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Selbstfahrende Fahrzeuge Google: Fahrer verhinderten Unfälle mit Roboterautos

BildSelbstfahrendes Google-Auto
Selbstfahrendes Auto von Google auf Testfahrt.

Vision mit kleinen Fehlern: Noch ist das komplett computergesteuerte Fahrzeug Zukunftsmusik - öfter mal mussten Fahrer doch noch eingreifen, um Unfälle im Straßenverkehr zu verhindern.

(Quelle: ap)

VideoGoogle abgemahnt
Deutsche Verbraucherschützer haben Google für seinen E-Mail-Dienst abgemahnt. Unzulässig daran sei etwa, dass Google die Mails der Nutzer ohne deren Einwilligung mitliest.

Deutsche Verbraucherschützer haben Google für seinen E-Mail-Dienst abgemahnt. Unzulässig daran sei etwa, dass Google die Mails der Nutzer ohne deren Einwilligung mitliest.

(06.01.2016)

VideoGoogle: Gier nach Daten
Google-Konzernzentrale

Aus der cleveren Suchmaschine ist längst ein Daten-Gigant geworden, der nahezu alles über uns weiß. Die Macht von Google wird immer mehr Menschen unheimlich, viele suchen nach einer Alternative.

(04.01.2016)

VideoMehr als eine Suchmaschine
Google-Logo

Google ist eines der mächtigsten Unternehmen der Welt mit einem riesigen Gedächtnis. Welche Seiten wir besucht haben? Google weiß alles. Darauf beruht auch der Erfolg des IT-Riesen: Auf unseren Daten.

(04.01.2016)

So ganz ausgereift ist das Google-Roboterauto wohl doch nicht: Der Konzern hat eingeräumt, dass in seinen selbstfahrenden Autos die Menschen am Steuer gelegentlich eingreifen mussten, um Unfälle zu verhindern. Ziel aber sei die Entwicklung eines komplett computergesteuerten Fahrzeugs. 

Bei Testfahrten selbstfahrender Autos des Internetkonzerns Google musste ein Mensch diverse Male das Steuer übernehmen. Seit Herbst 2014 sei dies allein 13 Mal nötig gewesen, um Unfälle zu verhinderen, erklärte Projektleiter Chris Urmson in einem Blogeintrag in der Nacht zum Mittwoch.

Dreimal Fehlverhalten anderer Fahrer

In drei Fällen sei das Verhalten anderer Fahrer der Auslöser gewesen, in zwei sei es um Verkehrskegel gegangen, schränkte er ein. Außerdem gingen acht der Zwischenfälle auf drei Monate im Jahr 2014 zurück und fünf auf elf Monate im vergangenen Jahr. Das sei ein positiver Trend.

Weitere Links zum Thema
Urmson verwies jedoch darauf, dass die Zahl steigen könne, wenn die Test unter schwierigeren Umständen stattfinde, beispielsweise unter widrigen Witterungsbedinungungen oder bei viel Verkehr.

Kontrolle abgegeben

In 272 Fällen habe die Software selbst Probleme festgestellt und die Kontrolle an den Menschen am Steuer abgegeben. In weiteren 69 Situationen hätten die Google-Mitarbeiter dagegen von sich aus die Steuerung übernommen, hieß es in einem Bericht von Google an die kalifornische Straßenverkehrsbehörde. Nach Google-Berechnungen hätte es sonst in 13 Fällen wahrscheinlich Zusammenstöße gegeben.

Google muss der Behörde ausführliche Berichte über seine Tests von selbstfahrenden Autos vorlegen. Es wird unter anderem auch verlangt, dass immer ein Fahrer mit einer gültigen Fahrerlaubnis im Wagen sitzen muss, um im Notfall eingreifen zu können. Die Regeln könnten die Blaupause für Vorschriften in den USA werden. Die Vision des Konzerns ist, bei den Fahrzeugen ganz auf Steuerelemente wie Lenkrad oder Pedale zu verzichten und die Kontrolle ganz dem Computer zu überlassen.

Kalifornien "Versuchslabor" für selbstfahrende Autos

Kalifornien ist derzeit eine Art Versuchslabor für selbstfahrende Autos. Neben Google arbeiten bereits eine ganze Reihe von Autoherstellern, darunter Tesla, Ford und Toyota, dort ebenfalls an der Entwicklung autonomer Fahrzeuge.

Seine jährliche Entwicklerkonferenz Google I/O trägt der Konzern diesmal an einem neuen Ort aus, der nach Einschätzung von Beobachtern auch Platz für die Demonstration selbstfahrender Autos bieten würde. Als Austragungsort vom 18. bis 20. Mai wurde das Shoreline Amphitheatre bekanntgegeben, ein Freiluftgelände in der Google-Heimatstadt Mountain View.

13.01.2016, Quelle: dpa, afp
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