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Soziales Netzwerk Facebook verbietet Nutzern Waffenhandel

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Facebook

Privatpersonen dürfen auf Facebook und Instagram künftig keine Schusswaffen mehr verkaufen oder für sie werben. Die neue Richtlinie ist eine Reaktion des weltweit größten sozialen Netzwerks auf langanhaltende Kritik von Waffenkontrollgruppen.

(Quelle: dpa)

VideoVerbot von Waffenhandel
Privatpersonen dürfen auf Facebook und Instagram künftig keine Schusswaffen mehr verkaufen oder für sie werben. Die neue Richtlinie ist eine Reaktion auf Kritik von Waffenkontrollgruppen.

Privatpersonen dürfen auf Facebook und Instagram künftig keine Schusswaffen mehr verkaufen oder für sie werben. Die neue Richtlinie ist eine Reaktion auf Kritik von Waffenkontrollgruppen.

(30.01.2016)

VideoWaffenlobby in den USA
Wie können Amokläufe verhindert werden? Die These der Waffen-Lobby: Mehr Waffen für weniger Gewalt.Inszenierte Schießereien an einer Uni in Texas sollen zeigen, wie gefährlich waffenfreie Zonen seien.

Wie können Amokläufe verhindert werden? Die These der Waffen-Lobby: Mehr Waffen für weniger Gewalt.Inszenierte Schießereien an einer Uni in Texas sollen zeigen, wie gefährlich waffenfreie Zonen seien.

(16.12.2015)

VideoWaffengesetze: Obama handelt
Ein Waffengeschäft in Parker, Colorado.

US-Präsident Obama hat angekündigt, die Waffengesetze per Erlass zu verschärfen. Er könnte so den von Republikanern dominierten Kongress umgehen, der strengere Gesetze bislang blockiert hatte.

(02.01.2016)

Dass Facebook weltweit hohe Nutzerzahlen vorweisen kann, ist auch Verkäufern von Waffen nicht entgangen. Sie nutzten das soziale Netzwerk zur Produktpräsentation und zu Waffenverkäufen. Nun reagiert der US-Konzern auf die Kritik. 

Privatpersonen dürfen auf Facebook und Instagram künftig keine Schusswaffen mehr verkaufen oder für sie werben. Die neue Richtlinie ist eine Reaktion des weltweit größten sozialen Netzwerks auf langanhaltende Kritik von Waffenkontrollgruppen, wonach unlizenzierte Verkäufer und Käufer, die rechtlich keine Waffen erwerben dürfen, Facebook und andere Online-Seiten regelmäßig zum Handel nutzten.

Weitere Links zum Thema
Facebook habe unabsichtlich als Online-Plattform für gefährliche Leute gedient, die sich Waffen besorgen wollten, sagte Shannon Watts von der Organisation Everytown for Gun Safety, die sich bereits vor zwei Jahren für eine strengere Richtlinie eingesetzt hatte. In zwei Fällen wurden gehandelte Waffen laut der Gruppe bei Morden verwendet. US-Waffenlobbyverbände wie die NRA äußerten sich auf Anfrage zunächst nicht zu den neuen Facebook-Regeln.

Debatte über Waffen nach Amokläufen

Facebook hatte bereits 2014 Beschränkungen für Waffenverkäufe und
-werbung bekanntgegeben, die nach Angaben des sozialen Netzwerks Minderjährigen davon abhielten, Posts zu sehen, die für Waffen warben. Damals wurden private Verkäufe aber noch nicht verboten. Den Handel von Marihuana, Arzneimitteln und illegalen Rauschmitteln hat Facebook bereits vor knapp zwei Jahren untersagt.

In den USA gibt es nach einer Reihe von Amokläufen heftige Debatten über den Zugang zu Waffen. Präsident Barack Obama hat Internetfirmen dazu aufgerufen, gegen den Waffenhandel auf ihren Plattformen vorzugehen. Es gibt Bedenken, dass dort verstärkt Kontrollen umgangen werden.

Amerikas tödliche Liebe zu den Waffen

Die Waffenlobby der USA

Präsident Obama will seine zweite Amtszeit nutzen, um die Regeln für den Waffenbesitz zu verschärfen. Schrill und uneinsichtig wehren sich Waffenlobby und Waffennarren gegen jede Einschränkung.

30.01.2016, Quelle: ap, reuters
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