26.07.2016
  • 08:26Seehofer kündigt mehr Polizei an

  • 08:17Rudern: Drei Russen ausgeschlossen

  • 08:07Polizeibehörde warnt vor IS-Rückkehrern

  • 07:42Katholischer Weltjugendtag beginnt mit Eröffnungsmesse in Krakau

  • 07:19Strobl fordert gründliche Überprüfung von Flüchtlingen

  • 07:05Michelle Obama wirbt für Clinton

  • 06:53Japan: Angreifer tötet 19 Menschen bei Messerattacke in Behindertenheim

  • 06:28Sonnenflieger beendet Weltumrundung

  • 06:07Erdogan wirft EU Wortbruch vor

  • 05:58Sanders: Clinton muss Präsidentin werden

  • 23:39Bericht: Tote bei Messerattacke in Behindertenheim in Japan

  • 23:37Südsudans Präsident Kiir setzt Rivalen Machar ab

  • 23:26UN-Nothilfekoordinator fordert wöchentliche Waffenruhe für Aleppo

  • 23:08Brücke über den Bosporus wird nach Putschversuch umbenannt

  • 22:43US-Demokraten eröffnen Parteitag

  • 22:31Sanders beschwört Anhänger: Wählt Hillary Clinton

  • 22:13Regierung will Preisbremse bei Arzneimitteln anziehen

  • 21:52Erstes Baby mit Hirnschäden wegen Zika-Infektion in Europa geboren

  • 21:21FBI untersucht Hackerattacke auf Demokratische Partei

  • 21:05De Maiziere: Flüchtlinge sind weder Heilige noch Sünder

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 08:26Seehofer kündigt mehr Polizei an

  • 08:17Rudern: Drei Russen ausgeschlossen

  • 08:07Polizeibehörde warnt vor IS-Rückkehrern

  • 07:42Katholischer Weltjugendtag beginnt mit Eröffnungsmesse in Krakau

  • 07:19Strobl fordert gründliche Überprüfung von Flüchtlingen

  • 07:05Michelle Obama wirbt für Clinton

  • 06:53Japan: Angreifer tötet 19 Menschen bei Messerattacke in Behindertenheim

  • 06:28Sonnenflieger beendet Weltumrundung

  • 06:07Erdogan wirft EU Wortbruch vor

  • 05:58Sanders: Clinton muss Präsidentin werden

  • 23:39Bericht: Tote bei Messerattacke in Behindertenheim in Japan

  • 23:37Südsudans Präsident Kiir setzt Rivalen Machar ab

  • 23:26UN-Nothilfekoordinator fordert wöchentliche Waffenruhe für Aleppo

  • 23:08Brücke über den Bosporus wird nach Putschversuch umbenannt

  • 22:43US-Demokraten eröffnen Parteitag

  • 22:31Sanders beschwört Anhänger: Wählt Hillary Clinton

  • 22:13Regierung will Preisbremse bei Arzneimitteln anziehen

  • 21:52Erstes Baby mit Hirnschäden wegen Zika-Infektion in Europa geboren

  • 21:21FBI untersucht Hackerattacke auf Demokratische Partei

  • 21:05De Maiziere: Flüchtlinge sind weder Heilige noch Sünder

  • 08:26Seehofer kündigt mehr Polizei an

  • 08:07Polizeibehörde warnt vor IS-Rückkehrern

  • 07:19Strobl fordert gründliche Überprüfung von Flüchtlingen

  • 07:05Michelle Obama wirbt für Clinton

  • 06:07Erdogan wirft EU Wortbruch vor

  • 05:58Sanders: Clinton muss Präsidentin werden

  • 23:37Südsudans Präsident Kiir setzt Rivalen Machar ab

  • 23:26UN-Nothilfekoordinator fordert wöchentliche Waffenruhe für Aleppo

  • 23:08Brücke über den Bosporus wird nach Putschversuch umbenannt

  • 22:43US-Demokraten eröffnen Parteitag

  • 22:31Sanders beschwört Anhänger: Wählt Hillary Clinton

  • 22:13Regierung will Preisbremse bei Arzneimitteln anziehen

  • 21:21FBI untersucht Hackerattacke auf Demokratische Partei

  • 21:05De Maiziere: Flüchtlinge sind weder Heilige noch Sünder

  • 20:03Schottische Regierungschefin: Alle Optionen offen nach Brexit-Votum

  • 19:49Arabische Liga trifft sich in Mauretanien

  • 19:22Umfrage: Trump zieht an Clinton vorbei

  • 18:39Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Ansbach

  • 18:22Türkei: Fluglinie entlässt 211 Mitarbeiter

  • 17:32München: Mutmaßlicher Mitwisser des Amokschützen ist wieder frei

  • 20:28Nintendo-Aktie stürzt ab - Ernüchterung über "Pokemon Go"

  • 13:19Telekom-Konzern Verizon kauft Web-Geschäft von Yahoo

  • 10:40Bauboom in Deutschland hält an

  • 06:17IW fordert höheres Renteneintrittsalter

  • 00:01Verizon kauft offenbar Yahoo

  • 19:06China: Strafzölle gegen Stahlprodukte

  • 15:10China präsentiert größtes Amphibien-Flugzeug der Welt

  • 13:05Zeitung: Edeka wirft Gericht Fehler vor

  • 12:22G20-Finanzminister setzen auf Reformen für mehr Wachstum

  • 10:47G20 verbreiten trotz Brexit-Votums Zuversicht

  • 08:50Neue Regeln für Schadenersatzklagen könnten Lkw-Kartell treffen

  • 19:32G20-Länder sehen sich gewappnet für Brexit-Folgen

  • 18:55Chrysler ruft mehr als 400.000 Fahrzeuge zurück

  • 18:33VW in Südkorea unter Druck

  • 17:51E.ON-Tochter Uniper plant Stellenabbbau

  • 09:03G20-Finanzminister wollen strengere Steuerregeln für Konzerne

  • 08:23Schäuble: G20 wollen für sozial gerechte Steuerpolitik sorgen

  • 07:20Online-Händler müssen Elektro-Schrott annehmen

  • 18:35Lufthansa Technik sichert Standort Hamburg - 700 Jobs fallen weg

  • 17:19Boeing räumt in Bilanz auf - Weniger Gewinn erwartet

  • 07:42Katholischer Weltjugendtag beginnt mit Eröffnungsmesse in Krakau

  • 06:53Japan: Angreifer tötet 19 Menschen bei Messerattacke in Behindertenheim

  • 06:28Sonnenflieger beendet Weltumrundung

  • 23:39Bericht: Tote bei Messerattacke in Behindertenheim in Japan

  • 21:52Erstes Baby mit Hirnschäden wegen Zika-Infektion in Europa geboren

  • 18:51Gang verwechselt: 86-Jährige fährt mit Auto in Kita

  • 12:22Münchner Olympia-Einkaufszentrum nach Gedenkgottesdienst geöffnet

  • 12:00Mutmaßlicher Mitwisser traf sich mit Amokläufer von München am Tatort

  • 11:22Bericht: Schüsse in Club in Florida - zwei Tote

  • 10:21Loveparade: Online-Petition für Strafprozess

  • 10:07Bad Hersfeld: Fußgänger am Bahnübergang von ICE überfahren

  • 09:38Machetenangriff in Reutlingen offenbar Beziehungstat

  • 09:25Kalifornien: Brände wüten weiter

  • 08:33Bayreuther Festspiele starten nach Amoklauf ohne Staatsempfang

  • 07:58Kritik an IOC-Entscheidung

  • 07:30Nach Amoklauf: De Maiziere warnt vor Verbreitung von Falschinfos im Netz

  • 06:49Australier boykottieren Olympisches Dorf

  • 01:33Explosion in Ansbach: Offenbar Sprengstoffanschlag

  • 22:20München: Freund des Amokläufers festgenommen

  • 20:08Messerattacke im Zug

  • 08:20Nairo Quintana nicht nach Rio

  • 08:17Rudern: Drei Russen ausgeschlossen

  • 22:48Beck in Montreal schon raus

  • 22:32OK: Dorf bis Ende der Woche perfekt

  • 21:40Stoke City verpflichtet Allen

  • 19:47Auch Argentinier beklagen Mängel

  • 18:56Manchester-Derby in China abgesagt

  • 18:40Stuttgart holt Hosogai von Hertha BSC

  • 18:13Doping: Manning freigesprochen

  • 17:43Russische Reiter dürfen in Rio starten

  • 17:22Erste Schwimmer von Rio ausgeschlossen

  • 17:12Kostic-Wechsel zum HSV perfekt

  • 16:31Jung reitet in Rio auf Sam

  • 16:12Athleten reagieren mit Unverständnis

  • 16:03Niersbach: "Unangemessen und überzogen"

  • 15:35FIFA sperrt Niersbach für ein Jahr

  • 14:24Hörmann verteidigt IOC-Chef Bach

  • 14:18Brooks schließt sich Bayreuth an

  • 14:14Tony Martin bangt um Olympia-Teilnahme

  • 14:05Sujew und Woitha in Rio am Start

merkzettel

Gauck-Reise nach Nigeria Boko Haram: "Terror um des Terrors willen"

BildTerrorgruppe Boko Haram
Archiv: Mitglieder der Terrorgruppe Boko Haram am 01.11.2014

Die islamistische Terrorgruppe war 2014 für mehr als 10.000 Tote verantwortlich.

(Quelle: ap)

VideoBoko Haram: Buharis Bilanz
Präsident Muhammadu Buhari in Nigeria

Präsident Muhammadu Buhari übernahm in Nigeria das Ruder mit dem Versprechen, Boko Haram zu besiegen. Erste Erfolge können zwar verbucht werden, aber reicht militärische Schlagkraft aus?

(19.11.2015)

VideoBoko Haram tötete 600 Lehrer
Entführte Schülerinnen von Boko Haram

Laut UNICEF können 1 Million Kinder nicht zum Unterricht gehen, 2000 Schulen sollen geschlossen sein. Boko Haram heißt übersetzt „Bücher sind Sünde“, doch Bildung ist die beste Waffe gegen Terror.

(22.12.2015)

Seit Jahren wütet die islamistische Boko Haram im Nigeria. Dorthin ist heute Bundespräsident Gauck gereist - ein Thema seines viertägigen Besuchs ist der Kampf gegen den Terror. Was aber wollen die Terroristen eigentlich? "Angst vebreiten", sagt Afrika-Expertin Weber im Interview mit heute.de. 

heute.de: Spätestens durch die Entführung von mehr als zweihundert Schulmädchen 2014 im Norden Nigerias ist Boko Haram auch in Deutschland bekannt. Aber seit wann genau ist die Terrorgruppe aktiv?

Annette Weber: Gegründet wurde Boko Haram 2002 durch Mohammed Yusuf im Nordosten Nigerias - so wie wir die Gruppe jetzt erleben ist sie seit 2009 aktiv. Yusuf war lange Zeit der ideologische Führer der Gruppe, bis er 2009 in nigerianischer Haft umgekommen ist. Einige Zeit vorher kaufte er sich eine Farm im Nordosten des Landes und begann dort zu rekrutieren. In diesem Teil Nigerias leben viele Muslime in Armut. Boko Haram hatte damals mehrere hundert Mitglieder.

Annette Weber...
Dr. Annette Weber

... ist Mitglied der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Zuvor war die promovierte Sudan- und Uganda-Expertin bei Amnesty International (ai), danach Koordinatorin des Ökumenischen Netz Zentralafrika (Berlin). Sie hat mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht.

heute.de: Welche Ziele hatte die Terroristengruppe damals?

Weber: Yusuf machte für die Armut der Muslime die reicheren Christen im Süden des Landes verantwortlich. Für ihn wurde das Land von Ungläubigen regiert. 2009 hat er zum Dschihad ("heiligen Krieg“) aufgerufen und angekündigt, ein Kalifat über Ländergrenzen hinaus zu errichten.

heute.de: Wie hat sich die Gruppe weiterentwickelt?

Weber: Boko Haram zählt heute um die  9.000 Mitglieder. Allein 2014 ermordeten die Terroristen mehr als 10.000 Menschen. Die Islamisten sind aber nicht nur im Norden Nigerias. Sie verüben auch Anschläge im Tschad und sind in Kamerun.

Gauck besucht Nigeria

Bundespräsident Joachim Gauck ist vier Tage lang zu Besuch in Nigeria. Er reist zunächst in die  Metropole Lagos, wo Wirtschaftsgespräche im Mittelpunkt stehen. Nach freien Wahlen 2015 und einem friedlichen Machtwechsel gilt das Land als Hoffnungsträger für eine Demokratisierung in der Region. Präsident Buhari, den Gauck am Donnerstag trifft, setzt auf eine intensivere Zusammenarbeit mit Deutschland. Die Bekämpfung des Terrorismus und der Korruption sind weitere Themen der Gespräche.

heute.de: Boko Haram hat angekündigt, mit dem IS zusammenzuarbeiten. Was bedeutet das für die Region?

Weber: Es gibt Befürchtungen, dass die Terroristen ihre Kräfte zusammenlegen und sich ihr Einflussgebiet dann von Libyen im Norden Afrikas, wo inzwischen auch der IS herrscht, bis hin nach Nigeria im Westen des Kontinents erstreckt. Bis Anfang 2015 gab es allerdings noch wenige personelle Überschneidungen bei den Terroristengruppen. Grundsätzlich ist es schwer einzuschätzen, wie stark Terroristengruppen zusammenarbeiten. Da gibt es keinen Telefonkontakt, so etwas läuft eher über Verlautbarungen auf Internetplattformen.

heute.de: Wie verlief der Kampf gegen Boko Haram in den vergangenen Jahren?

Weber: Der Kampf verlief überhaupt nicht. Es gibt eigentlich wöchentlich neue Anschläge. Das Problem ist, dass die Terrorgruppe keine festen Gebiete kontrolliert. Entgegen ihrer Ankündigung geht es ihr eigentlich nicht darum, einen Gottesstaat zu errichten. Es geht eher um einen Terror des Terrors willen, darum, Angst zu verbreiten. Die Islamisten verüben immer wieder Anschläge auf Zivilisten oder gegen Einrichtungen, die anscheinend westliche Werte vermitteln. Zum Beispiel gegen Schulen in denen auch Mädchen unterrichtet werden. Außerdem sind die Kämpfer sehr mobil und agieren aus dem Untergrund. Ein Anschlag kann jederzeit überall passieren und der Regierung fällt es schwer ihre eigenen Truppen in den Norden des Landes zu bewegen, viele Soldaten weigern sich.

Weitere Links zum Thema

heute.de: Warum weigern sich die Soldaten?

Weber: Weil sie schlecht ausgerüstet und schlecht bezahlt sind. Außerdem gilt die Armee als korrupt, es kommt immer wieder vor, dass sie sich an der Zivilbevölkerung im Norden bereichert. Für die dort lebenden Menschen bedeutet die Armee so gut wie keine Verbesserung ihrer Lage.

heute.de: Wie kann man Boko Haram denn erfolgreich bekämpfen?

Weber: Man muss sich genau anschauen, warum sich so viele den Dschihadisten anschließen. Die meisten gehen zu den Terroristen, weil sie in Armut leben und keine Perspektive sehen. Man muss also vor allem die Wirtschaft im Norden des Landes ankurbeln, dann würden sich auch weniger den Terroristen anschließen. Einen rein militärischen Erfolg kann es meiner Meinung nach nicht geben.

Die Terrorgruppe Boko Haram

Krieg für islamischen Staat

Ausgebranntes Fahrzeug in einer Straße in Maidugur

Die Terrorgruppe Boko Haram mit Kontakten zu nordafrikanischen Al-Kaida-Ablegern führt im muslimischen Norden Nigerias seit Jahren einen Krieg für einen islamischen Staat. Boko Haram heißt so viel wie: "Westliche Bildung ist Sünde". Bei Angriffen und Anschlägen auf Schulen, Kirchen, Märkte, Polizeistationen und Lokale tötete die Gruppe in den vergangenen Jahren Tausende Menschen.

Gründer der Gruppe war Mohammed Yusuf. Dieser predigte anfangs öffentlich und kritisierte dabei, dass schlechte und korrupte Muslime Nordnigeria regierten. Damit zog er jugendliche Anhänger an und sicherte sich auch Unterstützer aus der Politik. Später wurde Yusuf kritischer und lehnte jede Form eines westlichen Staates ab.

Entführte Schülerinnen

Von den Boko Haram entführte Mädchen

Für weltweites Entsetzen sorgte im April 2014 die Entführung von mehr als 200 Schülerinnen aus Chibok. Boko Haram kündigte an, die Mädchen versklaven zu wollen. Ab Ende April 2015 gelang es der nigerianischen Armee, Hunderte Mädchen und Frauen aus der Gewalt von Boko Haram zu befreien.

Das Interview führte Jan Schulte

08.02.2016, Quelle: ZDF
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen