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Gesellschaft für deutsche Sprache "Postfaktisch" ist Wort des Jahres

Video„Postfaktisch“ ist Wort des Jahres
Postfaktisch

In politischen und gesellschaftlichen Diskussionen gehe es zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten, erklärte die Gesellschaft für deutsche Sprache.

(09.12.2016)

Auch Kanzlerin Angela Merkel hatte den Begriff verwendet: Die Menschen interessierten sich nicht mehr für Fakten, sondern folgen allein den Gefühlen, stellte sie fest. Der Begriff "postfaktisch" ist jetzt zum Wort des Jahres 2016 gekürt worden. 

In politischen und gesellschaftlichen Diskussionen gehe es zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten, erklärte die Gesellschaft für deutsche Sprache ( GfdS) am Freitag in Wiesbaden. Insofern stehe das Wort für einen tiefgreifenden politischen Wandel. Immer größere Bevölkerungsschichten seien aus Widerwillen gegen "die da oben" bereit, Tatsachen zu ignorieren und sogar offensichtliche Lügen zu akzeptieren. Die Entscheidung der Jury sei einstimmig ausgefallen, sagte der GfdS-Vorsitzende Peter Schlobinski.

"Postfaktisch" hatte es vor kurzem in der englischen Übersetzung "post-truth" schon zum "International Word of the Year" 2016 gebracht. In Deutschland machte der Begriff richtig Karriere, als Kanzlerin Angela Merkel ihn verwandte. Nach der für die CDU verlorenen Berlin-Wahl hatte sie am 19. September gesagt: "Es heißt ja neuerdings, wir lebten in postfaktischen Zeiten. Das soll wohl heißen, die Menschen interessieren sich nicht mehr für Fakten, sondern folgen allein den Gefühlen."

Wörter des Jahres 
  • 2006: Fanmeile

  • 2007: Klimakatastrophe

  • 2008: Finanzkrise

  • 2009: Abwrackprämie

  • 2010: Wutbürger

  • 2011: Stresstest

  • 2012: Rettungsroutine

  • 2013: GroKo

  • 2014: Lichtgrenze

  • 2015: Flüchtlinge

  • 2016: Postfaktisch

Brexit auf Platz zwei

Ein "Triumph postfaktischer Politik", erläutert die Wiesbadener GfdS den Begriff, sei beispielsweise das Referendum gegen den Verbleib Großbritanniens in der EU gewesen. Mit zum Teil gezielten Fehlinformationen hätten die Befürworter des Austritts den Unmut in der Bevölkerung geschürt, die dann tatsächlich am 23. Juni 2016 mehrheitlich für den Brexit stimmte. Der "Brexit" landete dann auch auf Platz zwei der Wort-des-Jahres-Liste der Gesellschaft. Ein Ergebnis postfaktischer Politik sei auch der Triumph von Donald Trump in den USA gewesen. Er sei mit Diskriminierungen und wahrheitswidrigen Behauptungen zum Präsidenten gewählt worden.

Österreichs Wort des Jahres

Das österreichische "Wort des Jahres" 2016 ist 51 Buchstaben lang - es lautet "Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung". Dieses "anschauliche Wort" sei von den Wählern mit deutlicher Mehrheit an die erste Stelle gesetzt worden, teilte die Forschungsstelle Österreichisches Deutsch am Freitag in Graz mit. Es sei "ein Sinnbild und ironischer Kommentar für die politischen Ereignisse dieses Jahres, das vom überaus langen Wahlkampf für die Bundespräsidentenwahl, der Anfechtung der Stichwahl, deren Wiederholung und zusätzlich auch noch von der Verschiebung derselben gekennzeichnet ist", urteilte die Jury.

Auf Platz drei wählten die Experten den Begriff "Silvesternacht", mit dem nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen vor allem in Köln nun neue, unerfreuliche Assoziationen verbunden seien. Auf den weiteren Plätzen folgten "Schmähkritik", "Trump-Effekt", "Social Bots", "schlechtes Blut" - vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf türkischstämmige Bundestagsabgeordnete gemünzt -, "Gruselclown", "Burkiniverbot" und "Oh, wie schön ist Panama" als Anspielung auf die Veröffentlichung der Panama-Papiere.

Nicht die Häufigkeit zählt

Für die Auswahl entscheidend ist der Sprachgesellschaft zufolge nicht die Häufigkeit eines Ausdrucks, sondern vielmehr seine Signifikanz, Popularität und sprachliche Qualität. 2015 lag der Begriff "Flüchtlinge" ganz vorn. Die Berliner "Lichtgrenze" zum Mauerfall-Jubiläum war das "Wort des Jahres" 2014. Den sprachlichen Nerv der Zeit hatten in den Jahren zuvor - nach dem Urteil der Jury - die Abkürzung GroKo für Große Koalition (2013), die Rettungsroutine (2012) und der Stresstest (2011) getroffen.

Die Gesellschaft wählte das Wort des Jahres erstmalig 1971 aus, seit 1977 sucht die Jury alljährlich aus Tausenden Vorschlägen Wörter und Wendungen heraus, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben sprachlich besonders bestimmt haben.

Eine andere Jury aus Sprachwissenschaftlern und Journalisten kürt zudem jedes Jahr ein "Unwort". Am 10. Januar wird die Entscheidung für 2016 bekanntgegeben. 2015 war es das Wort "Gutmensch" - es diffamiere Hilfsbereitschaft pauschal als naiv und dumm, so die Begründung.

09.12.2016, Quelle: dpa, ZDF
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