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Flüchtlingskrise Griechenland: 25.000 Flüchtlinge stecken fest

BildFlüchtlinge in Griechenland
Flüchtlinge verlassen Athen am 26.02.2016

Mehrere Zehntausend Flüchtlinge stranden auf ihrer Flucht in Griechenland. Mazedonien hat die Grenzen geschlossen.

(Quelle: dpa)

VideoSackgasse Griechenland
Flüchtlingslager an Griechenlands Grenze

Die Beschlüsse der Westbalkan-Konferenz in Wien haben direkte Auswirkungen – vor allem auf Griechenland. An der griechisch-mazedonischen Grenze stranden immer mehr Flüchtlinge.

(24.02.2016)

VideoFlüchtlinge sitzen fest
Flüchtlinge an der  Balkanroute

Die Balkanroute ist weitgehend geschlossen. Dennoch versuchen weiterhin Tausende, zur Grenze nach Mazedonien zu gelangen. In Griechenland wird der Rückstau an Flüchtlingen immer größer.

(26.02.2016)

VideoKonferenz in Wien
Westbalkan-Konferenz

Österreichs initiierte Westbalkan-Konferenz zur Reduzierung der Flüchtlingszuwanderung wurde von der EU und Griechenland scharf kritisiert. Beide waren, ebenso wie Deutschland, nicht dazu eingeladen.

(24.02.2016)

Rückstau in Griechenland: Mehrere Zehntausend Flüchtlinge irren derzeit durch Griechenland. Seit die Balkanroute an der griechisch-mazedonischen Grenze nicht mehr durchlässig ist, bleiben die Flüchtlinge im finanziell schwer angeschlagenen Land stecken. Die Stimmung ist explosiv. 

Mehr als 25.000 Flüchtlinge und Migranten irren griechischen Medienberichten zufolge derzeit durch Griechenland. Trecks ziehen auf der Autobahn Athen-Thessaloniki Richtung Norden - in der Nacht zum Samstag schliefen dort viele im Freien. An der Grenze zu Mazedonien, die nunmehr vollständig geschlossen ist, harren den Angaben zufolge mittlerweile mehr als 5.000 Menschen aus. Die Stimmung sei explosiv und die Flüchtlinge versuchen mit allen Mitteln den Weg nach Mazedonien anzutreten.

Hotspots sind überfüllt

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Die Registrierzentren (Hotspots) und die Auffanglager des Landes seien nun überfüllt, berichtet der Fernsehsender Skai. So hielten sich auch viele Flüchtlinge und Migranten in Parks in Athen und an den Docks der Hafenstadt Piräus auf. Dort kam am Samstagmorgen eine Fähre mit 440 Menschen von den Inseln Lesbos und Chios an. Weitere Fähren mit Flüchtlingen liegen vorläufig in den Inselhäfen versträut, um den Zustrom zum Festland zu mindern.

Unter den Flüchtlingen und Migranten sind den Berichten zufolge viele Kinder und alte Menschen, die medizinische Hilfe benötigen. Milchpulver, Wasser und Lebensmittel seien gefragt. Freiwillige im ganzen Land versuchen, die Menschen notdürftig zu versorgen.

27.02.2016, Quelle: dpa
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