24.07.2016

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Landgericht Rostock Fünf Jahre Haft für Anschlag auf Flüchtlingsheim

BildTäter vor Gericht
Anschlag auf Flüchtlingsheim: Täter vor Gericht

(Quelle: dpa)

VideoNPD-Funktionär festgenommen
NPD Nauen sagt bei Facebook: Nein zum Heim in Nauen

In Nauen häufen sich rechtsextreme Straftaten. Die Polizei hat nun mehrere Tatverdächtige festgenommen. Zu ihnen zählt NPD-Funktionär Maik Schneider, der an einem Brandanschlag beteiligt sein soll.

(04.03.2016)

VideoProzess in Hannover
Ein Absperrband der Polizei verwehrt den Zugang zu einer Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf.

Im Prozess um den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf haben die Angeklagten die Tat gestanden. Das Trio muss sich wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes verantworten.

(10.02.2016)

von Annelie Haack

Nach ihrem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim nahe Rostock fuhren sie in die Disko, als wäre nichts gewesen: Florian H. und Thomas H. machten auch keinen Hehl aus ihrer fremdenfeindlichen Motivation. Nun wurden sie wegen versuchten Mordes verurteilt: fünf Jahre Haft. 

Das Haus war noch eingerüstet, als in der Nacht zum 12. Oktober 2014 gegen 0.40 Uhr zwei Molotowcocktails dagegen flogen. 38 Menschen aus Tschetschenien, Eritrea und dem Kosovo schliefen gerade in dem Neubaublock. Zum Glück prallte der eine Brandsatz am Haus ab, der andere setzte ein Fensterbrett in Brand. Da das Haus gerade renoviert wurde, befanden sich hinter den Fenstern leicht entzündliche Baumaterialien. Noch in der Nacht war Barbara Kirchhainer vor Ort. Die ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin erkannte den Ernst der Lage: "Hätte es dort gebrannt, wären unsere Flüchtlinge, wenn sie es zu spät erkannt hätten, nicht mehr rechtzeitig mit ihren Kindern aus den oberen Stockwerken runtergekommen."

Ausländerfeindlich und rassistisch

Wochenlang tappt die Polizei im Dunkeln. Dann setzen die Ermittler eine Belohnung von 3.000 Euro aus, erhöhen den Fahndungsdruck im Dorf. Weil einer der Angeklagten auf Facebook gegen das Asylheim hetzt, hören die Ermittler seine Telefongespräche ab. Diese führen schließlich auf die Spur der Täter. Es ist einer der wenigen Fälle in Deutschland, bei dem nach Anschlägen auf Asylunterkünfte Tatverdächtige gefasst werden konnten.

Florian H. (26) und Thomas H. (25) sind junge Väter, stammen beide aus der Gegend. In der Nacht zum 12. Oktober feiern sie gemeinsam mit Freunden und Verwandten einen Geburtstag nach. Das Gespräch kommt auf das neue Asylheim. Die beiden Täter fühlen sich gesellschaftlich und sozial benachteiligt. Die Politiker würden über ihre Köpfe hinweg entscheiden.

Daher wollten sie gegen die "Ausländer" vorgehen, sagten sie im Prozess vor dem Landgericht Rostock aus. Dabei sei ihnen durchaus bewusst gewesen, dass durch die Brandsätze Menschen hätten sterben können. Das war den beiden Männern damals allerdings egal. Sie seien betrunken gewesen, sagten die jungen Männer. Nach der Tat zogen sie sich um und fuhren in eine Diskothek, wo sie bis in die Morgenstunden feierten.

Geständnisse und Reue wirken strafmildernd

Die Angeklagten legten umfassende Geständnisse ab und zeugten Reue. Sie baten um Entschuldigung. Sie sagten, sie seien erleichtert, dass nicht mehr passierte. Wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung wurden sie nun vom Gericht zu jeweils fünf Jahren Haft verurteilt. Der Vorsitzende Richter machte noch mal deutlich, dass die Angeklagten aus einer ausländerfeindlichen Gesinnung heraus und in ideologischer Verblendung gehandelt hätten.

Ein Urteil, mit dem auch der Rechtsanwalt Peer Stolle zufrieden ist, er vertritt einen der Nebenkläger: "Unsere Mandaten sind vor Krieg und Verfolgung geflohen. Sie haben hier Schutz gesucht. Diesen Schutz haben sie eigentlich auch bekommen. Doch durch diese Tat haben sie wieder gesehen, was Ablehnung, was Hass für Folgen haben kann. Vor allem aus rassistischer Motivation. Sie hoffen jetzt, dass dieses Urteil auch einen Beitrag dazu liefern kann, dass wieder Ruhe einkehrt und sie hier ohne weitere Gefahren leben können."

Nicht der erste Anschlag auf die Unterkunft

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Dabei war dieser nicht der erste Anschlag auf die Asylbewerberunterkunft in Groß Lüsewitz. Bereits im Dezember 2013 hatten Unbekannte das Gebäude mit einem ausländerfeindlichen Schriftzug besprüht. Einige Monate später wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Er gab als Motiv "Frust bei der Arbeit" an. Aus den damals 38 Flüchtlingen sind inzwischen 120 geworden. 50 von ihnen sind Kinder.

Die ehrenamtlichen Helfer kommen an ihre Kapazitätsgrenzen. Barbara Kirchhainer ist nach wie vor aktiv und beobachtet die Situation im Dorf genau: "Im Moment ist die Stimmung sehr gedrückt. Alle kennen die Jungs. Sie sind ja bei uns aufgewachsen. Und viele sind sich nicht einig, wie sie das bewerten sollen. Aber es ist natürlich eine Straftat. Und dieses war auch nicht der erste Anschlag auf unser Asylheim. Aber der erste Brandanschlag. Doch nach jeder Attacke, die gegen unsere Flüchtlinge gelaufen ist, ist die Solidarität im Ort noch größer geworden. Und das ist etwas, was mir Kraft gibt."

07.03.2016
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