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Millionen auf Hilfe angewiesen Hilfsgelder: UN fehlen 15 Milliarden Dollar

BildUN-Flagge

(Quelle: public address)

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Kinder im syrischen Ort Madaja drohen zu verhungern.

Die Situation für die Menschen in Syrien wird immer dramatischer. Seit Monaten schließen Syriens Regime und Verbündete den Ort Madaja ein, tausenden Menschen droht der Hungertod.

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Die Vereinten Nationen haben sofortigen und vollständigen humanitären Zugang zu Madaja und anderen belagerten syrischen Städten verlangt. Die Belagerung von Städten sei eine "barbarische Taktik".

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(10.12.2015)

Ohne Geld ist Hilfe kaum möglich: 15 Milliarden Dollar fehlen den Vereinten Nationen, um den Opfern von Konflikten und Katastrophen zu helfen. Ein UN-Ausschuss schlägt eine Art Solidaritätszuschlag vor - zum Beispiel auf Fußball- oder Konzerttickets. 

Weltweit sind über 125 Millionen Menschen auf Hilfsgüter angewiesen und die Zahl der Krisen, Kriege und Naturkatastrophen steigt. Aber das zur Verfügung stehende Geld reicht dem Bericht eines von Generalsekretär Ban Ki Moon geschaffenen Ausschusses nicht aus.

"In unserer Welt sollte niemand wegen Geldmangels sterben."

Angesichts einer wachsenden Finanzierungslücke von derzeit 15 Milliarden Dollar (13,7 Mrd Euro) für humanitäre Hilfen ringen die Vereinten Nationen um eine effizientere Verwendung ihrer Mittel. Mit einem weltweiten Bruttoinlandsprodukt von 77,8 Billionen Dollar (71,3 Bio Euro) müsse die Weltgemeinschaft das nötige Geld eigentlich aufbringen können, sagte Kristalina Georgieva. Die stellvertretende Vorsitzende des UN-Ausschusses in New York.

Dem Bericht zufolge gibt die internationale Gemeinschaft jährlich 25 Milliarden Dollar (22,9 Mrd. Euro) für humanitäre Hilfen aus - die zwölffache Summe gegenüber dem Jahr 2000. "In unserer reichen Welt sollte niemand wegen Geldmangels sterben oder seine Ehre zerstört sehen", sagte Georgieva. "Wir können dieses Problem lösen, wenn wir den politischen Willen aufbringen."

Mini-Solidaritätszuschlag als Lösung

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Der Ausschuss empfiehlt, langfristiger zu planen, Hilfsorganisationen transparenter zu gestalten und Spenden weltweit zu sammeln, statt sich auf eine kleine Zahl von Gebern zu verlassen. Auf einen Mini-Solidaritätszuschlag auf Luxusartikel und Dienstleistungen, wie etwa auf Eintrittskarten für Sportveranstaltungen, Konzerte oder Unterhaltungsevents. Auf eine verpflichtende Abgabe konnte sich der Ausschuss nicht einigen.

Vorbild sollte eine Abgabe auf Flugtickets sein, die ursprünglich von Frankreich vorgeschlagen worden war. Zwischen 2006 und 2011 wurden damit von nur zehn teilnehmenden Ländern 2,3 Milliarden Dollar eingenommen.

17.01.2016, Quelle: dpa, afp
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