30.08.2016
  • 22:42Brasilien: Absetzungsverfahren gegen Präsidentin in letzter Phase

  • 22:13Niederlande: Neues Museum für moderne Kunst

  • 21:52Türkei verbittet sich US-Kritik an Vorgehen in Syrien

  • 21:30Pärchen vergisst Drogen im Zug und geht zur Polizei

  • 21:16"IS" verkündet Tod seines Sprechers

  • 20:59UN-Studie zu Keimen im Wasser

  • 20:35Merkel sieht deutsche Versäumnisse in Flüchtlingspolitik

  • 20:09Dänemark verschärft Asylgesetze

  • 19:45Tortenattacke auf AfD-Chef Meuthen

  • 19:32Inflation in Deutschland im August unverändert bei 0,4 Prozent

  • 19:12Italien: Zweites Staatsbegräbnis

  • 18:55Estland: Präsidentenwahl wieder gescheitert

  • 18:26Hinz ab Donnerstag keine Abgeordnete im Bundestag mehr

  • 18:14Familie aus Bayern verunglückt bei Verkehrsunfall auf Mallorca

  • 17:52Politologe zur K-Frage: "Wer sich zu früh bewegt, verliert"

  • 17:41Frankreich: Wirtschaftsminister Macron tritt zurück

  • 17:21Polizisten mit Motorsäge attackiert - Polizeikugel stoppt Angreifer

  • 16:54UN gegen Burkini-Verbot

  • 16:24Türkischer Außenminister fordert Visafreiheit bis Oktober

  • 16:00Amatrice bereitet sich auf Staatsbegräbnis vor

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 22:42Brasilien: Absetzungsverfahren gegen Präsidentin in letzter Phase

  • 22:13Niederlande: Neues Museum für moderne Kunst

  • 21:52Türkei verbittet sich US-Kritik an Vorgehen in Syrien

  • 21:30Pärchen vergisst Drogen im Zug und geht zur Polizei

  • 21:16"IS" verkündet Tod seines Sprechers

  • 20:59UN-Studie zu Keimen im Wasser

  • 20:35Merkel sieht deutsche Versäumnisse in Flüchtlingspolitik

  • 20:09Dänemark verschärft Asylgesetze

  • 19:45Tortenattacke auf AfD-Chef Meuthen

  • 19:32Inflation in Deutschland im August unverändert bei 0,4 Prozent

  • 19:12Italien: Zweites Staatsbegräbnis

  • 18:55Estland: Präsidentenwahl wieder gescheitert

  • 18:26Hinz ab Donnerstag keine Abgeordnete im Bundestag mehr

  • 18:14Familie aus Bayern verunglückt bei Verkehrsunfall auf Mallorca

  • 17:52Politologe zur K-Frage: "Wer sich zu früh bewegt, verliert"

  • 17:41Frankreich: Wirtschaftsminister Macron tritt zurück

  • 17:21Polizisten mit Motorsäge attackiert - Polizeikugel stoppt Angreifer

  • 16:54UN gegen Burkini-Verbot

  • 16:24Türkischer Außenminister fordert Visafreiheit bis Oktober

  • 16:00Amatrice bereitet sich auf Staatsbegräbnis vor

  • 22:42Brasilien: Absetzungsverfahren gegen Präsidentin in letzter Phase

  • 21:52Türkei verbittet sich US-Kritik an Vorgehen in Syrien

  • 21:16"IS" verkündet Tod seines Sprechers

  • 20:35Merkel sieht deutsche Versäumnisse in Flüchtlingspolitik

  • 20:09Dänemark verschärft Asylgesetze

  • 19:45Tortenattacke auf AfD-Chef Meuthen

  • 19:12Italien: Zweites Staatsbegräbnis

  • 18:55Estland: Präsidentenwahl wieder gescheitert

  • 18:26Hinz ab Donnerstag keine Abgeordnete im Bundestag mehr

  • 17:52Politologe zur K-Frage: "Wer sich zu früh bewegt, verliert"

  • 17:41Frankreich: Wirtschaftsminister Macron tritt zurück

  • 16:54UN gegen Burkini-Verbot

  • 16:24Türkischer Außenminister fordert Visafreiheit bis Oktober

  • 15:34Bericht: Hartz IV-Regelsätze sollen 2017 steigen

  • 15:10Mindestens zehn Tote bei Terroranschlag in Mogadischu

  • 13:56Weitere Verfassungsklagen gegen Ceta

  • 13:28Frankreichs Wirtschaftsminister Macron kündigt Rücktritt an

  • 12:39Bericht: US-Regierung irritiert über Gabriels Äußerungen zu TTIP

  • 10:44Bericht: Flucht über das Mittelmeer ist 2016 gefährlicher geworden

  • 10:18Frankreich will TTIP-Verhandlungen stoppen

  • 19:32Inflation in Deutschland im August unverändert bei 0,4 Prozent

  • 14:48Rentenangleichung im Osten droht zu scheitern

  • 14:24Chef des Weltstahlverbands: Notfalls Standorte schließen

  • 12:16Irland widerspricht Brüsseler Entscheidung zu Apple-Steuern

  • 11:57EU: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen

  • 09:02Früherer EU-Kommissar Verheugen sagt zum VW-Skandal aus

  • 06:26Immer mehr Rentner mit Minijobs

  • 23:10Mondelez verliert den Appetit auf Hershey

  • 23:02Viele US-Kunden wollen Regelung im VW-Dieselskandal annehmen

  • 19:42VW: Hamburg wird Zentrum für Projekte zur städtischen Mobilität

  • 18:07Nutonomy will bis 2020 in zehn Städten fahrerlose Taxis einsetzen

  • 17:10Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

  • 16:31Nach Aufsichtsrats-Revolte: Stada sucht neue Vorstände

  • 15:15VW-Diesel-Skandal: Gewerbesteuer in vielen Gemeinden sinkt drastisch

  • 13:52RWE-Ökostromtochter kauft Solarfirma

  • 12:06Millionen Minderjährige in Deutschland zu arm für Urlaub

  • 11:06Bremer Finanzausschuss-Chef: Mindestens 480 Millionen Euro für BLB

  • 10:25VW-Standorte arbeiten nach Zulieferer-Streit wieder

  • 23:10Bericht: Schwäbisch-Hall verteidigt Kündigung von Bausparverträgen

  • 18:58Bericht: 22.000 VW-Autos wegen Zulieferstreits nicht gebaut

  • 22:13Niederlande: Neues Museum für moderne Kunst

  • 21:30Pärchen vergisst Drogen im Zug und geht zur Polizei

  • 20:59UN-Studie zu Keimen im Wasser

  • 18:14Familie aus Bayern verunglückt bei Verkehrsunfall auf Mallorca

  • 17:21Polizisten mit Motorsäge attackiert - Polizeikugel stoppt Angreifer

  • 16:00Amatrice bereitet sich auf Staatsbegräbnis vor

  • 13:07Drei deutsche Filme gewinnen Studenten-Oscars

  • 11:36Taifun bedroht Katastrophengebiet von Fukushima

  • 11:10Selbstmordanschlag auf chinesische Botschaft in Kirgisistan

  • 06:58Studie: Ersatz von Palmöl kann Umweltprobleme verschärfen

  • 23:41Gnadengesuch des Lennon-Mörders zum neunten Mal abgewiesen

  • 22:11Hollywood-Komiker Gene Wilder gestorben

  • 20:30Streit um Ort des Staatsbegräbnisses für Erdbebenopfer beigelegt

  • 18:05Dotcom will seine Auslieferung zum Internetspektakel machen

  • 17:36Studie: Jeder Dritte Student würde gern im Staatsdienst arbeiten

  • 17:22Wien: 900 Fluggäste stranden am Airport

  • 16:54Papst Franziskus empfängt Mark Zuckerberg

  • 16:45Blitze töten mehr als 300 Rentiere in Südnorwegen

  • 12:54Schwere Explosion an Kriminallabor in Brüssel

  • 10:01In Afghanistan entführte Australierin wieder frei

  • 22:14Schalke leiht Konopljanka aus

  • 21:58Mustafi wechselt zum FC Arsenal

  • 21:49Leipzig holt Leverkusens Papadopoulos

  • 21:44Beck eine Runde weiter

  • 19:33Becker ausgeschieden, A.Zverev weiter

  • 19:18Koch siegt, Morosow mit Weltrekord

  • 18:16Länderspiele ohne verletzten Can

  • 16:08Potsdam wochenlang ohne Wälti

  • 16:07Nürnberg leiht Matavz aus

  • 15:20Werder will Gnabry verpflichten

  • 14:43Kuntz als neuer U21-Trainer vorgestellt

  • 14:17Göttingen verpflichtet Veikalas

  • 14:10Norwegen plagen Verletzungssorgen

  • 14:05Wolfsburg: Kein Draxler-Abgang

  • 13:58Ryder-Cup: Kaymer dabei

  • 13:32Dressur: Brenner nicht nach Rio

  • 13:01Schweinsteiger: "USA ist eine Option"

  • 12:49Leipziger Bruno zu Anderlecht

  • 12:47Hart vor Wechsel zum FC Turin

  • 12:45ÖFB: Baumgartlinger neuer Käpitän

merkzettel

Urteil im Porsche-Prozess Erwartbare Freisprüche im Strafprozess

BildWendelin Wiedeking
Wendelin Wiedeking

Freispruch für Wiedeking - die Staatsanwaltschaft hatte mehr als zwei Jahre Haft gefordert.

(Quelle: reuters)

VideoVW: US-Chef Horn tritt zurück
Michael Horn, der US-Vorstandschef von Volkswagen, tritt im Abgas-Skandal mit sofortiger Wirkung zurück. Das teilte die US-Tochter Volkswagen Group of America mit.

Michael Horn, der US-Vorstandschef von Volkswagen, tritt im Abgas-Skandal mit sofortiger Wirkung zurück. Das teilte die US-Tochter Volkswagen Group of America mit.

(10.03.2016)

von Christoph Schneider

Das Landgericht Stuttgart hat die ehemaligen Porsche-Vorstände Wiedeking und Härter vom Vorwurf der Marktmanipulation im Zusammenhang mit der Übernahmeschlacht um Volkswagen 2008 freigesprochen. Eine Verurteilung wäre "nicht rational begründbar" gewesen, sagte Richter Frank Maurer. 

Nein, leicht hat es sich die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Stuttgart mit ihrem Urteil nach 21 Prozesstagen nicht gemacht. Eigentlich wollte das Gericht schon im Februar seinen Spruch verkünden, doch es gab neue Anträge und das Gericht trat erneut in die Beweisaufnahme ein.

Freisprüche, die erwartbar waren

Am Ende stehen nun zwei Freisprüche für Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und den früheren Finanzvorstand des Stuttgarter Autobauers Holger Härter. Freisprüche, die nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme erwartbar waren. Eine Verurteilung wäre "nicht rational begründbar gewesen", so der Vorsitzende Richter Frank Maurer in seiner Urteilsbegründung. Denn: Die Staatsanwaltschaft musste in ihrem Plädoyer etwas kleinlaut einräumen, dass die Zeugen die Anklagepunkte nicht wesentlich hätten stützen können. Trotzdem: Es gebe ausreichend Indizien, die die Anklage stützen würden, so die Staatsanwaltschaft; Wiedeking und Härtter hätten ihre Pläne verschleiert oder über diese nur mangelhaft informiert. Eine Gefängnisstrafe forderten die Ankläger für beide Angeklagte, zweieinhalb Jahre für Wendelin Wiedeking, obendrauf noch eine Geldbuße, zweieinviertel Jahre für Holger Härter. Doch das Gericht folgte den Anträgen der Verteidiger und sprach beide frei.

Machtkampf bei VW
Wirtschaftsstrafverfahren sind komplex und schwierig. So denn Zeugen den Anlagevorwurf nicht ausreichend stützen, muss die Indizienkette der Staatsanwaltschaft nahezu lückenlos sein. Doch die geheimen Pläne, den Kurs der Aktie hochzujubeln und dann Kasse zu machen, die gab es nicht, sagen die Verteidiger. Und das Gericht schließt sich dem an: "Es gab keinen Geheimplan", so der Vorsitzende Richter Maurer.

Die Anklage "hat sich verrechnet"

Dass die Kassen des Unternehmens wegen misslungener Optionsgeschäfte so gut wie leer gewesen sein sollen und Milliardenverluste gedroht hätten, stimme nicht – die Anklage habe sich verrechnet, sagen die Verteidiger. Im Ergebnis sieht es das Gericht auch so.
Gut, dass die Wirtschaftsstrafkammer gründlich vorging und sich für das Verfahren ausreichend Zeit nahm. Dass am Ende Freisprüche stehen, ist in diesem Fall nur konsequent.

Porsches versuchte VW-Übernahme

2005: Porsche steigt bei VW ein

25. September: Porsche beteiligt sich mit rund 20 Prozent an VW. Der Einstieg wird mit gemeinsamen Projekten begründet.

2008: Porsche stockt Anteile auf

16. September: Porsche sichert sich wesentlichen Einfluss bei Volkswagen. Mit der Aufstockung der VW-Anteile auf 35,14 Prozent ist gegen den Willen der Stuttgarter bei VW nichts mehr möglich.

26. Oktober: Porsche kündigt an, den Anteil an VW im Jahr 2008 auf 50 Prozent und im Jahr 2009 auf 75 Prozent aufstocken zu wollen und einen Beherrschungsvertrag anzustreben. Der Sportwagenbauer hält nun 42,6 Prozent der VW-Stammaktien sowie 31,5 Prozent in Optionen.

28. Oktober: Der Kurs der VW-Aktie steigt kurzfristig über 1.000 Euro, fast das Zehnfache des Kurses vom Jahresbeginn.

2009: Porsche muss auf Übernahme verzichten

25. März: Porsche sichert sich zur Aufstockung seiner VW-Anteile eine neue Kreditlinie von zehn Milliarden Euro. Der Kreditvertrag erlaubt sogar ein Volumen von 12,5 Milliarden Euro.

6. Mai: Das Blatt wendet sich: Nach einem Treffen der Eigentümerfamilien Porsche und Piëch verzichtet der überschuldete Sportwagenbauer auf eine VW-Übernahme und will nun stattdessen einen gemeinsamen Konzern gründen.

11. Mai: VW-Aufsichtsratschef und Porsche-Miteigentümer Ferdinand Piëch entzieht Porsche-Chef Wendelin Wiedeking das Vertrauen.

23. Juli: Wiedeking verlässt das Unternehmen. Der Aufsichtsrat von Porsche beschließt eine Kapitalerhöhung von mindestens fünf Milliarden Euro. Ziel ist nun die Bildung eines integrierten Automobilkonzerns aus Porsche und Volkswagen.

20. August: Die Staatsanwaltschaft durchsucht bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen und an anderen Orten Geschäftsräume. Ermittelt wird gegen Wiedeking und den ehemaligen Finanzvorstand Härter wegen Verdachts der Marktmanipulation.

2010: Erste Klagen gegen Wiedeking und Härter

25. Januar: Eine Gruppe von Investmentfonds reicht bei einem Bundesgericht in New York Klage gegen die Porsche Automobil Holding sowie Wiedeking und Härter ein. Sie werfen Porsche vor, im Zuge der versuchten Übernahme von Volkswagen die Investoren getäuscht zu haben und fordern für Verluste Schadenersatz von über zwei Milliarden Dollar.

30. Januar: Eine Münchner Kanzlei bereitet für institutionelle Investoren auch hierzulande Klagen vor.

17. November: Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart lehnt eine Klage gegen Beschlüsse der Porsche-Hauptversammlung 2009 ab. Die Kläger fühlten sich nicht ausreichend über riskante Wertpapiergeschäfte bei dem Übernahmeversuch informiert.

30. Dezember: Das New Yorker Gericht weist die Sammelklage in erster Instanz ab. Doch die Verfahren gehen weiter. Neben New York sind London, Stuttgart, Braunschweig, Frankfurt und Hannover wichtige Prozessschauplätze.

2012: Porsche wird zur VW-Marke

29. Februar: Nach einem Urteil des OLG Stuttgart hat Piëch Pflichten als Porsche-Aufsichtsrat verletzt, weil er sich keine Klarheit über die Optionsgeschäfte beim Übernahmeversuch verschafft habe. Piëch weist den Vorwurf zurück.

6. März: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart teilt mit, dass sie gegen drei Porsche-Manager, darunter Härter, Anklage wegen Verdachts des Kreditbetrugs erhoben hat.

27. Juni: In Braunschweig beginnt der erste deutsche Schadenersatzprozess wegen der Kurskapriolen 2008. Anleger fordern in fünf Klagen über vier Milliarden Euro von Porsche und Volkswagen.

1. August: Porsche geht endgültig als zwölfte Marke in den VW-Konzern ein.

5. September: Vor dem Landgericht Stuttgart startet der Betrugsprozess gegen Härter.

19. September: Das Landgericht Braunschweig weist die ersten beiden Klagen der Anleger auf Schadenersatz von Porsche ab.

19. Dezember: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt Anklage gegen Wiedeking wegen Marktmanipulation.

(Quelle: dapd, dpa)

18.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen