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Nach Überfällen in Köln Schröder: Tabus spielen Rechtsextremen in die Hände

VideoKöln: Anzeigen nach Übergriffen
Nach dem vielfachen Missbrauch von Frauen in der Silvesternacht liegen der Polizei mittlerweile 90 Anzeigen von Opfern vor. Etwa 10 Täter seien festgenommen worden.

Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen und Diebstählen in der Silvesternacht liegen der Kölner Polizei zahlreiche Anzeigen von Opfern vor. Mehrere Verdächtige wurden bereits festgenommen.

(05.01.2016)

VideoPlickert: "Neue Qualität der Gewalt"
Arnold Plickert

"Wir hatten auf der Domplatte 1000 bis 1500 Personen, stark alkoholisiert und enthemmt. Es ist massiv zu Sexualdelikten gekommen", so Arnold Plickert, Gewerkschaft der Polizei. "Es ist ungeheuerlich".

(05.01.2016)

Wir müssen über muslimische Männer reden. Das findet die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), nachdem dutzende Frauen in Köln überfallen und belästigt wurden. Ob sie damit Ängste vor Flüchtlingen schürt? Köln ist kein Einzelfall, sagt sie im Interview mit heute.de. 

heute.de: Ihr Tweet "Wir müssen uns mit gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen in muslimischer Kultur auseinandersetzen“ hat Ihnen viel Kritik eingebracht …

Kristina Schröder: … och, ich bin Schlimmeres gewohnt.

heute.de: Eine Kritik ist, dass Sie mit diesem Tweet die Ängste vor muslimischen, männlichen, alleinreisenden Flüchtlingen bedienen.

Zur Person
Kristina Schröder (CDU)

Kristina Schröder ist Bundestagsabgeordnete der CDU aus Wiesbaden. Sie war von November 2009 bis Dezember 2013 Bundesfamilienministerin.

Schröder:
Wir haben übereinstimmende Berichte der Polizei und von Opfern, dass die Täter der deutschen Sprache nicht mächtig waren und dass sie vom Aussehen her aus dem arabisch sprechenden Raum zu stammen scheinen. Das halte ich für hinreichend, um das Thema gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen aufzugreifen. Wenn Köln der einzige Vorfall wäre, dann kann man daraus keine Thesen ableiten, das ist klar.

heute.de: Was meinen Sie mit "gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen"?

Schröder: Eine bestimmte Vorstellung von Männlichkeit, die mit Ehre verknüpft ist, die zur Not auch mit Gewalt durchgesetzt wird. Wer sich mit wachen Augen in Deutschland umschaut, dem wird dieses Thema auch schon seit vielen Jahren auffallen. Deswegen finde ich: Wenn jetzt die Integration gelingen soll und wir Fehler der Vergangenheit nicht mehr machen wollen, dann müssen wir uns dringend diesem Problem annehmen. Es ist ein Kernpunkt der Integration.

heute.de: Aber wenn es sich in Köln um eine gemeine Trickbetrügerbande handelt, deren Mitglieder zufällig schwarze Haare hatten?

Schröder: Dann wäre das so, aber das Thema gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen bleibt trotzdem ein wichtiges, das man angehen muss. Ganz grundsätzlich ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der muslimischen Welt ein Problem. Es ist ein Problem, wie in manchen Familien mit Mädchen umgegangen wird, die in Sport- oder Schwimmunterricht gehen oder einfach ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. All dies ist nicht neu, sondern beschäftigt uns schon seit vielen Jahren.

heute.de: Wie wollen Sie verhindern, wenn Sie das gleichzeitig mit den Vorfällen in Köln ansprechen, dass Sie ins Fahrwasser der Flüchtlingsgegner und Pegida-Anhänger geraten, die sagen: Wir haben es schon immer gewusst?

Schröder: Ich glaube, es ist genau umgekehrt. Wenn wir das Thema tabuisieren, dann spielen wir den rechtsextremen Parteien und den Rechtspopulisten in die Hände.

heute.de: Was schlagen Sie vor, damit die Integration gelingt?

Weitere Links zum Thema
Schröder:
Keinen kulturellen Rabatt! Wir hatten solche Tendenzen, beispielsweise bei Gerichtsurteilen, dass durch den anderen kulturellen Hintergrund der Täter ihr Schuldbewusstsein etwa bei sogenannten Ehrenmorden nicht so ausgeprägt sei. So etwas geht gar nicht. Natürlich müssen Migrantinnen Deutschkurse besuchen und muslimische Mädchen den Sport- oder Schwimmunterricht. Da müssen wir als Staat entschieden sein. Und zweitens würde ich als Partner in der Integration nur muslimische Verbände akzeptieren, die bereit sind, darüber kritisch zu reden. Mit den Aleviten kann man das zum Beispiel sehr gut, bei anderen habe ich Zweifel. Die werden sagen, Übergriffe gibt es auf dem Oktoberfest auch. Wer das Problem nicht erkennt, ist kein ernstzunehmender Gesprächspartner.

heute.de: Sie sagen kein kultureller Rabatt und scheren damit alle muslimischen Männer über einen Kamm, wenn Sie die Straftaten in Köln mit den Integrationsproblemen verknüpfen.

Schröder: Tue ich nicht. Ich sage nur, wir haben ein Problem mit gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen. Das heißt: Wir haben empirisch betrachtet eine Häufung. Bei weitem nicht jeder, natürlich nicht. Aber wir haben eine Häufung, und mit der müssen wir uns integrationspolitisch beschäftigen.

heute.de: Für Vorfälle wie in Köln haben wir eigentlich Gesetze. Oder reichen die nicht aus?

Schröder: Für schärfere Gesetze ist nicht mehr viel Luft. Es geht vor allem darum, was wir in Integrationskursen und vielleicht auch in individuellen Vereinbarungen zwischen dem Migrant und dem Staat vermitteln. Dafür brauchen wir keine schärferen Gesetze, sondern eine Gesellschaft, die die Probleme nicht verwischt und mit klaren Botschaften auftritt.

Das Interview führte Kristina Hofmann

05.01.2016
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