26.06.2016

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merkzettel

Gefährliches Klimaphänomen Der Jahrhundert-El-Niño

VideoWenn das Klima verrückt spielt
Überschwemmungen in Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay

Fluten, Dürren, Brände: Das aktuelle "El Niño-Phänomen" soll eines der extremsten des Jahrhunderts werden. Wissenschaftler befürchten viele Opfer und Schäden in Milliardenhöhe.

(10.01.2016)

BilderserieAuswirkungen El Niño
VideoDroht ein Mega El Niño?
Grafikvideo: droht der nächste Mega-El Niño?

El Niño - ein gewaltiges Klimaphänomen mit globalen Auswirkungen. Was passiert genau, wenn es eintritt? Und wo passiert das? Sind die Folgen immer schlecht?

(22.09.2015)

VideoUnwetter in Südamerika
Situation nach heftigem Regen in Südamerika.

El Nino wütet durch heftige Regenfälle in Südamerika. Die Ursache ein Klimaphänomen im Pazifik. In Paraguay sind 100.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

(29.12.2015)

Starke Regenfälle in Kalifornien, Zyklone im Jemen und Dürreperioden in Südostasien – das Wetter spielt weltweit verrückt. Das aktuelle El-Niño-Wetterphänomen soll eines der extremsten des Jahrhunderts werden. Wissenschaftler befürchten viele Opfer und Schäden in Milliardenhöhe. 

Alle zwei bis sieben Jahre tritt das im 16. Jahrhundert von peruanischen Fischern "El Niño" getaufte Wetterphänomen auf, das meistens um die Weihnachtszeit seinen Höhepunkt erreicht. Aus bislang wissenschaftlich nicht vollständig geklärten Gründen brechen die Passatwinde zusammen. Das üblicherweise warme Wasser vor der Küste Südamerikas schwappt ostwärts.

Überschwemmungen in Kalifornien, Stürme in Südostasien

TV-Tipp
planet e. - Logo

"Wenn das Wetter verrücktspielt" sehen Sie am Sonntag, den 10. Januar um 14.45 Uhr im ZDF.

Für Peru und andere Länder Südamerikas bricht eine Periode mit extremen Regenfällen und Überschwemmungen an. Auch der eigentlich dürregeplagte US-Bundesstaat Kalifornien wurde in dieser Woche von heftigen Regenfällen heimgesucht. Der erste schwere Sturm des diesjährigen El Niño führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

In Australien und Südostasien hingegen bleibt der Regen aus - dafür kommt es zu Stürmen und Taifunen. Die Folgen sind Waldbrände und vertrocknete Felder einerseits und Verwüstungen und Überschwemmungen andererseits, wie zuletzt durch Taifun Melor auf den Philippinen. Diese Phänomene wiederum führen zu Ernteausfällen und Armut.

Der aktuelle El Niño ist besonders stark. Laut Experten der USA und der Vereinten Nationen wird das Wetterchristkind noch bis Frühjahr heftiger zuschlagen als im bisherigen Rekordjahr 1997/98. Am stärksten von El Niño betroffen sind Australien, die Westküste Nord- und Südamerikas sowie Indonesien. Das südostasiatische Land hat bereits mit den üblen Auswirkungen El Niños zu kämpfen.

Waldbrände auf Sumatra und Borneo hüllen Länder in Rauch

Die Reisernte werde um 2,1 Millionen Tonnen und damit knapp drei Prozent niedriger ausfallen und die Preise um mehr als zehn Prozent steigen, hieß es Ende Oktober in einer Einschätzung der Weltbank über die Auswirkungen von El Niño auf die indonesische Landwirtschaft. Diese trägt zu rund 14 Prozent zum Volkseinkommen bei und stellt ein Drittel aller Arbeitsplätze. Sinkende Einkommen im landwirtschaftlichen Sektor und höhere Preise aber seien für arme Länder verheerend, warnt die Weltbank.

Im Herbst loderten auf Sumatra und Borneo schwere Waldbrände. Durch die extreme El-Niño-Dürre waren illegale Brandrodungen von Palmöl-Unternehmen außer Kontrolle geraten. Wochenlang hüllten die Rauchschwaden selbst Singapur und weite Teile von Malaysia ein und sorgten für einen sprunghaften Anstieg von Atemwegserkrankungen. Der wirtschaftliche Verlust für Indonesien ist gigantisch. Laut Weltbank gingen durch die Brände 2,6 Millionen Hektar Wald und Ackerland verloren. Den Verlust bezifferte die Weltbank auf 16 Milliarden US-Dollar (14,6 Milliarden Euro).

Auch auf den Philippinen sorgte El Niño bereits in 79 der 81 Provinzen für unschöne Bescherungen. Die Gewerkschaftsunion der Philippinen (TUCP) befürchtet den Verlust von rund einer Million Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft.

El Niño - Hintergrund

Wann entsteht El Niño?

Meerestemperatur im Pazifik im El-Nino-Jahr

Alle zwei bis sieben Jahre entsteht ein El Niño, im Durchschnitt alle vier Jahre. Die Erwärmung des Meerwassers vor Südamerika hält etwa ein Jahr.
Da es meist zur Weihnachtszeit beginnt, gaben die Fischer Perus dem Wetterphänomen den Namen El Niño, die spanische Bezeichnung für „das Christkind“.

Quelle: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Die Wetterlage in normalen Jahren

Küste in Peru

In normalen Jahren ohne El Niño beträgt die Wassertemperatur in Äquatornähe im Ostpazifik rund 20 Grad Celsius, im Westpazifik dagegen etwa 30 Grad Celsius. Über dem warmen Wasser im Westen steigt feuchte Luft auf, ein Tiefdruckgebiet entsteht. Außerdem bilden sich Wolken, die für starke Regenfälle sorgen. Wegen dieser Regenfälle sind weite Teile Südostasiens mit Regenwald bedeckt.

Über dem kühleren Ostpazifik sinken trockene Luftmassen ab. Es entsteht ein Hochdruckgebiet, das für Trockenheit im westlichen Südamerika sorgt. Diese Wetterlage macht weite Teile der küstennahen Regionen im westlichen Südamerika zu Wüstengebieten.

Durch den unterschiedlichen Luftdruck über dem Westen und Osten des Pazifiks entstehen die Passatwinde, die von Westen nach Osten wehen. Die Passatwinde treiben das Meerwasser vor sich her, deshalb ist der Meeresspiegel vor Indonesien etwa 60 Zentimeter höher als vor Peru.

Entstehung und Folgen von El Niño

Thailändischer Bauer auf ausgetrocknetem Feld

In El Niño-Jahren erwärmt sich das Wasser im Ostpazifik in Äquatornähe. Dadurch wird das Hochdruckgebiet über dem Ostpazifik schwächer und damit auch der Druckunterschied in der Atmosphäre zwischen West- und Ostpazifik, bis sich die Druckverhältnisse schließlich umkehren. Die Passatwinde ebben ab, die Windrichtung kann sich sogar umkehren. Warmes Wasser fließt vom West- zum Ostpazifik.

So entsteht ein Kreislauf, der die Wassertemperatur immer weiter nach oben treibt und die normalen Wetterverhältnisse an vielen Orten weltweit auf den Kopf stellt: Dort, wo normalerweise Trockenheit herrscht, gibt es starke Regenfälle, und umgekehrt.

Betroffene Länder

Überflutung in Paraguay

In El-Niño-Jahren können ganze Landstriche vertrocknen, Ernteausfälle und verheerende Waldbrände sind die Folge. In anderen Regionen gibt es dagegen sintflutartige Regenfälle, die Überschwemmungen und Erdrutsche zur Folge haben.

Mögliche Auswirkungen
Westliches Südamerika: Sintflutartige Regenfälle, gewaltige Erdrutsche
Westliches Nordamerika: Stürme und starker Regen an der Westküste
Kanada: Überdurchschnittlich warme Winter
Indonesien: Trockenheit, Dürre, verheerende Waldbrände
Australien: Hitze im Osten, Dürre, Ernteausfälle

La Niña

Überschwemmung in Indonesien

Während die Folgen El Niños noch spürbar sind, beginnt das Wetter sich wieder umzukehren: Auf El Niño folgt La Niña (spanisch: Das Mädchen). Kaltes Wasser fließt in 100 bis 200 Meter Tiefe vom West- zum Ostpazifik. Vor der Küste Südamerikas gelangt das kalte Wasser an die Oberfläche und setzt einen neuen Kreislauf in Gang, bei dem sich die Wetterverhältnisse abermals umkehren: In Südamerika wird es trockener als in normalen Jahren, in Südostasien und Australien dagegen fällt mehr Regen.

La Niña wird auch als die kleine Schwester von El Niño bezeichnet. Erst wenn La Niña abebbt normalisiert sich die Wetterlage weltweit wieder.

ENSO (El Niño / Southern Oscillation)

Die Klimaschwankungen über dem Pazifik werden in ihrer Gesamtheit auch als ENSO-Phänomen bezeichnet (El Niño, EN / Southern Oscillation, SO).

Die Südliche Oszillation (Southern Oscillation) bezeichnet dabei die Schwankungen in der Atmosphäre: Die Änderungen des Luftdrucks über dem Pazifik, wenn das Klima zwischen El Niño, La Niña und dem Normalzustand hin und herschwingt.

El Niño steht in diesem Zusammenhang für die Schwankungen im Ozean, die Temperatur- und Strömungsänderungen. Die Südliche Oszillation und El Niño galten lange Zeit als getrennte Phänomene. Als erkannt wurde, dass beide Phänomene zusammengehören, wurde der Begriff ENSO bzw. ENSO-Phänomen geprägt.

Folgen von El Niño schwer abzusehen

Weitere Links zum Thema

Wissenschaftler erforschen El Niño zurzeit intensiv, um herauzufinden, wie das Phänomen entsteht und welche Auswirkungen es konkret haben wird. "Wir haben 1982 ein sehr starkes El-Niño-Ereignis gehabt. Man hat es aber eigentlich gar nicht so richtig gemerkt, weil man kaum Messungen hatte. Gleichwohl hat man gemerkt, dass das Weltklima irgendwie verrücktspielt", sagt der Kieler Klimaforscher Mojib Latif im ZDF-Interview.

Daraufhin sei ein Forschungsprogramm mit einem Mess-System aufgelegt und Modelle entwickelt worden, die El Niños gut vorhersagen können. "Heute können wir sagen, dass wir zumindest sechs Monate im Voraus El Niños sehr gut voraussagen können." Die Folgen hingegen seien schwer vorauszusagen. "Natürlich wird es die üblichen Folgen geben", betont er. "Aber die Stärke selbst hängt letzten Endes auch von den Wetterabläufen ab. Und die Wetterabläufe sind eben so gut wie nicht vorhersagbar."

Interview mit Klimaforscher Mojib Latif

Wann war das bislang stärkste El-Niño-Ereignis?

Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Interview mit Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozenanforschung Kiel

Welche Folgen sind durch den aktuellen El Niño zu erwarten?

Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung

Interview mit Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Wie gut lassen sich El-Niño-Ereignisse heute voraussagen?

Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung

09.01.2016, Quelle: ZDF, dpa, kna
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