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Ermittlungen in Köln Köln: Polizei lässt Verdächtige wieder frei

VideoKöln: Weitere Festnahmen
Der Kölner Polizeipraesident Wolfgang Albers spricht in Köln bei einer Pressekonferenz.

Die Polizeigewerkschaft geht davon aus, dass Flüchtlinge unter den Tätern der Übergriffe waren. Der Druck auf Polizeipräsident Albers steigt - Rücktrittsforderungen hat dieser bislang zurückgewiesen.

(08.01.2016)

VideoÜbergriffe auch in Stuttgart
Polizeiauto auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Köln ist kein Einzelfall. Auch in Stuttgart wurden Frauen in der Silvesternacht bedrängt, belästigt und bestohlen.

(08.01.2015)

VideoCDU will schärfere Gesetze
Die CDU-Spitze fordert nach den Übergriffen in Köln massive Gesetzesverschärfungen. Flüchtlinge, die zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt wurden, sollten ihr Recht auf Asyl verlieren.

Die CDU-Spitze fordert nach den Übergriffen in Köln massive Gesetzesverschärfungen. Flüchtlinge, die zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt wurden, sollten ihr Recht auf Asyl verlieren.

(08.01.2016)

VideoNach den Übergriffen in Köln
Zwei junge Frauen gehen einen Weg entlang.

Nach den massiven sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht sind viele Frauen verunsichert. Etta Hallenga von der Frauenberatungsstelle Düsseldorf ordnet die Vorfälle ein und gibt Tipps.

(07.01.2015)

Nach den massiven Übergriffen in der Silvesternacht auf dem Kölner Bahnhofsplatz wurden die am Morgen festgenommenen Tatverdächtigen wieder freigelassen. Nach Medienberichten hatten die beiden Männer Handys bei sich: mit Videos der Übergriffe auf Frauen. 

Nach den Angriffen auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof sind zwei festgenommene Männer wieder freigelassen worden. Der Tatverdacht habe sich nicht erhärtet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag. Sie seien deshalb auch nicht dem Haftrichter vorgeführt worden.

Die Indizien hatten sich zuvor verdichtet. Wie das ZDF aus Polizeikreisen erfahren hatte, stellten Beamte bei der Durchsuchung der jungen Männer Handys sicher. Darauf seien offenbar Videos und Fotos aus der Silvesternacht gespeichert gewesen. Sie sollen unter anderem sexuelle Übergriffe auf Frauen zeigen.

Beide Quellen berichten außerdem, dass Ermittler auch einen belastenden Zettel gefunden hätten. Darauf seien handschriftlich Begriffe und Sätze notiert, zum Beispiel: "Große Brüste", "Ich will dich küssen", "Ich töte Sie" und "Ich will ficken". Daneben stünde die entsprechende Bedeutungen auf Arabisch. Die beiden verdächtigen Männer wurden vorläufig festgenommen.

Bundesinnenministerium: Asylbewerber unter Tatverdächtigen

Unterdessen hat das Bundesinnenministerium bestätigt, dass unter den bislang ermittelten Tatverdächtigen der Übergriffe in Köln auch Flüchtlinge sind. Die Bundespolizei habe 31 namentlich bekannte Tatverdächtige festgestellt, davon hätten 29 eine ausländische und zwei die deutsche Staatsbürgerschaft, sagte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin.

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Neben den beiden Deutschen wurden dem Sprecher zufolge neun algerische, acht marokkanische, vier syrische, fünf iranische, ein irakischer, ein serbischer und ein US-amerikanischer Tatverdächtiger ermittelt. Die Anzeigen beziehen sich überwiegend auf Diebstahls- und Körperverletzungsdelikte. 18 Tatverdächtige hätten den Status als Asylbewerber.

Zudem seien drei Strafanzeigen wegen sexueller Delikte eingegangen, sagte der Sprecher. Er bezog sich jeweils nur auf die Erkenntnisse der Bundespolizei, nicht der ebenfalls vor Ort eingesetzten Polizei Nordrhein-Westfalens.Nach den Angriffen auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof sind zwei festgenommene Männer wieder freigelassen worden. Der Tatverdacht habe sich nicht erhärtet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Sie seien deshalb auch nicht dem Haftrichter vorgeführt worden.

Nicht bestätigt wurden bisher Medienberichte, nach denen mehrere der gestohlenen Mobiltelefone in Flüchtlingsunterkünften oder deren Umgebung geortet worden seien. Es ist auch nicht bekannt, ob die Handys von den Randalierern aus der Silvesternacht gestohlen wurden oder ob sie in einem anderen Zusammenhang mit den Übergriffen stehen.

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08.01.2016, Quelle: dpa, zdf
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