28.05.2016
  • 21:44De Maiziere: Zahl der Angriffe gegen Flüchtlinge nimmt weiter zu

  • 20:59Putin besucht heiligen Berg Athos

  • 20:23Rheinland-Pfalz: 35 Menschen nach Blitzeinschlag in Klinik

  • 19:50Kipping und Riexinger als Linke- Vorsitzende wiedergewählt

  • 19:11Gabriel kritisiert Merkels TTIP-Kurs

  • 18:25Französische Regierung sieht Besserung bei Benzinversorgung

  • 17:52Berlin: Raubüberfall auf dem Kudamm

  • 17:12Erdbeben der Stärke 2,9 in Bottrop

  • 16:50Wagenknecht unentschieden über Konsequenzen nach Tortenwurf

  • 16:13Bundestagsabgeordnete vor Armenien-Resolution unter Druck

  • 15:46IS-Extremisten rücken in Nordsyrien vor

  • 15:22Iran: Präsident Ruhani fordert Unterstützung von neuem Parlament

  • 15:03Kretschmann warnt vor Nationalismus und Populismus

  • 14:35WHO hält Olympia-Verschiebung wegen Zika-Virus für unnötig

  • 14:14Griechenland: Neues improvisiertes Flüchtlingslager nahe Idomeni

  • 13:50Riexinger ruft zu Bruch mit "neoliberaler" Politik auf

  • 13:34Göring-Eckart will neues Flüchtlingsabkommen mit der Türkei

  • 13:17Rubio will sich in US-Wahlkampf gegen Clinton engagieren

  • 12:49Maas: Werden uns nicht von Erdogan erpressen lassen

  • 12:32Schwere Stürme und Hagel: Neue Unwetter zum Wochenende

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 21:44De Maiziere: Zahl der Angriffe gegen Flüchtlinge nimmt weiter zu

  • 20:59Putin besucht heiligen Berg Athos

  • 20:23Rheinland-Pfalz: 35 Menschen nach Blitzeinschlag in Klinik

  • 19:50Kipping und Riexinger als Linke- Vorsitzende wiedergewählt

  • 19:11Gabriel kritisiert Merkels TTIP-Kurs

  • 18:25Französische Regierung sieht Besserung bei Benzinversorgung

  • 17:52Berlin: Raubüberfall auf dem Kudamm

  • 17:12Erdbeben der Stärke 2,9 in Bottrop

  • 16:50Wagenknecht unentschieden über Konsequenzen nach Tortenwurf

  • 16:13Bundestagsabgeordnete vor Armenien-Resolution unter Druck

  • 15:46IS-Extremisten rücken in Nordsyrien vor

  • 15:22Iran: Präsident Ruhani fordert Unterstützung von neuem Parlament

  • 15:03Kretschmann warnt vor Nationalismus und Populismus

  • 14:35WHO hält Olympia-Verschiebung wegen Zika-Virus für unnötig

  • 14:14Griechenland: Neues improvisiertes Flüchtlingslager nahe Idomeni

  • 13:50Riexinger ruft zu Bruch mit "neoliberaler" Politik auf

  • 13:34Göring-Eckart will neues Flüchtlingsabkommen mit der Türkei

  • 13:17Rubio will sich in US-Wahlkampf gegen Clinton engagieren

  • 12:49Maas: Werden uns nicht von Erdogan erpressen lassen

  • 12:32Schwere Stürme und Hagel: Neue Unwetter zum Wochenende

  • 21:44De Maiziere: Zahl der Angriffe gegen Flüchtlinge nimmt weiter zu

  • 20:59Putin besucht heiligen Berg Athos

  • 20:23Rheinland-Pfalz: 35 Menschen nach Blitzeinschlag in Klinik

  • 19:50Kipping und Riexinger als Linke- Vorsitzende wiedergewählt

  • 16:50Wagenknecht unentschieden über Konsequenzen nach Tortenwurf

  • 16:13Bundestagsabgeordnete vor Armenien-Resolution unter Druck

  • 15:46IS-Extremisten rücken in Nordsyrien vor

  • 15:22Iran: Präsident Ruhani fordert Unterstützung von neuem Parlament

  • 14:14Griechenland: Neues improvisiertes Flüchtlingslager nahe Idomeni

  • 13:50Riexinger ruft zu Bruch mit "neoliberaler" Politik auf

  • 13:34Göring-Eckart will neues Flüchtlingsabkommen mit der Türkei

  • 13:17Rubio will sich in US-Wahlkampf gegen Clinton engagieren

  • 12:49Maas: Werden uns nicht von Erdogan erpressen lassen

  • 11:44Maaßen lehnt AfD-Beobachtung weiter ab

  • 11:23Argentinien: Haftstrafen für Ex-Militärs wegen "Operation Condor"

  • 10:22ELN-Guerilla lässt in Kolumbien entführte Journalisten frei

  • 09:37Wagenknecht warnt Linke vor Kuschelkurs gegenüber SPD

  • 09:09Putin: Status der Krim als Teil Russlands nicht verhandelbar

  • 08:19Innenminister de Maiziere beklagt wachsende Gewalt gegen Flüchtlinge

  • 07:00Linke wählt auf Magdeburger Parteitag Führung neu

  • 19:11Gabriel kritisiert Merkels TTIP-Kurs

  • 18:25Französische Regierung sieht Besserung bei Benzinversorgung

  • 22:50US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

  • 16:28Ostdeutsche Großstädte wie Leipzig holen wirtschaftlich deutlich auf

  • 16:02Brüssel genehmigt deutsche Beihilfen für Kraftwerks-Stilllegungen

  • 14:42Deutsche Flughäfen verbuchen deutlich mehr Passagiere

  • 14:14Facebook und Microsoft verlegen neues Highspeed-Transatlantikkabel

  • 12:54Google gewinnt gegen Oracle im Milliarden-Streit um Urheberrechte

  • 22:58Nahles: Reiche sollen Steuern zahlen statt spenden

  • 17:11Snapchat sammelt 1,8 Milliarden Dollar bei Investoren ein

  • 15:44BER-Eröffnung: Nächste Verschiebung deutet sich an

  • 13:08Studie: "Brexit" wäre Gefahr für deutschen Export

  • 11:02Mindestlohn-Kontrolleure verhängen kaum Bußgelder

  • 10:04Ölpreis erstmals in diesem Jahr über 50 Dollar

  • 09:16Proteste in Frankreich: Streiks auch in AKWs

  • 21:13Deutsche Schiffbauindustrie stark in schwachem Weltmarkt

  • 20:15Fischereiindustrie verzichtet auf Kabeljau aus norwegischer Arktis

  • 18:47Sprit-Blockaden treffen jede dritte Tankstelle in Frankreich

  • 18:16Deutsche Wirtschaft in Frühlingslaune

  • 17:52Bayer bleibt bei Monsanto am Ball

  • 17:52Berlin: Raubüberfall auf dem Kudamm

  • 17:12Erdbeben der Stärke 2,9 in Bottrop

  • 15:03Kretschmann warnt vor Nationalismus und Populismus

  • 14:35WHO hält Olympia-Verschiebung wegen Zika-Virus für unnötig

  • 12:32Schwere Stürme und Hagel: Neue Unwetter zum Wochenende

  • 10:59Zika-Virus: Experten drängen auf Verschiebung der Olympischen Spiele

  • 08:52Weltkriegs-Flieger in den Hudson River gestürzt - Pilot stirbt

  • 07:46Katholikentag beendet inhaltliche Arbeit - Europa als Thema

  • 07:2491-Jährige wird von Zug überfahren und überlebt

  • 00:15Brasilien: Jugendliche von 33 Männern vergewaltigt

  • 23:30Mittelmeer: Dutzende Flüchtlinge vor Küste Libyens ums Leben gekommen

  • 21:25Goldene Lola für "Der Staat gegen Fritz Bauer"

  • 18:45Wetterdienst sagt schwere Gewitter voraus

  • 18:081.800 Promis bei Lola-Gala in Berlin

  • 12:31Rauchalarm: Flugzeug der Korean Air in Tokio evakuiert

  • 11:02Boston: Schiffswrack bei Bauarbeiten entdeckt

  • 09:38"Super"-Erreger in den USA entdeckt - Bakterium gegen Antibiotika resistent

  • 08:59Aufblasen von Wohnmodul an der ISS fehlgeschlagen

  • 07:01Deutsche und zwei weitere Touristen bei Bootsunglück in Thailand getötet

  • 06:24Hochrangige Politiker diskutieren auf dem Leipziger Katholikentag

  • 21:10Melsungen im internationalen Wettbewerb

  • 21:02Hull kehrt in Premier League zurück

  • 20:55Beerbaum gewinnt in Chantilliy

  • 20:09Kiel verpasst Einzug ins Finale knapp

  • 20:01Mladen Petric beendet Karriere

  • 20:00Kroos in Reals Startelf

  • 18:52Kazmirek nach Tag eins auf Rang zwei

  • 18:21Serena Williams im Achtelfinale

  • 17:43Nibali vor Giro-Gesamtsieg

  • 17:32Moguenara sorgt für Paukenschlag

  • 17:222012: Acht russische Sportler positiv

  • 17:17Deutsche Riege landet auf Rang fünf

  • 17:16Frankfurt verkürzt gegen Ulm

  • 17:01Hummels' Rückkehr ins Team ungewiss

  • 16:34Mamadou Sakho wieder spielberechtigt

  • 16:29Wieder Grund zum Feiern für Würzburg

  • 16:23Frankreich ohne Mathieu zur EM

  • 16:20Schwerer Unfall bei Belgien-Rundfahrt

  • 16:10Hildebrand knackt Olympia-Norm

  • 16:02Doppelvierer zieht in den Endlauf ein

merkzettel

Milliardenhilfen für Griechenland IWF und Athen: Strapazierte Statuten

BildSchuldenkrise: Wie weiter?
Sokrates-Statue in Athen

(Quelle: ap)

VideoKeine Spur mehr von Krise?
Griechischer Hilfsarbeiter vor Fabrikmaschine mit dem Schriftzug

Kein Tag ohne Nachrichten aus Griechenland - so war das 2015 lange. Jetzt taucht das Land in den Medien oft nur noch in Verbindung mit der Flüchtlingskrise auf. Keine Spur mehr von Wirtschaftskrise?

(18.01.2016)

VideoIst Europa noch zu retten?
Seit Monaten ist die Griechenland-Schuldenkrise in den Schlagzeilen.Dabei wurde etwas aus den Augen verloren, dass Europa weit größere Probleme hat. ZDFzoom fragt daher: Ist Europa noch zu retten?

Seit Monaten ist die Griechenland-Schuldenkrise in den Schlagzeilen.Dabei wurde etwas aus den Augen verloren, dass Europa weit größere Probleme hat. ZDFzoom fragt daher: Ist Europa noch zu retten?

(15.07.2015)

von Brigitte Scholtes

Kann der Internationale Währungsfonds an Bord bleiben bei der Rettung Griechenlands - so wie vor allem von Deutschland gewünscht? Die eigenen Statuten hat der IWF schon reichlich strapaziert. Doch Experten glauben: Papier ist geduldig. 

Nach Ostern geht es weiter: Die Vertreter der Geberländer kehren nach Griechenland zurück. Sie überprüfen, ob das Land seine Reformauflagen erfüllt, die im Sommer des vergangenen Jahres ausgehandelt worden waren. Insgesamt hat dieses dritte Hilfsprogramm seit 2010 ein Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro. Ohne Reformen nämlich wird es keine weiteren Hilfsgelder geben - so die Vereinbarung. Und dann könnte Griechenland abermals die Zahlungsunfähigkeit drohen.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte dem Land zwar vor wenigen Tagen Fortschritte bei der Umsetzung der Reformen bescheinigt: Griechenland habe in den letzten Monaten "Beachtliches auf den Weg gebracht", urteilte der CDU-Politiker. Diese Entwicklung sollte man unterstützen. Allerdings: Die Europäer samt Zentralbank sind nicht die einzigen, die das beurteilen müssen.

"Schon etwas verbogen"

Der Internationale Währungsfonds IWF spielt beim Hilfsprogramm eine besondere Rolle. Er hat viel Erfahrung darin, klammen Ländern zu helfen, vor allem Sparprogramme zu entwickeln und zu kontrollieren. Er kann also als Zuchtmeister auftreten. Diese Rolle, oft den Deutschen zugeschrieben, gibt Berlin gern an den Währungsfonds ab.

Doch der beteiligt sich nur unter bestimmten Voraussetzungen an Finanzhilfen: Voraussetzung ist, dass die Schuldentragfähigkeit in einem bestimmten Zeitraum gegeben sein muss. "Da hat man sich auch beim letzten Paket schon etwas verbogen", sagt Andreas Scheuerle, Volkswirt der Dekabank. "Zu gewisser Flexibilität ist der IWF da bereit."

Wie weit geht der IWF?

Doch wie weit kann die gehen? Denn schon im letzten Sommer hatte der Währungsfonds einen Schuldenschnitt gefordert. Weitere Schuldenerleichterungen aber sind vor allem in Deutschland umstritten. Schon jetzt muss das Land erst frühestens 2020 mit der Rückzahlung seiner Schulden beginnen.

Die Statuten des IWF besagen Folgendes: Vereinfacht hängt die Höhe der Kredite, die ein Mitglied vom Währungsfonds erhalten kann, davon ab, in welchem Umfang das Land selbst an dem Fonds beteiligt ist - im Falle Griechenlands liegt die Beteiligung bei umgerechnet etwa drei Milliarden Euro. Das ist die Basis für die Berechnung, wie hoch die verschiedenen Hilfsprogramme für IWF-Mitglieder maximal sein dürfen. Demnach könnte Griechenland bis zu etwa 18 Milliarden Euro an Krediten abrufen.

Gedehnte Ausnahmen

Bedingung: Es verpflichtet sich im Rahmen eines umfassenden Reformprogramms, seine langfristige Schuldentragfähigkeit wiederherzustellen - will heißen: dafür zu sorgen, fällige Zinsen und Tilgungen dauerhaft bezahlen zu können. Das sehen die internationalen Geldgeber für Griechenland bei einer Schuldenstandsquote von maximal etwa 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gewährleistet. Mit einem Wert von derzeit 185 Prozent ist das Land davon jedoch weit entfernt.

Allerdings war im Jahr 2010 eine Ausnahmeregelung eingeführt worden. Die hatte es Griechenland ermöglicht, trotz mangelnder Schuldentragfähigkeit dennoch sehr hohe IWF-Finanzhilfen zu erhalten, deren Rückzahlung in den vergangenen zwei Jahren immerhin deutlich vorangeschritten ist. Insofern habe sich die Aufnahme von IWF-Krediten durch Griechenland zuletzt etwas normalisiert, sagt Christian Lenk, Marktstratege der DZ Bank. Hinzu kommt, dass der IWF diese Ausnahmeregelung Ende Januar noch etwas gedehnt hat: Nun kann er auch dann finanziell helfen, wenn andere Gläubiger einem hochverschuldeten Land ausreichend Geld zur Verfügung stellen, damit es wieder auf die Beine kommt. Damit würde dann sichergestellt, dass der Kredit des IWF zurückgezahlt wird.

Weitere Links zum Thema
"Der IWF wird ohnehin nicht von der Fahne gehen", vermutet Martin Lück, Chefstratege der Investmentgesellschaft Blackrock. Der Fall Griechenland habe schon in der Vergangenheit gezeigt, wie weit die Regeln zu dehnen seien. "Die Praxis hat mit dem Papier weg zu tun", sagt Lück.

"Schwebend insolvent"

Der Streit zwischen IWF und den Geberländern, vor allem Deutschland, dürfte sich auch in den nächsten Monaten wieder um die Frage drehen, in welcher Form man eine Schuldenerleichterung vereinbaren könnte. Deutschland ist gegen einen direkten Schuldenschnitt. Finanzminister Schäuble hatte sich jüngst erst wieder gegen weitere Schuldenerleichterungen ausgesprochen: Dafür habe er "kein richtiges Argument", denn Griechenland müsse in den kommenden Jahren weder Zinsen zahlen noch Schulden tilgen.

Dennoch rechnen Beobachter damit, dass eine weitere Streckung der Schulden die wahrscheinlichste Lösung wäre. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel hatte im vergangenen Herbst errechnet, dass diese zumindest einen wesentlichen Vorteil habe: Wenn man Zugeständnisse bei Zins- und Tilgungskonditionen mache, bleibe Griechenland "schwebend insolvent". Das versetze die Geberländer in die Lage, den Reformdruck aufrechtzuerhalten. "Eine Garantie für den Erfolg der Reformpolitik ist dies indes nicht", folgern die Forscher des IfW. Allerdings dürften die Geberländer Griechenland aber auch aus politischen Gründen entgegenkommen, Schließlich ist das Land derzeit Erstanlaufstelle in Europa für viele Flüchtlinge.

26.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen