30.05.2016
  • 16:17Texas: Sechs Tote bei Überschwemmungen

  • 16:01Zwei Asylbewerber offenbar in Elbe errunken

  • 15:56Offenbar neuer Raketentest Nordkoreas geplant

  • 15:50Bauernverband fordert rasche Umsetzung der Krisenhilfe

  • 15:40Europarat kritisiert Flüchtlingszentren in Griechenland

  • 15:31Ex-Diktator des Tschad zu lebenslanger Haft verurteilt

  • 15:24Air France: Pilotenstreis zur EM?

  • 15:21Köln/Bonn: Passagier legt Flugverkehr zeitweise lahm

  • 15:08Teile Falludschas vom IS zurückerobert

  • 15:04Erdogan gegen Geburtenkontrolle

  • 14:41Milchgipfel: 100 Millionen Soforthilfe für Milchbauern

  • 14:38Libyen: Regierung startet Offensive gegen IS

  • 14:16Alarm am Flughafen Köln/Bonn: Mann festgenommen

  • 14:05Fall Anneli: Angeklagter gesteht Tatbeteiligung teilweise

  • 13:39Känguru tritt Radfahrerinnen aus Sattel

  • 13:15Türkische Regierung warnt Berlin vor Armenien-Resolution

  • 12:54French Open: Spieltag abgesagt

  • 12:51Flüge am Flughafen Köln/Bonn vorübergehend gestoppt

  • 12:45Zu wenig Geld für Zika-Bekämpfung

  • 12:09Angriff mit Brandsätzen auf Flüchtlingsheim im sächsischen Aue

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 16:17Texas: Sechs Tote bei Überschwemmungen

  • 16:01Zwei Asylbewerber offenbar in Elbe errunken

  • 15:56Offenbar neuer Raketentest Nordkoreas geplant

  • 15:50Bauernverband fordert rasche Umsetzung der Krisenhilfe

  • 15:40Europarat kritisiert Flüchtlingszentren in Griechenland

  • 15:31Ex-Diktator des Tschad zu lebenslanger Haft verurteilt

  • 15:24Air France: Pilotenstreis zur EM?

  • 15:21Köln/Bonn: Passagier legt Flugverkehr zeitweise lahm

  • 15:08Teile Falludschas vom IS zurückerobert

  • 15:04Erdogan gegen Geburtenkontrolle

  • 14:41Milchgipfel: 100 Millionen Soforthilfe für Milchbauern

  • 14:38Libyen: Regierung startet Offensive gegen IS

  • 14:16Alarm am Flughafen Köln/Bonn: Mann festgenommen

  • 14:05Fall Anneli: Angeklagter gesteht Tatbeteiligung teilweise

  • 13:39Känguru tritt Radfahrerinnen aus Sattel

  • 13:15Türkische Regierung warnt Berlin vor Armenien-Resolution

  • 12:54French Open: Spieltag abgesagt

  • 12:51Flüge am Flughafen Köln/Bonn vorübergehend gestoppt

  • 12:45Zu wenig Geld für Zika-Bekämpfung

  • 12:09Angriff mit Brandsätzen auf Flüchtlingsheim im sächsischen Aue

  • 16:17Texas: Sechs Tote bei Überschwemmungen

  • 15:56Offenbar neuer Raketentest Nordkoreas geplant

  • 15:50Bauernverband fordert rasche Umsetzung der Krisenhilfe

  • 15:40Europarat kritisiert Flüchtlingszentren in Griechenland

  • 15:31Ex-Diktator des Tschad zu lebenslanger Haft verurteilt

  • 15:24Air France: Pilotenstreis zur EM?

  • 15:21Köln/Bonn: Passagier legt Flugverkehr zeitweise lahm

  • 15:08Teile Falludschas vom IS zurückerobert

  • 15:04Erdogan gegen Geburtenkontrolle

  • 14:38Libyen: Regierung startet Offensive gegen IS

  • 14:25Kanzlerin verurteilt Gauland-Äußerung über Boateng

  • 13:15Türkische Regierung warnt Berlin vor Armenien-Resolution

  • 12:51Flüge am Flughafen Köln/Bonn vorübergehend gestoppt

  • 12:09Angriff mit Brandsätzen auf Flüchtlingsheim im sächsischen Aue

  • 09:34Agrarminister Schmidt fordert Zugeständnisse bei Milchgipfel

  • 07:55Irakische Armee beginnt mit Sturm auf Falludscha

  • 07:20Fünf Blauhelm-Soldaten in Mali getötet

  • 06:43Chefunterhändler der syrischen Opposition tritt zurück

  • 23:55Ägyptisches Militärgericht verhängt acht Todesurteile

  • 23:41Jemen: Mindestens 40 Tote bei Kämpfen

  • 14:41Milchgipfel: 100 Millionen Soforthilfe für Milchbauern

  • 11:44Griechische Wirtschaft schrumpft zum Jahresstart unerwartet stark

  • 11:14Schäuble: EZB-Geldpolitik für Deutschland nicht optimal

  • 08:59Tarifverdienste steigen deutlich

  • 08:25Kommunen fordern Entlastung bei Kosten für Flüchtlinge

  • 07:05Billig-Milch: Bauernverband fordert Zugeständnisse vom Handel

  • 23:15Nigeria: Militante Aktivisten sprengen Ölpipelines

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto- Übernahmeplan

  • 17:33Lufthansa streicht Flüge nach Venezuela wegen Währungsproblemen

  • 09:30Frankreich will Steuern bei internationalen Konzernen eintreiben

  • 08:25Reeder wechseln nach Reformen zurück zur deutschen Flagge

  • 08:14Frankreichs Finanzminister will bei Arbeitsmarktreform hart bleiben

  • 19:11Gabriel kritisiert Merkels TTIP-Kurs

  • 18:25Französische Regierung sieht Besserung bei Benzinversorgung

  • 22:50US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

  • 16:28Ostdeutsche Großstädte wie Leipzig holen wirtschaftlich deutlich auf

  • 16:02Brüssel genehmigt deutsche Beihilfen für Kraftwerks-Stilllegungen

  • 14:42Deutsche Flughäfen verbuchen deutlich mehr Passagiere

  • 14:14Facebook und Microsoft verlegen neues Highspeed-Transatlantikkabel

  • 12:54Google gewinnt gegen Oracle im Milliarden-Streit um Urheberrechte

  • 16:01Zwei Asylbewerber offenbar in Elbe errunken

  • 14:16Alarm am Flughafen Köln/Bonn: Mann festgenommen

  • 14:05Fall Anneli: Angeklagter gesteht Tatbeteiligung teilweise

  • 13:39Känguru tritt Radfahrerinnen aus Sattel

  • 12:45Zu wenig Geld für Zika-Bekämpfung

  • 11:34Mehr Umzüge von West nach Ost als umgekehrt

  • 10:44Fall Anneli vor Gericht - Prozess in Dresden hat begonnen

  • 10:32Main nach Schiffshavarie gesperrt

  • 09:52Entführter mexikanischer Fußball-Profi Pulido befreit

  • 09:08Massives Korallensterben am Great Barrier Reef

  • 08:45Schäden auch in Rheinland-Pfalz

  • 07:40Touristin in Australien von Krokodil angefallen

  • 06:30Warnung vor Hochwasser

  • 06:15Tote nach heftigen Unwetter

  • 00:22Mexiko: Fußball-Profi Pulido entführt

  • 00:11Iraner können nicht nach Mekka pilgern

  • 22:5517 Tote bei Brand in ukrainischem Seniorenheim

  • 22:22ADAC: Staus durch Rückreisewellen

  • 21:43Polizei erschießt Mann in Filderstadt

  • 20:40Unwetter in Deutschland

  • 16:14Stoppelkamp wechselt zum KSC

  • 15:15Bliznac verlässt Wetzlar

  • 15:11Rushford verlängert bei ManUtd.

  • 14:53Zweimal EM-Bronze für Deutsche

  • 14:4490.000 Euro Strafe für Wolfsburg

  • 14:33Würzburg verliert zehn Spieler

  • 14:14Sonnenhof verpflichtet Hoffmann

  • 14:00Würzburg: Odum ersetzt Joyce

  • 13:47Merkel verurteilt Gauland-Satz scharf

  • 13:36Buchwieser zum ERC Ingolstadt

  • 13:13Wen streicht Löw aus dem Kader?

  • 13:06Slowakei mit Pekarik und Svento

  • 12:54French Open: Spieltag abgesagt

  • 12:07Neustädter hat den russischen Pass

  • 10:58FCK: Kein Zeitdruck bei Trainersuche

  • 10:53Real feiert mit großer Fiesta

  • 10:24Bayern: Pesic will weitermachen

  • 10:18BMX-WM: BDR erkämpft 2 Rio-Startplätze

  • 10:08Brasilien schlägt Panama

  • 08:19Fizdale übernimmt die Grizzlies

merkzettel

Flüchtlingskrise Flüchtlingspolitik: Merkels mögliche Kehrtwende

BildAngela Merkel
Angela Merkel spricht am 2. März auf einer Wahlkampfveranstaltung in Wittlich

(Quelle: dpa)

Videohjo brüssel
Anne Gellinek, die ZDF-Koresspondentin in Brüssel, vor dem Kommissionsgebäude Barleymont.

Der Entwurf des gemeinsamen Papiers für den gemeinsamen Beschluss von europäischem Rat und der Türkei, sieht die endgültige Schließung der Balkanroute vor.

(06.03.2016)

VideoEuropa und der Flüchtlingskurs
Angela Merkel in Brüssel

Es ist die Stunde der Wahrheit: Die EU bemüht sich, die Flüchtlingskrise gemeinsam mit der Türkei zu lösen. Wieder einmal. Kann Europa dieses Mal mit einer Stimme sprechen?

(06.03.2016)

Videohjo_stück_eu
Flüchtlingssituation an der Ägäis.

Kurz vor dem EU-Gipfel überschattet die Skepsis vieler die Hoffnung auf klare Antworten zur Flüchtlingskrise. Bisher wurde immer viel beschlossen, doch nur wenig umgesetzt.

(06.03.2016)

Kommentar von Anne Gellinek, Brüssel

Es wäre nicht weniger als eine Kehrtwende im Flüchtlingskurs der Kanzlerin: Die EU will die Balkanroute schließen, so steht es im Entwurf für einen gemeinsamen Beschluss mit der Türkei. Europa setzt auf Abschottung. Ob die Kanzlerin der endgültigen Version zustimmt, ist noch offen. 

Normalerweise bereiten Diplomaten Brüssels EU-Gipfel vor, diesmal war es so wichtig, dass die Chefs die Sache selbst in die Hand nahmen: Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu trafen sich am Sonntagabend zu einem späten Abendessen in der türkischen EU-Botschaft.

Merkels Mimik verräterisch

ZDF-Korrespondentin Anne Gellinek in Brüssel

Anne Gellinek leitet das ZDF-Studio in Brüssel
Quelle: ZDF

Merkels Mimik bei den Protokollbildern zum Auftakt: verräterisch. Nicht zu viel lächeln, schließlich hat die türkische Regierung gerade eine Oppositionszeitung geschlossen. Nicht zu wenig lächeln, Europa braucht die Türkei in der Flüchtlingskrise.

Es ist einer der wichtigsten Gipfel für Angela Merkel und Europa. Für die deutsche Kanzlerin, weil sie ihn selbst zum Meilenstein machte, an dem sie "Bilanz ziehen" und bis zu dessen Datum sie "Flüchtlingszahlen reduzieren" wollte. Und tatsächlich, dieser Gipfel könnte für beide, für Angela Merkel und für Europa, einen Wendepunkt markieren.

Denkwürdiger Satz bedeutet Schließung der Balkanroute

In den Schlussfolgerungen, dem Abschlusspapier des Gipfels, das immer vor dem Treffen bereits ausgehandelt und aufgeschrieben ist, steht ein denkwürdiger Satz: "Irreguläre Ströme von Migranten entlang der Westbalkanroute kommen zu einem Ende, diese Route ist nun geschlossen".

Alle 28 Staats-und Regierungschefs inklusive Angela Merkel sind sich also weitgehend einig, dass die Grenzen auf der  Balkanroute nicht geöffnet werden sollen. Aus Regierungskreisen hat das ZDF Informationen, dass es in der Bundesregierung noch Vorbehalte gegen die aktuelle Version gibt. Sollte die Schließung der Balkanroute beschlossen werden, wäre das nicht weniger als eine Kehrtwende in Merkels Flüchtlingspolitik, hatte sie doch bislang die Flüchtlingsobergrenzen-Alleingänge Österreichs und die Zaunbauer auf dem Balkan scharf kritisiert. Aus klammheimlicher Zustimmung würde ein offizieller Beschluss: die Grenze zu Mazedonien bleibt dicht.

Merkel ist eingeknickt

Weitere Links zum Thema
Und was ist mit der europäischen Lösung, die doch das Gegenteil von Einzelmaßnahmen ist? Die "europäische Lösung" scheint nun das Eingeständnis, dass Europa nicht noch mehr Flüchtlinge will und geschlossene Grenzen ok sind. Orban hat gesiegt. Ist Merkel kurz davor, einzuknicken?

Der Türkei kommt nun erst recht eine Sonderrolle zu: Sie soll die Flüchtlinge daran hindern Griechenland weiter "volllaufen" zu lassen, und sie soll vor allem Flüchtlinge, die kein Recht auf Asyl haben, zurücknehmen. So will Europa weitere Flüchtlinge abschrecken. Europa setzt auf Abschottung und Angela Merkel hat offenbar nicht mehr viel dagegen.

Der Autorin bei Twitter folgen: @a_gellinek

EU-Türkei-Aktionsplan: Das steht drin

Grenzschutz

Um die illegale Einreise von Flüchtlingen in die EU zu stoppen, soll die Türkei ihre Seegrenzen zu Griechenland besser sichern. Zudem soll das Land stärker gegen Schleuser vorgehen, die die Flüchtlinge über die Ägäis bringen.

Leben in der Türkei

Die Lebensbedingungen der Flüchtlinge in der Türkei sollen verbessert werden, damit diese gar nicht erst nach Europa weiterreisen. Dabei geht es etwa um eine bessere Gesundheitsversorgung und Bildungschancen für Kinder. In einem ersten Schritt hat die Türkei bereits ein Arbeitsverbot für Flüchtlinge gekippt. Nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR leben in der Türkei mittlerweile allein 2,7 Millionen syrische Flüchtlinge.

Geld

Für die Versorgung der Flüchtlinge haben die EU-Staaten der Türkei drei Milliarden Euro zugesagt. Mittlerweile sind die ersten 95 Millionen Euro für konkrete Hilfsprojekte eingeplant.

Politische Zugeständnisse

Die EU hat der Türkei zugesagt, die Verhandlungen über Visa-Erleichterungen und einen möglichen EU-Beitritt zu beschleunigen.

07.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen