neuen Hürden

  • 07:45China warnt vor Dalai-Lama-Empfang

  • 07:22Formel-1-Pilot Hamilton: "Ich liebe Angela Merkel"

  • 07:00Rentenzahlungen ins Ausland steigen deutlich

  • 06:36Washington verurteilt Anschläge in Afghanistan

  • 06:13Spanische Regierung will Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien

  • 05:51Potenzielle Jamaika-Partner beraten in zweiter Runde Finanzen

  • 00:19Madagaskar: Bereits 94 Pest-Tote

  • 00:06Can Dündar ist "Europäischer Journalist des Jahres"

  • 23:5914 Polizisten bei Feuergefecht nahe Kairo getötet

  • 23:17Gute Beteiligung am ersten Wahltag in Tschechien

  • 22:12Erste Jamaika-Runde zu Ende

  • 21:38Spaniens König Felipe: Katalonien "wesentlicher Teil Spaniens"

  • 21:07Mehr als 60 Tote bei Moscheeanschlägen in Afghanistan

  • 20:46Brasilianische Polizei zerschlägt Kinderporno-Ring

  • 20:04Jamaika-Runde: "Konstruktive, konzentrierte Atmosphäre"

  • 19:20Bundeswehr will Ausbildung der Peschmerga fortsetzen

  • 19:01Mindestens 50 Tote bei Anschlägen in Afghanistan

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 08:46Mindestens 30 Polizisten bei Gefechten in Ägypten getötet

  • 08:23Woelki: Ausbeutung von Migranten

  • 07:59Seehofer: Keine neuen Hürden

  • 07:45China warnt vor Dalai-Lama-Empfang

  • 07:22Formel-1-Pilot Hamilton: "Ich liebe Angela Merkel"

  • 07:00Rentenzahlungen ins Ausland steigen deutlich

  • 06:36Washington verurteilt Anschläge in Afghanistan

  • 06:13Spanische Regierung will Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien

  • 05:51Potenzielle Jamaika-Partner beraten in zweiter Runde Finanzen

  • 00:19Madagaskar: Bereits 94 Pest-Tote

  • 00:06Can Dündar ist "Europäischer Journalist des Jahres"

  • 23:5914 Polizisten bei Feuergefecht nahe Kairo getötet

  • 23:17Gute Beteiligung am ersten Wahltag in Tschechien

  • 22:12Erste Jamaika-Runde zu Ende

  • 21:38Spaniens König Felipe: Katalonien "wesentlicher Teil Spaniens"

  • 21:07Mehr als 60 Tote bei Moscheeanschlägen in Afghanistan

  • 20:46Brasilianische Polizei zerschlägt Kinderporno-Ring

  • 20:04Jamaika-Runde: "Konstruktive, konzentrierte Atmosphäre"

  • 19:20Bundeswehr will Ausbildung der Peschmerga fortsetzen

  • 19:01Mindestens 50 Tote bei Anschlägen in Afghanistan

  • 08:46Mindestens 30 Polizisten bei Gefechten in Ägypten getötet

  • 07:59Seehofer: Keine neuen Hürden

  • 07:45China warnt vor Dalai-Lama-Empfang

  • 06:36Washington verurteilt Anschläge in Afghanistan

  • 06:13Spanische Regierung will Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien

  • 05:51Potenzielle Jamaika-Partner beraten in zweiter Runde Finanzen

  • 23:17Gute Beteiligung am ersten Wahltag in Tschechien

  • 22:12Erste Jamaika-Runde zu Ende

  • 21:38Spaniens König Felipe: Katalonien "wesentlicher Teil Spaniens"

  • 21:07Mehr als 60 Tote bei Moscheeanschlägen in Afghanistan

  • 20:04Jamaika-Runde: "Konstruktive, konzentrierte Atmosphäre"

  • 19:48Spanische Regierung will Maßnahmen gegen Katalonien beschließen

  • 19:20Bundeswehr will Ausbildung der Peschmerga fortsetzen

  • 19:01Mindestens 50 Tote bei Anschlägen in Afghanistan

  • 18:25Hausarrest statt Haft für türkischen Lehrer

  • 17:56Erste große Jamaika-Sondierungsrunde hat begonnen

  • 15:08Militärbündnis erklärt komplette Befreiung von Rakka

  • 13:57Tusk hofft auf nächsten Schritt bei Brexit-Gesprächen im Dezember

  • 13:36Wahlsieger Kurz mit Regierungsbildung in Österreich beauftragt

  • 12:23Tusk: Interne Vorbereitungen für zweite Brexit-Phase

  • 08:23Woelki: Ausbeutung von Migranten

  • 07:00Rentenzahlungen ins Ausland steigen deutlich

  • 15:51Durchsuchungen der EU-Kommission bei BMW wegen Kartellvorwürfen

  • 15:29Supermarktkette Real bleibt Metro-Sorgenkind

  • 14:24Air-Berlin-Flieger darf auf Island nicht abheben

  • 10:56Kartellverdacht: Daimler beantragt Kronzeugenregelung

  • 09:30Wirbelstürme und Erdbeben kosten Swiss Re 3,6 Milliarden US-Dollar

  • 22:45Siemens plant offenbar drastischen Stellenabbau

  • 22:22Frankreich: Proteste gegen Macrons Arbeitsmarktreform flauen ab

  • 20:53Chinas Wirtschaftswachstum verlangsamt sich leicht

  • 16:03Smartphone für jeden Verkäufer - dm mit über 10 Milliarden Umsatz

  • 14:27DIHK rechnet für 2018 mit Wirtschaftswachstum

  • 11:41Batteriefirma Varta: Erfolgreiches Debüt an der Börse

  • 11:05Airbus feiert Erstflug von Langstrecken-Jet A330neo

  • 09:25Maas: Lufthansa soll Air-Berlin-Tickets akzeptieren

  • 08:57SAP baut Cloud-Geschäft stark aus

  • 00:26Soros überträgt 18 Milliarden Dollar an seine Stiftung

  • 23:57Dax erneut auf Rekordhoch

  • 21:15Markenstreit: BGH gibt Ritter Sport und Dextro Energy Recht

  • 14:29Air-Berlin Pilot nach Ehrenrunde vom Dienst suspendiert

  • 07:22Formel-1-Pilot Hamilton: "Ich liebe Angela Merkel"

  • 00:19Madagaskar: Bereits 94 Pest-Tote

  • 00:06Can Dündar ist "Europäischer Journalist des Jahres"

  • 23:5914 Polizisten bei Feuergefecht nahe Kairo getötet

  • 21:59ISS: US-Astronauten montieren Kameras

  • 20:46Brasilianische Polizei zerschlägt Kinderporno-Ring

  • 18:39Kabul: Tote bei Anschlägen auf Moscheen

  • 17:34Messerattacke in polnischem Einkaufszentrum

  • 17:03AIDS-Stiftung: Mehr Anfragen von Flüchtlingen und Migranten

  • 16:43Mord in Tiefgarage: Ehemann tötete Frau und Liebhaber

  • 14:46Schriftsteller Akhanli nach Zwischenfall unter Personenschutz

  • 13:13Vier Menschen durch wildgewordene Wildschweine verletzt

  • 09:57Falsche Polizisten: Betrugsmasche immer häufiger

  • 08:55Mann aus Cabrio geschleudert und von Lastwagen überrollt

  • 08:00UNICEF: Lage für Rohingya-Kinder kritisch

  • 07:09Studie: Millionen Tote wegen Umweltverschmutzung

  • 00:09US-Polizei leitet Ermittlungen gegen Weinstein wegen Vergewaltigung ein

  • 19:56Deutlich weniger Vögel und Insekten in Deutschland

  • 18:36Tourist von Stein aus Kirchendecke in Florenz erschlagen

  • 16:52"Reichsbürger"-Prozess: Staatsanwalt fordert lebenslange Haft

  • 22:47Stimmen zum 9.Spieltag

  • 22:35Hamilton ist Trainingsschnellster

  • 22:24Schalke setzt sich oben fest

  • 22:22Ice Tigers bleiben Spitzenreiter

  • 22:15Wolfsburgs Furchner mit 900.Spiel

  • 21:22Vigier hold Gold der Sprint-Männer

  • 20:54Schott Zehnte in Moskau

  • 20:26Düsseldorf und Ingolstadt siegen

  • 20:18Witthöft erstmals in einem Finale

  • 20:14Gold und Silber für Welte und Grabosch

  • 19:10Köln muss 30.000 Euro zahlen

  • 18:43Mischa Zverev scheitert in Stockholm

  • 18:02Görges im Finale von Moskau

  • 17:54DFB-Frauen unterliegen Island

  • 16:49Verstappen verlängert bei Red Bull

  • 16:39Stuttgart ohne Spielmacher Kraus

  • 16:20DFB mit 19 Millionen Steuerschuld

  • 15:43Deutschland - Island 2:3 (1:1)

  • 14:41Eckpunkte der Strukturreform beim DFB

  • 14:17VfL: Gomez ist wieder einsatzbereit

merkzettel

Raumfahrt "Electron": Neuseeland greift nach den Sternen

BildElectron-Rakete
Ingenieure arbeiten auf dem Startgelände an der Electron Rakete

(Quelle: ap)

VideoDie Astro-Azubis
Insa Thiele-Eich und Nicola Baumann am 19.04.2017 in Berlin

400 Frauen hatten sich beworben – zwei blieben übrig. Eine Eurofighter-Pilotin und eine Meteorologin dürfen eine Astronauten-Ausbildung beginnen. Eine von beiden könnte Ende 2020 als erste Deutsche zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.

(19.04.2017)

Vom Agrarland zur Technologie-Nation: Mit einem eigenen Raumfahrtprogramm will Neuseeland eine Marktnische besetzen und neue Jobs schaffen. Die leichte Einwegrakete "Electron" soll nun erstmals getestet werden. 

Neuseeland hatte noch nie ein eigenes Raumfahrtprogramm. Doch schon bald könnte der Inselstaat häufiger kommerzielle Raketen an den Start bringen als die USA. Die Voraussetzung: Der Plan des in Kalifornien ansässigen Forschungsraketen-Herstellers Rocket Lab muss aufgehen. Das von dem Neuseeländer Peter Beck gegründete Unternehmen erhielt in der vergangenen Woche die offizielle Genehmigung für drei Teststarts von einer entlegenen Halbinsel in dem südpazifischen Staat.

Probelauf geplant

Der erste Probelauf der Trägerrakete "Electron" ist ab Montag geplant, der genaue Zeitpunkt hängt von den Wetterkonditionen ab. "Bisher sind nur Supermächte ins Weltall geflogen", sagte der neuseeländische Minister für Wirtschaftsförderung, Simon Bridges. "Dass wir es tun und damit zu wenigen Ländern weltweit gehören, ist ziemlich beeindruckend." Rocket Lab sieht einen Wachstumsmarkt im Transport von Kleinteilen in die Erdumlaufbahn, einige davon nicht viel größer als ein Smartphone. Die Satelliten würden beispielsweise Beobachtungszwecken oder der Bereitstellung von Internetdiensten dienen.

Das Unternehmen hofft auf die ersten kommerziellen Raketenstarts noch in diesem Jahr. Das ultimative Ziel: Jede Woche soll einer der Flugkörper auf den Weg gebracht werden. Durch den Einsatz von leichten Einwegraketen mit Motoren aus 3D-Druckern will Rocket Lab seine Kosten gering halten. Damit unterscheidet sich die Strategie etwa von der von SpaceX, dem Raumfahrtunternehmen des Investors Elon Musk. Dieses setzt größere Raketen ein, um eine höhere Nutzlast transportieren zu können.

Neuseeland in Aufregung

Das Projekt hat Neuseeland in Aufregung versetzt: In aller Eile verabschiedete die Regierung neue Raumfahrtgesetze und stampfte eine neue Raumfahrtbehörde mit zehn Mitarbeitern aus dem Boden. Ein Erfolg von Rocket Lab könne zu einem Imagewandel für ganz Neuseeland führen, sagt Minister Bridges - von dem eines aus Farmen und schönen Landschaften bestehenden Landes hin zu einer aufstrebenden Technologie-Nation. Die Raumfahrtindustrie könne rasch Hunderte Millionen Dollar jährlich ins Land bringen und traditionellen einheimischen Branchen wie dem Weinbau und der Kiwizucht Konkurrenz machen, erklärt Bridges.

Und in der Zulieferindustrie könnten viele hochbezahlte Jobs entstehen. Die Hoffnungsträgerin "Electron" hebt sich in vielerlei Hinsicht von bisherigen Raketen ab. Sie trägt nur eine geringe Nutzlast von etwa 150 Kilogramm, besteht aus Kohlefaser und verfügt über einen Elektromotor. Nach Angaben von Rocket Lab wird jeder Start lediglich fünf Millionen Dollar kosten und damit einen Bruchteil des Aufwands für einen typischen Raketenstart. Auch mit der Einwegtechnologie unterscheidet sich Rocket Lab klar von SpaceX, das voll wiederverwendbare Raketen bauen will.

Niedriger Verbrauch

"Electron" sei besonders leicht und verbrauche relativ wenig Treibstoff, wirbt Firmengründer Beck. Zu den Vertragskunden gehören bereits die US-Raumfahrtbehörde NASA und das private Raumfahrtunternehmen Moon Express. Dennoch bemühen sich sowohl der Rocket-Lab-Chef als auch Minister Bridges, allzu hohe Erwartungen in den Teststart zu dämpfen, der innerhalb eines Zeitfensters von zehn Tagen stattfinden soll. Es könne zu Verzögerungen und Pannen kommen, kündigte beide an. Die Finanzierung der Starts ist indes gesichert.

Rocket Lab hat etwa 150 Millionen Dollar an Risikokapital erhalten, darunter eine nicht genannte Summe vom US-Investor Bessemer Venture Partners aus dem Silicon Valley. Bessemer-Partner David Cowan erklärt, jahrelang sei der Trend hin zu immer größeren Raketen und Satelliten gegangen - bis viele Satelliten schließlich so groß wie ein Bus oder ein Haus waren. Doch in den vergangenen Jahren habe sich der Bedarf verschoben, indem es die technologische Entwicklung möglich machte, kleine und kostengünstige Satelliten in niedrigere Erdumlaufbahnen zu bringen, sagt er.

Weitere Links zum Thema

Cowan, der den Start in Neuseeland vor Ort verfolgen möchte, zeigt sich beeindruckt über die positive Aufnahme des Projekts im Land. Bei einem Besuch auf einer Schaffarm habe ihm kürzlich ein Schäfer begeistert vom bevorstehenden Raketenstart erzählt, ohne zu wissen, dass er einen der Projektträger vor sich hatte. Nach Angaben von Eric Stallmer, Präsident des US-Branchenverbands Commercial Spaceflight Federation, bemühen sich auch andere Raumfahrtunternehmen, die von Rocket Lab angepeilte Marktnische zu besetzen. Dort gebe es viel Wachstumspotenzial, erklärte Stallmer.

USA bleiben Marktführer

Die USA starteten weniger als zwei Dutzend kommerzielle Raketen pro Jahr und seien weiterhin ein Marktführer. Rocket Labs Ziel von 50 oder mehr Starts im Jahr klinge allerdings ambitioniert und werde wenn überhaupt erst in einigen Jahren zu erreichen sein. Ein großer Vorteil des neuen Projekts ist laut dem Unternehmensgründer Beck der Startplatz auf der Mahia-Halbinsel an der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel. Der Platz liege auf einem schmalen Landstück, das fast vollständig von Wasser umgeben sei, der Luftraum darüber sei nahezu frei von Flugverkehr.

Einige Kritiker befürchteten, dass wegen der Raketenstarts künftig Straßen und Angelgewässer zeitweise gesperrt werden könnten. Der Einzelhändler Bevan Cutler, der auf Mahia einen Strandladen betreibt, erzählt, dass die meisten Bewohner dennoch auf den ersten Teststart gespannt seien. Er könnte große Auswirkungen für die Zukunft haben», sagt er. «Wir wissen es einfach noch nicht.» Und falls etwas schief geht, dürfte es zumindest bei den alten Geschäftsmöglichkeiten bleiben: Auf Mahia gibt es viele Ferienhäusern. Die Region ist beliebt bei Surfern, Anglern und Tauchern.

22.05.2017, Quelle: von Nick Perry, AP
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen