26.07.2016
  • 10:08Mytaxi fusioniert mit Hailo

  • 09:49Explosionen in der Nähe des Flughafens von Mogadischu

  • 09:41Commerzbank-Gewinn schrumpft

  • 09:05Entschuldigung an US-Senator Sanders

  • 08:41Kabinenpersonal-Streik sorgt für Ausfälle bei Air France

  • 08:26Seehofer kündigt mehr Polizei an

  • 08:17Rudern: Drei Russen ausgeschlossen

  • 08:07Polizeibehörde warnt vor IS-Rückkehrern

  • 07:42Katholischer Weltjugendtag beginnt mit Eröffnungsmesse in Krakau

  • 07:19Strobl fordert gründliche Überprüfung von Flüchtlingen

  • 07:05Michelle Obama wirbt für Clinton

  • 06:53Japan: Angreifer tötet 19 Menschen bei Messerattacke in Behindertenheim

  • 06:28Sonnenflieger beendet Weltumrundung

  • 06:07Erdogan wirft EU Wortbruch vor

  • 05:58Sanders: Clinton muss Präsidentin werden

  • 23:39Bericht: Tote bei Messerattacke in Behindertenheim in Japan

  • 23:37Südsudans Präsident Kiir setzt Rivalen Machar ab

  • 23:26UN-Nothilfekoordinator fordert wöchentliche Waffenruhe für Aleppo

  • 23:08Brücke über den Bosporus wird nach Putschversuch umbenannt

  • 22:43US-Demokraten eröffnen Parteitag

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 10:08Mytaxi fusioniert mit Hailo

  • 09:49Explosionen in der Nähe des Flughafens von Mogadischu

  • 09:41Commerzbank-Gewinn schrumpft

  • 09:05Entschuldigung an US-Senator Sanders

  • 08:41Kabinenpersonal-Streik sorgt für Ausfälle bei Air France

  • 08:26Seehofer kündigt mehr Polizei an

  • 08:17Rudern: Drei Russen ausgeschlossen

  • 08:07Polizeibehörde warnt vor IS-Rückkehrern

  • 07:42Katholischer Weltjugendtag beginnt mit Eröffnungsmesse in Krakau

  • 07:19Strobl fordert gründliche Überprüfung von Flüchtlingen

  • 07:05Michelle Obama wirbt für Clinton

  • 06:53Japan: Angreifer tötet 19 Menschen bei Messerattacke in Behindertenheim

  • 06:28Sonnenflieger beendet Weltumrundung

  • 06:07Erdogan wirft EU Wortbruch vor

  • 05:58Sanders: Clinton muss Präsidentin werden

  • 23:39Bericht: Tote bei Messerattacke in Behindertenheim in Japan

  • 23:37Südsudans Präsident Kiir setzt Rivalen Machar ab

  • 23:26UN-Nothilfekoordinator fordert wöchentliche Waffenruhe für Aleppo

  • 23:08Brücke über den Bosporus wird nach Putschversuch umbenannt

  • 22:43US-Demokraten eröffnen Parteitag

  • 09:49Explosionen in der Nähe des Flughafens von Mogadischu

  • 09:05Entschuldigung an US-Senator Sanders

  • 08:26Seehofer kündigt mehr Polizei an

  • 08:07Polizeibehörde warnt vor IS-Rückkehrern

  • 07:19Strobl fordert gründliche Überprüfung von Flüchtlingen

  • 07:05Michelle Obama wirbt für Clinton

  • 06:07Erdogan wirft EU Wortbruch vor

  • 05:58Sanders: Clinton muss Präsidentin werden

  • 23:37Südsudans Präsident Kiir setzt Rivalen Machar ab

  • 23:26UN-Nothilfekoordinator fordert wöchentliche Waffenruhe für Aleppo

  • 23:08Brücke über den Bosporus wird nach Putschversuch umbenannt

  • 22:43US-Demokraten eröffnen Parteitag

  • 22:31Sanders beschwört Anhänger: Wählt Hillary Clinton

  • 22:13Regierung will Preisbremse bei Arzneimitteln anziehen

  • 21:21FBI untersucht Hackerattacke auf Demokratische Partei

  • 21:05De Maiziere: Flüchtlinge sind weder Heilige noch Sünder

  • 20:03Schottische Regierungschefin: Alle Optionen offen nach Brexit-Votum

  • 19:49Arabische Liga trifft sich in Mauretanien

  • 19:22Umfrage: Trump zieht an Clinton vorbei

  • 18:39Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Ansbach

  • 10:08Mytaxi fusioniert mit Hailo

  • 09:41Commerzbank-Gewinn schrumpft

  • 08:41Kabinenpersonal-Streik sorgt für Ausfälle bei Air France

  • 20:28Nintendo-Aktie stürzt ab - Ernüchterung über "Pokemon Go"

  • 13:19Telekom-Konzern Verizon kauft Web-Geschäft von Yahoo

  • 10:40Bauboom in Deutschland hält an

  • 06:17IW fordert höheres Renteneintrittsalter

  • 00:01Verizon kauft offenbar Yahoo

  • 19:06China: Strafzölle gegen Stahlprodukte

  • 15:10China präsentiert größtes Amphibien-Flugzeug der Welt

  • 13:05Zeitung: Edeka wirft Gericht Fehler vor

  • 12:22G20-Finanzminister setzen auf Reformen für mehr Wachstum

  • 10:47G20 verbreiten trotz Brexit-Votums Zuversicht

  • 08:50Neue Regeln für Schadenersatzklagen könnten Lkw-Kartell treffen

  • 19:32G20-Länder sehen sich gewappnet für Brexit-Folgen

  • 18:55Chrysler ruft mehr als 400.000 Fahrzeuge zurück

  • 18:33VW in Südkorea unter Druck

  • 17:51E.ON-Tochter Uniper plant Stellenabbbau

  • 09:03G20-Finanzminister wollen strengere Steuerregeln für Konzerne

  • 08:23Schäuble: G20 wollen für sozial gerechte Steuerpolitik sorgen

  • 07:42Katholischer Weltjugendtag beginnt mit Eröffnungsmesse in Krakau

  • 06:53Japan: Angreifer tötet 19 Menschen bei Messerattacke in Behindertenheim

  • 06:28Sonnenflieger beendet Weltumrundung

  • 23:39Bericht: Tote bei Messerattacke in Behindertenheim in Japan

  • 21:52Erstes Baby mit Hirnschäden wegen Zika-Infektion in Europa geboren

  • 18:51Gang verwechselt: 86-Jährige fährt mit Auto in Kita

  • 12:22Münchner Olympia-Einkaufszentrum nach Gedenkgottesdienst geöffnet

  • 12:00Mutmaßlicher Mitwisser traf sich mit Amokläufer von München am Tatort

  • 11:22Bericht: Schüsse in Club in Florida - zwei Tote

  • 10:21Loveparade: Online-Petition für Strafprozess

  • 10:07Bad Hersfeld: Fußgänger am Bahnübergang von ICE überfahren

  • 09:38Machetenangriff in Reutlingen offenbar Beziehungstat

  • 09:25Kalifornien: Brände wüten weiter

  • 08:33Bayreuther Festspiele starten nach Amoklauf ohne Staatsempfang

  • 07:58Kritik an IOC-Entscheidung

  • 07:30Nach Amoklauf: De Maiziere warnt vor Verbreitung von Falschinfos im Netz

  • 06:49Australier boykottieren Olympisches Dorf

  • 01:33Explosion in Ansbach: Offenbar Sprengstoffanschlag

  • 22:20München: Freund des Amokläufers festgenommen

  • 20:08Messerattacke im Zug

  • 09:33Cleveland verlängert mit Lue

  • 09:05Ringen: Verband verlangt Beweise

  • 08:20Nairo Quintana nicht nach Rio

  • 08:17Rudern: Drei Russen ausgeschlossen

  • 22:48Beck in Montreal schon raus

  • 22:32OK: Dorf bis Ende der Woche perfekt

  • 21:40Stoke City verpflichtet Allen

  • 19:47Auch Argentinier beklagen Mängel

  • 18:56Manchester-Derby in China abgesagt

  • 18:40Stuttgart holt Hosogai von Hertha BSC

  • 18:13Doping: Manning freigesprochen

  • 17:43Russische Reiter dürfen in Rio starten

  • 17:22Erste Schwimmer von Rio ausgeschlossen

  • 17:12Kostic-Wechsel zum HSV perfekt

  • 16:31Jung reitet in Rio auf Sam

  • 16:12Athleten reagieren mit Unverständnis

  • 16:03Niersbach: "Unangemessen und überzogen"

  • 15:35FIFA sperrt Niersbach für ein Jahr

  • 14:24Hörmann verteidigt IOC-Chef Bach

  • 14:18Brooks schließt sich Bayreuth an

merkzettel

Kampf gegen den IS "Ideologien lassen sich militärisch nicht besiegen"

BildIS-Kämpfer in Syrien
Archiv: IS-Kämpfer in Syrien am 14.012014

(Archivbild)

(Quelle: ap)

VideoLeben in der IS-Hochburg Rakka
Aktivist mit Anonymous-Maske

Wie ist das Leben in einer Stadt, die radikale Dschihadisten kontrollieren? Ein Interview mit einem Aktivist in Rakka, der Hochburg des sogenannten "Islamischen Staats".

(23.11.2015)

VideoKindersoldaten: Zum Töten ausgebildet
Kindersoldaten

Die Terrormiliz Islamischer Staat verschleppt und misshandelt Kinder und bildet sie zum Töten aus. Der neunjährige Kindersoldat Milan kann nach acht Monaten IS-Gefangenschaft flüchten.

(05.11.2015)

Video"Daesch" statt "IS"?
Terrormiliz

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hatte viele Bezeichnungen, die neueste hassen sie: „Daesch“ ; auf arabisch umgangssprachlich für „Fanatiker“. Heuteplus erklärt, warum der Name die Runde macht.

(24.11.2015)

Weiter bombardieren oder vielleicht doch Bodentruppen schicken? In Rom haben sich die Außenminister der Militärallianz gegen den Islamischen Staat zur Strategieberatung getroffen. "Ideologien aber lassen sich militärisch nicht besiegen", sagt IS-Experte Christoph Günther im heute.de-Interview. 

heute.de: Seit Sommer 2014 hält der IS zahlreiche Gebiete in Syrien und im Irak besetzt. Über was für Regionen reden wir da?

Christoph Günther: Da sind zum einen sehr große Wüstengebiete im Westirak und spärlich besiedelte Regionen in Syrien, aber ebenso auch große Städte wie Rakka und Mossul. Insgesamt leben in den Gebieten, die der IS besetzt hat, geschätzte 5 Millionen Menschen. Der wesentliche Aspekt dabei ist aber die Bedeutung des gesamten Raums. Der IS hat es geschafft, die Grenzen zwischen Syrien und Irak zu nivellieren. Damit sind beide Staaten in Frage gestellt. Heute kann man faktisch auf dem Gebiet des IS von Rakka bis nach Mossul reisen.

heute.de: US-Außenminister John Kerry hat gerade berichtet, dass bis zu 40 Prozent der Gebiete von der internationalen Allianz wieder befreit wurden. Ein großer Erfolg?

Dr. Christoph Günther ist ...
Christoph Günther

... Islamwissenschaftler und lehrt an den Universitäten Leipzig, Marburg und Mainz. Sein Buch zur Genese und Ideologie des "Islamischen Staates Irak" ist im Ergon-Verlag erschienen.

Günther: Ich denke, dass die Zahlen grundlegend nicht falsch sind – aber man muss sehen, was das tatsächlich für die Existenz des IS bedeutet. Die Militärkoalition hat es doch im wesentlichen mit einem Gegner zu tun, der von seiner Ideologie profitiert. Natürlich kann man über die Kontrolle von Territorien Autorität erreichen. Auf der anderen Seite ist es bestimmten Teilen des IS gleichgültig, ob sie militärisch besiegt werden. Sie wollen ein religiöses Regime auf der ganzen Welt – auch wenn das noch tausende Jahre dauert. Zeit spielt da keine Rolle.

heute.de: Kaum mehr also als ein Haufen religiöser Fanatiker?

Günther: Einige, aber längst nicht alle. Der IS ist eine soziopolitische Bewegung, die sich aus unterschiedlichen Einzelgruppen zusammensetzt, die zumindest bestimmte Ziele teilen. Und das sind vor allem die Beseitigung der Regime in Bagdad und Damaskus. Ein großer Teil des IS hat tatsächlich wenig Interesse an einer religiösen Gesellschaft, sondern ist vorrangig an politischer und wirtschaftlicher Macht interessiert. Und vermutlich könnte es etwas bringen, mit denen auch mal zu verhandeln.

heute.de: Geschieht dies bereits?

Günther: Zumindest offiziell noch nicht. Aber die Forderungen danach werden lauter in den vergangenen Monaten, nicht nur von Fanatikern und Terroristen zu sprechen, sondern auch die Perspektiven zu erweitern. Man muss versuchen, diejenigen Teile an sich zu binden, die von einer möglichen Einigung mehr zu erwarten haben.

heute.de: Wie passt das zu John Kerrys Ankündigung, dass man den IS 2016 entscheidend schwächen will?

Günther: Diejenigen, die tatsächlich von ihrer Ideologie getrieben sind, lassen sich nicht mit militärischen Mitteln bekämpfen. Da spielt sogar jeder Kollateralschaden den "Fanatikern" in die Hände, weil sie das für ihre eigene Erzählweise ausnutzen können. Und sollte es wirklich zu Bodeneinsätzen kommen, dürften sich viele der IS-Kämpfer neue Betätigungsfelder suchen – zum Beispiel in Tschetschenien, Mali oder Tunesien und dort ihre teilweise hervorragende militärische Ausbildung einsetzen. Als einzige langfristige Lösung sehe ich, dass man den verschiedenen Gruppen Alternativen anbietet. Damit wird man die Fundamentalisten nicht ansprechen können, aber das ist aus meiner Sicht der kleinste Teil beim IS. Wenn man dem viel größeren Teil aber Perspektiven verschafft, kann man die Wirkungsmacht der Bewegung deutlich einschränken. Das wissen sicherlich auch die Beteiligten der internationalen Allianz sehr gut. Nur kann man mit militärischen Aktionen viel schneller unter Beweis stellen, dass man auch etwas tut.

Der Aufstieg des IS

Terror im Namen Allahs

Jubelnde IS-Anhänger

Die Doku zeichnet nach, wie die islamistische Terrororganisation IS im syrischen Bürgerkrieg innerhalb eines Jahres an Stärke gewann, wie sie sich finanziert und wie sie agiert.

heute.de: Welche Rolle spielt dabei die Bevölkerung in den besetzten Gebieten?

Günther: Es ist unklar, welche Autorität der IS vor Ort tatsächlich hat. Es gibt aber eine ganze Reihe von Gründen, warum die Bevölkerung den IS zumindest billigen könnte. Die einen sind schon froh, wenn keine Bomben fallen. Die anderen sehen, dass der IS Staatsaufgaben übernimmt und Stromleitungen legt, Nahrungsmittel organisiert oder für Arbeit sorgt. Oder erkennen an, dass der IS an ein Ehrgefühl der sunnitischen Bevölkerung appelliert und diese wiederherstellen möchte. Und andere stehen tatsächlich hinter dem religiösen Gedanken des Kalifatsstaats. Wie viele Menschen den IS billigen und wie viele brutal unterdrückt werden, wissen wir nicht.

Das Interview führte Christian Thomann-Busse

02.02.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen