01.07.2016
  • 09:38Größte Rentenerhöhung seit Jahren - Ost-West-Angleichung rückt näher

  • 09:10Vater will Kinder nicht abgeben - Polizei mit Messer bedroht

  • 08:45Gedenken an Beginn der Schlacht an der Somme vor hundert Jahren

  • 08:18Deutscher Tourist in Machu Picchu tödlich verunglückt

  • 07:55Neuer BND-Präsident soll Auslands- geheimdienst gründlich reformieren

  • 07:33Silvester-Untersuchungsausschuss befragt Ministerpräsidentin Kraft

  • 07:14Nach Armenien-Streit: Von der Leyen besucht Soldaten in der Türkei

  • 06:55Mallorca führt umstrittene Touristensteuer ein

  • 06:34Slowakei übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

  • 06:12ICE aus Angst vor Anschlag gestoppt und geräumt

  • 05:46Urteil für Attentat auf Henriette Reker erwartet

  • 00:21Studie: Ozonschicht beginnt sich zu erholen

  • 00:04Triebwerksprobleme bei zwei von drei deutschen A400M

  • 23:49Portugal im EM-Halbfinale

  • 23:29US-Behörde untersucht Tesla-Fahrzeug nach tödlichem Unfall

  • 23:06Erstes Ikea-Museum in Schweden eröffnet

  • 22:52Israel: Im Schlaf erstochenes Mädchen war US-Bürgerin

  • 22:29Del Bosque tritt zurück

  • 22:17Anklage fordert Haftstrafe für Bombenbauer von Oberursel

  • 21:57Putin verfügt Ende der Sanktionen gegen türkische Urlaubsbranche

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 09:38Größte Rentenerhöhung seit Jahren - Ost-West-Angleichung rückt näher

  • 09:10Vater will Kinder nicht abgeben - Polizei mit Messer bedroht

  • 08:45Gedenken an Beginn der Schlacht an der Somme vor hundert Jahren

  • 08:18Deutscher Tourist in Machu Picchu tödlich verunglückt

  • 07:55Neuer BND-Präsident soll Auslands- geheimdienst gründlich reformieren

  • 07:33Silvester-Untersuchungsausschuss befragt Ministerpräsidentin Kraft

  • 07:14Nach Armenien-Streit: Von der Leyen besucht Soldaten in der Türkei

  • 06:55Mallorca führt umstrittene Touristensteuer ein

  • 06:34Slowakei übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

  • 06:12ICE aus Angst vor Anschlag gestoppt und geräumt

  • 05:46Urteil für Attentat auf Henriette Reker erwartet

  • 00:21Studie: Ozonschicht beginnt sich zu erholen

  • 00:04Triebwerksprobleme bei zwei von drei deutschen A400M

  • 23:49Portugal im EM-Halbfinale

  • 23:29US-Behörde untersucht Tesla-Fahrzeug nach tödlichem Unfall

  • 23:06Erstes Ikea-Museum in Schweden eröffnet

  • 22:52Israel: Im Schlaf erstochenes Mädchen war US-Bürgerin

  • 22:29Del Bosque tritt zurück

  • 22:17Anklage fordert Haftstrafe für Bombenbauer von Oberursel

  • 21:57Putin verfügt Ende der Sanktionen gegen türkische Urlaubsbranche

  • 09:38Größte Rentenerhöhung seit Jahren - Ost-West-Angleichung rückt näher

  • 08:45Gedenken an Beginn der Schlacht an der Somme vor hundert Jahren

  • 08:18Deutscher Tourist in Machu Picchu tödlich verunglückt

  • 07:55Neuer BND-Präsident soll Auslands- geheimdienst gründlich reformieren

  • 07:33Silvester-Untersuchungsausschuss befragt Ministerpräsidentin Kraft

  • 07:14Nach Armenien-Streit: Von der Leyen besucht Soldaten in der Türkei

  • 06:34Slowakei übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

  • 05:46Urteil für Attentat auf Henriette Reker erwartet

  • 00:04Triebwerksprobleme bei zwei von drei deutschen A400M

  • 22:17Anklage fordert Haftstrafe für Bombenbauer von Oberursel

  • 21:57Putin verfügt Ende der Sanktionen gegen türkische Urlaubsbranche

  • 20:59Merkel will Bundestag an Ceta-Entscheidung beteiligen

  • 20:24Belgien liefert mutmaßlichen Helfer von Paris-Attentäter an Frankreich aus

  • 19:36Länder fordern Nachbesserungen bei Erbschaftssteuerreform

  • 19:20Störungen im Vodafone-Kabelnetz

  • 18:39EU und Türkei ringen weiter um Anti-Terror-Gesetze

  • 18:18Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Identität der Attentäter geklärt

  • 17:19UN-Tribunal bestätigt Urteil von Karadzic-Vertraute

  • 16:54Mexiko startet Luftbrücke in von Lehrern blockierten Süden

  • 16:10US-Militärstützpunkt wegen Missverständnis in Alarmzustand

  • 06:55Mallorca führt umstrittene Touristensteuer ein

  • 21:12Hershey lehnt Übernahme durch Milka-Hersteller Mondelez ab

  • 20:38Telekom strukturiert Vorstand neu

  • 16:35Italienische Großbank Unicredit bekommt französischen Chef

  • 12:50Studie: Gewicht deutscher Konzerne in der Welt gesunken

  • 11:17Deutsche Arbeitslosenzahl auf tiefstem Stand seit 1991

  • 09:07Monsanto wird teuer für Bayer

  • 23:53Deutsche Bank fällt bei US-Stresstest wieder durch

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 15:15EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 15:00Urteil: Mindestlohn auch bei Bereitschaftsdiensten

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

  • 08:11Toyota ruft erneut Fahrzeuge zurück

  • 09:10Vater will Kinder nicht abgeben - Polizei mit Messer bedroht

  • 06:12ICE aus Angst vor Anschlag gestoppt und geräumt

  • 00:21Studie: Ozonschicht beginnt sich zu erholen

  • 23:29US-Behörde untersucht Tesla-Fahrzeug nach tödlichem Unfall

  • 23:06Erstes Ikea-Museum in Schweden eröffnet

  • 22:52Israel: Im Schlaf erstochenes Mädchen war US-Bürgerin

  • 21:42US-Militär öffnet sich für Transgender

  • 19:49Terence Hill nimmt Abschied von Bud Spencer - Trauerfeier in Rom

  • 18:52Nach Festival-Abbruch: "Rock am Ring"- Besucher bekommen Geld zurück

  • 15:19Bombenentschärfung in Oranienburg

  • 10:56Mindestens 18 Tote bei Bombenanschlag in Somalia

  • 10:34Familie stirbt bei Brand in Mumbai

  • 09:29Australierin wegen Drogenschmuggels in Vietnam zum Tode verurteilt

  • 07:17Vermisste Schüler in Nationalpark in Wales nach Stunden gefunden

  • 06:56Schwangere Alanis Morissette zeigt sich nackt mit Babybauch

  • 22:24Rekord-Rohdiamant findet bei Auktion keinen Käufer

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 09:51Moritz nach Kaiserslautern

  • 09:44Nolito zu Manchester City

  • 09:34Grindel: EM-Modus wird bleiben

  • 09:17Stepanowa darf starten

  • 08:40Chinesen wollen AC Mailand

  • 08:37Brasilianerin Medeiros freigesprochen

  • 08:35Russisches Boot ausgeschlossen

  • 23:49Portugal im EM-Halbfinale

  • 22:29Del Bosque tritt zurück

  • 22:11Alle EM-Dopingtests negativ

  • 21:45Vettel wird zurückgestuft

  • 20:22Wales freut sich auf offensive Belgier

  • 19:53Bruins kündigen Seidenberg

  • 19:35Petkovic rutscht aus und verliert

  • 18:32Muguruza überraschend ausgeschieden

  • 18:30Hockey-Herren remis gegen Argentinien

  • 18:18"Minute des Beifalls" vor Viertelfinale

  • 17:56EM für Vertonghen beendet

  • 17:41Ibrahimovic wechselt zu ManUnited

  • 17:41Blum vom Club zu Eintracht Frankfurt

merkzettel

Geisterstadt Hebron im Westjordanland Ex-Soldaten brechen das Schweigen

BilderserieBreaking the Silence
VideoGaza: Hamas baut Tunnelnetzwerk
Ein unterirdischer Tunnel im Gazastreifen nahe der Grenze zu Israel.

Die radikalislamische Hamas baut in Vorbereitung eines möglichen Konflikts mit Israel ihr unterirdisches Tunnelsystem wieder auf. Israelis in Grenznähe berichten von Bohrarbeiten unter ihren Häusern.

(09.02.2016)

VideoIsrael kämpft mit Extremismus
Der israelische Staatspräsident Rivlin verurteilt bei einer Kundgebung den Brandanschlag auf ein palästinensisches Wohnhaus im Westjordanland.

Der wohl von jüdischen Extremisten begangene Brandanschlag, bei dem ein Kleinkind umkam, sorgte für große Bestürzung. Die Regierung verurteilte die Tat und will härter gegen die Extremisten vorgehen.

(07.08.2015)

VideoIsrael: Tote bei Angriffen
Bei Palästinenser-Anschlägen in Tel Aviv und im Westjordanland sind fünf Menschen getötet worden. In Tel Aviv  wurden zwei Israelis erstochen. Im Westjordanland schossen Palästinenser auf Israelis.

Bei Palästinenser-Anschlägen in Tel Aviv und im Westjordanland sind fünf Menschen getötet worden. In Tel Aviv wurden zwei Israelis erstochen. Im Westjordanland schossen Palästinenser auf Israelis.

(20.11.2015)

von Miriam Staber

In Hebron leben 200.000 Palästinenser, 850 israelische Siedler und 600 Soldaten - zum Schutz der Siedler. Einige Ex-Soldaten kritisieren das Vorgehen ihrer eigenen Streitkräfte und organisieren Touren in die Stadt, um aufzuklären. Dagegen wehren sich viele Siedler - und stellen sich quer. 

Der Tourbus startet in Jerusalem und fährt an der Separationsmauer zwischen Israel und dem Westjordanland entlang Richtung Süden, nach Hebron. Dort hat Ex-Soldat Nadav Bigelman 2008 gedient. "Die Siedlungen haben Hebron zu einer Geisterstadt gemacht", erklärt er der Gruppe US-amerikanischer Rabbiner im Bus. Sie haben im Anschluss an eine Konferenz in Israel eine Tour mit "Breaking the Silence" gebucht, für die Bigelman arbeitet. "Ich bin kein Pazifist, ich glaube, dass Israel eine starke Armee braucht. Aber wir müssen die Besatzung beenden", sagt er.

Kompliziertes Sicherheitssystem zum Schutz der Siedler

Weitere Links zum Thema
Hebron ist die größte Stadt des Westjordanlands, Sitz zweier Universitäten und das wirtschaftliche Zentrum im Süden des Westjordanlands. Und es ist auch der Ort, an dem Abraham als Stammvater aller drei monotheistischer Religionen mit seiner Frau Sara und den Kindern mit deren Ehepartnern begraben liegt. Lange lebten hier Juden und Muslime friedlich miteinander. Nach einem Massaker im Jahr 1929, bei dem 67 Juden ermordet wurden, wurde die jüdische Bevölkerung in Sicherheit gebracht. 40 Jahre später ließen sich radikale jüdische Siedler in Hebron nieder, um die zweitheiligste Stadt des Judentums wieder jüdisch zu besiedeln.

1994 ermordete ein radikaler Siedler betende Muslime in der Moschee am Grab der Patriarchen. Daraufhin vereinbarten Israelis und Palästinenser, Hebron in zwei Zonen zu teilen. Im Zuge der Gewaltwelle der zweiten Intifada entwickelte die Armee aber ein kompliziertes System von Sicherheitsvorschriften, um die jüdischen Siedler zu schützen: Straßen, auf denen Palästinenser nicht fahren dürfen, Straßen, auf denen palästinensische Geschäfte geschlossen werden mussten. Straßen, bei denen beides der Fall ist und solche, die von Palästinensern nicht einmal betreten werden dürfen.

Siedler hupen minutenlang, um die Tour zu stören

Bigelman führt die Rabbiner durch menschenleere Gassen. Ein geschlossenes Ladentor reiht sich an das andere und alle paar hundert Meter schieben israelische Soldaten Wache. Bigelman erzählt von seiner Zeit als Soldat in Hebron. "Die Armee stürmt regelmäßig palästinensische Häuser. Einmal durch alle Zimmer und aufs Dach - um Präsenz zu zeigen", erzählt er.
Siedler stört die Breaking the Silence Tour und übertönt Bigelman

Siedler stört die Breaking the Silence Tour und übertönt Bigelman
Quelle: Miriam Staber

Während zäher Wache-Schichten seien er und andere junge Soldaten auf die Idee gekommen, die komplette Altstadt zu durchqueren, "ohne einen Fuß auf die Straße zu setzen." Also über Dächer und durch Wohnzimmer palästinensischer Familien. "Und ich habe nie gedacht: Was, wenn das mein Haus wäre?"

Ein Siedler fährt an der Gruppe vorbei und erkennt die Tour von "Breaking the Silence". "Such dir einen neuen Job", ruft er Bigelman aus dem Auto zu. Den Rabbinern sagt er: "Er lügt euch an". Bigelman spricht gerade über Gewalt in Hebron, über Attacken von Palästinensern auf Siedler und über Siedlergewalt gegenüber Palästinensern. Er lässt keine Seite aus und dennoch fährt der Mann mit seinem Auto neben der Gruppe her und hupt minutenlang, um die Tour zu stören. Die in der Nähe stehenden Soldaten tun nichts, im Gegenteil. Einer sagt zu Bigelman: "Ich hoffe, sie werfen Steine auf euch".

Bigelman: Besatzung rückt Israel in ein schlechtes Licht

Weitere Siedler stören Bigelmans Ausführungen mit Beschimpfungen und Vorwürfen. Immer filmen sie das Ganze mit dem Handy. Und auch die Gruppe filmt alle Auseinandersetzungen mit Siedlern und Soldaten. Das ist nötig, damit "Breaking the Silence" sich im Fall der Fälle vor Gericht verteidigen kann.

Manche Siedler machen den Teilnehmern besonders große Vorwürfe, weil sie Rabbiner sind. Einer der Geistlichen antwortet, dass die Grabstätte Abrahams ein sehr wichtiger Ort für die Juden sei. "Aber die Siedlungen hier verhindern ein friedliches Zusammenleben, da muss man doch abwägen."

Bigelman schließt die Tour mit den Worten: "Viele Israelis sehen uns als Verräter und sagen, wir stellen Israel in schlechtes Licht. Ich sage: Die Besatzung stellt Israel in schlechtes Licht".

Hebron

Stadt mit blutiger Geschichte

Zentrum von Hebron

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts lebten Muslime sowie Juden in Hebron. Bei einem Massaker 1929 tötete ein Mob aus Arabern insgesamt 67 Juden. Danach brachten die Briten als damalige Mandatsmacht die jüdischen Bürger aus der Stadt. Nach der Eroberung der Stadt durch israelische Truppen im Jahr 1967 kehrten religiöse Juden in die Altstadt zurück. Seit 1998 ist Hebron zweigeteilt: einen Teil kontrolliert die Palästinensische Autonomiebehörde, einen Israel.

Allerdings leben in dem von Israel kontrollierten Teil 800 jüdische Siedler umringt von rund 50.000 Palästinensern. Wegen der Präsenz von Siedlern und Soldaten mussten Palästinenser im Stadtzentrum Geschäfte und Wohnungen aufgeben. "Wir haben dort zwei radikale Gemeinschaften fast ohne jegliche Distanz", sagt der Historiker und Politikwissenschaftler Menachem Klein von der Bar-Ilan Universität in Tel Aviv. "Der Konflikt ist einfach völlig natürlich." Sowohl die Palästinenser seien religiös und nationalistisch - als auch die jüdischen Siedler.

Bei einem zweiten Massaker im Jahr 1994 erschoss der Israeli Baruch Goldstein in den Patriarchengräbern, einer heiligen Stätte für Juden und Muslime, 29 Palästinenser. Danach verschärfte die israelische Armee die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Siedler.

(Quelle: dpa)

03.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen