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Kampf gegen den IS "Ideologien lassen sich militärisch nicht besiegen"

BildIS-Kämpfer in Syrien
Archiv: IS-Kämpfer in Syrien am 14.012014

(Archivbild)

(Quelle: ap)

VideoLeben in der IS-Hochburg Rakka
Aktivist mit Anonymous-Maske

Wie ist das Leben in einer Stadt, die radikale Dschihadisten kontrollieren? Ein Interview mit einem Aktivist in Rakka, der Hochburg des sogenannten "Islamischen Staats".

(23.11.2015)

VideoKindersoldaten: Zum Töten ausgebildet
Kindersoldaten

Die Terrormiliz Islamischer Staat verschleppt und misshandelt Kinder und bildet sie zum Töten aus. Der neunjährige Kindersoldat Milan kann nach acht Monaten IS-Gefangenschaft flüchten.

(05.11.2015)

Video"Daesch" statt "IS"?
Terrormiliz

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hatte viele Bezeichnungen, die neueste hassen sie: „Daesch“ ; auf arabisch umgangssprachlich für „Fanatiker“. Heuteplus erklärt, warum der Name die Runde macht.

(24.11.2015)

Weiter bombardieren oder vielleicht doch Bodentruppen schicken? In Rom haben sich die Außenminister der Militärallianz gegen den Islamischen Staat zur Strategieberatung getroffen. "Ideologien aber lassen sich militärisch nicht besiegen", sagt IS-Experte Christoph Günther im heute.de-Interview. 

heute.de: Seit Sommer 2014 hält der IS zahlreiche Gebiete in Syrien und im Irak besetzt. Über was für Regionen reden wir da?

Christoph Günther: Da sind zum einen sehr große Wüstengebiete im Westirak und spärlich besiedelte Regionen in Syrien, aber ebenso auch große Städte wie Rakka und Mossul. Insgesamt leben in den Gebieten, die der IS besetzt hat, geschätzte 5 Millionen Menschen. Der wesentliche Aspekt dabei ist aber die Bedeutung des gesamten Raums. Der IS hat es geschafft, die Grenzen zwischen Syrien und Irak zu nivellieren. Damit sind beide Staaten in Frage gestellt. Heute kann man faktisch auf dem Gebiet des IS von Rakka bis nach Mossul reisen.

heute.de: US-Außenminister John Kerry hat gerade berichtet, dass bis zu 40 Prozent der Gebiete von der internationalen Allianz wieder befreit wurden. Ein großer Erfolg?

Dr. Christoph Günther ist ...
Christoph Günther

... Islamwissenschaftler und lehrt an den Universitäten Leipzig, Marburg und Mainz. Sein Buch zur Genese und Ideologie des "Islamischen Staates Irak" ist im Ergon-Verlag erschienen.

Günther: Ich denke, dass die Zahlen grundlegend nicht falsch sind – aber man muss sehen, was das tatsächlich für die Existenz des IS bedeutet. Die Militärkoalition hat es doch im wesentlichen mit einem Gegner zu tun, der von seiner Ideologie profitiert. Natürlich kann man über die Kontrolle von Territorien Autorität erreichen. Auf der anderen Seite ist es bestimmten Teilen des IS gleichgültig, ob sie militärisch besiegt werden. Sie wollen ein religiöses Regime auf der ganzen Welt – auch wenn das noch tausende Jahre dauert. Zeit spielt da keine Rolle.

heute.de: Kaum mehr also als ein Haufen religiöser Fanatiker?

Günther: Einige, aber längst nicht alle. Der IS ist eine soziopolitische Bewegung, die sich aus unterschiedlichen Einzelgruppen zusammensetzt, die zumindest bestimmte Ziele teilen. Und das sind vor allem die Beseitigung der Regime in Bagdad und Damaskus. Ein großer Teil des IS hat tatsächlich wenig Interesse an einer religiösen Gesellschaft, sondern ist vorrangig an politischer und wirtschaftlicher Macht interessiert. Und vermutlich könnte es etwas bringen, mit denen auch mal zu verhandeln.

heute.de: Geschieht dies bereits?

Günther: Zumindest offiziell noch nicht. Aber die Forderungen danach werden lauter in den vergangenen Monaten, nicht nur von Fanatikern und Terroristen zu sprechen, sondern auch die Perspektiven zu erweitern. Man muss versuchen, diejenigen Teile an sich zu binden, die von einer möglichen Einigung mehr zu erwarten haben.

heute.de: Wie passt das zu John Kerrys Ankündigung, dass man den IS 2016 entscheidend schwächen will?

Günther: Diejenigen, die tatsächlich von ihrer Ideologie getrieben sind, lassen sich nicht mit militärischen Mitteln bekämpfen. Da spielt sogar jeder Kollateralschaden den "Fanatikern" in die Hände, weil sie das für ihre eigene Erzählweise ausnutzen können. Und sollte es wirklich zu Bodeneinsätzen kommen, dürften sich viele der IS-Kämpfer neue Betätigungsfelder suchen – zum Beispiel in Tschetschenien, Mali oder Tunesien und dort ihre teilweise hervorragende militärische Ausbildung einsetzen. Als einzige langfristige Lösung sehe ich, dass man den verschiedenen Gruppen Alternativen anbietet. Damit wird man die Fundamentalisten nicht ansprechen können, aber das ist aus meiner Sicht der kleinste Teil beim IS. Wenn man dem viel größeren Teil aber Perspektiven verschafft, kann man die Wirkungsmacht der Bewegung deutlich einschränken. Das wissen sicherlich auch die Beteiligten der internationalen Allianz sehr gut. Nur kann man mit militärischen Aktionen viel schneller unter Beweis stellen, dass man auch etwas tut.

Der Aufstieg des IS

Terror im Namen Allahs

Jubelnde IS-Anhänger

Die Doku zeichnet nach, wie die islamistische Terrororganisation IS im syrischen Bürgerkrieg innerhalb eines Jahres an Stärke gewann, wie sie sich finanziert und wie sie agiert.

heute.de: Welche Rolle spielt dabei die Bevölkerung in den besetzten Gebieten?

Günther: Es ist unklar, welche Autorität der IS vor Ort tatsächlich hat. Es gibt aber eine ganze Reihe von Gründen, warum die Bevölkerung den IS zumindest billigen könnte. Die einen sind schon froh, wenn keine Bomben fallen. Die anderen sehen, dass der IS Staatsaufgaben übernimmt und Stromleitungen legt, Nahrungsmittel organisiert oder für Arbeit sorgt. Oder erkennen an, dass der IS an ein Ehrgefühl der sunnitischen Bevölkerung appelliert und diese wiederherstellen möchte. Und andere stehen tatsächlich hinter dem religiösen Gedanken des Kalifatsstaats. Wie viele Menschen den IS billigen und wie viele brutal unterdrückt werden, wissen wir nicht.

Das Interview führte Christian Thomann-Busse

02.02.2016
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