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merkzettel

Polizisten erschossen Cazeneuve gibt Sicherheit höchste Priorität

VideoTerrorverdacht nach Schießerei
Polizisten sichern am Abend des 20. April 2017 die Champs-Élysées in Paris.

In Paris kam es am Abend zu einer Schießerei auf der Prachtstraße Champs-Elysees. Ein Polizist wurde getötet, zwei weitere schwer verletzt. Auch ein Täter sei tot. Die Staatsanwaltschaft leitete Terrorermittlungen ein.

(20.04.2017)

Video"Man geht von Terroranschlag aus"
Theo Koll in Paris

Bei einem Angriff auf Polizisten auf den Champs-Élysées wurde ein Beamter getötet, ein weiterer verletzt. ZDF-Korrespondent Theo Koll fasst die bestätigten Informationen im Gespräch mit Marietta Slomka zusammen.

(20.04.2017)

VideoSchießerei auf den Champs-Élysées
Schießerei Paris

Auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées kam es am Donnerstagabend zu einer Schießerei, bei der ein Polizist getötet wurde, ein weiterer Beamter wurde verletzt. Zu den Hintergründen der Tat gab es zunächst noch keine Informationen.

(20.04.2017)

VideoSicherheit vor Wahlen verstärkt
Französische Sicherheitskräfte

Frankreichs Wahlkampf läuft nach dem vereitelten Terroranschlag unter nochmals verschärften Sicherheitsbedingungen. Die großen Veranstaltungen werden strengstens bewacht, am Wahltag selbst werden etwa 50.000 Polizisten und Gendarme im Einsatz sein.

(20.04.2017)

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Polizisten hat Frankreich seine Sicherhheitskräfte vollständig mobilisiert, darunter alle Eliteeinheiten. Dadurch solle die Sicherheit der Bevölkerung bei der anstehenden Wahl gewährleistet werden, sagt Ministerpräsident Cazeneuve. 

Zwei Tage vor der Präsidentenwahl appellierte Cazeneuve am Freitag nach einem Treffen des Sicherheitskabinetts im Élyséepalast an "den Geist der Verantwortung und an die Würde jedes Einzelnen". "Es ist unsere Aufgabe, der Angst, der Einschüchterung und der Manipulation, die den Feinden der Republik in die Hände spielen würde, nicht nachzugeben." Cazeneuve rief zur Einheit auf und betonte: "Nichts darf diesen für unser Land fundamentalen demokratischen Augenblick beeinträchtigen." In den kommenden Tagen würden mehr als 50.000 Polizisten eingesetzt, um die erste Runde der Präsidentenwahl am Sonntag zu schützen. Auch Spezialeinheiten der Polizei würden in Alarmbereitschaft gesetzt.

Hollande, der von einem Terroranschlag ausgeht, hatte bereits in der Nacht "absolute Wachsamkeit" für die Wahl zugesagt. Am Morgen kam das Sicherheitskabinett in Paris zusammen. Neben Premierminister Bernard Cazeneuve nahmen auch Innenminister Matthias Fekl, Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian, Außenminister Jean-Marc Ayrault und Justizminister Jean-Jacques Urvoas teil.

Polizist erschossen, weitere verletzt

Der nach Medienberichten 39-jährige mutmaßliche Täter hatte am Donnerstagabend gegen 21.00 Uhr auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées mit einer automatischen Waffe auf einen geparkten Mannschaftswagen der Polizei geschossen und dabei einen Beamten getötet. Zwei weitere wurden schwer verletzt, sie sind jedoch außer Lebensgefahr. Anschließend wurde der Angreifer erschossen.

Der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, wollte zunächst keine Angaben zum Hintergrund machen, erklärte aber, die Polizisten seien gezielt angegriffen worden. Vorherige Polizeiangaben, dass zwei Beamte erschossen worden seien, bestätigte er nicht. Er sagte aber, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es einen weiteren Angreifer gegeben habe. Ermittler haben Justizkreisen zufolge drei Personen aus dem familiären Umfeld des getöteten Angreifers in Polizeigewahrsam genommen.

IS bekennt sich

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich nach Aussagen der Agentur Amaq zu dem Angriff. Amaq gilt als Sprachrohr des IS. Allerdings bekannte sich der IS immer wieder zu Anschlägen, bei denen eine Verbindung zur Terrormiliz nicht zweifelsfrei belegt werden konnte. Hollande sagte, es spreche einiges für einen Terrorakt. "Wir sind überzeugt, dass die Spuren (...) terroristischer Art sind." Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

Das IS-Sprachrohr Amaq benannte den Mann als Abu Jussuf al-Beldschiki ("Der Belgier"). Bei ähnlichen Verlautbarungen wurden die Angreifer häufig "Soldaten" der Terrormiliz genannt. Die Nachricht konnte zunächst nicht unabhängig auf ihre Echtheit überprüft werden. Sie wurde aber über die Kanäle verbreitet, über die der IS in der Vergangenheit auch ähnliche Anschläge für sich beansprucht hat - etwa nach den Attacken in Ägypten oder London.

Champs-Élysées: Ort des Angriffs

Schießerei im Herzen von Paris

Karte: Schießerei auf dem Champs-Élysées

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, der Täter sei identifiziert worden, nannte aber aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details. Die Polizei durchsuchte ein Haus im Osten von Paris, wo er gewohnt haben soll. Die Nachrichtenagentur afp berichtete unter Berufung auf eine Quelle im Umfeld der Ermittlungen, dass es gegen den Mann bereits eine Untersuchung von Anti-Terror-Ermittlern gegeben habe: Er habe die Absicht erkennen lassen, Polizisten zu töten.

Merkel kondoliert

Kanzlerin Angela Merkel kondolierte Hollande, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter mit. Ihr Mitgefühl gelte den Opfern und ihren Familien. Auch US-Präsident Donald Trump sprach Frankreich sein Beileid aus.

Am Sonntag findet in Frankreich die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt. Die Abstimmung soll von mehr als 50.000 Polizisten und Soldaten geschützt werden. Im Land gilt nach einer beispiellosen Terrorserie mit über 230 Toten immer noch der Ausnahmezustand.

Der konservative Bewerber Francois Fillon sprach sich dafür aus, als Reaktion auf den Anschlag noch geplante Wahlkampfveranstaltungen abzusagen. Mehrere Kandidaten - darunter auch Emmanuel Macron - folgten seinem Beispiel. Die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen vom Front National erklärte, die Tat zeige erneut, dass nicht alles getan werde, um die Menschen zu schützen.

Le Pen könnte profitieren

Die Lage vor der für ganz Europa wichtigen Wahl ist unübersichtlich. In Umfragen liegen der sozialliberale Kandidat Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen an der Spitze. Macron tritt für Europa ein, Le Pen will hingegen den Euro in Frankreich abschaffen. Sie plädiert auch dafür, verurteilte ausländische Verbrecher auszuweisen. Eine Umfrage des Instituts Elabe, die vor dem Angriff gemacht wurde, sieht noch Macron mit 24 Prozent der Stimmen vorne. Auf Marine Le Pen entfielen demnach lediglich 21,5 Prozent - ein Minus von 1,5 Prozentpunkten. Offen ist laut politischen Beobachtern, ob die Hardlinerin von der Attacke auf die Polizisten politischen Nutzen ziehen kann.

Innenministerium: "Drama für unser Land"

Der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, sagte, nach ersten Erkenntnissen habe es nur einen Angreifer gegeben. Man könne aber nicht ausschließen, dass es einen oder mehrere Komplizen gebe. "Das ist natürlich ein Drama für die Polizei, ein Drama für unser Land."

Französische Sicherheitskräfte wurden bereits mehrfach attackiert. Im vergangenen Juni wurde ein Polizistenpaar im Umland von Paris ermordet. Vor einem Monat erschossen Soldaten am Pariser Flughafen Orly einen Mann, der sie zuvor angegriffen hatte.

Die französische Polizei hatte erst am Dienstag in Marseille zwei mutmaßliche Islamisten festgenommen, in deren Wohnung ein Waffenarsenal versteckt war. Laut Ermittlern drohte ein Anschlag unmittelbar vor der Wahl. Die Sicherheitsmaßnahmen für den Wahlkampf wurden verstärkt. Am Donnerstagabend traten die elf Kandidaten beim Fernsehsender France 2 nacheinander zu Kurzinterviews auf. Die entscheidende Stichwahl ist für den 7. Mai geplant.

Anschlag auf Pariser Polizisten

Was wir wissen

Karte: Schießerei auf dem Champs-Élysées
  • Am Donnerstagabend gegen 21.00 Uhr schoss ein Mann auf dem Pariser Boulevard Champs-Élysées mit einer automatischen Waffe auf einen geparkten Mannschaftswagen der Polizei.
  • Bei der Attacke wurde ein Polizist getötet und zwei weitere Beamte wurden schwer verletzt. Auch eine deutsche Touristin wurde verletzt, der Angreifer wurde erschossen.
  • Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamiert über ihr Sprachrohr, die Nachrichtenagentur Amaq, die Tat für sich.
  • Die Polizei durchsuchte noch am Abend ein Haus im Osten von Paris, wo der Täter gewohnt haben soll.
  • Frankreich mobilisiert seine Sicherheitskräfte vollständig, darunter alle Eliteeinheiten. Dadurch solle die Sicherheit der Bevölkerung bei der anstehenden Wahl gewährleistet werden, sagt Ministerpräsident Bernard Cazeneuve am Freitag nach einem Treffen mit Vertretern der Sicherheitskräfte.

Was noch unklar ist

  • Das Bekenntnis des IS zu dem Angriff ist mit Vorsicht zu genießen. Die Terrormiliz hat sich immer wieder zu Anschlägen bekannt, bei denen eine Verbindung zum IS nicht zweifelsfrei belegt werden konnte.
  • Die Nachrichtenagentur AP zitiert aus Polizeiunterlagen, dass der Angreifer identifiziert worden sei. Es handele sich um den 39-Jährigen Karim C. aus der im Osten der Hauptstadt gelegenen Stadt Chelles.
  • Der Tatverdächtige soll bereits in der Vergangenheit wegen einer Attacke auf Polizisten verurteilt worden sein. Der 39-Jährige hatte im Jahr 2005 eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren wegen versuchten Totschlags erhalten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Er hatte demnach in Seine-et-Marne bei Paris versucht, einen Polizisten, einen Polizeischüler und dessen Bruder zu töten. Es war auch unklar, einen wie großen Teil dieser Strafe der Verdächtige verbüßt hatte.

21.04.2017, Quelle: afp, dpa, reuters, ZDF
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